AT400111B - Seitliche führungsvorrichtung eines skischuhs - Google Patents

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AT400111B AT224692A AT224692A AT400111B AT 400111 B AT400111 B AT 400111B AT 224692 A AT224692 A AT 224692A AT 224692 A AT224692 A AT 224692A AT 400111 B AT400111 B AT 400111B
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AT 400 111 B
Die Erfindung betrifft eine seitliche Führungsvorrichtung für einen Skischuh mit den im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen. Solche Führungsvorrichtungen werden fest auf dem Ski montiert, und durch das Zusammenwirken der Führungsrippe mit der in der Sohle des Skischuhs angeordneten, komplementären Längsnut wird dafür gesorgt, daß beim Aufsetzen des Skischuhs eine seitliche Führung gewährleistet ist.
Das Problem, daß Skischuhe unterschiedlicher Länge zum Einsatz kommen, ist bisher dadurch gelöst worden, daß entsprechend der Länge des Skischuhs in ihrer Länge abgestufte Führungsvorrichtungen verwendet worden sind. Dies erfordert aber eine Lagerhaltung von verschieden langen Führungsvorrichtungen, was die Montage der Führungsvorrichtung erschwert oder auch Anlaß zu falschen Montagen geben kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, die Führungsvorrichtung der als bekannt vorausgesetzten Art so weiterzubilden, daß mit sehr einfachen Mitteln eine Anpassung an verschieden lange Skischuhe möglich ist
Diese Aufgabe wird mit den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst .· Durch die in der Platte einschließlich der Führungsrippe vorgesehenen Bereiche verringerter Bruchfestigkeit, die Sollbruchstellen darstellen, kann durch Abbrechen des nicht benötigten überstehenden Teils der Platte sehr einfach eine Anpassung an verschieden lange Skischuhe erfolgen Man wird also die Platte so lang machen, daß ihre Länge mit der größten denkbaren Länge eines Skischuhs übereinstimmt. Eine Anpassung an kürzere Skischuhe erfolgt dann dadurch, daß ein mehr oder weniger großer Abschnitt der Platte weggebrochen wird.
Vorteilhafte weitere Ausführungsformen der Führungsvorrichtung nach Anspruch 1 sind Gegenstand der Ansprüche 2 bis 4.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der Führungsvorrichtung,
Fig. 2 eine Seitenansicht einer abgewandelten Ausführungsform mit aufgesetztem Skischuh.
Bei der In Fig. 1 dargestellten Ausführungsfonm ist der vierte hintere Abschnitt D einer mit einer Führungsrippe 1a versehenen Platte 1 mit querverlaufenden Einschnitten 6 versehen, welche in der oberen Seite der Platte ausgenommen sind, d.h. weiche sich gleichzeitig vertieft in die mittlere Führungsrippe 1a und in die beiden seitlichen Flügel 1b, 1c erstrecken Diese Einschnitte bilden Bereiche geringeren Widerstandes, welche es ermöglichen, die Platte am Ort eines dieser querveriaufenden Einschnitte zu zerbrechen, so daß die gesamte Länge der Platte 1 an die Größe des Schuhs angepaßt wird. Ein querverlaufender Einschnitt 7 gleicher Art kann einen Bereich geringeren Widerstandes in der querverlaufenden Verbindungsebene zwischen dem dritten Abschnitt C und dem vierten Abschnitt D der Platte bilden.
In Fig. 2 ist eine abgewandelte Ausführungsform der Platte mit einem entsprechenden Schuh in teilweise längsgeschnittener Seitenansicht gezeigt.
Die verschiedenen Längen der Abschnitte A, B, C, D der Platte oder der Führungsrippe 1 sind derart berechnet daß sie an verschiedene Größen angepaßt werden können, derart, daß der gleiche Steg als Führung sowohl für die kleinsten als auch für die größten Schuhgrößen dienen kann.
In der Praxis sind die Längen der Abschnitte A, B und C konstant und derart berechnet, daß sie eine optimale Führung für die größte Größe GP, in Rg. 2 in strichpunktierten Linien dargestellt, ermöglichen.
Der Abschnitt B erstreckt sich daher bis zum Bereich des Beginns des Teils des Schuhs entsprechend dem Fußsohlengewölbe, und die Neigung des Abschnittes C entspricht der Neigung des Fußsohlengewölbes für die größte Größe GP.
Es wird angemerkt, daß der Abschnitt C derart konzipiert ist, daß ein minimales Spiel "j". zwischen diesem Abschnitt und dem zugeordneten Teil des Schuhs GP vorhanden ist. Desgleichen ist der Abschnitt A des Steges derart konzipiert, daß ein minimales Spiel mit dem zugeordneten Schuhteil im Falle der kleinen Größe PP vorhanden ist.
Der Abschnitt D des Steges weist zwei (oder mehrere, aber vorzugsweise zwei) Einschnitte 6 auf, welche dazu bestimmt sind, das Zerbrechen des Abschnittes D zu ermöglichen, derart, daß seine Länge für die kleinsten Größen verringert wird.
Wie in Rg. 2 gezeigt ist, wird der Abschnitt D für die kleinste Größe PP (in dieser Rgur in ausgezogenen Linien dargestellt) maximal reduziert
Es wird ebenfalls angemerkt, daß im Falle der kleinsten Größe der Steg im Verhältnis zum Absatz nicht übersteht.
Es wird außerdem angemerkt, daß die optimale Führung im Falle der großen Größe GP erzielt wird, da es ebenfalls eine Führung im Bereich des Fußsohlengewölbes gibt, d.h. im Bereich des Abschnittes C des Steges. 2

