AT41728B - Maschinen zum Lochen von Briefen und dergl. unter Verstärkung der Lochstellen. - Google Patents

Maschinen zum Lochen von Briefen und dergl. unter Verstärkung der Lochstellen.

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AT41728B
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Austria
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punching
reinforcement
strip
roller
lever
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Georg Bluen
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Georg Bluen
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Maschine zum Lochen von Briefen und dergl. unter Verstärkung der Lochstellen. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Maschine zum Lochen von Briefen und dergl. unter   Verstärkung   der Lochstellen mit einem Randstreifen. Die Eigenart der Erfindung besteht wesentlich darin, dass die Verstärkungsstreifen genässt über diejenige Stelle'oberhalb der Ebene des zu   verstärkenden   Stücks befördert werden, wo die Vereinigung der beiden Teile und das gemeinsame Lochen vorgenommen werden soll. Dieses vorhergehende Nässen vereinfacht die Bauweise und den Betrieb der Maschine erheblich. 



   Vorzugsweise wird die Vorbehandlung des Nässens durch eine Befeuchtungswalze erzielt, die mit einer den Verstärkungsstreifen abtrennenden und lochenden Handhabe in Verbindung steht, wobei die Walze   beim Aufwärtshub   den Verstärkungsstreifen anfeuchtet, 
 EMI1.1 
 Die Handhabe kann als Hebel oder Kurbel gestaltet sein. 



   Auf der Zeichnung ist die neue Maschine in einer   Ausführungsform   beispielweise dargestellt. 



   Die Schneide p, Fig. 1 und 2, schwingt um einen Zapfen pl und bedient mittels   einer Viergelenkkette   den   Schaltarm/f eines Schaltrades t,   dessen Drehung auf die Welle einer Walze il übertragen wird. Das Schaltwerk wird nun bei der   Aufwärtsbewegung   der   Hebelschneide   tätig, um gerade die   richtige Breite des zur Verstärkung bestimmten Streifens   über den zu lochenden Bogen zu   schieben. Dieser Bogen it auf die feste Unterl : ige   s zu legen, vor der ein verschiebbares Gerät s1 nach Art einer Nürnberger Schere angeordnet ist, damit das Lochen des Bogens stets in dessen Mitte erfolgt   (Fig. 3).   



   Von der   Papicrtrommel läuft   das Band   zwischen der geschalteten Querwalzn < '   und der Unterwalze i2 hindurch über eine Anfeuchtwalze t, die an einem unter Federwirkung stehenden   Bouge) M   vorgesehen ist und beim Herunterdrücken der Schneide p 
 EMI1.2 
 Befeuchten des Klebstreifens mittels Walze t ist durch eine oberhalb der Walze vorgesehene Führungsschiene   t1 gesichert.   



   Die Schneide p trägt vorn die federnden Locherstifte d, auf die ein besonderer Drückhel) el a als Handhabe für das Gerät wirkt. 



   Der Arbeitsgang ist folgender :
Wird die Handhabe a und damit die   Hebeischneide   herangedrückt, so wird zunächst der durch die   Aufwärtsbewegung   der Hebelschneide bereits um die richtige Breite geschaltete und befeuchtete Verstärkungsstreifen abgeschnitten, wobei die Anfeuchtwalze in den Wasserbehälter taucht, um beim Emporgehen der Schneide durch Befeuchten des Streifens für den nächsten Arbeitsvorgang wirksam zu werden. Der Streifen wird unter dem nötigen Druck durch ein unter den Locherstiften befindliches Kissen auf den Bogen geklebt, und schliesslich erfolgt, nachdem die Schneide durch das Kissen am weiteren Herabgehen verhindert ibt, bei weiterem Druck auf die Handhabe das Lochen. 



   Beim Zurücklegen der Hebelschneide schaltet das Getriebe den Streifen für die nächste Verstärkung beim folgenden Arbeitsvorgang. 



   Zweckmässig wird das Schaltwerk so eingerichtet, dass die letzte Abwärtsbewegung der   Hebelschneide nach   dem Abtrennen des Papiers ein Zurückziehen des Papiers um einen Zahn bewirkt, damit die Stärke des Messers Platz hat und das Papier durch das 

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 Messer nicht abwärts geknickt wird ; ausserdem wird dadurch erreicht, dass beim Schalten des Papiers durch Hebel der   Hobelschneide   das gummierte Papier sicherer im vollen Umfange befeuchtet wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   ].   Maschine zum Lochen von Briefen und dergl. unter Verstärkung der   Lochstellen,   dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungsstreifen genässt über die Ebene des zu ver-   stärkenden   Bogens parallel zu ihm befördert werden, worauf Abtrennen, Vereinigen und Lochen vorgenommen werden.

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verbindung einer der Ver- stärkungsstreifen beim Niedergang abtrennenden und lochenden Handhabe mit einer in einen Wasserbehälter einzutauchenden Befeuchtungswalze.
    3. Maschine nach Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch die Verbindung eines Schneid-und Lochhebels mit de, r Befeuchtungswalze derart, dass die Walze beim Aufwärtshub den Verstärkungsstreifen anfeuchtet, beim Abwärtshub aber in den Wasserbehälter taucht, um beim nächsten Arbeitshub wieder wirksam zu werden.
    4. Maschine nach Ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass beim Abwärtsgange des Hebels der Streifen abgetrennt, auf den Briefrand aufgeklebt und mit dem Brief zusammen gelocht wird, worauf beim Aufwärtshub des Hebels der abzutrennende Streifen durch ein Schaltwerk gefördert und befeuchtet wird. EMI2.1
AT41728D 1906-04-27 1909-03-30 Maschinen zum Lochen von Briefen und dergl. unter Verstärkung der Lochstellen. AT41728B (de)

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