AT41935B - Einrichtungen zur Erzielung gleicher Ausfluß- oder Einflußmengen bei zwei Reservoiren, bezw. gleicher Durchflußmengen bei zwei Gerinnen. - Google Patents

Einrichtungen zur Erzielung gleicher Ausfluß- oder Einflußmengen bei zwei Reservoiren, bezw. gleicher Durchflußmengen bei zwei Gerinnen.

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AT41935B
AT41935B AT41935DA AT41935B AT 41935 B AT41935 B AT 41935B AT 41935D A AT41935D A AT 41935DA AT 41935 B AT41935 B AT 41935B
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  Einrichtungen zur Erzielung gleicher   Ausfluss- oder Einflussmengen   bei zwei Reservoiren, bezw. gleicher Durchflussmengen bei zwei Gerinnen. 
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 unterhalb derselben befindlichen Gegenbehälter bewirken soll, dass die im unteren Gerinne ab-   fliessende Wassermenge   in der Zeiteinheit jeden Augenblick gleich ist der oberhalb des oberen BehälterszufliessendenWassermenge. 



   Die   Zeichnung     stellt in Fig. l die allgemeine Anordnung   der   Anlage nach dem Stamm-     patente und in den Fig. 2-5 schematisch verschiedene beispielsweise Ausführungsformen der   Regelungseinrichtungdar. 



   Es handelt, sich darum, bei einer Kraftanlage T nach Fig. 1 durch eine Einrichtung dafür zu sorgen, dass die sekundlich abfliessende Wassermenge im Unterlauf-Gerinne hinter dem Gegen- 
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 oder eine Strecke (Fig. 2 rechte Seite oben) eingebaut und ebenso im Unterlauf, nämlich in dem   Gerinne unterhalb   des Gegenbeckens Cu (bei m2, Fig. 1), eine gleiche Strecke (Fig. 2 linke Seite)   angeordnet.   Diese beiden   MeHahschnitte   oder Strecken sind einander vollkommen gleich aus- 
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 geraden Stück a1', bezw, a2' unterhalb des Überfalles.

   Sowohl die Längen als die Breiten, überhaupt die ganze Ausführung von a1 und a2, sowie a1' und a2' und ebenso die Hohen und Breiten und   b1   
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   der   Wasserhöhen oberhalb des freien Überfalles gemacht werden, in beiden Strecken infolge absolut kongruenter Ausführung auch für die peinlichsten Messungen und bei Vermeidung der 
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 in beiden Gerinnen die gleicle ist, so   muss   auch die sekundlich durchfliessende Wassermenge gleich sein. 
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 ausschaltet. 



   Sobald nun der Schwimmer d2 im Unterlauf tiefer oder höher steht als der   Schwimmer     d1   
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    'Fig. 3 zeigt die Anwendung der beschriebenen Regulierungseinrichtung bei Benützung der im Stammpatente beschriebenen siphonartigen Strecken. Hiebei werden von den bei den gleichen und völlig gleich angeordneten hydrometrischen Flügeln n1 und n2 kleine Dynamos betrieben, die den Strom zur Betätigung des Relais j erzeugen. 



  Da sich der Wasserspiegel, mithin auch der Druck, bezw. die Wasser-Geschwindigkeit bei der Ausflussöffnung aus dem Gegenbehälter Cu bei dem im Stammpatent angegebenen BetriebsSystem fortwährend ändert, ist es-damit das Regulierorgan (z. B. Schieber) der Ausfluss- öffnung bei sonst gleichbleibendem Zufluss im Oberlauf nicht fortwährend pendeln musswünschenswert, die Grösse der Ausflussöffnung aus dem Gegenbehälter von dieser Druckänderung unabhängig zu machen, damit einer jeden bestimmten sekundlichen Zuflussmenge im Oberlauf (bei ni, Fig. 1) eine bestimmte Grösse der Ausflussöffnung (oder Stellung des Schiebers Mt) bei k entspreche.

   Hiezu kann irgend eine Einrichtung vorgesehen sein, mittels welcher der Ausfluss aus dem Gegenbehälter von den Änderungen der Höhe des Wasserspiegels im Gegenbehältcr   
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 Richtung verschiebt und mittels Zahnstange und Kolben durch den Elektromotor ! angetrieben wird. Die   Ausflussöffnung k   wird aber noch mit Hilfe eines zweiten, sich vertikal bewegenden Hilfsschiebers   in'selbsttätig   vergrössert oder verkleinert, und zwar in dem Masse, als der Wasser- 
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 konstruiert ist. Es entspricht also beispielsweise die Öffnungshöhe h' dem tiefsten, die Öffnungs- höhe h'' dem höchsten Wasserspiegel im Behälter Cu.

