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Etikettierma8chine mit Einrichtung zur pneumatischen Betätigung der Stempel.
Vorliegende Erfmdung betrifft eine Etikettiermaschine, bei welcher das Auftragen des Klebstoffes auf die zu etikettierenden Gegenstände und das Aufbringen der Etikette vermittels pneumatisch betätigter Stempel bewirkt wird. Von den bekannt gewordenen Maschinen dieser Art unterscheidet sich die Maschine nach vorliegender Erfindung vor allem durch die besondere Einrichtung zur Betätigung der Stempele durch die ein vollkommen sicherer Betrieb ermöglicht ist wid vermittels der eine beliebige Anzahl Stempel in einfachster Weise gleichzeitig betätigt werden können.
Auf den Zeichnungen ist eine Maschine gemäss vorliegender Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellte und zwar ist : Fig. l eine Seitenansicht bezw. ein lotrechter Schnitt nach der Linie 1-1 der Fig. 2 und
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Zylindern in grösserem Massstabe zeigen.
In dem Gestell-7 der Maschine ist die Hauptwelle 2 gelagert, auf welcher die feste Riemenscheibe 3 sowie die Losscheihe 4 befestigt ist. Auf der Welle 2 ist ferner ein kleines Zahnrad 5 angeordnet, welches in ein grösseres auf der Welle 6 sitzendes Zahnrad 7 eingreift. Neben dieser Verzahnung des Rades 7 ist auf dem bre ten Kranz desselben eine zweite Verzahnung 8 vorgesehen,
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pumpe 76 (Fig. l und 4) erhält ihren Antrieb durch ein auf der Hauptwelle 2 befestigtes Exzenter 77 und dient in der weiter unten beschriebenen Weise zur Erzeugung eines Vakuums in dem Hohlzylinder 77.
Auf dem oben abgeflachten Hohlzylinder 77 sind die beiden zum Halten der Etiketten dienenden und aus den winkelförmigen, der jeweiligen Etikettellgrösse entsprechen verstellbaren
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die bestrebt ist, die Ventilstange stets in ihrer höchsten Stellung festzuhalten. Die mit dem Vakuumzylinder 11 in Verbindung stehende mittelste Kammer des Zylinders 23 kann durch die auf der Stange 30 sitzenden Ventile 36 und 36 bei der Auf-und Abwärtsbewegung dieser Stange gegen eine dex beiden benachbarten Kammern abgeschlossen werden.
Bewegt sich beispielsweise die Ventilstange 30 nach oben, so wird die untere Kammer durch das Ventil 36 gegen die mittlere Kammer abgeschlossen, während die obere Kammer durch Öffnen des Ventiles 35 mit der mittleren in Verbindung gebracht wird (Fig. 5). Es wird also in der oberen Kammer, welche durch ein, ebenfalls von der Ventilstange 30 aus betätigtes Ventil 37 nach aussen hin abgeschlossen ist, ein Vakuum erzeugt, welches natürlich auch in dem Raum oberhalb der in den Zylindern 21 und 22 befindlichen Kolben 38 vorhanden ist, da dieser Raum mit der oberen Kammer durch die Rohre 24 und 241 in Verbindung steht.
Die untere Kammer ist bei der Aufwärtsbewegung der Ventilstange 30 durch Offnen des Ventiles 39 mit der freien Atmosphäre in Verbindung gebracht worden, mit der dann selbstverständlich auch der Raum unterhalb des Kolbens 38 in Verbindung steht. Die Kolben werden sich somit nach oben bewegen. Wird die obere Kammer mit der freien Atmosphäre und die untere mit dem Vakuumzylinder in Verbindung gebracht, so bewegen sich die Kolben in den Zylindern 21 und 22 nach unten.
