AT404284B - Trockenentstauber - Google Patents
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Description
AT 404 284 B
Die Erfindung bezieht sich auf einen Trockenentstauber für Vortriebs- oder Gewinnungsmaschinen mit einem Sauggebläse und Ansaugöffnungen nahe der Ortsbrust.
Entstaubungseinrichtungen für Vortriebs- und Gewinnungsmaschinen umfassen zumeist eine Absauglutte und eine Lutte für die Zufuhr von Frischluft. Die Absauglutte kann an Saugkanäle an der Vortriebs- oder Gewinnungsmaschine angeschlossen sein, wobei Eintrittsöffnungen bzw. Ansaugöffnungen bereits nahe an der Ortsbrust vorgesehen waren. Bei derartigen Bewetterungseinrichtungen war es zumeist gleichzeitig üblich, einen Teil des Staubes durch Wasser niederzuschlagen. Eine Staubniederschlagung mit Wasserbestäubung ist aber insbesondere im Kalibergbau nicht ohne weiteres möglich, da dies zu einer aggressiven Luft führt, welche zu unakzeptablen Arbeitsbedingungen nahe der Ortsbrust führt.
Der Anschluß einer Lutte an eine Vortriebsmaschine beeinträchtigt die Manövrierfähigkeit, sodaß hier Grenzen bestehen. Insbesondere bei hohen Vororttemperaturen in der Größenordnung von bis zu 50’ C ist es darüberhinaus auch erforderlich, für die Maschinenaggregate der Vortriebs- bzw. Gewinnungsmaschine eine entsprechende Umlaufkühlung vorzusehen, welche die Kühlung unabhängig von einer externen Wasserversorgung gewährleistet.
Die Erfindung zielt nun darauf ab, einen Trockenentstauber der eingangs genannten Art zu schaffen, wie er insbesondere für den Kalibergbau Verwendung finden kann, mit welcher eine möglichst geringe Behinderung der Vortriebs- bzw. Gewinnungsmaschine verbunden ist und mit welcher die Vortriebsieistung nicht durch den ständig erforderlichen Nachbau der Absauglutte beeinträchtigt wird. Weiters zielt die Erfindung darauf ab, eine möglichst niederbauende und maschinenintegrierte Einrichtung zu schaffen, welche gleichzeitig die Möglichkeit bietet, den abgeschiedenen Staub mit den maschineneigenen Abfördermitteln auszubringen. Schließlich zielt die Erfindung darauf ab, gleichzeitig mit einer derartigen Trockenentstaubung auch eine bessere Kühlung von Maschinenaggregaten bei hohen Vororttemperaturen zu ermöglichen. Zur Lösung dieser Aufgabe besteht der erfindungsgemäße Trockenentstauber im wesentlichen darin, daß ein Filterelement in einem Gehäuse über dem Abfördermittel der Vortriebs- bzw. Gewinnungsmaschine angeordnet ist, daß das Gehäuse verschließbare Öffnungen zwischen dem Filterelement und dem darunter-iiegenden Abfördermittel aufweist und daß die Luftaustrittsöffnung des Trockenentstaubers an die den verschließbaren Öffnungen abgewandte Seite des Filterelementes angeschlossen ist. Dadurch, daß nun ein Filterelement in einem Gehäuse über dem Abfördermittel der Vortriebs- bzw. Gewinnungsmaschine angeordnet ist, wird die Möglichkeit geschaffen, dieses Filterelement in regelmäßigen Abständen beispielsweise durch Abblasen oder Auspressen der Filterelemente mit Druckluft oder mechanischen Maßnahmen zu reinigen und den im Filter enthaltenen Anteil von abgeschiedenen Feststoffen über das darunterliegende Abfördermittel der Vortriebs- bzw. Gewinnungsmaschine auszubringen. Dadurch, daß das Gehäuse verschließbare Öffnungen zwischen den Filterelementen und dem darunterliegenden Abfördermittel aufweist, kann für den Saug- bzw. Entstaubungsbetrieb hier ein dichter Abschluß gewährleistet werden, sodaß tatsächlich die gesamte angesaugte Luftmenge über