AT403037B - Hydraulische steuereinrichtung für einen ladekran - Google Patents

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AT403037B AT253693A AT253693A AT403037B AT 403037 B AT403037 B AT 403037B AT 253693 A AT253693 A AT 253693A AT 253693 A AT253693 A AT 253693A AT 403037 B AT403037 B AT 403037B
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Description


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   Die Erfindung bezieht sich auf eine hydraulische Steuereinrichtung für einen Ladekran, wobei durch nebeneinander angeordnete, mittels Schalthebeln betätigbare Steuerschieber einerseits verschiedene Funk-   tionen   des Krans selbst, andererseits verschiedene Funktionen einer Hilfseinrichtung, insbesondere einer   Abstützeinrichtung   für das den Kran tragende Lastfahrzeug, aktivierbar sind. 



   Lastwagen, welche einen Ladekran tragen, werden häufig mit einer Abstützeinrichtung in Form seitlich von der Ladefläche auskragender Stützen versehen, damit der Wagen bei der Betätigung des Ladekrans seine Stellung   beibehält.   Die Steuerschieber und Schalthebel zur Betätigung dieser Abstützeinrichtung sind zusätzlich zu jenen Steuerschiebern und Schalthebeln vorgesehen, welche zum Aus- und Einfahren, Heben, Senken und Drehen des Krans selbst erforderlich sind. 



   Der Erfindung liegt die Überlegung zugrunde, dass die   Abstützeinrichtung   nur sehr selten ein-und ausgeschaltet werden muss. Das bedeutet, dass es dem Bedienungspersonal ohne weiteres zugemutet werden kann, vor Betätigung der Abstützeinrichtung einen zusätzlichen Schalthebel zu bedienen. Damit erlaubt es die Erfindung andererseits, die Zahl der vorgesehenen Steuerschieber und damit den konstruktiven Aufwand erheblich zu verringern. Dies wird dadurch erreicht, dass zumindest einem Teil der Steuerschieber Umschaltventile nachgeschaltet sind, welche je nach ihrer Schaltstellung die vom zugehörigen Steuerschieber kommende Hydraulikflüssigkeit entweder zum Kran oder zur Hilfseinrichtung lenken. 



   Üblicherweise sind die Steuerschieber eines Ladekrans sowohl von der linken Seite wie von der rechten Seite des Fahrzeuges aus durch eine Serie paarweise gekoppelter Schalthebel zu bedienen. Auch die Zahl dieser Schalthebel wird im allgemeinen durch die Erfindung verringert, da zwar mindestens ein Schalthebel für die Umschaltventile zusätzlich vorzusehen ist, andererseits aber alle anderen Schalthebel nun wahlweise zur Betätigung des Krans oder der Hilfseinrichtung dienen. 



   Weitere Einzelheiten der Erfindung werden anschliessend anhand der Zeichnung erläutert. In dieser ist
Fig. 1 ein hydraulischer Schaltplan, Fig. 2 eine schaubildliche Darstellung eines erfindungsgemässen Ventilblockes und Fig. 3 ein Horizontalschnitt durch den Ventilblock gemäss Fig. 2. 



   Die in Fig. 1 dargestellte Hydraulikeinrichtung für den Ladekran eines Lastfahrzeuges weist in bekannter Welse einen Tank 5 auf, von dem über eine Pumpe 6 die   Hydraulikflüssigkeit   zum Hauptsteuerblock 3 gelangt. Zusätzlich zu einigen Druckbegrenzungsventilen, welche Im gegenständlichen Zusammenhang nicht von Bedeutung sind, enthält der Steuerblock eine Reihe nebeneinander angeordneter Steuerschieber   11 - 14.   Diese sind als Dreiwegventile aufgebaut, sodass wahlweise Hydraulikflüssigkeit In die Leitungen   41 -   44 oder   41'-44'gepresst   werden kann.

   Beispielsweise können die Leitungen 44,   44'dem   doppelt wirkenden Zylinder des Schubarmes, die Leitungen 43,   43'dem   Knickarm, die Leitungen 42,   42'dem   Hubarm des Krans und die Leitungen 41, 41' dem Schwenkwerk der Kransäule zugeordnet sein. Durch entsprechende Betätigung der Schalthebel 21 - 24 kann jeder der genannten Teile ausund eingefahren bzw. in Ruhestellung gehalten werden. 



   Gemäss der Erfindung ist dem Hauptsteuerblock 3 ein Ventilblock 4 nachgeschaltet, welcher beim dargestellten Ausführungsbeispiel zwei Umschaltventile 1,2 sowie ein Druckbegrenzungsventil 9 umfasst. 



  Der Aufbau des Ventilblockes 4 wird später anhand von Fig. 2 und 3 beschrieben. Die Funktion der Umschaltventile 1 und 2 besteht darin, die Steuerschieber 11 - 12 und die zugehörigen Schalthebel 21 -22 alternativ zur Betätigung einer Hilfseinrichtung 61, 62, im vorliegenden Fall der Abstützung eines Lastkraftwagens, wirksam zu machen. Verschiebt man beispielsweise den Schalthebel 31 aus der dargestellten Lage, so gelangt die Hydraulikflüssigkeit bei entsprechender Betätigung des Schalthebels 21 in den Zweig 51 oder 51'der zur Abstützung 61 führenden Leitung.

