AT398224B - Zylinderschloss - Google Patents

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AT398224B
AT398224B AT227090A AT227090A AT398224B AT 398224 B AT398224 B AT 398224B AT 227090 A AT227090 A AT 227090A AT 227090 A AT227090 A AT 227090A AT 398224 B AT398224 B AT 398224B
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Cvetkovic Mirko
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B27/00Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B19/00Keys; Accessories therefor
    • E05B19/0017Key profiles
    • E05B19/0041Key profiles characterized by the cross-section of the key blade in a plane perpendicular to the longitudinal axis of the key
    • E05B19/0052Rectangular flat keys
    • E05B19/0058Rectangular flat keys with key bits on at least one wide side surface of the key

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  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

AT 398 224 B
Die Erfindung betrifft ein Zylinderschloß mit einer Schloßmitteiebene und einer Schloßquerebene, deren Schnittgerade die Schloßdrehachse bildet, bestehend aus einem Gehäuse und aus zwei koaxial zueinander angeordneten Zylinderkernabschnitten, die sich jeweils von den beiden Stirnseiten des Gehäuses in einer Durchgangsbohrung desselben einwärts erstrecken, wobei in den Zylinderkernabschnitten eine Aufnahme für den Schlüssel vorgesehen ist und wobei in den Zylinderkernabschnitten Kernzuhaltungen vorgesehen sind, die von parallel zur Schloßmittelebene des Zylinderskerns verschiebbaren, flachen Plättchen gebildet werden, die an ihrem einen Stirnende mit dem Profil des Schlüssels Zusammenwirken und deren anderes Stirnende mit dem einen Stirnende von im Gehäuse verschiebbar angeordneten Gehäusezuhaltungen zusammenwirkt, deren anderes Stirnende von einer Feder belastet ist, wobei bei einer vorbestimmten Winkelstellung der Zylinderkernabschnitte und bei in die Aufnahme vollständig eingeführtem Schlüssel die miteinander zusammenwirkenden Stirnenden der Kernzuhaltungen und der Gehäusezuhaltungen in der Umfangsfläche der Durchgangsbohrung liegen, so daß die Zylinderkernabschnitte in dieser Durchgangsbohrung verdrehbar sind und wobei zwischen den beiden Zylinderkernabschnitten ein durch die Verdrehung eines Zylinderkernabschnittes verdrehbarer Trägerkörper für eine Sperrnase vorgesehen ist.
Bei bekannten Zylinderschlössern bestehen die Zuhaltungen aus zylindrischen Stiften, welche in senkrecht zur Achse des Zylinderkerns in diesen angeordneten Bohrungen und in entsprechenden Bohrungen des Gehäuses geführt sind. Da diese Bohrungen aus Festigkeitsgründen in einem gewissen Abstand voneinander angeordnet sein müssen, kann bei einer vorgegebenen Länge des Zylinderschlosses in Richtung der Achse des Zylinderkerns nur eine beschränkte Anzahl von Zuhaltungen vorgesehen werden, wodurch die Einbruchsicherheit beeinträchtigt wird.
Eine Variante ist dazu aus der CH-PS 522 105 bekannt, wobei die Zuhaltungen aus Stiften bestehen, die bevorzugt einen Querschnitt aufweisen, der sie nicht verdrehbar macht, wobei sie in zwei Reihen aneinander anliegend angeordnet sind.
Des weiteren ist bei den bekannten Zylinderschlössern der Trägerkörper in der Regel derart mit den beiden Zylinderkernabschnitten gekuppelt, daß ein Aufsperren des Zylinderschlosses von einer Seite zumeist nicht möglich ist, wenn auf der gegenüberliegenden Seite ein Schlüssel steckt.
