DE3927373C2 - - Google Patents

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DE3927373C2
DE3927373C2 DE19893927373 DE3927373A DE3927373C2 DE 3927373 C2 DE3927373 C2 DE 3927373C2 DE 19893927373 DE19893927373 DE 19893927373 DE 3927373 A DE3927373 A DE 3927373A DE 3927373 C2 DE3927373 C2 DE 3927373C2
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DE19893927373
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DE3927373A1 (de
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Heinz Dipl.-Ing. 4390 Gladbeck De Hoelter
Klaus-Peter 4235 Schermbeck De Franke
Friedhelm-Franz 4650 Gelsenkirchen De Juranek
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CFT GmbH Compact Filter Technic
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F5/00Means or methods for preventing, binding, depositing, or removing dust; Preventing explosions or fires
    • E21F5/20Drawing-off or depositing dust

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Staubfilter für die Reini­ gung der im Bereich der Streckenauffahrungsmaschine abge­ saugten Wetter, mit einem Rein- und Rohgaskanal aufweisenden Gehäuse, das über eine Luttenleitung mit der Streckenauf­ fahrungsmaschine bzw. dem Vorortbereich verbunden ist und das einen im Reingaskanal angeordneten Ventilator aufweist.
Das Mitziehen des Entstaubers hinter der Streckenauf­ fahrungsmaschine wird vielfach als nachteilig befunden. Aus diesem Grunde wird am Anfang der Strecke der Filter stehengelassen und über eine Luttenleitung mit der Strecken­ auffahrungsmaschine verbunden. Über die Lutte wird die mit Staub angereicherte Luft im Bereich der schneidenden Maschine angesaugt und dem Entstauber bzw. der Filteranlage zugeführt, die trocken- oder naßtechnisch ausgebildet sein kann. Nach­ teilig dabei ist, daß auch bei stehender Maschine die Wetter über den Entstauber abgezogen werden müssen, wodurch ein wesentlich erhöhter Strombedarf entsteht.
Aus der DE-OS 27 38 503 ist eine Einrichtung für die Bewetterung des Vorortbereiches bei Einsatz von Streckenauf­ fahrungsmaschinen bekannt, bei der zwei unterschiedliche Lutten zum Einsatz kommen. Die Blaslutte ist mit einem End­ verschluß versehen, der geöffnet wird, wenn die Sauglutte wegen der notwendigen Reinigung des Filters abgeschaltet ist. Weiter ist es möglich, während des Stillstandes der Maschine die Blaslutte einzuschalten und die Sauglutte still­ zusetzen. Hierbei kann der Filter im Rohgaskanal verhältnis­ mäßig kleingehalten werden. Nachteilig ist aber, daß zum Betätigen der Blaslutte jeweils gereinigte Wetter zur Ver­ fügung stehen müssen und daß der Entstauber bzw. Staubfilter bei Betrieb der Sauglutte automatisch auch von den staub­ haltigen oder nichtstaubhaltigen Wettern durchströmt wird.
Die GB-Z "Coal Age", 1972, Seite 62 bis 66 zeigt eine Vortriebsmaschine, der ein Entstaubungsaggregat zugeordnet ist, das in der Strecke angeordnet und über eine Luttenlei­ tung mit dem Vorortbereich verbunden ist. Gleichzeitig wird auch auf der Maschine selbst abgesaugt. Auch bei dieser Lösung ist von Nachteil, daß beim Betrieb der Sauglutte gleichzeitig auch der Entstauber mit in Betrieb ist. Die DE-GM 87 13 895 zeigt ein Filtergehäuse, das im oberen Be­ reich mit einem getrennten Reingas- und Rohgaskanal ausge­ rüstet ist. Bei diesen bekannten Staubfiltern hat es der Erfinder als nachteilig erkannt, daß diese beim Einsatz hinter Streckenauffahrungsmaschinen praktisch immer durch­ laufen, um den Vorortbereich mit den notwendigen Frisch­ wettern zu versorgen. Der damit verbundene Energieaufwand ist beträchtlich, zumal mit steigendem Verunreinigungsgrad der Filter bzw. Entstauber der durch sie verursachte Wider­ stand immer größer wird.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, den Energiebedarf derartiger Staubfilteranlagen zu verringern und dennoch die notwendige Betriebssicherheit und die ergo­ nomischen Verhältnisse aufrechtzuerhalten bzw. zu verbessern.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in der Trennwand zwischen Rein- und Rohgaskanal eine Öffnung vorgesehen ist, die über eine mit Verstellzylinder ausge­ rüstete Stellklappe verschließbar ist, wobei die Stellklappe in Richtung Rohgaskanal schwenkbar an der Trennwand ange­ lenkt ist.
Bei einer derartigen Anordnung können die von Vorort kommenden, aufgrund des Stillstandes der Streckenauffahrungs­ maschine nicht verunreinigten Wetter direkt vom Rohgaskanal in den Reingaskanal gelangen, d. h. unter Umgehung der Filter­ flächen. Damit können die überhaupt nicht reinigungsbedürf­ tigen Wetter sicher abgeführt und in den nachgeordneten Quer­ schlag abgegeben werden. Durch die Anordnung der Stellklappe in der Trennwand ist es möglich, ausreichend große Mengen durch diese Öffnung hindurchzusaugen, wobei die Öffnung zweckmäßigerweise im Bereich der nachgeordneten Ventilatoren angeordnet ist. Durch die Anordnung der Stellklappe und ihre schwenkbare Befestigung an der Trennwand kann der Wetterzug sogar noch positiv beeinflußt werden, d. h. in den Reingaskanal hineingelenkt werden. Durch den Verstell­ zylinder ist die Umstellung jeweils ohne direkten Eingriff möglich, so daß eine Gefährdung für den Benutzer nicht gegeben ist. Vorteilhaft ist weiter, daß aufgrund dieser Anordnung die Möglichkeit gegeben ist, Energie zu sparen, gleichzeitig aber jeweils die ergonomischen Verhältnisse vor Ort so einzuhalten, daß eine Belastung oder zusätzliche Belastung der dort Arbeitenden nicht auftreten kann.
Nach einer zweckmäßigen Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß dem Verstellzylinder eine Fernsteuerung mit einem die Länge der aufgefahrenen Strecke berücksichti­ genden Zeitrelais zugeordnet ist. Hört die Streckenauffah­ rungsmaschine auf zu arbeiten, so wird über das Zeitrelais sichergestellt, daß entsprechend der jeweiligen Luttenlänge noch durch den Filter gesaugt wird, bevor die Klappe sich dann öffnet, um nur noch Frischluft ohne Filterbeaufschla­ gung abzusaugen.
Eine weitere zweckmäßige Ausbildung sieht vor, daß der Ventilator mehrstufig ausgebildet ist, wobei die Stufen einzeln schaltbar sind. Dies hat den Vorteil, daß während des Stillstandes der Streckenauffahrungsmaschine der Lüfter beispielsweise einstufig läuft, während die weiteren Stufen nur zugeschaltet werden, wenn die Maschine arbeitet.
Die Erfindung wird ergänzend durch die einzige Figur erläutert. Dabei ist der Filter mit (1), der Rohgaskanal mit (2) und der Reingaskanal mit (3) bezeichnet, während der Ventilator das Bezugszeichen (4) trägt. Der als trocken­ oder naßtechnisches System arbeitende Filter verfügt weiter über einen Verstellzylinder, der eine Stellklappe (6) so verstellen kann, daß zwischen dem Rohgas- und dem Reingas­ kanal eine Öffnung entsteht, über die die gereinigte Luft von Vorort durch den Filter hindurchzieht. Arbeitet die Streckenauffahrungsmaschine dagegen nicht, wird auch der Filter (1) nicht beaufschlagt, sondern die Wetter gelangen über den Rohgaskanal (2) und die Stellklappe (6) direkt in den Reingaskanal (3) und von dort in den Ventilator (4). Der Filter (1) bzw. das gesamte Aggregat ist mit einer Fern­ steuerung versehen, die einmal die Stellklappe (6) über den Verstellzylinder (5) aufstellt und zwar dann, wenn die Streckenauffahrungsmaschine aufhört zu schneiden und zwar mit einem Zeitrelais, so daß die staubhaltige Luft erst durch die Lutten durchgesaugt sein muß, bevor die Rein­ luft ankommt, die dann direkt über die Stellklappe (6) abge­ führt wird. Der Ventilator (4) ist mehrstufig ausgebildet, so daß er in einzelnen Stufen abgestellt werden kann, so daß praktisch der Energiebedarf nur so hoch ist, wie die Überwindung der Saugluttentour es erfordert, ohne den Filter­ widerstand zu überbrücken. Auch der Staubaustrag sollte gleichzeitig mit einer gewissen Nachlaufzeit ausgeschaltet werden.