   Um ein Abheben des Kraftfahrzeuges mit Sicherheit auszuschliessen, ist dabei dem oberen Zylinderraum der Stütze 61 und der Stütze 62 ein Druckbegrenzungsventil 9 zugeordnet, das den der Hilfseinnchtung zugeleiteten Druck wesentlich geringer hält als den maximalen Druck, welcher zur Betätigung des Ladekrans selbst vorgesehen ist. 



   In Fig. 2 ist der Ventilblock 4 dargestellt, von welchem die Leitungen 51, 51', 52,52', 41, 41'sowie 42, 42'ausgehen. Der innere Aufbau eines solchen Ventilblockes ergibt sich aus Fig. 3. 



   Die Hilfseinrichtung 61, 62 ist nur dann betätigbar, wenn die entsprechenden Ventilstange 71, 72 eingeschoben sind und somit die Leitungen 51, 52 und 51',   52'für   die vom Hauptsteuerblock 3 kommende Hydraulikflüssigkeit freigeben. Der beim normalen Betrieb des Krans im Ventilblock 4 herrschende Hydraulikdruck könnte dazu führen, dass sich allmählich der Füllungsgrad der Teilzylinder der Hilfseinrichtung 61, 62 erhöht und sich dadurch die Lage des Fahrzeuges verändert. Um dies auszuschliessen, sind im Ventilblock 4 horizontal verlaufende Leckbohrungen 7 angeordnet, welche austretendes Drucköl über die Rücklaufleitung 8 ablenken. 



   Gegenüber dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind eine Reihe von Abänderungen möglich. Insbe- 
 EMI1.1 
 einer Funktion der Hilfseinrichtung ermöglicht. Insbesondere ist es vorteilhaft, auch das seitliche Ausfahren der Stützen 61, 62 derart zu bewerkstelligen. 

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   Die Schalthebel 21 - 24 zur Betätigung der Steuerschieber   11 - 14   sind üblicherweise in doppelter Ausführung, nämlich links und rechts am Fahrzeug vorgesehen. Es kann zweckmässig sein, der jeweiligen Serie von   Schalthebeln 21 - 24 lediglich Jene Schalthebel   für die Umschaltventile zuzuordnen, welche die Betätigung der jeweiligen linken oder rechten Abstützeinrichtung erlauben. Die Umschaltventile einer Seite, beispielsweise für das seitliche Ausfahren und das Absenken der Abstützungen, können andererseits durch einen einzigen Schalthebel betätigbar sein. 



   Da je nach der Stellung der Schalthebel 31, 32 für die Umschaltventile 1, 2 der Kran oder die Hilfseinrichtung durch ein und dieselbe Serie von Schalthebeln 21 - 22 betätigbar sind, empfiehlt es sich, dass je nach der Stellung der Umschaltventile 1, 2 eine optische Anzeige im Bereich der Schalthebelanordnung entweder die Funktionen des Ladekrans oder jene der Abstützung symbolisch darstellt. 



  

Claims (5)

  1. Patentansprüche 1. Hydraulische Steuereinrichtung für einen Ladekran, wobei durch nebeneinander angeordnete, mittels Schalthebeln betätigbare Steuerschieber einerseits verschiedene Funktionen des Krans selbst, anderer- seits verschiedene Funktionen einer Hilfseinrichtung, insbesondere einer Abstützeinrichtung für das den Kran tragende Lastfahrzeug, aktivierbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einem Teil der Steuerschieber (11. 14) Umschaltventile (1, 2) nachgeschaltet sind, welche je nach ihrer Schaltstellung die vom zugehörigen Steuerschieber (11, 12) kommende Hydraulikflüssigkeit entweder zum Kran oder zur Hilfseinrichtung (61, 62) lenken.
  2. 2. Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Umschaltventile (1, 2) in einem Ventilblock (4) zusammengefasst sind, welcher von Ventilstange (71, 72) und quer dazu verlaufenden Leckbohrungen (7) durchsetzt ist, wobei die Leckbohrungen (7) an eine zum Tank (5) führende Rücklaufleitung (8) angeschlossen sind.
  3. 3. Steuereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen die Umschalten- tile (1, 2) und die Hilfseinrichtung (61, 62) ein Druckbegrenzungsventil (9) geschaltet ist.
  4. 4. Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in an sich bekannter Weise sowohl auf der linken wie auf der rechten Seite des den Ladekran tragenden Fahrzeuges Schalthebel (21 - 24) zur Betätigung der Steuerschieber (11-14) angebracht sind, wogegen die Schalthebel (31, 32) für die Umschaltventile (1, 2) sich lediglich auf jener Seite des Fahrzeuges befinden, auf welcher die zugehörige Hilfseinrichtung (61, 62), insbesondere die zugehörige Abstützung, vorgesehen ist.
  5. 5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass je nach der Stellung der Umschaltventile (1, 2) eine optische Anzeige im Bereich der Schalthebelanordnung entweder die Funktionen des Ladekrans oder jene der Abstützung symbolisch darstellt.
AT253693A 1993-12-14 1993-12-14 Hydraulische steuereinrichtung für einen ladekran AT403037B (de)

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EP95903209A EP0683753A1 (de) 1993-12-14 1994-12-09 Hydraulische steuereinrichtung für einen ladekran
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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2840045A1 (de) * 1977-10-06 1979-04-19 Harnischfeger Corp Elektrohydraulische steuereinrichtung fuer aufstellstuetzen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2840045A1 (de) * 1977-10-06 1979-04-19 Harnischfeger Corp Elektrohydraulische steuereinrichtung fuer aufstellstuetzen

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ATA253693A (de) 1997-03-15

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