Aus der DE-OS 27 08 392 ist ein Sicherheitsschloß mit einem einzigen Zylinderkem bekannt geworden, bei dem die Zuhaltungen von flachen Plättchen gebildet sind, wodurch deren Herstellung vereinfacht wird. Bei dieser bekannten Ausführungsform liegen die flachen Plättchen an ihren Schmalseiten aneinander anliegend in einem einzigen, in Richtung der Zylinderachse verlaufenden Längsspalt des Zylinderkernes. Die Plättchen selbst liegen dabei lotrecht zur Schloßachse. Auch bei dieser Ausführungsform lassen sich nur eine beschränkte Anzahl der plättchenförmigen Zuhaltungen unterbringen.
Aus der AT-PS 387 064 ist ein Zylinderschloß bekannt geworden, bei dem die Zuhaltungen gleichfalls von flachen Plättchen gebildet sind, wobei die Ebenen dieser flachen Plättchen ebenfalls im wesentlichen senkrecht zur Achse des Zylinderkerns verlaufen.
Aus der GB-A 2 091 799 ist eine ähnliche Konstruktion bekannt, bei der jedes Plättchen um den Schlüssel herum liegt und von ihm verschoben wird. Diese Ausführungsform wird bei Autoschlossern angewandt, ist aber nicht sehr einbruchsicher.
Aus den DE-OSen 26 40 947 und 27 11 294 ist eine Zuhaltung bekannt, die aus einer oder zwei Platten besteht, deren zum Schlüssel gewandte Seite gezackt ist und über im wesentlichen die ganze Einstecklänge des Schlüssels reicht. Die Platten sind in einem Schlitz verschieblich vor allem aber verdrehbar angeordnet und werden durch Vertiefungen und/oder Ausnehmungen des Schlüssels in eine Lage gebracht, in der ihre dem Schlüssel abgewandte Seite mit dem Drehzylindermantel fluchtet, wodurch der Drehzylinder verdreht werden kann. Die zwischen den Platten auftretende Reibung und die Verschwenkbarkeit der Platten führt zum Auftreten häufiger Defekte. Durch die Größe der Platten tritt eine starke Schwächung des Schlosses auf, wodurch die Einbruchsicherheit nicht groß ist.
Die vorliegende Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, ein Zylinderschloß der eingangs beschriebenen Art derart zu verbessern, daß der Einbruchsschutz erhöht wird, somit eine größere Sicherheit gegen unbefugtes Öffnen gewährleistet ist und daß die Reibung und damit der Verschleiß der relativ zueinander beweglichen Teile verringert wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor, daß zumindest zwei, vorzugsweise mehr als zwei, zueinander parallele, Abstand voneinander aufweisende Reihen von plättchenförmigen Zuhaltungen vorgesehen sind und daß die piättchenförmigen Zuhaltungen im wesentlichen in Ebenen liegen, die parallel zur Schloßmittelebene verlaufen. Die erfindungsgemäße Ausbildung ermöglicht es, eine sehr große Anzahl plättchenförmiger Zuhaltungen unterzubringen und diese Zuhaltungen sehr stabil auszubilden, so daß eine große Einbruchssicherheit gegeben ist, obwohl die plättchenförmigen Zuhaltungen beim Einführen des Schlüssels in die Aufnahme leicht verschoben werden können. 2

Claims (4)

  1. AT 398 224 B In einer Ausgestaltung ist vorgesehen, daß die Aufnahme parallel zur und im Abstand von der Schloßquerebene angeordnet ist. Dadurch stehen für die Kernzuhaltungen längere Führungskanäle zur Verfügung, was ihre Stabilität erhöht. Die Erfindung betrifft auch einen Schlüssel für ein erfindungsgemäßes Zylinderschloß, der mit einem bekannten, in wesentlichen rechteckigen, in die Aufnahme einführbaren Flachstück, in das an beiden einander gegenüberliegenden Breitseiten zueinander und zur Längsseite des Rechtecks parallele Nuten eingearbeitet sind, ausgestattet ist, und der dadurch gekennzeichnet ist, daß der Nutengrund mit Vertiefungen versehen ist, die parallel zur Breitseite der Nuten verlaufen und mit den plättchenförmigen Kernzuhaltungen des Schlosses Zusammenwirken. Dadurch wird auf einfache Weise die gewünschte Verschiebung der Kernzuhaltungen und damit auch der Gehäusezuhaltungen des erfindungsgemäßen Zylinderschlosses bei einer Betätigung desselben sichergestelit. Durch die Anordnung der Nuten in beiden einan der gegenüberliegenden Breitseiten wird ein Einführen des Schlüssels in die Aufnahme und damit eine Schloßbetätigung in jeder der beiden Lagen, in denen der Schlüssel eingesetzt werden kann, ermöglicht. Es handelt sich somit um einen sogenannten Wendeschlüssel. In den Zeichnungen ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles schematisch veranschaulicht. Fig. 1 zeigt einen Axialschnitt durch ein erfindungsgemäßes Zylinderschloß, Fig.
