AT42162B - Verfahren zur Gewinnung reiner Kohlensäure aus Gaswasser - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung reiner Kohlensäure aus Gaswasser

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  Verfahren zur Gewinnung reiner Kohlensäure aus   Gaswasser   
Bisher erfolgt die Nutzbarmachung des in den Kokereien und in den Gasanstalten sich ergebenden Gaswassers nur in der Richtung, dass das Ammoniak abdestilliert und an Schwefelsäure gebunden wird. Da im Gaswasser das Ammoniak zum grossen Teil als Ammonkarbonat vorhanden ist, so enthalten die Gase, nachdem das Ammoniak weggeschafft ist.   hauptsächlich   Kohlensäure - etwa 95% - und daneben Wasserdampf, Schwefeiwasserstoff, etwas Zyanverbindungen, Spuren von Schwefeldioxyd und von Kohlen- wasserstoffen.

     Ms   handelt sich nun darum, das Kohlendioxyd von   dpn Bcimengungen zu   befreien, was gemäss der Erfindung die in einer Kombination bekannter Reaktionen zur Bindung des Schwefelwasserstoffs nebst den   Zyanverbindungen   und zur Oxydation der Kohlenwasserstoffe besteht, folgendermassen geschieht. 



   Das Gas wird zunächst mit Metallsalze enthaltenden   AbfaJlaugen zusammengebracht.   



  Derartige Laugen ergeben sich z. B. bei der Extraktion von Metallen, wie etwa bei der Gewinnung von Kupfer aus   Kiesabhränden,   bei der Entzinnung von   Weissblechahfällen,   
 EMI1.1 
 wesentlich Metallchloride und können in dem Zustande, wie sie eben vorliegen oder nach Zusatz von alkalischen Stoffen, z. B. Soda verwendet werden. Die Metallsalze der Laugen bewirken das Zurückhalten der Zyanverbindungen und des Schwefelwasserstoffs. 



   Spuren von Kohlenwasserstoffen die in den Gasen enthalten sind, werden dadurch, dass man das Gas mit glühendem Kupferoxyd in Berühung bringt, entfernt. 



   Man erhält auf diese Weise reines, geruchloses Kohlendioxyd, das nach vollständigem 
 EMI1.2 
 werden kann. 



   Anstatt nach der Behandlung des Gases mit den Abfallaugen in der angegebenen
Weise den Rest des Schwefelwasserstoffs. den Wasserstoff und die Kohlenwasserstoffe zu entfernen, kann man zwecks Gewinnung reiner Kohlensäure das Gas in Pottaschelösung einleiten und aus dem entstandenen Kaliumbikarbonat durch Wärme die reine Kohlen- säure austreiben. 



   Bisher wurden die zum   überwiegenden Teil aus Kohlensäure bestehenden, von     Ammoniak   befreiten Gase, da man sie wegen ihres   Schwefe ! wasserstoffgehalts nicht einfach   ins Freie lassen konnte, dem bei der Kokerei gewonnenen Gase   beigemischt.   Hierdurch wurde der Heizwert des Gases vermindert und ausserdem wurden bei Verwendung des
Gases als Treibmittel die Gasmotoren durch den Schwefelwasserstoff beschädigt. Der
Nutzen des beschriebenen Verfahrens besteht daher nicht nur in der Gewinnung von reiner   Kohlensäure,   sondern auch in einer Verbesserung der   Koksofenge.   

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Gewinnung von reiner Kohlensäure beim Destillieren von Gaswasser, dadurch gekennzeichnet, dass die nach dem Binden des Ammoniaks an Schwefelsäure EMI1.3 mit Metallsalze enthaltenden Abfallangen in Berührung gebracht, und dann zwecks Zer- setzung der Kohlenwasserstoffe über erhitztes Kupferoxyd geleitet werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT42162D 1909-03-26 1909-03-26 Verfahren zur Gewinnung reiner Kohlensäure aus Gaswasser AT42162B (de)

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