DE110451C - - Google Patents

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DE110451C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D9/00Details of, or accessories for, wind musical instruments
    • G10D9/04Valves; Valve controls

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 51: Musik-Instrümente.
RICHARD LANGE in KIEW.
des Entstehens unreiner Töne.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. März 1899 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung an Blechblasinstrumenten, durch welche das Entstehen unreiner Töne verhindert wird.
Bei allen Blechblasinstrumenten ertönen die in Fig. 3 dargestellten Noten, die nicht anders gegriffen werden können, als unter Benutzung des ersten, zweiten und dritten oder des ersten und dritten Ventils, bis je 1/i Ton zu hoch (unrein). Von der Richtigkeit des Gesagten kann man sich leicht durch das Anblasen der in Fig. 4 gekennzeichneten Töne überzeugen, wodurch festzustellen ist, dafs die mit den Ventilen 1 und 3, sowie 1, 2 und 3 angeblasenen Töne bei dem Erfindungsgegenstande stimmen (d. h. rein herauskommen) und bei den Instrumenten bisheriger Bauart zu hoch herauskommen. Diesen Mangel auszugleichen, ist bisher nicht gelungen, weil der Konus bei den drei Ventilzügen nicht wie erforderlich anzubringen ist. Es mufs also, um die fraglichen Töne in der Stimmung rein zu erzielen , das, was in der konischen Weite bei den drei Ventilzügen fehlt, auf andere Weise ersetzt werden.
Dieser Zweck wird bei dem Erfindungsgegenstande im Wesentlichen dadurch erreicht, dafs ein viertes Ventil an den Blasinstrumenten vorgesehen wird, durch welches die falschen Töne ausgeglichen werden, indem sich dasselbe dann selbsttätig öffnet, wenn gleichzeitig zwei andere Ventile geöffnet werden.
In der Zeichnung zeigt Fig. 1 eine Ansicht -der ganzen Trompete mit geschlossenem vierten Ventil und Fig. 2 eine Einzeldarstellung mit geöffnetem vierten Ventil.
Die Oeffnung des vierten Ventils α wird durch eine Kette oder ein ähnlich wirkendes Uebertragungselement b bewirkt, welche an Hebelarmen c und d des ersten und dritten Ventils e und f befestigt ist.
Die Länge dieser Kette b ist so bemessen, dafs sie nur dann auf den Hebel g des vierten Ventils α einen Einflufs ausüben kann, wenn gleichzeitig das erste Ventil e und das dritte Ventil f geöffnet werden, wobei deren Hebel c und d sich nach entgegengesetzten Richtungen bewegen. Wird nur das erste oder das dritte Ventil allein geöffnet, so übt die Kette b auf den Hebel g des vierten Ventils α keinen Einflufs aus.
Die Drehung oder Oeffnung des letzteren wird nun dadurch bewirkt, dafs die Kette b, welche zweckmäfsig über ein Röllchen h am Ende des Hebels g gleitet, durch den Hebel d und Augen i geführt, bei einer entsprechenden Drehung der Hebel c und d einen als •Resultirende zweier Zugkräfte wirkenden Druck auf den Hebel g ausübt. Die Schliefsung des vierten Ventils α wird zweckmäfsig in gleicher Weise wie bei den Instrumenten der bekannten Wiener Bauart bewirkt.
Die oben beschriebene Einrichtung läfst sich an allen vorhandenen Blechblasinstrumenten anbringen, und zwar ohne Weiteres an solchen Wiener Bauart (mit Cylinderventilen) und mit entsprechenden Aenderungen auch an Instru-
menten französischer Bauart (mit Pumpenventilen).

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Einrichtung an Ventiltrompeten und ähnlichen Blechblasinstrumenten zum Verhindern des Entstehens unreiner Töne, dadurch gekennzeichnet, dafs ein viertes Ventil (a) selbstthätig geöffnet wird, wenn das erste (e) und das drittte Ventil ff) gleichzeitig geöffnet werden.
    Eine Ausführungsform, der unter i. gekennzeichneten Einrichtung, bei welcher ein Hebel (g) des vierten Ventils (a) mit den Hebeln der zwei weiteren Ventile durch eine Kette (b) oder dergleichen von solcher Länge verbunden ist, dafs nur beim gleichzeitigen Oeffnen jener zwei Ventile das vierte Ventil geöffnet wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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