  2. 2 stellt einen Schnitt nach der Linie ll-ll in Fig. 1, Fig.
  3. 3 einen Schnitt nach der Linie lll-lll in Fig. 2 dar und Fig.
  4. 4 zeigt in perspektivischer Darstellung den Sclüssel für das erfindungsgemäße Zylinderschloß. Das erfindungsgemäße Zylinderschloß weist ein Gehäuse 1 auf, das mit einer Durchgangsbohrung 2 versehen ist, in der zumindest ein Zylinderkernabschnitt 3 angeordnet ist, der sich von zumindest einer Stirnseite des Gehäuses 1 in der Durchgangsbohrung 2 einwärts erstreckt. Das Zylinderschloß weist eine Schloßmittelebene 4 und eine dazu normal verlaufende Schloßquerebene 15 auf, deren Schnittgerade die Schloßdrehachse 10 bildet. Im Zylinderkernabschnitt 3 ist eine Aufnahme 5 für einen Schlüssel vorgesehen, der, wie aus Fig. 4 hervorgeht, ein in diese Aufnahme 5 einführbares, im wesentlichen rechteckiges Flachstück 6 aufweist, in das an den beiden gegenüberliegenden Breitseiten zueinander und zur Längsseite des Rechteckes parallele Nuten 7 eingearbeitet sind, deren Nutengrund mit Vertiefungen 8 versehen sind. Die Nuten 7 und die Vertiefungen S sind auf den beiden gegenüberliegenden Breitseiten so angeordnet, daß der Schlüssel in jeder beliebigen Stellung in die Aufnahme 5 eingeführt werden kann. Es handelt sich somit um einen sogenannten Wendeschlüssel. Die Vertiefungen 8 wirken bei in die Aufnahme 5 eingesetztem Schlüssel mit dem jeweils einen Stirnende von Kernzuhaltungen 9 zusammen, die im Zyiinderkernabschnitt 3 radial zur Achse 10 des Zylinderkems verschiebbar angeordnet sind. Wie insbesondere aus den Fig. 2 und 3 hervorgeht, sind die Kernzuhaltungen 9 plättchenförmig ausgebildet, wobei die Ebene der Plättchen parallel zur Achse 10 des Zylinderkerns verläuft und es sind weiters die Kernzuhaltungen 9 in drei zueinander parallelen Ebenen angeordnet, der Abstand dieser Ebenen entspricht dem Abstand der Nuten 7 im Flachstück 6 des Schlüssels. Diese Nuten 7 sind am Einführende des Flachstückes 6 und bei 7' abgeschrägt, um das Einführen des Schlüssels in die Aufnahme 5 zu erleichtern. Das andere, nicht mit den Vertiefungen 8 des Schlüssels zusammenwirkende Stirnende der Kernzuhaltungen 9 wirkt mit einem Stirnende von im Gehäuse 1 verschiebbar angeordneten Gehäusezuhaltungen 11 zusammen, deren jeweils anderes Stirnende durch eine Feder 12 belastet ist. Werden bei einer vorbestimmten Winkelstellung des Zylinderkernabschnittes 3 durch die in den Nuten 7 des Flachstückes 6 vorgesehenen Vertiefungen 8 die Kernzuhaltungen 9 und damit auch die Gehäusezuhaltungen 11 entgegen der Kraft der Federn 12 derart verschoben, daß die aneinanderliegenden Stimenden dieser beiden Zuhaltungen 9,11 in der Umfangsfläche der Durchgangsbohrung 2 zu liegen kommen, so daß der betreffende Zylinderkernabschnitt in dieser Durchgangsbohrung mittels des eingeführten Schlüssels verdreht werden kann. Dadurch wird eine Spermase 13 verschwenkt und durch diese eine Schioßfalle