AT41362B - Vorrichtung zur Betätigung der Tasten einer Schreibmaschine durch Sprechen. - Google Patents

Vorrichtung zur Betätigung der Tasten einer Schreibmaschine durch Sprechen.

Info

Publication number
AT41362B
AT41362B AT41362DA AT41362B AT 41362 B AT41362 B AT 41362B AT 41362D A AT41362D A AT 41362DA AT 41362 B AT41362 B AT 41362B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
speaking
typewriter
sounds
keys
operating
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Victor Alois Reko
Original Assignee
Victor Alois Reko
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Victor Alois Reko filed Critical Victor Alois Reko
Application granted granted Critical
Publication of AT41362B publication Critical patent/AT41362B/de

Links

Landscapes

  • Telephone Set Structure (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



  Zu den Explosivis gehören b, d, g, p, t, k, zu den durch eine längere Einwirkung entstehenden gehören alle übrigen. Selbstverständlich sind hier jene Laute, bezw. Konsonanten, die nur in der gebräuchlichen Orthographie bestehen, wie z. B. die kombinierten Laute q (kw), y (i), x   (ka)     etc.,   nicht aufgenommen. 



   Entstehung der   einzelnen Konsonanten : l. Explosiva   : b und p entstehen durch Pressen der Lippen aufeinander und Sprengung dieses Verschlusses, g und k durch Pressen des Hintergaumens und des Zungenrückens und Sprengung dieses Verschlusses und d und t durch Pressen der Zungenspitzen gegen die obere Zahnreihe und Sprengung dieses Verschlusses. Das Gemeinsame aller dieser Laute ist eine Pressung und eine Sprengung. Praktisch verwertet wird gemäss vorliegender Erfindung die Pressung, indem an den Pressstellen ein elektrischer Strom geschlossen (oder auch unterbrochen) wird, der einen Elektromagneten in Tätigkeit versetzt, welcher seinerseits den entsprechenden Typenhebel einer beliebigen Schreibmaschine betätigt. (Fig. 2 der Zeichnung zeigt ein Beispiel für die Erzeugung eines Explosivlautes, z.

   B. eines b oder p. 1, 1 sind die Kontakte, die beim Pressen der Lippen geschlossen werden, 2 ist eine Batterie, 3 ein Elektromagnet, 4 dessen Anker, 5 ein   Ubertragungshebel   und 6 der Typenhebel einer Schreibmaschine.)
2. Alle anderen Konsonanten werden durch konstante Pressung gewisser Sprechwerkzeuge gegeneinander erzeugt. Diese Laute können ebenfalls durch Schliessung (oder Öffnung) elektrischer Kontakte mit der Schreibmaschine fixiert werden. Es handelt sich dabei immer nur darum, die Stelle der Sprechwerkzeuge zu bestimmen, an welcher der betreffende Kontakt anzubringen ist. 



  Die Vorrichtung gemäss der Erfindung besteht aus einem Sprechapparat, einem Verbindungsapparat und einer beliebigen Tastenschreibmaschine. 



   Der Sprechapparat (Fig. 3) besteht aus einen dem Oberkiefer, einem dem Unterkiefer und einem der Unterlippe sich anschmiegenden Teile, ferner aus einem Berührungskontakt mit der dazu gehörigen Kontaktplatte für a und h ausserhalb des Mundes. Die Befestigung des Apparates im Munde geschieht auf beliebige Weise, wie z. B. bei Gebissen, Brillen etc. 



   Durch blossen Druck auf die Kontakte wird ein bestimmter elektrischer Strom geschlossen, welcher im Verbindungsapparat   (2,   3, 4, 5 der Fig. 2) ein Anziehen des betreffenden Ankers 4 
 EMI2.1 
 nicht etwa stimmhaft und stimmlos betätigt werden könnten, wie dies bei a-h, b-p, d-t,   g-k,   i-j (letzteres   stimmlos),   w-f (v) etc. möglich ist. 



   Diese letzteren Laute werden, genau betrachtet, voneinander hauptsächlich durch die Mitwirkung des   Kehlkopftones unterschieden. Um   sie auf der Maschine praktisch unterschiedlich 
 EMI2.2 
 kanntlich betätigt, wenn der Kehlkopfton erschallt. Gemäss der Erfindung werden nun von den   zweideutigen     Buchstalwnpan. ren   a-h, b-p, d-t, g-k, i-j, m, w-f (v) die stimmhaften gesperrt, wenn 
 EMI2.3 
 



   Zu diesem Zwecke ist für diese Buchstabenpaare ein Hemmungskörper (Fig. 4) vorgesehen, welcher beispielsweise aus einem Schieber 7 mit VorsprÜngen 8 besteht, die so angeordnet sind, 
 EMI2.4 
 wenn durch Erschallen des Kehlkopftonos der zugehörige Stromkreis geschlossen wird. Dadurch werden die Anker für die stimmlosen Laute sofort gesperrt und es können durch den Kontakt nunmehr nur die stimmhaften Laute auf der Schreibmaschine angeschlagen werden. 



