AT397909B - Einrichtung zum nassreinigen von flächen - Google Patents
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Description
AT 397 909 B
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Naßreinigen von Flächen, beispielsweise von Fußböden und Wänden mit einem eine Reinigungsflüssigkeit, insbesondere Wasser aufnehmenden Wischtuch, insbesondere Mikrofasertuch, das an einem einen Stiel und eine Aufspannplatte aufweisenden, handgeführten Gerät angeordnet ist und einen die Reinigungsflüssigkeit beinhaltenden, wannenartigen Behälter, und im Behälter ein aus diesem heraushebbarer Auflagerost angeordnet ist.
Solche Einrichtungen sind bekannt und werden im Haushalt und auch in Gewerbebetrieben verwendet. Bislang wurden in der Regel zum Naßreinigen von Fußböden sogenannte Stielbürsten verwendet in Verbindung mit Wischtüchern aus einem saugfähigen Fasermaterial. Als weiteres Zubehör dient ein Eimer mit Wasser, dem in der Regel ein Reinigungsmittel beigefügt ist. Diese Wischtücher werden in das Wasser eingetaucht, ausgewrungen, anschließend um die Bürste gewickelt und dann wird der Boden aufgewischt. Nach einigem hin- und herfahren wird das Wischtuch wieder mehrfach in das Wasser eingetaucht und damit der aufgenommene Schmutz ausgeschwemmt, anschließend wieder ausgewrungen und dann wird die geschilderte Prozedur wiederholt.
Neuere Reinigungsgeräte dieser Art besitzen am Stiel der Bürste eine Vorrichtung, mit welcher das Wischtuch mechanisch ausgewrungen werden kann. Der Stiel dieser Bürste ist mit einer Mechanik verbunden, mit der das Wischtuch in eine solche Wringeinrichtung eingezogen werden kann, die am Stiel selbst befestigt ist.
Die moderne Industrie stellt für Reinigungszwecke im Haushalt, aber auch im Gewerbe sogenannte Mikrofasertücher her. Diese Mikrofasertücher werden aus Kunststoffasern gefertigt, sie besitzen ein dichtes und dickes Grundgewebe und freie Fasern und sie zeichnen sich durch eine außerodentliche Reinigungskraft aus. Diese Mikrofasertücher sind relativ dick und stark und können daher nicht in der Art der bisherigen Wischtücher verwendet werden. Sie werden zu einer Art Tasche konfektioniert, die auf eine Aufspannplatte aufziehbar ist. Diese Aufziehplatte ist in der Regel über ein Gelenk mit einem Stiel verbunden. Das so mit der Spannplatte verbundene Mikrofasertuch wird dann in das Wasser eingetaucht und damit wird dann der Boden aufgewischt. Aufgrund ihres Aufbaues haben diese Mikrofasertücher ein außerordentlich hohes Wasseraufnahmevermögen, was zwar zweckmäßig ist, wenn damit das Wasser auf die zu reinigende Fläche aufgebracht werden soll, es ist jedoch aufgrund dieser Anordnung nicht ohne weiters möglich, diese Mikrofasertücher auszuwringen, es sei denn, daß sie jedesmal von der genannten Aufspannplatte abgenommen werden, was aber in der Praxis wegen des damit verbundenen Zeit- und Kraftaufwandes nicht durchführbar ist.
Die CH-PS 563 148 zeigt und beschreibt eine Reinigungseinrichtung, die einen Eimer aufweist mit einem in diesen einhängbaren Sieb. Zum Einhängen des Siebes sind an diesem beiseitig Bügel vorgesehen, die den Rand des Eimers formschlüssig übergreifen, wobei der eine Bügel gekröpft ist und dadurch zwei Einhängemöglichkeiten bietet. In der einen Einhängestellung liegt das Sieb oberhalb des Wasserspiegels und im wesentlichen waagrecht; in der anderen Einhängesteliung ist das Sieb geneigt und liegt mit dem größten Teil seiner Länge unterhalb des Wasserspiegels. Das handgeführte Reinigungsgerät weist einen Handhabungsstiel auf, an dessen unterem Ende eine Walze mit einem aufgespannten Wischbelag drehbar gelagert ist, wobei innerhalb der Walze eine Mechanik vorgesehen ist, durch die der Wischbelag während des Waschvorganges schrittweise umlaufend weiterbewegbar ist. Abgesehen davon, daß dieses handgeführte Gerät sehr aufwendig gebaut ist und daher nicht nur teuer sondern auch sehr schwer ist, was dessen Handhabung nicht gerade erleichtert, ist die hier vorgesehene Siebanordnung nicht zweckmäßig. In der hochgesetzten Stellung läßt sich der Wischbelag zwar auswringen, bei der zweitbeschriebenen Stellung jedoch taucht der Wischbelag zur Gänze in die Reinigungsflüssigkeit ein und saugt sich dabei voll, so daß mit dieser Einrichtung es wohl kaum möglich sein wird, die zu reinigende Fläche feucht aufzuwischen, es sei denn, daß bei der Handhabung des Reinigungsgerätes selbst das Sieb im Behälter ständig umgestelit und umgehängt wird.