das Filter geführt wird, wofür an die den verschließbaren Öffnungen abgewandte Seite des Filterelementes die Luftaustrittsöffnung des Trockenentstaubers angeschlossen ist. Insgesamt ergibt sich somit eine relativ kompakte, einfache Konstruktion für den Trockenentstauber, welche bei einem hohen Maß an Betriebssicherheit die Flexibilität und die Manövrier-barkeit der Vortriebs- bwz. Gewinnungsmaschine in keiner Weise beeinträchtigt. Die Ausbildung des Trockenentstaubers mit einem in sich geschlossenen Gehäuse erlaubt es nun, in diesem Gehäuse eine Reihe von Zusatzaggregaten, insbesondere Kühler anzuordnen, sodaß der Umluftstrom gleichzeitig zum Kühlen von Maschinenaggregaten verwendet werden kann. In besonders vorteilhafter Weise ist die erfindungsgemäße Ausbildung so getroffen, daß wenigstens ein Sauggebläse zwischen Ansaugöffnung und Trockenfilter angeordnet ist und daß der Antrieb des Sauggebläses mit dem Antrieb von Schließgliedem der verschließbaren Öffnungen gekoppelt ist Ein derartiges Sauggebläse zwischen der Ansaugöffung und dem Trockenfilter stellt an den Ansaugöffnungen einen hinreichenden Saugdruck sicher, wobei das angesaugte Material in Richtung zum Trockenfilter transportiert wird. Dadurch, daß nun die verschließbaren Öffnungen beim Saugbetrieb geschlossen sind, wird das gesamte angesaugte Material durch das Filter gepreßt, und dadurch, daß nun der Antrieb des Sauggebläses mit dem Antrieb von Schließgliedern der verschließbaren Öffnungen gekoppelt ist, wird sichergestellt, daß der Saugantrieb abgeschaltet wird, wenn die verschließbaren Öffnungen zum Zwecke des Austragens von im Filter enthaltenen Feststoffen geöffnet wird. Es wird somit einer überflüssigen Verwirbelung und weiteren Staubentwicklung beim Reinigen des Filters mit Sicherheit entgegengewirkt.
Prinzipiell ist naturgemäß auch eine Anordnung des Sauggebläses in Strömungsrichtung nach dem Trockenfiltem möglich, wobei eine derartige Anordnung den Vorteil hätte, daß das Sauggebläse nicht mehr mit nennenswerten Mengen an angesaugten Feststoffen kollidiert und dadurch einem geringeren Verschleiß ausgesetzt wäre. Umgekehrt hat eine derartige Anordnung allerdings den Nachteil, daß in diesem Teil des Gehäuses nach dem Filtern weniger Platz für die Anordnung von Kühlern bzw. Wärmetauschern verbliebe. 2
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Mit Vorteil ist nämlich die Ausbildung so getroffen, daß in den Kanal zwischen Luftfilter und Austrittsöffnungen Kühler für Maschinenaggregate oder Antriebsmotoren angeordnet sind, sodaß auch bei hohen Vororttemperaturen eine besonders einfache Kühlung gewährleistet ist. Für die Reinigung des Filters ist prinzipiell zunächst der Luftdurchsatz abzusenken, wofür das Sauggebläse abgeschaltet werden soll. Die Reinigung selbst kann durch Ausblasen der Filterelemente mit Druckluft erfolgen. In besonders vorteilhafter und einfacher Weise ist die Ausbildung jedoch so getroffen, daß der Trockenfilter verformbar ausgebildet oder in einem elastischen Rahmen angeordnet ist und mit einem Rüttel- oder Klopfantrieb beaufschlagbar ist. Dadurch, daß der Trockenfilter unmittelbar über dem Abfördermittel, ggf. unter Zwischenschaltung einer Schurre oder einer trichterförmigen Aufgaberutsche, angeordnet ist, gelangt das auf diese Weise ausgeschüttelte bzw. ausgebrachte, im Filter enthaltene Material unmittelbar auf den Abförderer und kann in einfacher Weise gemeinsam mit dem gewonnenen Material ausgebracht werden.
