AT40816B - - Google Patents

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AT40816B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Selbsttätige Regelungseinrichtung   für elektrische Kraftübertragungen. 



   Bei den bekannten elektrischen   Kraftübertragungen   mit Ward Leonard-Schaltung, bei welchen die Geschwindigkeit des Motors durch Änderung der Erregung des Stromerzeugers geregelt wird, wirkt der Umstand auf die Regelmässigkeit und Sicherheit des Betriebes störend, dass die Geschwindigkeit des Motors nicht eindeutig von der Lage des   Steuerhebels abhängt.   



  Dies macht sich insbesondere bei grossen Förderanlagen mit selbsttätiger   Anlass-und Retardier-     vorrichtung und Belastungsausgleich durch Schwungmassen fühlabr. Die Ursache dieser Störungen   liegt einerseits darin, dass der Arbeitsmotor selbst bei konstanter zugeführter Spannung mit zunehmender Belastung infolge innerer Verluste und der Ankerrückwirkung einen gewissen Tourenabfall erleidet, andererseits darin, dass die ihm zugeführte, von der Anlassmaschine abgegebene Spannung mit zunehmender   Stromstärke infolge   der inneren Verluste und der Ankerrückwirkung der Anlassmaschine und gegebenenfalls auch infolge eines Tourenabfalles der letzteren 
 EMI1.1 
 weit ausgelegt werden muss,   bevor sich der F@rderkorb in Bewegung setzt.

   Ferner   dass bei vor-   handenem Tourenabfal ! während   der Zeit,   da der Steuerhebel ganz ausgelegt ist.   die   F@rder-   
 EMI1.2 
 durch   welche fis   nicht bloss ermoglicht wird, die Spannung der Anlassmaschine von der Stromstärke unabhängig zu   machen, sondern sie so zu erh@hen, dass die Geschwindigkeit des Arbeitsmotors     möglichst unabhängig von der Stellung   des Steuerhebels wird. 



   Die Zeichnung zeigt ein   Ausführungsbeispiel.   Hierin bedeutet 1 den Förder- oder sonstigen Arbeitsmotor, 3 eine mit seinem Anker in Reihe geschaltete Kompensations- oder Hilfspolwicklung, 3 seine fremderregte Feldwicklung, 4 die   Anlassmaschine,.   5 deren Kompensations-oder Hilfspolwicklung, 6 ihre fremderregte Feldwicklung, 7 die Erregermaschine und 8 deren Feldwicklung mit dem Regulierwiderstand 9, 10 ist der Steuerschalter für die fremderregte Feldwicklung 6   der Anlassmaschine, durch welchen   die Spannung der Anlassmaschine eingestellt und umgekehrt werden kann, wodurch die Geschwindigkeit und der Drehsinn des Fördermotors bestimmt wird. 



     Die Anlassmaschine besitzt noch   eine zweite fremderregte Feldwicklung 12, welche von einer Hilfsmaschine 11 gespeist wird, deren Feldwicklung 13 parallel zu einem Widerstand    17 im   Hauptstromkreis liegt. Diese zweite Feldwicklung ist   gemäss   der Erfindung so geschaltet, dass sie die Feldwicklung 6 der als Stromerzeuger arbeitenden   Anlassmaschine   unterstützt, so dass mit zunehmender Stromstärke im Hauptstromkreis die Erregung der Hilfsmaschine 11 und dadurch die Stromstärke in der   Feldwicklung 7J steigt. Bei passender Wahl der Verhältnisse   lässt sich hierdurch erreichen, dass die Spannung der Anlassmaschine in solchem   Masse   wächst, dass die Umdrehungszahl des Fördermotors unabhängig von seiner Belastung konstant bleibt.

   Wenn die Anlassmaschine sehr   wenig gesättigt wäre, liesse sich   dies durch die bisher beschriebene Ein- 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 wirkt jedoch die zusätzliche Erregung auf den niederen Geschwindigkeitsstufen verhältnismässig stärker als auf den höherliegenden   Geschwmdigkeitaatufen.   Um diesen Mangel zu beseitigen, i8t gemäss der Erfindung noch ein   Regeinngswiderstand   15 vorgesehen, welcher mit dem Steuerschalter 10 verbunden ist und beim Auslegen des letzteren stufenweise verringert wird. Der Widerstand 15 liegt entweder-wie gezeichnet-im Stromkreis der Hilfsmaschine 11 und Feldwicklung 12 oder im Stromkreis der Erregerwicklung 13 der Hilfsmaschine. Erstere Schaltung ist 
 EMI2.1 
 Geschwindigkeitsstufen weniger geltend machen kann. 



   Die beschriebene Wirkungsweise tritt dann ein, wenn die   Anlassmaschine     4   als Stromerzeuger auf den   Fördermotor   1 arbeitet. Wenn aber umgekehrt letzterer als Stromerzeuger auf die Anlassmaschine arbeitet, was beim   Einhängen   von Lasten oder beim Retardieren eintreten kann, so kehrt sich die von der Hilfsmaschine erzeugte Spannung um, und die Feldwicklung 12 wirkt auf die Erregung der Anlassmaschine nicht verstärkend, sondern schwächend, wie für diesen Fall erforderlich ist. Beim Reversieren der Anlassmaschine durch den Steuerschalter kehrt sich auch der Strom in der Feldwicklung 12 um, so dass sie wieder mit der Feldwicklung 6 richtig zusammenwirkt. Die Hilfsmaschine 11 wird zweckmässigerweise auf die Welle der Anlassmaschine gesetzt, kann jedoch auch getrennt angetrieben werden. 



   In jenen Fällen, in welchen die Anlassmaschine keine oder nur geringe   Tourenschwankungen   erleidet, reicht die beschriebene Einrichtung in praktisch vollkommener Weise aus, um die Förder- 
 EMI2.2 
   Abhängigkeit von   der Stellung des Steuerhebels zu bringen.   Wenn dagegen grössere Touren-   schwankungen auftreten, so sind zur Beseitigung dieses störenden Einflusses noch weitere Mittel erforderlich.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : EMI2.3 maschine, welche ausser der fremderregten Feldwicklung noch eine zweite fremderregte Feldwicklung besitzt, die von einer Hilfsmaschine gespeist wird, deren Feldwicklung parallel zu einem Widerstand im Hauptstromkreis liegt, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Erregung (1'2) durch einen vom Steuerschalter (10) aus beeinflussten im Stromkreis der zusätzlichen Fell wicklung (12) oder des Erregerstromkreises der Hilfsmaschine (11) liegenden Widerstand (15) EMI2.4
AT40816D 1909-05-12 1909-05-12 AT40816B (de)

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