Nach der US-PS 2 255 091 besitzt das hier gezeigte handgeführte Reinigungsgerät an seinem unteren Stielende einen Schwamm. Im Behälter mit der Reinigungsflüssigkeit ist ein treppenartig gestufter Rost eingesetzt. Die eine Hälfte dieses Rostes liegt am Boden des Behälters auf, die andere Hälfte liegt oberhalb des Flüssigkeitsniveaus. Hat sich der erwähnte Schwamm mit verschmutzter Flüssigkeit vollgesaugt, so kann er durch wiederholtes Niederpressen auf den oben liegenden Auflagerost ausgewrungen werden. Soll er benetzt werden, dann ist er in die Reinigungsflüssigkeit einzutauchen, wobei in diesem Fall das Ausmaß der Wasseraufnahme durch den Schwamm durch die Intensität einer auf- und abgehenden Pumpbewegung steuerbar ist. Dafür ist aber der am Boden des Behälters liegende Teil des Auflagerostes völlig überflüssig, zumindest ist nicht erkennbar, wozu dieser Teil des Auflagerostes eigentlich dienen soll, denn wird der Schwamm in der erwähnten Weise pumpend in der Flüssigkeit hin und her bewegt, so saugt er sich voll bzw. wird aus ihm das Wasser herausgepreßt, unabhängig davon, ob er nun auf dem Boden des Behälters direkt aufliegt, oder aber auf dem hier unterhalb des Flüssigkeitsniveaus liegenden Auflagerost. 2
AT 397 909 B
Schlußendlich ist noch die FR-PS 2 533 125 zu erwähnen. Hier sind in einem Behälter zwei Gruppen von Walzen angeordnet, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß die Verbindungslinie bzw. Verbindungsebenen der Achsen der beiden Walzengruppen einen nach unten konvergierenden Keil bilden. Als Reinigungsgerät ist ein ebenfalls keilförmiger Schwamm am Ende eines handgeführten Stieles vorgesehen. Diese keilartige Anordnung der Walzen dient zum Auspressen oder Auswringen des erwähnten Schwammes. Die Erfindung arbeitet mit einem Wischtuch, das als Mikrofasertuch für Reinigungszwecke entwickelt worden ist und die in diesem Zusammenhang verwendete Einrichtung (Behälter) soll so ausgebildet sein, daß dieses außerordentlich saug- und aufnahmefähige Wischtuch mittels der beschriebenen Einrichtung nicht nur benetzt, sondern auch ausgewrungen werden kann, und zwar in einem Arbeitsvorgang, was durch die Eintauchtiefe der frei drehbaren Walzen in die Reinigungsflüssigkeit erreicht wird, wobei noch zusätzlich sichergestellt sein soll, daß der entleerte Behälter, wenn er zur Seite gestellt wird, noch das seine Wandungen benetzende Wasser zurückbehält, so daß dieses nicht ausrinnen kann.
Die Erfindung geht von diesem Stand der Technik und sie zielt darauf ab, diesen aufgezeigten Nachteil zu beheben, was erfindungsgemäß dadurch gelingt, daß dessen Auflageebene durch eine Vielzahl von frei drehbar gelagerten Walzen gebildet ist, deren Achsen parallel zueinander liegen und die in einem Rahmen angeordnet sind, daß die Walzen unmittelbar nebeneinander liegen und der Abstand der Drehachsen zweier benachbart liegender Walzen nur um ein geringes Maß größer ist als der Durchmesser einer Walze, wobei die Achsen der Walzen quer zur Längserstreckung des wannenartigen Behälters angeordnet sind und vorzugsweise die Oberfläche der Walzen gerillt oder genutet ist, und daß der obere Rand zumindest der einen schmalen Stirnseite des wannenartigen Behälters gegen die Mitte des Behälters umgebördelt ist.
