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Markenautomat.
Gegenstand des Erfindung ist eine Anordnung bei Verkaufsautomaten für Freimarken. Die Anordnung besteht darin, dass die Freimarken im Apparat dadurch festgehalten und bewegt werden, dass sie einzeln oder in ganzen Päckchen auf Nadeln, Stiften oder dergl. geschoben werden. die an einem Körper sitzen. der beim nach und nach stattfindenden Verkauf vorwärts bewegt
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wo der Auslieferungsmechanismus wirkt. Dadurch, dass die Freimarken auf Nadeln gespiesst angebracht sind, wird eine besonders einfache Konstruktion und eine besonders sichere Wirkung des Automates erreicht, wie auch kein irgendwelches Einpacken, keine Hülsen oder dergl. für die Freimarken notwendig sind.
Auf der Zeichnung. die Teile des Mechanismus einer Ausführungsform eines nach dem Er fiodl1ngsprinzip hergestellten VerkaufsautolJ1atcs darstellt, veranschaulicht Fig. 1 den Mechanismus zur Aufnahme und Auslieferung der Freimarken in Vorderansicht.
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ier Schlitten 18 vorgezogen wird, einen um einen Zapfen 20 drehbaren Hebel 21 aufwärts zieht.
An letzterem ist ein Zapfen 22 angebracht, der in einen entsprechenden Schlitz im Schaltklinke arm 10 eingreift, so dass dieser und der Hebel 21 gezwungen werden, mit einander auf und nieder zu gehen. 23 ist eine um einen Zapfen 24 drehbare Sperrklinke oder Stopper, der von einer Feder 26 vorwärts gezogen wird, so dass dessen oberes Ende gegen die Seite des Hebels 21 anliegt, bis der im oberen Ende des Stoppers befindliche Ausschnitt, wenn der Hebel 21 in seine oberste Stellung gehoben wird, unter dem Hebel eingreift. und ihn und damit auch die Klinke 9 hindert, zurückzugehen.
Am Schlitten 18 ist ein Zapfen 26 befestigt, der, indem die Schublade und damit auch der Schlitten gänzlich zurückgeschoben werden, den Stopper 23 vom Hebel 21 wegdrückt, so dass letzterer unter dem Einfluss der Feder 13 im Verein mit dem Klinkenarm 10 und der Klinke 9 abwärts gezogen wird.
Die Bewegung der Schublade nach aussen wird in bekannter Weise mittels eines Mechanismus gehindert, der ausgelöst wird, wenn eine Münze der vorgesehenen Sote in den Apparat eingeworfen wird. Dieser Mechanismus, der ausserhalb des Bereiches der Erfindung liegt, ist auf der Zeichnung nicht veranschaulicht.
Die Arbeitsweise des Apparates ist folgende.
Nachdem die Schublade 15 dadurch ausgelöst worden ist, dass eine Münze in den hierfür angeordneten Schlitz geworfen wurde, wird die Schublade herausgezogen, wobei deren Hinterwand diejenige Gruppe von Freimarken mit sich herauszieht, welche sich an den in die Schublade hineinragenden Zapfen 7 befindet. Der Kaufende kann sich somit im Besitz der in der Schublade befindlichen Freimarken setzen.
Beim Herausziehen der Schublade wird der am Schlitten 18 befindliche Kamm 19 vor- gezogen und hebt derselbe dadurch den Hebel 21 und damit die Klinke 9 in ihre oberste Stellung, wo sie dadurch festgehalten werden, dass der Stopper 23 unter den Hebel 21 springt. Während des letzten Teiles der Rückwärtsbewegung der Schublade drückt der am Schlitten 18 befindliche
Zapfen 26 den Stopper 23 zurück, so dass Feder 13 den Hebel 21, den Arm 10 und die Klinke 9 in ihre unterste Stellung hinabzieht. Die Klinke 9 dreht dadurch das Schaltrad 8 und damit das
Rad 1 um einen Zahn vorwärts, so dass das nächste Päckchen Freimarken in die Schublade hineinpassiert.
Damit der Wind die in der Schublade befindlichen Freimarken nicht fortträgt, wenn dieselbe geöffnet wird, kann eine federnde Platte oder Klemme angebracht werden, die beim Öffnen der
Schublade die Freimarken fest gegen deren Rückwand drückt, die aber beim Schliessen derselben von der genannten Rückwand weggedrückt wird, so dass sie die Bewegung des nächsten Päckchens
Freimarken in die Schublade hinein nicht hindert.