   Die Betätigung des   Hilfssehiebers durch   den Schwimmer p kann-unter Benützung einer geeigneten Übersetzung und der Leitlinie   q-   anstatt, wie eben beschrieben, mechanisch, z. B. auch elektrisch durch   Dazwischenschalten   eines den Hilfsschieber m' betätigenden Elektromotors und eines Relais geschehen. 



   Bei der beschriebenen Anordnung wird somit der Einfluss des sich ändernden Druckes in der   Ausströmöffnung   durch den Hilfsschieber m' eliminiert und es entspricht daher jedem   be-   stimmten sekundlichen Zufluss im   Oberlauf-ganz unabhängig   von der   Waascrspiegelhöhe im  
Becken Cu-eine ganz bestimmte Stellung des Schiebers m. 



   Ist durch Anordnung eines Reglers für den Ausfluss aus dem   Gegenbehälter der Einnuss   der Druckvariation auf die   Ausströmöffnung   aufgehoben, so kann die Einstellung der   AusstrÖI1\-   öffnung k aus dem Behälter Cu auf eine bestimmte Grösse, bezw. auf eine bestimmte   sekundlielw   (dem oberen Leitgerinne entsprechende) Ausflussmenge auch dadurch erfolgen, dass z.   B. - anstatt   der REgulierung der Ausströmöffnung durch einen Schieber-die Tauchtiefe des   Schwimmers   oder die relative Lage (Vertikallage) des Schwimmers zu den von ihm gesteuerten Hilfsorganen verschieden eingestellt wird.

   Ist auf diese Weise die Ausströmöffnung - dem oberen Leitzufluss entsprechend-jeweils einmal eingestellt, so macht im übrigen der Schwimmer dann wieder die Variation des Wasserspiegels im Behälter gleichförmig mit, bezw. die einmal eingestellte Aus- strömöffnung bleibt immer unter gleichem Druck. Diese Einstellung kann durch die verschiedensten
Mittel geschehen. Es kann z. B. der Elektromotor   !,   anstatt zur Bewegung des   Schiebers 1/t,   welcher hier entbehrlich wird, verwendet zu werden, das Gewicht des Schwimmers verändern (z. B. durch Wasserpumpen, durch Abheben von Gewichten   etc.)   oder die relative (Vertikal-) 
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   @ (z.   B. in Fig. 4 durch Verkürzung oder Verlängerung der Länge der Führungsstange des Hilfs- schiebers). 



   Infolge der Anordnung eines derartigen den   Einfluss   der Druckvariation auf die Ausfluss- 
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 im   Oberkanal abhängig gemacht, bezw.   von der von ihr abhängigen Einrichtung aus eingestellt werden. 



   Die direkte Einstellung der Ausflussöffnung von der durch die   Durchflussmenge   in der oberen 
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 statt desselben der hydraulische oder pneumatische Motor, bezw. ein Gewicht) welcher die Schiebereinstellung oder die Tauchung verändert, bei jeder Änderung der   Durchflussmenge   in der oberen Strecke eine bestimmte, durch Aichung genau abgemessene Bewegung vollführt, z. B. indem der Elektromotor eine bestimmte, der Bewegung einer Widerstandsabstufung in der oberen Strecke entsprechende Anzahl Umdrehungen macht (entsprechend einer bestimmten   Öffnung,   bezw. Schliessung der Schütze) oder indem z.

   B. der hydraulische Motor einen bestimmten, einer Widerstandabstufung entsprechenden (etwa durch das Vorwärtsschreiten eines Sperrades um einen Zahn regulierten) Weg zurücklegt und hiebei eine bestimmte Verschiebung der Schütze erzielt etc. 



   Eine andere Anordnung ist beispielsweise in Fig. 4 dargestellt. Anstatt die sekundliche Wassermenge bei der unteren Strecke (z. B. mit Hilfe des Schwimmers d2 in   Fig. 2 durch 12'     (, ),   in Gegenüberstellung zur sekundlichen Wassermenge bei dar oberen Strecke zur Regulierung der Ausströmöffnung zu verwenden, wird hier z.   B.   der Stand des Schiebers m (welcher die Grösse der Ausflussöffnung k aus dem Gegenbehälter regelt) direkt benützt. Mit dem Schieber bewegt 
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 worden ist, dass die   Ausflussöffnung k   stets der jeweiligen sekundlichen Zuflussmenge im Obcrkanal entspricht. 