Um die Erfindung zu veranschaulichen, wird ein Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein aus Stiel und Aufspannplatte bestehendes handgeführtes Reinigungsgerät:
Fig. 2 die Aufspannplatte mit dem Mikrofasertuch;
Fig. 3 den wannenartigen Behälter von der Seite gesehen, z. T. aufgerissen:
Fig. 4 die eine Stirnansicht des Behälters (Blickrichtung Pfeil A - A in Fig. 3);
Fig. 5 eine Draufsicht auf den Behälter nach Fig. 3;
Fig. 6 die andere Stirnansicht des Behälters (Blickrichtung Pfeil B - B in Fig. 3): und
Fig. 7 ein Detail.
Das handgeführte Reinigungsgerät besteht aus einem Stiel 1 und einer Aufspannplatte 2, die ungefähr 500 mm lang, 150 mm breit und 10 mm stark ist. Aufspannplatte 2 und Stiel 1 sind in der Regel über ein frei bewegliches Gelenk miteinander verbunden. Fig. 2 veranschaulicht das Reinigungsgerät nach Fig. 1 mit dem mit der Aufspannplatte 2 verbundenen Mikrofasertuch 4, das in der Weise konfektioniert ist, daß es den stirnseitigen Bereich der Aufspannplatte 2 übergreift. Da dieses Mikrofasertuch 4 u. a. ein sehr starkes und dichtes Untergewebe besitzt, so daß dieses Mikrofasertuch kaum dehn- oder streckbar ist, ist die Aufspannplatte 2 so konstruktiv gestaltet, daß sie um ihre Mittelachse etwas abknickbar ist. Diese Mittelachse ist durch die Linie 5 in den Fig. 1 und 2 angedeutet. Zum Aufspannen des Mikrofasertuches 4 können die beiden Hälften der Aufspannplatte 2 etwas abgeknickt werden und die Stirnseiten Enden dieser Aufspannplatte 2 können dann in die taschenartigen Enden des Mikrofasertuches eingefädelt werden, worauf die beiden Hälften der Aufspannplatte 2 wieder ihre ursprüngliche, aus .... Fig. 2 ersichtliche Lage relativ zueinander einnehmen.
Die Fig. 3 bis 6 zeigen nun den wannenartigen Behälter 6, der zusammen mit dem Gerät nach den Fig. 1 und 2 verwendet wird. Dieser wannenartige Behälter 6 besitzt zwei Längsseiten 7 und zwei schmale Stirnseiten 8 und 9. Dieser wannenartige Behälter ist ca. 600 - 700 mm lang und ca. 200 mm breit. In diesem wannenartigen Behälter 6 ist nun ein Rahmen 10 eingesetzt, der eine Vielzahl von frei drehbar gelagerten Walzen 11 trägt, deren Oberfläche vorteilhafterweise geriffelt oder längs genutet ist. Wie aus Fig. 3 ersichtllich, sind diese Walzen 11, bezogen auf die horizontale Mittelebene 12 des Rahmens 10 höhenmäßig versetzt, so daß sie oberhalb dieser Ebene 12 liegen. Wie schon erwähnt, ist dieser Rahmen 10 mit den frei drehbar gelagerten Walzen 11 aus dem Behälter entnehmbar. Er besitzt in seinen Ecken vertikale Steher,so daß die Walzen 11, unabhängig davon, wie nun dieser Rahmen in den Behälter eingesetzt ist, stets frei drehbar sind. Dieser Rahmen 10 kann, um 180* gedreht, dann auch so in den Behälter 6 eingesetzt werden, daß die Walzen 11 unterhalb der erwähnten horizontalen Mittelebene 12 liegen. Die Walzen 11 sind im Rahmen 10 dicht nebeneinanderliegend mit parallelen Achsen angeordnet. Die Achsen liegen quer zur Längserstreckung des wannenartigen Behälters 6. Der Abstand der Drehachsen zweier benachbarten Walzen 11 ist nur um ein geringes Maß größer als der Durchmesser einer Walze 11. Alle Walzen 11 besitzen dabei denselben Durchmesser und bilden so eine Auflageebene.
