AT42026B - Verfahren zur Herstellung einer elastischen Masse. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer elastischen Masse.

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Eduard George Puntschart
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Eduard George Puntschart
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  Verfahren zur Herstellung einer elastischen Masse. 



   Es ist bereits bekannt, elastische Massen durch Behandeln von Stärke mit Lösungen von Metallchloriden herzustellen. Das vorliegende Verfahren kennzeichnet sich zum Unterschiede hiervon dadurch, dass Stärke mit Chlormagnesinmlösung erhitzt und sodann im erkalteten Zustande unter Druck in die   gewünschten   Formen gepresst wird. Es hat sich nämlich gezeigt, dass sich speziell Chlormagnesium für den beabsichtigten Zweck ausschliesslich eignet, da es vollkommen indifferent ist, während die anderen für diesen Zweck bisher   verwendoten l\1otallchloride   z. B. Zinkchlorid, wegen ihrer ätzenden Eigenschaften für die Praxis unverwendbar sind.

   Durch das Erhitzen wird die vollkommene Lösung der   Stärkezetlen bewerkstelligt, wodurch   eben erst der hohe Grad der   Elastizität   der Masse erreicht wird. 



     Die Stärke   wird pulverisiert und in eine konzentrierte Lösung von   Ch10rmagnesium   kalt in kleinen Mengen eingetragen und unter stetem Rühren innigst und knotenfrei 
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 man die   Stärke   schon vorher mit einer Menge   delsell) en   Lösung mengen und den dicken Brei in das übrige   Chlormagnesium   eintragen. Nun wird dieses Gemenge in irgend einer   geeigneten   Weise (z. B. in einem Wasser-, Dampf- oder Ölbade) bis etwa über die Aufschliessungstemperatur der   Stärkczellen   erwärmt, wobei sich die elastische Masse ergibt. 



   Diese Mas, wird nun mit Hilfe geeigneter   Pressspritzen   in erkaltetem Zustande in die Formen eingepresst und dafür Sorge getragen, dass die Luft entweichen kann. 



   Die so gewonnene Masse bleibt gegen normale Temperaturveränderungen unempfindlich und dauernd elastisch, doch unterliegt es keinem Anstande, auch etwas Glycerin zuzusetzen. Der Grad der   Elastizität hängt von   dem grösseren oder geringeren Gehalt au   Stärke   ab und lässt sich ganz beliebig dadurch regeln. Die Masse ist nur schwer und   . sehr langsam bei normaler Temperatur   in Wasser löslich, so dass sie sich als Füllmaterial für Radreifen anstandslos verwenden lässt. Wollte man sie aber gänzlich   wasserunlöslich   machen,   kann   dies in irgend einer bekannten Weise (z. B. durch Zusatz von Chromsalzen und   nachträgliche   Belichtung) geschehen. 



   Es ist zweckmässig, einerseits zur Gewichtsverminderung, andererseits um das Hervorquellen der Masse bei grösseren   Beschädigungen   der Hülle hintanzuhalten, dieser 
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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung einer elastischen Masse durch Behandlung von Stärkt mit Lösungen von Metallchloriden, dadurch gekennzeichnet, dass Stärke mit Ch1ormagnesium- lösung erhitzt und sodann in erkaltetem Zustande in die gewünschte Form unter Druck gepresst wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT42026D 1909-04-06 1909-04-06 Verfahren zur Herstellung einer elastischen Masse. AT42026B (de)

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