   Während bei den bisher vorgeführten Ausführungsbeispielen der Schieber m durch einen Elektromotor betätigt wird, dient bei dem durch die Fig. 5 im Rahmen der abgeänderten Partie veranschaulichten Ausführungsbeispiel ein durch Presswasser oder Pressluft betriebener Motor zur Bewegung des Schiebers m. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist auf der Stange      ein Kolben K angeordnet, der in einem   Zylinder KI beweglich   ist. Das Druckmittel (Presswasser oder Pressluft) tritt von links zu und fliesst rechts ab.

   Die Hähne   HI und werden   von den Elektromagneten   J'und/1 aus   mittels irgend einer geeigneten, in der Zeichnung nicht dargestellten Übertragungsvorrichtung gesteuert, und zwar   immer   beide Hähne gleichzeitig in der Weise, dass, wenn H'' den Zutritt des Pressmittels über oder unter den Kolben K freigibt, H' gleichzeitig den Austritt des Pressmittels von der unter oder über dem Kolben liegenden Zylinderseite freigibt. Die Kolbenstange   t1   ist am oberen Ende auf zwei Seiten als Zahnstange ausgebildet und   steht mit Zahnrädern   in Eingriff, die mit Sperrädern v1, v2 verbunden sind.

   Die Klinke   v'des     Sperrades vs   kann durch den Elektromagnet j ausgelöst werden und die Klinke v'' des Sperr- 
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 Pressluft betriebener Motor könnte in jedem der Ausführungsbeispiele an Stelle des Elektromotors l angeordnet sein. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
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 bezw, gleicher Durchflussmengen bei zwei Gerinnen nach Patent Nr. 41615, dadurch gekennzeichnet, dass die   Messvorrichtungen   in den beiden Messabschnitten mit den Stromkreisen von zwei Elektromagneten (j) verbunden sind, deren Anker die Schaltvorrichtung für den Motor der   Stell-   vorrichtung (l) des den Durchfluss durch den Unterlauf regelnden Organes (Schiebers moder dergl.) bildet oder   betätigt,   so dass dieses Organ bei auftretenden Änderungen der   Durchflussmengen   in den beiden Gerinnen durch die infolge der Änderung bewirkte Verstellung des Ankers bewegt wird, bis die   Durchflussl1Iengen   wieder gleich geworden sind.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der'Vorrichtung ; nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in gleichen Entfernungen vor einem freien Überfall (bl b2) in jedem der beiden Messabschnitte ein Schwimmer (dl. d2) angeordnet ist, deren Bewegungen auf die Schaltvorrichtungen (g1 g2) elektrischer Widerstände (h1 h2) in den Stromkreisen der den Schaltanker des Motors (l) betätigenden Elektromagnete (j) übertragen werden.
    : Einrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass im abhängigen (unteren) Gerinne ausser dem je nach der Differenz der Durchflussmengen zu verstellenden Schieber (M) oder dergl. noch ein zweiter Schieber fi) angeordnet ist, der mit einem Schwimmer (p) in Verbindung steht (Fig. 4) oder selbst als Schwimlller ausgebildet ist, um den Ausfluss in das untere <Desc/Clms Page number 4> Gerinne in bekannter Weise von der HÖhe des Wasserspiegels vor der Ausflussöffnung in das untere Gerinne, bezw.
    in dem dasselbe speisenden Becken (Cu) unabhängig zu machen, zum Zwecke, das Pendeln des Regelungsorganes für den Abfluss in das untere Gerinne aufzuheben und dieses Rcgelungsorgan ausschliesslich von den Änderungen der sekundlichen Wassermenge im oberen Gerinne abhängig zu machen, so dass es nur mit einer im oberen Gerinne angeordneten, von der Durchflussmenge durch dasselbe abhängigen Einrichtung in Verbindung steht und die Einstellung dieser Regelungavorrichtung nur den Änderungen der Durchflussmenge im oberen Gerinne entsprechend erfolgt, ohne dass im unteren Gerinne eine von der Durchflussmenge durch dasselbe EMI4.1
AT41935D 1905-08-14 1906-01-05 Einrichtungen zur Erzielung gleicher Ausfluß- oder Einflußmengen bei zwei Reservoiren, bezw. gleicher Durchflußmengen bei zwei Gerinnen. AT41935B (de)

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