Der obere Rand 13 zumindest der einen schmalen Stirnseite 8 des wannenartigen Behälters 6 ist gegen die Mitte des Behälters 6 umgebördelt (Fig. 3). Die andere schmale Stirnseite 9 dieses Behälters 6 besitzt 3
Claims (7)
- AT 397 909 B eine von ihrem oberen Rand 14 ausgehende, hinsichtlich der Stirnseite 9 etwa mittig liegende Aussparung 15, deren Weite etwa dem Durchmesser des Stieles 1 des Reinigungsgerätes entspricht. Um den wannenartigen Behälter 6 tragen zu können, besitzt er einen U-förmigen Tragbügel 16, der im Mittelbereich des Behälters 6 an Lagerzapfen 17 angelenkt ist. Diese Lagerzapfen 17 sind an den 5 Längsseiten 7 des Behälters 6 angeformt. Beim gezeigten Ausführungsbeispiel ist am U-förmigen Tragbügel 16 ein weiterer U-förmiger Bügel 18 angeformt, wobei die Ebenen dieser beiden Bügel 16 und 18 miteinander einen Winkel von ca. 90 ° einschließen und etwa gleiche Abmessungen und Formen aufweisen. Die Höhe bzw. Länge dieser U-förmigen Bügel 16 und 18 entspricht mindestens der halben Länge des wannenartien Behälters 6, so daß die Bügel in Gebrauchsstellung des Behälters 6 die aus den Fig. 3, 4 und io 5 gezeigte Stellung einnehmen. Der Tragholm 19 des Tragbügels 16 ist zur Bildung einer seitlich offenen Aufnahmeöffnung 21 gekröpft ausgestaltet. Fig. 7 veranschaulicht im Detail die Ausbildung des Lagerzapfens 7, dessen Querschnitt oval mit vertikaler Längsachse gestaltet ist. Die Aussparung 20 im Kreuzungspunkt der beiden Bügel 16 und 18 ist nach Art eines Schlüsselloches ausgebildet, wobei der schmale Teil dieser Aussparung nach unten 75 gerichtet ist. Soweit zum Aufbau und zur Gestaltung der in der Zeichnung dargestellten Teile. Beim bestimmungsgemäßen Einsatz wird in den Behälter 6 soviel Wasser, eventuell mit einem Reinigungszusatz, eingefüllt, daß der Wasserspiegel etwa im Bereich der Achsen der Walzen 11 bzw. etwas darunter liegt. Je nachdem, ob der Rahmen 10 mit den frei drehbaren Walzen 11 so in den Behälter eingelegt ist, wie dies Fig. 3 20 veranschaulicht, oder so, daß die Walzen 11 unterhalb der Mittelebene 12 dieses Rahmens 10 liegen, ergibt sich daraus das einzufüllende Wasservolumen. Der Rahmen 10 besitzt in seinen Ecken vertikale kleine Streben, die als Füße dienen, und auf welchen er zu stehen vermag. Wird der so gefüllte Behälter 6 an seinen Einsatzort getragen, so ist aufgrund der Gestaltung des Lagerzapfens 17 und der ihn aufnehmenden Aussparung 20 der Behälter 6 mit dem Tragbügel 16 relativ fest verbunden. Dadurch wird vermieden, daß 25 in den wannenartigen und langgestreckten Behälter beim Tragen desselben das darin befindliche Wasser sich aufschaukelt und eventuell Uberschwappt. Wird der Behälter am Einsatzort abgestellt, so sind die Bügel 16 und 18 um den Zapfen 17 schwenkbar, sie nehmen dann die aus Fig. 3 ersichtliche Lage ein. Nun wird die Aufspannplatte 2 mit dem Mikrofasertuch 4 auf die Walzen 11 aufgelegt und mittels des Stieles 1 hin und her bewegt, wobei diese Spannplatte auf die Walzen 11 gedrückt wird. Dadurch wird das 30 Mikrofasertuch 4 ausreichend benetzt. Mit dem so benetzten Mirkofasertuch 4 wird nun der zu reinigende Boden aufgewischt. Dabei nimmt das Mikrofasertuch 4 den aufgewischten Schmutz auf. Wird anschließend die Aufspannplatte 2 zusammen mit dem Mikrofasertuch 4 im Behälter auf die frei drehbaren Walzen 11 aufgelegt und unter leichtem Druck hin und her bewegt, so wird dadurch einerseits das verschmutzte und beim Wischen aufgenommene Wasser sozusagen herausgewalkt und gleichzeitig wird das Mikrofasertuch 35 mit frischem Reinigungswasser benetzt. Damit durch die erwähnte Hin- und Herbewegung des Mikrofasertuches auf den Walzen 11 der Behälter 6 sich auf dem Boden nicht verschiebt, tritt die Bedienungsperson mit ihrem einen Fuß auf den am Boden liegenden Bügel 18 (Fig. 3), wodurch der Behälter 6 festgehalten wird. Anstelle dieses Bügels wäre es natürlich möglich, am Behälter in geeigneter Weise eine Trittplatte anzuformen, auf die die Bedienungs-40 person ihren Fuß stellen kann. Soll das Arbeitsgerät