DE359088C - Kontinuierlich arbeitender Verdampfer, insbesondere fuer Obstsaefte - Google Patents

Kontinuierlich arbeitender Verdampfer, insbesondere fuer Obstsaefte

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DE359088C
DE359088C DEM72892D DEM0072892D DE359088C DE 359088 C DE359088 C DE 359088C DE M72892 D DEM72892 D DE M72892D DE M0072892 D DEM0072892 D DE M0072892D DE 359088 C DE359088 C DE 359088C
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evaporator
vapors
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DEM72892D
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Moeller & Schulze
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Moeller & Schulze
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D1/00Evaporating
    • B01D1/02Evaporators with heating coils

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

  • Kontinuierlich arbeitender Verdampfer, insbesondere für Obstsäfte.
  • Die Erfindung betrifft einen kontinuierlich arbeitenden Verdiampfer für Obstsäfte, Milch, Zuckersäfte, Malzextrakt und ähnliche Flüssigkeiten. Es sind schon Verdampfer bekannt, bei denen in dem Saftraum Heizschlangen angebracht sind, durch die der zur Beheizung dienende Dampf durch die Flüssigkeit geleitet wird. In diesen Vorrichtungen findet aber eine ungleichmäßige Erwärmung statt, denn die Flüssigkeit wird naturgemäß in der Nähe der Heizschlange stärker erwärmt als in den Ecken. Die Erwärmung kann aber nicht beliebig gesteigert werden, da viele Flüssigkeiten, beispielsweise Obstsäfte, durch zu starke Erwärmung an Geschmack und Farbe verlieren.
  • Man ist dann dazu übergegangen, die Säfte durch Schlangen zu leiten und die Schlangen von außen her zu beheizen. Der Veränderung des Verhältnisses zwischen Flüssigkeit und dem aus ihr entwickelten Dampf wurde durch fortgesetzte Veränderung des Rohrquerschnittes der Schlange Rechnung getragen.
  • Die Herstellung solcher Schlangen ist aber außerordentlich schwierig, so daß derartige Verdampfer wenig zur Anwendung gekommen sind.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein anderer Weg eingeschlagen. Es werden Rohrschlangen von gleichbleibendem Querschnitt verwandt, die alle in einen gemein samen Sammelbehälter einmünden. Die Saftzuleitungsröhren sind von geringerem Querschnitt als die : Rohrschlangen, so daß zum Ansammeln der ausgeschiedenen Dämpfe in den Schlangen genügend Raum bleibt. Die Rohrschlangen stehen unter Vakuum, wodurch unter Absaugung der Brüden die Verdampfung beschleunigt wird.
  • Unter der Sammelkammer ist eine Entlee rungskammer angebracht, welche einerseits unter das Vakuum des Apparates gesetzt, anderseits mit der Außenluft verbunden werden kann. Bei dieser Einrichtung kann das Abziehen der eingedickten Säfte ohne Beeinträchtigung der Ausscheidung der Dämpfe erfolgen.
  • In ! der Zeichnung ist ein Verdampfer dieser Art für Obstsäfte dargestellt. Er läßt sich in ähnlicher Ausbildung auch für andere Säfte, insbesondere Zuckersäfte u. dgl. verwenden.
  • Die Vorrichtung besteht aus einem Behäl ter I, der durch Stutzen 6 mit Heizdampf gefüllt wird, in ihm sind die von der Flüssigkeit durchströmten Schlangen 2 kegelförmig gelagert. Diese Schlangen haben größere Querschnitte als die Eintrittsstutzen 3, die durch die Absperrventile 4 mit der Hauptzuleitung 5 für den Obstsaft o. dgl. verbunden sind. Infolgedessen sind die Schlangen 2 auch nur zum Teil mit Flüssigkeit angefüllt, so daß sich die ausgeschiedenen Dämpfe oberhalb der Flüssigkeit in den Rohren ansammeln können.
  • Um die Dämpfe aus den Rohren zu entfernen, ist es notwendig, die Rohre unter Vakuum zu setzen, wodurch auch ein leichteres und besseres Verdampfen ermöglicht wird.
  • Zu u diesem Zweck münden die Flüssigkeitsrohre 2 in den Sammeltrichter 7, der in die Kammer 8 eingehängt ist. In diese mündet ein-Absaugerohr IO zur Erzeugung eines Vakuums und zum Absaugen der Brüden.
  • Die einedickte Flüssigkeit fällt zunächst auf den Boden der Kammer 8, welche mit Heizschlangen g versehen ist, fließt durch den Umlauf 11 in die untere Kammer 12, die ebenfalls unter Luftleere gesetzt wird und sammelt sich dort bis zu der zulässigen Höhe an. Nach Absperren des Hahns 14 und Öffnung ! des Hahnes 15 tritt Außenluft in die Kammer I2, dessen Inhalt dann unabhängig vom Weiterarbeiten des Apparates durch das Bodenventil 13 entleert werden kann. Inzwischen hat sich die Kammer 8 wieder mit eingedickter Flüssigkeit angefüllt, während in der Kammer 12 wieder durch entsprechende Regulierung der Hähne 14 und 15 Luftleere erzeugt ist. Hat sich hier der Saft bis zur bestimmten Höhe angesammelt, kann er wieder wie oben beschrieben abgelassen werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRu CH : Kontinuierlich arbeitender Verdampfer, insbesondere für Obstsäfte, bei welchem die einzudampfende Flüssigkeit durch beheizte W Schlangen hindurchgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Zuführungsstutzen (3) von geringerem Querschnitt verbundenen kegelförmig ge lagerten Schlangen (2) in einen unter ihnen angebrachten, am Boden mit Heizschlangen (g) versehenen Sammelraum (8) münden, aus welchem die Dämpfe durch eine Saugleitung (IO) abgezogen werden, während der Sammelraum selbst durch eine Umlaufleitung (II) mit einer unter ihm befindlichen evakuierbaren Sammel-und Ablaßkammer (I2) in Verbindung steht, in die e zwecks Entleerung des eingedampften Saftes 0. dgl. Außenluft eingelassen werden kann.
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