AT40486B - Etikettiermaschine mit Einrichtung zur pneumatischen Betätigung der Stempel. - Google Patents

Etikettiermaschine mit Einrichtung zur pneumatischen Betätigung der Stempel.

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AT40486B
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Albert Mueller
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Albert Mueller
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    Etikettierma8chine   mit Einrichtung zur pneumatischen Betätigung der Stempel. 



     Vorliegende Erfmdung betrifft eine Etikettiermaschine,   bei welcher das Auftragen des Klebstoffes auf die zu etikettierenden Gegenstände und das Aufbringen der Etikette vermittels   pneumatisch betätigter Stempel bewirkt wird. Von   den bekannt gewordenen Maschinen dieser Art unterscheidet sich die Maschine nach vorliegender Erfindung vor allem durch die besondere Einrichtung   zur Betätigung der Stempele durch   die ein vollkommen   sicherer Betrieb ermöglicht   ist wid vermittels der eine beliebige Anzahl Stempel in einfachster Weise gleichzeitig betätigt werden   können.   



   Auf den Zeichnungen ist eine Maschine gemäss vorliegender Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellte und zwar ist :   Fig. l   eine Seitenansicht bezw. ein lotrechter Schnitt nach der Linie 1-1 der Fig. 2 und 
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 Zylindern in grösserem Massstabe zeigen. 



   In dem   Gestell-7   der Maschine ist die Hauptwelle 2 gelagert, auf welcher die feste Riemenscheibe 3 sowie die   Losscheihe 4 befestigt ist.   Auf der Welle 2 ist ferner ein kleines Zahnrad 5 angeordnet, welches in ein   grösseres auf der Welle   6 sitzendes Zahnrad 7 eingreift. Neben dieser Verzahnung des Rades 7 ist auf dem bre ten Kranz desselben eine zweite Verzahnung 8 vorgesehen, 
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   pumpe 76 (Fig. l und   4)   erhält ihren Antrieb durch ein auf   der Hauptwelle 2 befestigtes Exzenter 77 und dient in der weiter unten beschriebenen Weise zur Erzeugung eines Vakuums in dem   Hohlzylinder 77.   



   Auf dem oben   abgeflachten Hohlzylinder 77   sind die beiden zum Halten der Etiketten   dienenden   und aus den   winkelförmigen,   der jeweiligen   Etikettellgrösse     entsprechen   verstellbaren 
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 die bestrebt ist, die Ventilstange stets in ihrer höchsten Stellung festzuhalten. Die mit dem Vakuumzylinder 11 in Verbindung stehende mittelste Kammer des Zylinders 23 kann durch die auf der Stange 30 sitzenden Ventile   36   und 36 bei der Auf-und Abwärtsbewegung dieser Stange gegen eine dex beiden benachbarten Kammern abgeschlossen werden.

   Bewegt sich beispielsweise die Ventilstange 30 nach oben, so wird die untere Kammer durch das Ventil 36 gegen die mittlere Kammer abgeschlossen, während die obere Kammer durch Öffnen des Ventiles 35 mit der mittleren in Verbindung gebracht wird (Fig. 5). Es wird also in der oberen Kammer, welche durch ein, ebenfalls von der Ventilstange 30 aus betätigtes Ventil 37 nach aussen hin abgeschlossen ist, ein Vakuum erzeugt, welches natürlich auch in dem Raum oberhalb der in den Zylindern 21 und 22 befindlichen Kolben 38 vorhanden ist, da dieser Raum mit der oberen Kammer durch die Rohre 24 und   241   in Verbindung steht.

   Die untere Kammer ist bei der   Aufwärtsbewegung   der Ventilstange 30 durch Offnen des Ventiles 39 mit der freien Atmosphäre in Verbindung gebracht worden, mit der dann   selbstverständlich   auch der Raum unterhalb des Kolbens 38 in Verbindung steht. Die Kolben werden sich somit nach oben bewegen. Wird die obere Kammer mit der freien Atmosphäre und die untere mit dem Vakuumzylinder in Verbindung gebracht, so bewegen   sich   die Kolben in den Zylindern 21 und 22 nach unten. 



   Die Kolbenstange   40   eines jeden der Zylinder 21 ist hohl ausgebildet (Fig. 6) und trägt an ihrem unteren Ende einen Querarm 42, an welchem in den Armen 43 die Pressrollen 44 drehbar 
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 der hohlen Kolbenstange 40 ist ein Rohr 46 verschiebbar angeordnet, welches an seinem unteren Ende einen Saugkopf 41 trägt und an seinem oberen Ende durch eine   Schlauchleitung   47 mit einem im Masehinengestcll befestigten Zylinder 48 in Verbindung steht. Eine in der Zeichnung nicht dargestellte Feder ist bestrebt, das Rohr 46 dauernd in der aus Fig. 3 ersichtlichen Stellung zu halten. Der Zylinder 48 ist durch das als Träger dienende, abgedichtete Rohr 27] und durch ein Schlauchleitung 49 mit dem Vakuumzylinder in Verbindung gebracht.

