AT42614B - Doppelwalzstuhl zur Bearbeitung von Tongemengen u. dgl. - Google Patents

Doppelwalzstuhl zur Bearbeitung von Tongemengen u. dgl.

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AT42614B
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Adolf Reichelt
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Adolf Reichelt
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  Doppelwalzstuhl zur Bearbeitung von Tongemengen u. dgl. 



   Zum Bearbeiten von Tongemengen dienende Doppelwalzstühle, bei welchen das Vorwalzenpaar durch   Mine einzige   Walze ersetzt ist, die mit einer Walze des verbleibenden Walzenpaares zusammenarbeitet, sind bekannt ; diese Einrichtungen weisen jedoch den Nachteil auf, dass die Einzelwalze, welche mit einer der beiden Walzen des zweiten Walzenpaares das Vorwalzwerk bildet, nicht das durch den wechselnden Widerstand des Walzgutes bedingte Spiel besitzt bezw. sich von der mit ihr arbeitenden Walze nicht genügend abheben kann, weil die Grenze, innerhalb welcher die Einzelwalze, dem Widerstände des Materiales entsprechend, sich von ihrer Gegenwalze entfernen darf, durch die minimale   Eingriffshöhe   der Zähne der Triebräder gegeben ist.

   Das durch den wechselnden Widerstand des Walzgutes verursachte erhebliche Spiel der Walzen des Vorwalzwerkes bedingt schon an sich eine höchst ungünstige Beanspruchung der Zahnräder ; weist aber das Walzgut Partien von so grosser Zähigkeit oder so ungünstigem Querschnitte auf, dass das Einziehen derselben nur bei einer, den zulässigen Walzenabstand überschreitenden Walzenstellung stattfinden könnte, so wird das Walzgut   überhaupt   nicht eingezogen und es tritt Schleifen der Walzen an den nicht eingezogenen Partien ein. und der Walzstuhl tritt vollkommen ausser Aktion. 



   Um die Walzstühle von den Zufälligkeiten der   ungleichartigen Konsistenz   des Walzgutes   unabhängig zu   machen, und auch bei   vorübergehend grösserem Widerstande   des Walzgutes ein einwandfreies Einziehen in dem Stuhl zu bewirken, hiebei aber auch gleichzeitig die Bauweise des Stuhles zu vereinfachen, wird nach vorliegender Erfindung die einzige Walze, welche mit einer der Walzen des verbleibenden Walzenpaares zusammenarbeitet, derart angeordnet, dass   s) c ihren Antrieb von jener Walze   des Walzenpaares erhält, mit welcher sie nicht zusammenarbeitet. und zwischen Armen gelagert ist, die um die Welle dieser Walze schwingbar sind. 



   In der Zeichnung ist ein im Sinne der Neuerung konstruierter Walzenstuhl schematisch im Querschnitte gezeigt,. 



   Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist oberhalb der beiden normal angeordneten Walzen   a,   b, 
 EMI1.1 
   rad der Gegcnwalze   als auch jenes   (4)   der Zusatzwalze c, letzteres unter Vermittlung eines Zwischenrades 3 angetrieben, das ebenso wie die Walze c in zwei um die Welle der Walze a schwingbaren Schilden   M   gelagert ist. 



   Vor dem zwischen der Oberwalze c und der Unterwalze b sich   ergebendem     Einzugsorte   ist der   Zuführtrichter     d   angeordnet. Der Druck der Oberwalze c kann durch Anordnung von   Gewichten oder Federn beliebig variiert werden. Materialstücke härterer Konsistenz werden   sohin nur ein stärkeres Abheben der durch Gewichte oder Federzug beschwerten schwingbaren 
 EMI1.2 


Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Doppelwalzstuhl zur Bearbeitung von Tongemengen u. dgl., bei welchem das Vorwalzepaar durch eine einzige Walze ersetzt ist, welche mit einer der Walzen des verbleibenden Walzenpaares zusammenarbeitet, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelwalze von jener Walze des Walzenpaares, mit welcher sie nicht zusammenarbeitet, ihren Antrieb erhält und zwischen Armen gelagert ist, die um die Welle dieser Walze schwingbar sind. EMI2.1
AT42614D 1908-10-20 1908-10-20 Doppelwalzstuhl zur Bearbeitung von Tongemengen u. dgl. AT42614B (de)

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