AT41471B - Verfahren zur Gewinnung von Metallen aus Erzen durch Niederschlagsarbeit. - Google Patents
Verfahren zur Gewinnung von Metallen aus Erzen durch Niederschlagsarbeit.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Gewinnung von Metallen aus Erzen durch Niederschlag8arbeit. EMI1.1 mittels einer Mischung aus Kalk und Eisenoxvd sich unter einem teilweisen Freiwerden des Zinks infolge der zweifachen Rolle des Kalkes als Lösungsmittel und als Reagens vollzog. Es musste daher entweder das freigewordene Zink aufgegeben oder dessen in Berührung mit Luft oxvdierh'n Dämpfe gesammelt werden, um sie nachher zu behandeln. Durch das vorliegenden Verfahren werden infolge des besonderen Lösungsmittels das Schmelzen des Erzes ohne Freiwerden des Zinks, die vollständige Ausbeutung des Erzes auch ohne einen Cber- schuss an Reagensmetall, die leichte Kondensation der Zinkdämpfe, weiters das Ausfliessen der EMI1.2 metall werden aus diesem Rückstand wiedergewonnen. Die chemischen Vorgänge des Verfahrens gehen, wie angenommen werden kann, so vor sich, EMI1.3 EMI1.4 EMI1.5 <Desc/Clms Page number 2> Unter diesen Umständen würde die erste Gleichung die Leichtigkeit des Verschmelzens erklären, da nach ihr das Eisenoxyd in Gegenwart der Blende, der Schwefelbase, sich wie eine Säure verhält, um mit dieser ein schmelzbares Salz zu bilden. Die 2. Gleichung gibt die'Ursache des schnellen Niederachlagens des Zinks durch daaEiaen an, welches nichts anderes ist als der einfache Ersatz des flüchtigen Metalles eines Salzes durch ein anderes, unter diesen Umständen nicht flüchtiges Metall. In Wirklichkeit wird das Eisenoxyd mit dem Erz in dem Verhältnis eines Äquivalentes Oxyd gegen zwei Äquivalente Schwefelzink des Erzes gemischt und das zur Ausfällung nötige Eisen wird dem vorgeschmolzenen Metall gerade in genügender Menge zugesetzt, um das Zink des Erzes atomisch auszugleichen. Wie andere Lösungsmittel, so kann auch das vorliegende für oxydische Erze angewendet werden : wenn jedoch zwei Teile Zinkoxyd ein Teil Eisenoxyd zugefügt wird, so werden die Schwierigkeiten empfunden, um die Mischung, welche schwer schmelzbar ist, zu schmelzen. Versuche haben gezeigt, dass Gemenge nach der Type : F2O3 + 2 MB, wobei MB ein basisches Oxyd (z. B. FfO, ZnO usw.) oder eine Schwefelbase (FeS, Zn Susw.) bezeichnet, viel leichter schmelzbar sind, wenn sie durch eine Schwefelbase gebildet werden, als wenn sie ein basisches Oxyd enthalten ; weiters, dass ein solches Gemisch, 1 weiches eine Scbwefelbase enthält, das Schmelzen eines Gemisches, das ein basisches Oxyd enthält, erleichtert. Bei den früher vorgeschlagenen Lösungsmitteln, bei denen Schwefeleisen verwendet wird, wurde in grösserer oder kleinerer Menge das leicht zu verflüssigende Gemisch Fe2 03-r 2 Fe S gebildet, welches das Schmelzen der Blende und der oxydierten Erze bewirkte. Es lässt sich auch annehmen, EMI2.1 Nun wird bei der Behandlung von zusammengesetzten Zinkerzen, welche sowohl oxydals schwefelhaltig sind, durch das vorliegende Verfahren bereits die Mischung Fe2 O3 + 2 Zn S EMI2.2 Mischung aus Eisenoxyd und einer zusammengesetztan Zinksauerstoffverbindung. z. B. des Karbonates. des Silikates u. s. w.. verwendet wird. Die Einzelheiten des Verfahrens, das Vorschmelzen des Erzes, das Schmelzen des Roagensmetalles, die Mischung der Bäder und das EMI2.3 oderfortlaufenderBetriebausgeführtwerden. Dabei ist zu bemerken, dass während des Schmelzens des Erzes die flüchtigen und zersetzbaren EMI2.4 die Reaktionskammer nur eine Mischung eintritt, welche beinahe nichts anderes als Zink freigibt, was die Kondensation der Dampfe erleichtert und den Gebrauch eines beliebigen Kondensators ermöglicht. EMI2.5 verflüssigen und das Eisenoxvd se) bst kann eines dieser Schmelzmittel bilden. Endlich wird, wenn im Veraluf des Vorschmelzens Zinksulfat, Zinksilikat oder eine andere oxydhältige Zink- verbindung gebildet wird. das Eisen das Zink aus allen diesen Verbindungen ausfällen. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Gewinnung von Metallen aus Erzen durch Niederschlagsarbeit mittels Eisens in Gegenwart eines Lösungsmittels, insbesondere von Zink aus Blende, dadureh gekenn- zeichnet, dass als Lösungsmittel Eisenoxyd allein verwendet wird.
Claims (1)
- 2. Auafuhrungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Eisenoxyd dem Erze im Äquivalenzverhältnis (1 : 2) zugefügt wird.3. Abänderung des Verfahrens nach Anspruch 1 zur Aufbereitung von Zink--Sauerstoffverbindungen, dadurch gekennzeichnet, dass dem Gemisch aus oxydischen Erzen und Eisenoxyd zur Resehleunigung der Lösung ein Gemisch der Blende mit Eisenoxyd zugesetzt wird.
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