   Das Rohr 271 steht durch 
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 Ventilstange 56 auf und nieder, deren unteres Ende sich auf einen bei   61   drehbar gelagerten Hebel 52 (Fig. 2 und 5) stützt, der durch eine auf der Welle 6 befestigte Nockenscheibe 53 bewegt wird. Bei dieser Auf-und Abwärtsbewegung der Ventilstange   60   werden die auf derselben befindlichen Ventile 54 und 55 derart bewegt, dass das Innere des Zylinders   48   und somit das Innere der Saugerstange 46 abwechselnd mit der freien Atmosphäre und dem Vakuumzylinder 11 in   Verbindung   gesetzt wird, so dass entweder ein Vakuum oder atmosphärischer Druck in den Saugerstangen 46 herrscht.

   Bewegen sich nun die Kolbenst engen 40 und mit diesen die die Saugköpfe 41 tragenden Rohre 46 nach unten, so stossen dieselben auf die unter denselben befindlichen Etiketten- 
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 angeordnet (Fig. 3) und wird beim Auftreffen des Saugkopfes 41 und der Rollen 44 ein geringes   Stück nach unten   bewegt. An den Stützen 18   können   kleine Rippen 57 vorgesehen sein, vermittels deren der Etikettenstapel bei seiner Abwärtsbewegung und der beim Wiederhochgehen des Saugkopfes 41 erfolgenden Aufwärtsbewegung   durchblättert wird, um   ein Zusammenhaften der einzelnen Etiketten beim Abheben derselben zu verhindern. Unmittelbar nach dem Auftreten des Saugkopfes auf den Etikettenstapel wird in dem Rohr 46 ein Vakuum erzeugt und hierauf   der Kolben.

   M   nach oben bewegt, wobei der Saugkopf 42 ein Etikett von dem Stapel abhebt. 



  Die in den Zylindern 22 beweglichen Kolben tragen an den unteren Enden ihrer Stange 5R die drehbar gelagerten Bürstenwalzen 59 (Fig. 3 und 7), die in derselben Weise wie die Rollen 44 angeordnet sind. In der Stange 58 ist ein Dorn 581 längs verschiebbar angeordnet, der durch Gewichts-oder Federbelastung in seiner tiefsten Lage gesichert ist. Auf dem Boden eines jeden Klebstoffbehälters 20 ist ein mit seitlichen Öffnungen 60 versehenes   Rohrstück   61 angeordnet, in welchem sich der mit einer Längsbohrung versehene Kolben 62 bewegt, der einen   mit   Rillen versehenen zylindrischen Kopf 63 besitzt.

   Beim Niedergehen der Kolben der Zylinder 22 treffen die Bürsten 59 auf diesen zylindrischen Kopf 63 auf und werden hierdurch auseinandergespreizt, 
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   die Bürstenwalzen 59 nochmals auf seinem Kopfe abrollen und den Klebstoff nochmals aufnehmen können. Erst beim weiteren Hochgehen der Stange 68 wird der Dorn 581 wieder mit   
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 einströmen kann. 



   Die Saugstange, die das auf den Flaschenhals aufzuklebende Etikett auf diesen aufbringt, ist, wie aus Fig. 1 ersichtlich, nur mit einer Druckrolle 44, die auf dem Flaschenhals entlangrollt, versehen. Ebenso ist der zugehörige Stempel zum Auftragen des Klebstoffes entsprechend ausgestaltet. 



   Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende : Es sei angenommen, dass die die Mulden   15   tragenden Zahnräder   12,   die infolge der nur auf einem Teil des Umfanges des Bades 7 befindlichen Verzahnung 8 absatzweise gedreht werden, sich in einer solchen Stellung befinden, dass unter den Zylindern 21 und 22 keine der Tragmulden steht. Es bewegen sich nun die Kolben in diesen Zylindern sämtlich   gleichzeitig abwärts,   wobei die   Saugköpfe   41 in der schon beschriebenen Weise auf den Etikettenstapel stossen, während die Bürstenwalzen 59 sich auf dem den Klebstoff tragenden Kopf 63 abrollen und mit Klebstoff benetzt werden. Die Kolben bewegen sich hierauf 
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 viel weiter gedreht werden, dass je eine der Mulden unter die Zylinder 21 bezw. 22 zu stehen kommt.