Eine geometrisch besonders günstige, kleinbauende Ausbildung läßt sich dadurch erzielen, daß die Austrittsöffnungen des Trockenentstaubers seitlich und/oder oberhalb des Trockenfilters angeschlossen sind. Eine derartige Ausbildung ermöglicht darüberhinaus die besonders einfache Integration von zusätzlich der Bewetterung dienenden Aggregaten, wobei mit Vorteil beispielsweise die Ausbildung so getroffen werden kann, daß eine Absauglutte seitlich in der Strecke nahe zur Austrittsöffnung des Entstaubers angeordnet ist und daß eine Frischluftzufuhrlutte an der der Absauglutte gegenüberliegenden Seite der Strecke hinter der Vortriebs- oder Gewinnungsmaschine mündet. Auf diese Weise wird eine gerichtete Strömung im Bereich der Ortsbrust mit einem hohen Frischluftanteil sichergestellt und dadurch, daß die Absauglutten ebenso wie die Frischluftzufuhrlutten jeweils unabhängig von der jeweiligen Position der Vortriebs- bzw. Gewinnungsmaschine angeordnet sein können, wird der Abbau in keiner Weise beeinträchtigt.
Die verschließbaren Öffnungen unterhalb des Trockenfilters sind mit Vorteil als Jalousie mit Schwenkklappen ausgebildet, wobei eine derartige Jalousie in besonders einfacher Weise motorisch geöffnet und geschlossen werden kann und in den Schließstellungen eine hinreichende Dichtheit gewährleistet, welche einen nahezu vollständigen Durchsatz des angesaugten Materials durch den Trockenfilter gewährleistet.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. In dieser zeigen Fig.1 eine konventionelle Entstaubung mit in der Strecke montierter Absauglutte und einer Vortriebs- bzw. Gewinnungsmaschine in der Draufsicht; Fig.2 die analoge Situation bei Verwendung des erfindungsgemäßen Trockenentstaubers; Fig.3 die entsprechende Darstellung bei breiterer Strecke; Fig.4 eine Seitenansicht des Trockenentstaubers teilweise im Schnitt; Fig.5 eine Draufsicht auf den Trockenentstauber nach Fig.4 entsprechend des Pfleiles V der Fig.4 und Fig.6 eine schematische Seitenansicht einer Gewinnungsmaschine mit dem erfindungsgemäßen Trockenentstauber.
In Fig.1 ist eine Gewinnungsmaschine 1 ersichtlich, an derem Hinterende ein Abfördermittel 2 dargestellt ist. Das Abfördermittel 2 fördert auf nicht dargestellte in der Strecke festgelegte weitere Fördermittel, wie beispielsweise Bandförderer oder Förderwagen. In der Strecke ist eine Absauglutte 3 und eine Frischluftlutte 4 angeordnet. Die Ausbildung ist hiebei in der Regel so getroffen, daß die Absauglutte 3 eine größere Luftmenge absaugt, als über die Firschluftlutte 4 zugeführt wird. Die Differenz wird über den Streckenquerschnitt angesaugt. Trotz einer relativ hohen Absaugleistung bleibt im Bereich der Ortsbrust 5 ein Bereich 6, In welchem Staub durch den Schneidbetrieb die Sicht und die Arbeit behindert.
Bei der Darstellung nach Fig.2 ist an der Streckenvortriebsmaschine 1 ein Trockenentstauber 7 angeordnet. Die Ansaugung erfolgt über Ansaugöffnungen 8 nahe der Schrämwalze 23 und damit nahe der Ortsbrust 5, wobei in dem Trockenentstauber 7 ein Filter angeordnet ist, und die gefilterte Luft über Ausströmöffnungen 9 in Richtung der Pfeile 10 zur Ansaugöffnung der Absauglutte 3 ausgestoßen wird. Insgesamt ergibt sich bei einer derartigen Ausbildung der Vorteil, daß der Staub, welcher beim Schneidbetrieb auftritt, in der Nähe der Ortsbrust vollständig abgesaugt werden kann, sodaß die Vorortbedingungen wesentlich verbessert werden. Durch die bessere Entstaubung wird naturgemäß auch die Sicht vor Ort besser auf das Vortriebssystem ermöglicht.