Claims (4)

  1. AT400 111 B Im Falle der kleinsten Qröße PP wird die Führung nur bis zum Bereich der Mittelfußknochen und bis bzw. im Bereich des Absatzes verwirklicht, was jedoch trotzdem vollständig ausreichend ist, umsomehr, als der Abschnitt A des Steges besonders für die Führung der Weinen Größe PP angepaßt ist. Die Längen der Abschnitte A, B, C, D sind die folgenden: A 50 mm B 110 mm C 20 bis 25 mm 10 Es wird angemerkt, daß die geringere Neigung der seitlichen Seiten des Führungssteges in den Abschnitten A und B dazu bestimmt ist, eine bessere Führung (Schuh ist näher am Steg) zu ermöglichen, während die betontere Neigung dieser seitlichen Seiten hinten (Abschnitte C und D) dazu bestimmt ist, eine Wiederzentrierung des Schuhs zu ermöglichen. 75 · Wie in Rg.
  2. 2 gezeigt ist, können andere Einschnitte 16a, 16b, 16c auf der gesamten Länge des Steges vorgesehen sein, insbesondere auf dem Niveau jedes Verbindungsbereiches von zwei verschiedenen Abschnitten A, B, C, D. Diese Einschnitte 16a, 16b, 16c haben die gleiche Form wie die Einschnitte 6. Die Einschnitte 16a, 16b, 16c sind aber nicht dazu bestimmt, einen Bruch des Steges in ihrem Bereich 20 zu ermöglichen, sondern sind einfach dazu bestimmt, diesem Steg eine größere Flexibilität oder Biegsamkeit in Längsrichtung zu geben. Eine solche Rexibilität erlaubt die leichte Anpassung des Führungssteges an die leichte Krümmung des Langlaufskis und erleichtert das Weben oder das Befestigen durch irgendein anderes Mittel dieses Steges. Die Einschnitte 16a, 16b, 16c sind besonders notwendig, wenn eine große Breite der Platte bzw. der 25 Führungsrippe eine erhebliche Steifigkeit verleiht Patentansprüche 1. Seitliche Führungsvorrichtung für einen Skischuh, der an seinem vorderen Ende an einem Ski, 30 insbesondere an einem Langlaufski, befestigbar ist und dessen Absatz vertikal frei beweglich ist, mit einer am Ski befestigbaren Platte mit einer Uber die ganze Sohlenlänge des Skischuhs durchgehenden Längsführungsrippe, welche mit einer Längsnut komplementärer Form in der Sohle des Skischuhs in Eingriff bringbar ist, dadurch gekennzeichnet, 35 daß die Platte (1) mindestens eine Sollbruchstelle in Form eines Bereichs (6) verminderter Bruchfestigkeit aufweist. 2. Führungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Soilbruchstelle durch einen querverlaufenden Einschnitt (16) gebildet ist 40
  3. 3. Führungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet daß der Einschnitt (16) von der Oberseite der Platte (1) aus angebracht ist.
  4. 4. Führungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet daß der Einschnitt (16) schräg nach 45 hinten verläuft. Hiezu 2 Blatt Zeichnungen 3
AT224692A 1987-11-18 1992-11-13 Seitliche führungsvorrichtung eines skischuhs AT400111B (de)

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FR8715950A FR2623094B1 (fr) 1987-11-18 1987-11-18 Dispositif de guidage lateral d'une chaussure de ski fixee, a son extremite avant, sur un ski tel qu'un ski de fond
AT0281488A AT400110B (de) 1987-11-18 1988-11-16 Seitliche führungsvorrichtung eines skischuhs, der an seinem vorderen ende auf einem ski, insbesondere einem langlaufski befestigt ist
AT224692A AT400111B (de) 1987-11-18 1992-11-13 Seitliche führungsvorrichtung eines skischuhs

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ATA224692A ATA224692A (de) 1995-02-15
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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2937347A1 (de) * 1978-12-11 1980-06-19 Salomon & Fils F Bindungsanordnung fuer einen skischuh an einem ski

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2937347A1 (de) * 1978-12-11 1980-06-19 Salomon & Fils F Bindungsanordnung fuer einen skischuh an einem ski

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ATA224692A (de) 1995-02-15

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