und/oder ein Schloßriegel betätigt. Die Aufnahme 5 ist, wie aus den Fig. 1 und 3 hervorgeht, vorzugsweise im Bezug auf die Schloßquerebene 15 versetzt angeordnet. Dadurch wird der Vorteil erzielt, daß für die Kernzuhaltungen 9 längere Führungskanäle zur Verfügung stehen. Patentansprüche 1. Zylinderschloß mit einer Schloßmittelebene (4) und einer Schioßquerebene (15), deren Schnittgerade die Schloßdrehachse (10) bildet, bestehend aus einem Gehäuse (1) und aus zwei koaxial zueinander angeordneten Zylinderkernabschnitten (3) die sich jeweils von den beiden Stirnseiten des Gehäuses (1) in einer Durchgangsbohrung (2) desselben einwärts erstrecken, wobei in den Zylinderkernabschnitten 3 AT 398 224 B eine Aufnahme (5) für den Schlüssel vorgesehen ist und wobei in den Zylinderkernabschnitten Kernzuhaltungen (9) vorgesehen sind, die von parallel zur Schloßmittelebene (4) des Zylinderkerns (3) verschiebbaren, flachen Plättchen gebildet werden, die an ihrem einen Stirnende mit dem Profil des Schlüssels Zusammenwirken und deren anderes Stirnende mit dem einen Stirnende von im Gehäuse (1) verschiebbar angeordneten Gehäusezuhaltungen (11) zusammenwirkt, deren anderes Stirnende von einer Feder (12) belastet ist, wobei bei einer vorbestimmten Winkelstellung der Zylinderkemabschnitte (3, 4) und bei in die Aufnahme (5) vollständig eingeführtem Schlüssel die miteinander zusammenwirkenden Stirnenden der Kernzuhaltungen (9) und der Gehäusezuhaltungen (11) in der Umfangsfläche der Durchgangsbohrung (2) liegen, sodaß die Zylinderkemabschnitte (3) in dieser Durchgangsbohrung (2) verdrehbar sind und wobei zwischen den beiden Zylinderkernabschnitten (3) ein durch die Verdrehung eines Zylinderkernabschnittes verdrehbarer Trägerkörper (14) für eine Spermase (13) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest zwei, vorzugsweise mehr als zwei, zueinander parallele, Abstand voneinander aufweisende Reihen von plättchenförmigen Zuhaltungen (9, 11) vorgesehen sind, und daß die plättchenförmigen Zuhaltungen (9,11) im wesentlichen in Ebenen liegen, die parallel zur Schloßmittelebene (4) verlaufen. Zylinderschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme (5) parallel zur und im Abstand von der Schloßquerebene (15) angeordnet ist. Schlüssel für ein Zylinderschloß nach Anspruch 1, mit einem im wesentlichen rechteckigen, in die Aufnahme (5) einführbaren Flachstück (6), in das an beiden einander gegenüberliegenden Breitseiten zueinander und zur Längsseite des Rechteckes parallele Nuten (7) eingearbeitet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Nutengrund mit Vertiefungen (8) versehen ist, die parallel zur Breitseite der Nuten (7) verlaufen und mit den plättchenförmigen Kernzuhaltungen (9) des Schlosses (1) Zusammenwirken. Hiezu 2 Blatt Zeichnungen 4
AT227090A 1989-09-01 1990-11-12 Zylinderschloss AT398224B (de)

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