Bei der Darstellung nach Fig.3 ist ersichtlich, daß insbesondere für breite Strecken, wie sie im Kalibau üblich sind, eine gute Manövrierbarkeit der Gewinnungsmaschine 1 Voraussetzung ist. Unverändert kann bei einer derartigen Ausbildung mit der bestehenden Bewetterung das Auslangen gefunden werden und es genügt wiederum, die Anordnung einer saugenden Lutte 3 sowie einer blasenden Lutte 4 für die Zufuhr von Frischluft. Auch hier kann die jeweilige Differenz zwischen Saugleistung und Druckleistung der saugenden Lutte 3 bzw. der blasenden Lutte 4 durch Zufuhr von Frischluft im Sinne der Pfeile 11 in der Strecke erfolgen. Die Vortriebsmaschine 1 trägt wiederum die integrierte Entstaubereinrichtung, und es kann wiederum die weitestgehend staubfreie Luft nach einer Vorreinigung über den integrierten Filter, welcher schematisch mit 12 angedeutet ist, in Richtung zur saugenden Lutte 3 ausgestoßen werden. Vor den 3
Claims (7)
- AT 404 284 B Austrittsöffnungen 9 kann im Gehäuse 7 in einfacher Weise ein Wärmetauscher oder Ölkühler od. dgl. untergebracht sein, um Maschinenaggregate sicher zu kühlen. Bei der Darstellung nach Fig.4 ist nun schematisch die Anordnung des Filters 12 über dem maschineneigenen Förderer 2 ersichtlich. Der Förderer 2 ist als Kettenförderer ausgebildet, dessen Mitnehmer mit 13 bezeichnet sind. Die Ansaugung von Luft nahe der Ortsbrust erfolgt über Ansaugöffnungen 14 und ein Gebläse 15. Das Trockenfilterelement ist bei der Darstellung nach Fig.4 als plattenförmiges Element ausgebildet und zur Vergrößerung des Einlaufquerschnittes geknickt, wodurch gleichzeitig eine geringe Bauhöhe des Trockenentstaubers gewährleistet ist. Das Filterelement kann weiters taschenförmig ausgebildet sein, um eine Vergrößerung der Filteroberfläche zu erzielen. Das Gehäuse des Trockenentstaubers weist an seiner Unterseite zwischen dem Gebläse 15 und dem Trockenfilterelement 12 eine von einer Jalousie 16 verschließbare Öffnung 17 auf. Nach Öffnung der Jalousie 16 bei gleichzeitiger Abschaltung des Lüftergebläses 15 kann das vom Filter zurückgehaltene Material nach unten auf den Förderer 2 ausgebracht werden und über den Förderer ausgetragen werden. Das Filter kann einerseits durch Ausblasen mit Druckluft und andererseits durch einen nicht dargestellten Rüttelantrieb oder durch ein einfaches Klopfen rascher gereinigt werden, wobei das Material unter der Wirkung der Schwerkraft nach unten über die Öffnung 17 bei geöffneter Jalousie 16 ausgebracht wird. Wie sich insbesondere aus der Darstellung nach Fig.5 ergibt, ist oberhalb des Trockenfilterelementes 12 der Austrittskanal 18 für die gereinigte Luft vorgesehen. Es sind hier laterale Austrittsöffnungen 19 angeordnet, welche einen Austritt der gereinigten Luft im Sinne der Pfeile 20 und in Richtung zur Absauglutte ermöglichen. In diesen dem Trockenfilter nachgeschalteten Kanal 18 sind nun Kühler, und zwar insbesondere Luftöl-, bzw. Luft-Wasserwärmetauscher, angeordnet, wodurch gleichzeitig entsprechende Aggregate durch die Reinluft gekühlt werden können. Die Ansaugung erfolgt über zwei in der Draufsicht ersichtliche gesonderte Kanäle, welche jeweils Ansaugöffnungen 14 aufweisen, wobei in jeden der beiden Kanäle ein entsprechendes Lüftergebläse 15 angeordnet ist, um einen hinreichenden Saugdruck sicherzustellen. Die angesaugte Luft wird seitlich und von unten an die Trockenfilter 12 herangeführt. Wie sich schließlich aus der Darstellung nach Fig.6 ergibt, können die seitlichen Ansaugöffnungen 14 des integrierten Trockenentstaubers 7 nach Art von Ansaugschlitzen in Höhenrichtung verbreitert ausgebildet sein, wodurch ein großer operativer Bereich sicher bestrichen wird. Die Gewinnungsmaschine nach Fig.6 weist ein Raupenfahrwerk 21, einen Auslegerarm 22 und Schrämwalzen 23 auf. Die beiden gesonderten Kanäle mit den Ansaugöffnungen können entweder ortsfest mit der Gewinnungsmaschine 1 verbunden