Die Kolbenstange 40 eines jeden der Zylinder 21 ist hohl ausgebildet (Fig. 6) und trägt an ihrem unteren Ende einen Querarm 42, an welchem in den Armen 43 die Pressrollen 44 drehbar
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der hohlen Kolbenstange 40 ist ein Rohr 46 verschiebbar angeordnet, welches an seinem unteren Ende einen Saugkopf 41 trägt und an seinem oberen Ende durch eine Schlauchleitung 47 mit einem im Masehinengestcll befestigten Zylinder 48 in Verbindung steht. Eine in der Zeichnung nicht dargestellte Feder ist bestrebt, das Rohr 46 dauernd in der aus Fig. 3 ersichtlichen Stellung zu halten. Der Zylinder 48 ist durch das als Träger dienende, abgedichtete Rohr 27] und durch ein Schlauchleitung 49 mit dem Vakuumzylinder in Verbindung gebracht.
Das Rohr 271 steht durch
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Ventilstange 56 auf und nieder, deren unteres Ende sich auf einen bei 61 drehbar gelagerten Hebel 52 (Fig. 2 und 5) stützt, der durch eine auf der Welle 6 befestigte Nockenscheibe 53 bewegt wird. Bei dieser Auf-und Abwärtsbewegung der Ventilstange 60 werden die auf derselben befindlichen Ventile 54 und 55 derart bewegt, dass das Innere des Zylinders 48 und somit das Innere der Saugerstange 46 abwechselnd mit der freien Atmosphäre und dem Vakuumzylinder 11 in Verbindung gesetzt wird, so dass entweder ein Vakuum oder atmosphärischer Druck in den Saugerstangen 46 herrscht.
Bewegen sich nun die Kolbenst engen 40 und mit diesen die die Saugköpfe 41 tragenden Rohre 46 nach unten, so stossen dieselben auf die unter denselben befindlichen Etiketten-
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angeordnet (Fig. 3) und wird beim Auftreffen des Saugkopfes 41 und der Rollen 44 ein geringes Stück nach unten bewegt. An den Stützen 18 können kleine Rippen 57 vorgesehen sein, vermittels deren der Etikettenstapel bei seiner Abwärtsbewegung und der beim Wiederhochgehen des Saugkopfes 41 erfolgenden Aufwärtsbewegung durchblättert wird, um ein Zusammenhaften der einzelnen Etiketten beim Abheben derselben zu verhindern. Unmittelbar nach dem Auftreten des Saugkopfes auf den Etikettenstapel wird in dem Rohr 46 ein Vakuum erzeugt und hierauf der Kolben.
M nach oben bewegt, wobei der Saugkopf 42 ein Etikett von dem Stapel abhebt.
Die in den Zylindern 22 beweglichen Kolben tragen an den unteren Enden ihrer Stange 5R die drehbar gelagerten Bürstenwalzen 59 (Fig. 3 und 7), die in derselben Weise wie die Rollen 44 angeordnet sind. In der Stange 58 ist ein Dorn 581 längs verschiebbar angeordnet, der durch Gewichts-oder Federbelastung in seiner tiefsten Lage gesichert ist. Auf dem Boden eines jeden Klebstoffbehälters 20 ist ein mit seitlichen Öffnungen 60 versehenes Rohrstück 61 angeordnet, in welchem sich der mit einer Längsbohrung versehene Kolben 62 bewegt, der einen mit Rillen versehenen zylindrischen Kopf 63 besitzt.
Beim Niedergehen der Kolben der Zylinder 22 treffen die Bürsten 59 auf diesen zylindrischen Kopf 63 auf und werden hierdurch auseinandergespreizt,
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die Bürstenwalzen 59 nochmals auf seinem Kopfe abrollen und den Klebstoff nochmals aufnehmen können. Erst beim weiteren Hochgehen der Stange 68 wird der Dorn 581 wieder mit
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einströmen kann.
Die Saugstange, die das auf den Flaschenhals aufzuklebende Etikett auf diesen aufbringt, ist, wie aus Fig. 1 ersichtlich, nur mit einer Druckrolle 44, die auf dem Flaschenhals entlangrollt, versehen. Ebenso ist der zugehörige Stempel zum Auftragen des Klebstoffes entsprechend ausgestaltet.
Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende : Es sei angenommen, dass die die Mulden 15 tragenden Zahnräder 12, die infolge der nur auf einem Teil des Umfanges des Bades 7 befindlichen Verzahnung 8 absatzweise gedreht werden, sich in einer solchen Stellung befinden, dass unter den Zylindern 21 und 22 keine der Tragmulden steht. Es bewegen sich nun die Kolben in diesen Zylindern sämtlich gleichzeitig abwärts, wobei die Saugköpfe 41 in der schon beschriebenen Weise auf den Etikettenstapel stossen, während die Bürstenwalzen 59 sich auf dem den Klebstoff tragenden Kopf 63 abrollen und mit Klebstoff benetzt werden. Die Kolben bewegen sich hierauf
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viel weiter gedreht werden, dass je eine der Mulden unter die Zylinder 21 bezw. 22 zu stehen kommt.
Die Kolben in diesen Zylindern bewegen sich nunmehr wieder sämtlich gleichzeitig nach unten, wobei die Bürstenwalzen 59 auf die in der betr. Mulde liegende Flasche 14 stossen (Fig. 7), sich hierbei auseinander spreizen und auf dem Umfang der Flasche abrollen. Hierbei wird die mit einem Etikett zu versehende Stelle derselben gleichmässig mit Klebstoff bestrichen. Die Saugköpfe 41 dagegen drücken das von ihnen abgehobene Etikett auf eine schon vorher mit Klebstoff bestrichene Stelle der darunter befindlichen Flasche.
An dem Umfang einer jeden Pressrolle 44 ist eine Verstärkung 44'angebracht, die beim Niedergehen der Rohre 40 nach unten hängt. Treffen nun beim weiteren Niedergeilen der Rohre 40 die Rollen ebenfalls auf die F'asche 14 auf, so drehen sie sich nur um einen ganz geringen Betrag und zwar solange, bis sich die Ver-
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die Rollen 44 auf dem Umfang der Flasche entlang und bewirken, somit ein vollkommenes Glattstreichen des Etikettes (Fig. 6). Bewegt sich das Rohr 4 wieder nach oben, so müssen sich die Rollen 44 in entgegengesetzter Richtung drehen und rollen sich nunmehr auf der Flasche ab, wodurch ein Abreissen des angedrückten Etiketts verhindert wird.
Das unter dem Einfluss einer Feder stehende Saugrohr 46 liegt während dieses Zurückrollens noch fest auf der Flasche auf und hält somit auch das Etikett noch fest, so dass sich dasselbe während des Arbeitsvorganges nicht auf der Flasche verschieben kann. Dies ist für ein sicheres und genaues Aufkleben der Etiketten von besonderer Wichtigkeit. Erst wenn d'e Rollen von der Flasche abgehoben werden, wird auch der Sauger mit hochgenommen.
Die Stempel (Saugköpfe und Bürstenwalzen) bewegen sich nunmehr sämtlich wieder nach oben, nachdem vorher das Innere der Saugköpfe in der oben beschriebenen Weise mit der freien Atmosphäre in Verbindung gebracht worden ist, während die Zahnräder- wieder derart weiter geschaltet werden, dass die Stempel bei ihrem Niedergange wieder auf den Etikettenstapel bezw. auf den Klebstoffträger treffen und der schon beschriebene Vorgang sich wieder von Neuem wiederholt.
Die mit Etiketten versehenen Flaschen können auf beliebige Weise von der Maschine ab- genommen werden, z. B. dass man sie durch eine geeignete Vorrichtung der Maschine al) rollen lässt. Durch die beschriebene Einrichtung zum Aufstreichen des Klebstoffes hat man es in der Hand, durch Auswechseln der Bürstenwalzen die Etiketten ganz oder auch nur an einer Seite an die
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verbrauch gewährleistet.
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