kurzfristig abgestellt werden, so wird es in den Behälter 6 gestellt und der Stiel 1 in die ausgekröpfte Aufnahmeöffnung 21 im Tragbügel 19 eingelegt. Wird der Behälter 6 nach Abschluß der Reinigungsarbeit zur Seite gestellt, so geschieht dies in der Weise, daß er aufrechtstehend gelagert wird. Er steht dabei auf seiner einen schmalen Stirnfläche 8, durch deren umgebördelten Rand 13 verhindert wird, daß das eventuell noch in ihm befindliche Restwasser 45 ausrinnen kann. Das hinzugefügte Arbeitsgerät wird dann so dazugestellt, daß sein Stiel 1 von der Aussparung 15 in der anderen Schmalseite 9 des Behälters 6 aufgenommen ist und von dieser Aussparung auch gehalten wird. Dank des erfindungsgemäßen Vorschlages können die von der einschlägigen Industrie zur Verfügung gestellten Mikrofasertücher mit hoher Reinigungskraft sehr rationell und mit hoher Effizienz für den so vorgesehenen Einsatz zweckverwendet werden. Patentansprüche 1. Einrichtung zum Naßreinigen von Flächen, beispielsweise von Fußböden und Wänden mit einem eine 55 Reinigungsflüssigkeit, insbesondere Wasser aufnehmenden Wischtuch, insbesondere Mikrofasertuch, das an einem einen Stiel und eine Aufspannplatte aufweisenden, handgeführten Gerät angeordnet ist und einen die Reinigungsflüssigkeit beinhaltenden, wannenartigen Behälter, und im Behälter ein aus diesem heraushebbarer Auflagerost angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß dessen Auflage- 4 AT 397 909 B ebene durch eine Vielzahl von frei drehbar gelagerten Walzen (11) gebildet ist, deren Achsen parallel zueinander liegen und die in einem Rahmen angeordnet sind, daß die Walzen (11) unmittelbar nebeneinander liegen und der Abstand der Drehachsen zweier benachbart liegender Walzen (11) nur um ein geringes Maß größer ist als der Durchmesser einer Walze, wobei die Achsen der Walzen (11) quer zur Längserstreckung des wannenartigen Behälters (6) angeordnet sind und vorzugsweise die Oberfläche der Walzen (11) gerillt oder genutet ist, und daß der obere Rand (13) zumindest der einen schmalen Stirnseite (8) des wannenartigen Behälters (6) gegen die Mitte des Behälters (6) umgebördelt ist.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß die Walzen (11) bezogen auf die horizontale Mittelebene (12) des Rahmens (10) gegenüber dieser versetzt sind, also oberhalb bzw. unterhalb dieser Mittelebene (12) liegen.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eine schmale Stirnseite (9) des wannenartigen Behälters (6) eine von ihrem oberen Rand (14) ausgehende, hinsichtlich der Stirnseite (9) etwa mittig liegende Aussparung (15) besitzt, deren Weite etwa dem Durchmesser des Stiels (1) des Reinigungsgerätes entspricht.
- 4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (6) in an sich bekannter Weise mit einen im wesentlichen U-förmigen Tragbügel (16) ausgestattet ist, der im Mittelbereich des Behälters (6) an Lagerzapfen (17) angelenkt ist, die an den Längsseiten (7) angeformt sind, wobei die Lagerzapfen (17) einen von der Kreisform abweichenden, vorzugsweise ovalen oder länglichen Querschnitt mit vertikaler Längsachse aufweisen und diese Lagerzapfen (17) von schlüssellochartigen Aussparungen (20) am Tragbügel (16) aufgenommen sind.
- 5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der einen Stirnseite des wannenartigen Behälters (6) eine Trittplatte angeformt ist.
- 6. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß am U-förmigen Tragbügel (16) ein weiterer U-förmiger Bügel (18) angeformt ist, wobei die Ebenen der beiden Bügel (16, 18) miteinander einen Winkel von ca. 90 · einschließen und etwa gleiche Abmessungen und Formen aufweisen, wobei die Höhe bzw. Länge des einen U-förmigen Bügel (16, 18) mindestens der halben Länge des wannenartigen Behälters (6) entspricht.
- 7. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragholm (19) des Tragbügels (16) zur Bildung einer seitlich offenen Aufnahmeöffnung (21) gekröpft ausgestaltet ist. Hiezu 2 Blatt Zeichnungen 5
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