   In Fig. 5 der Zeichnung sind der Reihe nach die   Schemata   der Kontakte für das Alphabet 
 EMI2.5 
 
In der folgenden Tabelle bedeutet,, (+   X)"plus Kehlkopfsignal,   d. i.   Stromschluss   für die Betätigung des Hemmungskörpers 7, hervorgerufen durch Mitschwingung des Kehlkopfes unter   Benützung   eines bekannten   Kehlkopfapparates.   
 EMI2.6 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 platten und in Seitenansicht die Kontaktstellen an der Unterlippe. Die Schaltung kann in einer geeigneten Weise vorgenommen werden. Praktisch wird auch eine einzige Batterie für sämtliche Elektromagnete genügen. Die Zeilenverschiebung kann gleichfalls in geeigneter Weise durch einen 
 EMI3.2 
 



  Spatien und dergl. durch entsprechenden Zungendruck und geeignet angebrachte Kontakte hervorgebracht werden. 



   Die Vorteile der Erfindung sind folgende :   1.   Ausserordentlich schnelle Arbeit, da ebenso- 
 EMI3.3 
 da der Schreibapparat von dem Sprechapparat räumlich getrennt sein kann. 3. Ermöglicht das Schreiben jedermann, der bloss richtig sprechen kann. also auch Gelähmten, Leuten ohne   Hände,   Kranken im Bett, Analphabeten usw. 4. Das Schreiben braucht nicht erlernt werden : es genugt. wenn richtig gesprochen wird. 5. Macht Hilfskraft entbehrlich. 6. Kann bei alleu   bestehenden     Typenhebelschreibmaschinen   angewendet werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zur Betätigung der Tasten einer Schreibmaschine durch Sprechen, dadurch gekennzeichnet, dass an entsprechenden Stellen der menschlichen Sprechwerkzeuge Kontakte 
 EMI3.4 


Claims (1)

  1. Anordnung einer Sperrvorrichtung für die Anker von einer zweideutigen Mundstellung entsprechenden Lauten. wie b-p, d-t etc.. welche mit Hilfe eines durch ein Kehlkopfsignal betätigten Elektromagneten derart verstellt wird, dass beim Sprechen der stimmlosen Laute (p. t etc.) die EMI3.5
AT41362D 1909-02-22 1909-02-22 Vorrichtung zur Betätigung der Tasten einer Schreibmaschine durch Sprechen. AT41362B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT41362T 1909-02-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT41362B true AT41362B (de) 1910-03-10

Family

ID=3560132

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT41362D AT41362B (de) 1909-02-22 1909-02-22 Vorrichtung zur Betätigung der Tasten einer Schreibmaschine durch Sprechen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT41362B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT41362B (de) Vorrichtung zur Betätigung der Tasten einer Schreibmaschine durch Sprechen.
DE1949313A1 (de) Elektronische Orgel
DE1549489A1 (de) Vorrichtung zur Eingabe alpha-numerischer Informationen in Datenverarbeitungsmaschinen
DE2440420C3 (de) Einrichtung zur Erzeugung eines automatischen Baßlaufs als Begleitung zu einem auf einem elektronischen Musikinstrument gespielten Musikstück
DE185567C (de)
DE907489C (de) Klingende Notentafel
DE302265C (de) Lese-und Vortragsmaschine fuer blinde und schlechtsehende
DE567405C (de) Klarinette
DE906884C (de) Transponierschieber
DE131624C (de)
AT67371B (de) Klavier mit Elektromagneten.
DE195083C (de)
DE451155C (de) Schliessblech mit Stromschlussfedern
DE159925C (de)
DE203227C (de)
DE110451C (de)
DE371652C (de) Mechanisches Musikinstrument mit elektrischem Antrieb
AT16229B (de) Apparat zum Stimmen von Tasteninstrumenten.
AT73621B (de) Elektrisches Tasteninstrument.
DE153159C (de)
AT63311B (de) Elektrischer Signal- und Registrierapparat mit Kontrolle des Arbeitsvorganges.
DE199604C (de)
AT65762B (de) Einrichtung zur Herstellung von Lochkombinationen in Papierstreifen mittels elektromagnetisch bewegter Stempel.
AT97218B (de) Mechanisches Musikinstrument mit elektrischem Antrieb.
DE441687C (de) Verfahren und Vorrichtung fuer Tastenspielgeraete zum Aufschreiben gespielter Musikstuecke