sein oder aber gemeinsam mit dem Schräm- bzw. Auslegerarm 22 verschwenkt werden. Die Verschwenk-barkeit des Auslegerarmes 22 in Höhenrichtung ist schematisch durch die strichlierte verschwenkte Position 22', in welcher die Schrämwaizen die Postion 23' einnehmen, angedeutet. Der Schwenkantrieb wird von einem hydraulischen Zylinderkolbenaggregat 24 gebildet. Insgesamt wird somit ein 2-facher Ansaugkanal mit den Ansaugöffnungen bis unmittelbar an die Schneidtrommel bzw. die Schrämwalze 23 herangeführt. Durch die beiden Lüfter 15 in den beiden Absaugkanälen wird die abgesaugte Vorortluft über das Trockenfilterelement 12 geführt. Die gereinigte Luft kann über Wärmetauscher wieder in die Strecke, und zwar zur Seite der Absauglutte abgeleitet werden, wobei zu diesem Zweck verstellbare Leitbleche im Bereich der Austrittsöffnungen 19 vorgesehen sein können. Der Trockenfilter kann durch Auspressen mit Preßluft, durch eine Rütteleinrichtung oder ggf. auch durch einfache Bürsten gereinigt werden und wird jedesmal während des Unterbrechens des Schneidbetriebes gereinigt. Bei den Zeichnungen wurde der Einfachheit halber auf die Einrichtungen zum Verspannen der Vortriebs- bzw. Gewinnungsmaschine in der Darstellung verzichtet. Während des Verfahrens und während jeder Unterbrechung des Schneidvorganges läßt sich in besonders effizienter Weise eine Reinigung des Filters vornehmen. Durch eine derartige zyklische Reinigung kann der Trockenfilter überaus kompakt gehalten werden, und auf eine direkte Verbindung der Lutten mit den Absaugkanälen an der Vortriebs- bzw. Gewinnungsmaschine kann verzichtet werden. Der in das Absaugsystem integrierte Kühler verbessert die Betriebsbedingungen auch bei hohen Vororttemperaturen. Patentansprüche 1. Trockenentstauber für Vortriebs- oder Gewinnungsmaschinen mit einem Sauggebläse und Ansaugöffnungen nahe der Ortsbrust, dadurch gekennzeichnet, daß ein Filterelement (12) in einem Gehäuse (7) über dem Abfördermittel (2) der Vortriebs- bzw. Gewinnungsmaschine (1) angeordent ist, daß das Gehäuse (7) verschließbare Öffnungen (17) zwischen dem Filterelement (12) und dem darunterliegen· 4 AT 404 284 B den Abfördermittel (2) aufweist und daß die Luftaustrittsöffnung (9, 19) des Trockenentstaubers an die den verschließbaren Öffnungen (17) abgewandte Seite des Filterelementes (12) angeschlossen ist.
- 2. Trockenentstauber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Sauggebläse (15) zwischen Ansaugöffnung (8, 14) und Trockenfilter (12) angeordnet ist und daß der Antrieb des Sauggebläses mit dem Antrieb von Schließgliedem der verschließbaren Öffnungen (17) gekoppelt ist.
- 3. Trockenentstauber nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Trockenfilter (12) verformbar ausgebildet oder in einem elastischen Rahmen angeordnet ist und mit einem Ruttel- oder Klopfantrieb beaufschlagbar ist.
- 4. Trockenentstauber nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsöffnungen (9, 19) des Trockenentstaubers (7) seitlich und/oder oberhalb des Trockenfilters (12) angeschlossen sind.
- 5. Trockenentstauber nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die verschließbaren Öffnungen (17) unterhalb des Trockenfilters (12) als Jalousie (16) mit Schwenkklappen ausgebildet sind.
- 6. Trockenentstauber nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in den Kanal (18) zwischen Luftfilter (12) und Austrittsöffnungen (9, 19) Kühler für Maschinenaggregate oder Antriebsmotoren angeordnet sind.
- 7. Trockenentstauber nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Absauglutte (3) seitlich in der Strecke nahe zur Austrittsöffnung (9, 19) des Entstaubers (7) angeordnet ist und daß eine Frischluftzufuhrlutte (4) an der der Absauglutte (3) gegenüberliegenden Seite der Strecke hinter der Vortriebs- oder Gewinnungsmaschine (1) mündet. Hiezu 4 Blatt Zeichnungen 5
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