Claims (3)

1. Staubfilter für die Reinigung der im Bereich der Streckenauffahrungsmaschine abgesaugten Wetter, mit einem Rein- und Rohgaskanal aufweisenden Gehäuse, das über eine Luttenleitung mit der Streckenauffahrungsmaschine bzw. dem Vorortbereich verbunden ist, und das einen im Reingaskanal angeordneten Ventilator aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß in der Trennwand zwischen Rein- (3) und Rohgaskanal (2) eine Öffnung vorgesehen ist, die über eine mit Verstell­ zylinder (5) ausgerüstete Stellklappe (6) verschließbar ist, wobei die Stellklappe (6) in Richtung Rohgaskanal (2) schwenkbar an der Trennwand angelenkt ist.
2. Staubfilter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Verstellzylinder (5) eine Fernsteuerung mit einem die Länge aufgefahrenen Strecke berücksichtigenden Zeit­ relais zugeordnet ist.
3. Staubfilter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilator (4) mehrstufig ausgebildet ist, wobei die Stufen einzeln schaltbar sind.
DE19893927373 1989-08-19 1989-08-19 Bergbau-tunnelbaufilter Granted DE3927373A1 (de)

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CS904025A CZ285332B6 (cs) 1989-08-19 1990-08-16 Fitrační zařízení pro odsávání a odprašování prostoru raženého tunelu nebo důlní chodby

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DE3927373A1 DE3927373A1 (de) 1991-02-21
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CZ402590A3 (cs) 1999-04-14
CZ285332B6 (cs) 1999-07-14
DE3927373A1 (de) 1991-02-21

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