AT40730B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstelung von Kefir bzw. Kefirtabletten. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstelung von Kefir bzw. Kefirtabletten.

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AT40730B
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Arthur Rosenberger
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Arthur Rosenberger
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kefir bzw.   Kefirtabletten.   
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 weiteres als fertiges Getränk benutzen kann. Auch hat man bereits Milchpulver in der Weise hergestellt, dass der Milch kaseinlösende Fermente, z. B. die der Kefirpilze, zugesetzt werden.   worauf das Produkt im Vakuum verdampft, getrocknet und in Pulverform übergeführt wird (brit. Ptsehr. 20626/99). "   
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 und   d   vorteilhaft so angeordnet, dass sie zwecks Anfüllung mit Kefirpilzen und späterer   Reinigung   leicht   anschraubbar   sind und entfernt werden können.

   Der   Behälter   hat ferner an den Stirnwänden c und d die Wellen f und g, welche in den Lagern f1 und g1 ruhen. die in   einem den He-     hälter a vollständig umgebenden Gehäuse h angebracht sind. Mittels eines geeigneten Antriebes k,   (Zahnräder o.   dgl.)   lässt sich   die Welle/. y und damit   auch der Behälter a   von aussen langsam   in drehende Bewegung versetzen.

   Die Wellen f und g sind durch das Gehäuse   in   in   nach aussen   hin vollständig abgedichteten Stopfbüchsen geführt. 
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   stehendes   Winkelrohr   i   mit   trichterfiirniiger Austrittsöffnung   dient ebenfalls zur Entfernung des   Gutes, indeiii es   mit der hohlen Welle g bzw. mit den Zwischenteilen l verbunden ist. Eine geeignete, bequem   abnehmbare   Rohrleitung   ml     führt   nach einem   Vakuummpparat     C   bekannter Art (s. Fig. 3). 



   Das Verfahren zur Herstellung des   KefuprÅaparates   mit Hilfe dieser Vorrichtung ist das folgende : Vor Füllung des Behälters a mit der Milch werden die Rohre   b, bl, b2   mit Kefirpilzen beschickt. In den Behälter a wird nun die bestgeeignete Milch, z. B. Eutermilch oder aseptisch gewonnene frische Milch, durch die hohle Achse g mit Hilfe eines Trichterrohres eingefüllt, worauf der Behälter a durch warmes Wasser, Luft, Gase o. dgl. auf   30      C erwärmt und durch   den Antrieb k in leichte Drehung versetzt wird.

   Durch die drehende ständige Bewegung hat nun die Milch ausreichend Gelegenheit, mit den Kefirpilzen in Berührung zu kommen, auch wird hindurch und durch die gleichmässige Temperatur das Wachstum der Pilze in der Milch besonders   gÜnstig beeinflusst   und so ein Kefir von stets gleichmässiger Beschaffenheit erzielt. 



   Nach entsprechender Zeit wird die Bewegung abgestellt und die hohle Achse g mit dem zum Vakuum   führenden   Rohrteil   1JI,   unter Vermeidung jeglichen Luftzutrittes in Verbindung gebracht. Vermittelst des Vakuums wird hierauf der Inhalt des   Behälters a   durch die Rohre c, l und die hohle Welle   D   vollständig dem Vakuumbehälter C zugeführt, nachdem dieser selbst vorher sterilisiert worden war. Im Vakuum wird nun die Masse bei   300   ('zur Trockne verdampft. worauf das erhaltene Produkt herausgenommen und nach Zusatz von Milchzucker wie üblich in Tablettenform gepresst wird. Das erzielte Produkt ist eine Kefirtablette. welche zur Wiedererzeugung von Kefir ans Milch jederzeit benutzt werden kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Herstellung von Kefir bzw. Kefirtabletten, dadurch gekennzeichnet, dass   die Kenrpilze   bei   mässiger Temperatur   in einem rotierenden Behälter mit der Milch in Berührung 
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