   Die Kolben in diesen Zylindern bewegen sich   nunmehr   wieder sämtlich gleichzeitig nach unten, wobei die Bürstenwalzen 59 auf die in der betr. Mulde liegende   Flasche 14 stossen   (Fig. 7), sich hierbei auseinander spreizen und auf dem Umfang der Flasche abrollen. Hierbei wird die mit einem Etikett zu versehende Stelle derselben gleichmässig mit Klebstoff bestrichen. Die Saugköpfe 41 dagegen drücken das von ihnen abgehobene Etikett auf eine schon vorher mit Klebstoff bestrichene Stelle der darunter befindlichen Flasche.

   An dem Umfang einer jeden Pressrolle 44 ist eine   Verstärkung 44'angebracht, die beim Niedergehen   der Rohre 40 nach unten hängt.   Treffen nun beim   weiteren   Niedergeilen   der Rohre 40 die Rollen ebenfalls auf die F'asche 14 auf, so drehen sie sich nur um einen ganz geringen Betrag und zwar solange, bis sich die Ver- 
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 die Rollen 44 auf dem Umfang der Flasche entlang und bewirken, somit ein vollkommenes Glattstreichen des Etikettes (Fig. 6). Bewegt sich das Rohr   4   wieder nach oben, so müssen sich die Rollen 44 in entgegengesetzter Richtung drehen und rollen sich nunmehr auf der Flasche ab, wodurch ein Abreissen des   angedrückten   Etiketts verhindert wird.

   Das unter dem   Einfluss   einer Feder stehende Saugrohr 46 liegt während dieses Zurückrollens noch fest auf der Flasche auf und hält somit auch das Etikett noch fest, so dass sich dasselbe während des Arbeitsvorganges nicht auf der Flasche verschieben kann. Dies ist für ein sicheres und genaues Aufkleben der Etiketten von besonderer Wichtigkeit. Erst wenn d'e Rollen von der Flasche abgehoben werden, wird auch der Sauger mit hochgenommen.

   Die Stempel   (Saugköpfe   und Bürstenwalzen) bewegen sich nunmehr sämtlich wieder nach oben, nachdem vorher das Innere der   Saugköpfe   in der oben beschriebenen Weise mit der freien Atmosphäre in Verbindung gebracht worden ist, während die   Zahnräder-   wieder derart weiter geschaltet werden, dass die Stempel bei ihrem   Niedergange   wieder auf den Etikettenstapel bezw. auf den Klebstoffträger treffen und der schon   beschriebene Vorgang sich   wieder von Neuem wiederholt. 



   Die mit Etiketten versehenen Flaschen können auf beliebige Weise von der Maschine   ab-   genommen werden, z. B.   dass   man sie durch eine   geeignete Vorrichtung der Maschine al) rollen     lässt.   Durch die beschriebene Einrichtung zum Aufstreichen des Klebstoffes hat man es in der   Hand,   durch Auswechseln der Bürstenwalzen die Etiketten ganz oder auch nur an einer Seite an die 
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   verbrauch gewährleistet.   

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : EMI3.6 <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 verbunden sind, abwechselnd mit der Aussenluft und der mittleren Kammer in Verbindung gebracht werden können.
    4. Etikettiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem, den Klebstoff aufnehmenden Behälter ein, mit Einlaufoffnungen für den Klebstoff versehener Zylinder angeordnet ist, in welchem sich ein unter Federdruck stehender hohler Kolben mit gewölbtem Kopf befindet, der durch den Klebstoffauftragstempel niedergedrückt wird, wobei der Klebstoff aus dem Zylinder nach oben auf den Kopf des Kolbens heraustritt.
    5. Etikettiermaschine nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Klebstoffauftragsstempel an seinem unteren Ende gelenkig angeordnete, drehbare Bürstenwalzen trägt und im Innern desselben ein Dorn längsverschiebbar angeordnet ist, der den im Klebstofibehälter befindlichen Kolben niederdriiekt und denselben beim Wiederhochgehen des Stempels solange niedergedrückt hält, bis sich die Bürstenwalzen auf dem Kopf des Kolbens abgerollt haben.
    6. Etikettiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Etikettierstempel, der mit auseinander spreizbaren Pressrollen zum Andrücken des Etiketts versehen ist, ein Sauger zum Aufnehmen und Halten eines Etiketts lose geführt ist, und durch Gewichtsoder Federbelastung in seiner Stellung gesichert wird, so dass derselbe beim Wiederhochgehen des Stempels das aufgebrachte Etikett solange festhält, bis sich die Pressrollen auf demselben aufgerollt haben und von demselben abgehoben worden sind.
    7. Etikettiermaschine nach Anspruch 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Prerssrollen EMI4.2
AT40486D 1908-06-04 1908-06-04 Etikettiermaschine mit Einrichtung zur pneumatischen Betätigung der Stempel. AT40486B (de)

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