AT39771B - Kontaktanordnung für Schalter und ähnliche Vorrichtungen. - Google Patents

Kontaktanordnung für Schalter und ähnliche Vorrichtungen.

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AT39771B
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Otto Engel
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Otto Engel
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  • Switches Operated By Changes In Physical Conditions (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kontaktanordnung für Schalter und ähnliche Vorrichtungen. 
 EMI1.1 
 Werden die einzelnen äusseren Kontktstücke als volle Ringe oder   grössere Segmente aus-   
 EMI1.2 
 Auslösemagnete und gegebenenfalls auch die Vorrichtungen zur Zeiteiustellung und zur   Dämpfung   zentrisch zur Drehachse auf einer oder beiden Rahmenplatten befestigen. 

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   In der beigegebenen Zeichnung sind in schematischer Darstellung verschiedene Verwendungsarten des Erfindungsgegenstandes angegeben. Fig. 1 zeigt schematisch einen doppelpoligen Ausschalter mit unter einem   Schaltwinkel VOI1 9Qo gufeinander folgender Ein-und Ausschaltstellung   bei Anwendung ringförmiger   Kontaktstücke.   Der Schalter ist in der Geschlossenstellung dargestellt und besteht aus 4 Kontaktschichten k, die unter Weglassung der zwischengelegten Isolationsscheiben perspektivisch durch geschlossene Linien dargestellt sind. Jede Kontaktschicht hat zwei nach innen ragende Kontaktstücke 1, die durch die Messer m parallel geschaltet sind, Je zwei Kontaktschichten sind durch die Messer und ein   Verbindungsstück   n hintereinandergeschaltet.

   In den Fig. 2 bis 4 ist eine Ausführungsform eines solchen Schalters in zwei lotrechten Schnitten und im Grundriss dargestellt. a sind die Kontaktscheiben, von denen immer zwei zwischen Isolationsscheiben c liegen und durch eine   Abstandsscheibe   b getrennt sind, die gleichzeitig als Anschluss für die Zuleitung von aussen dienen kann. Alle Scheiben werden durch die beiden Platten   d   und e unter Vermittlung der   Schrauben   zusammengepresst. 



   In Fig. 5 ist eine entsprechend ausgestanzte   Kontaktseheibe   a herausgezeichnet. h sind die beiden Kontaktstellen,   9   sind Lappen, die wie in der genannten Figur oben veranschaulicht ist,   umgebogen   werden, damit die Kontaktscheiben federn können. Die dadurch entstehenden horizontalen Spalten im Packet sind durch die übergreifenden Ränder der Isolationsscheiben, wie eine solche Scheibe in den Fig. 6 und 7 dargestellt ist, abgedeckt. In Fig. 4 zeigt   i   die in der
Schaltspindel sitzenden doppelseitigen Schaltmesser. Je zwei Messer sind durch eine Buchse p gegen die Spindel isoliert und durch ein Metallstück q verbunden.

   Es sind also bei Schlussstellung des Schalters durch jedes Messer zwei Kontaktstellen einer Kontaktscheibe parallelgeschaltet und durch je zwei verbundene Messer zwei Kontaktscheiben hintereinander geschaltet. 



   Durch die obere Rahmenplatte e, welche einen durch den   Deckel k abzuschliessenden   Ausschnitt trägt, lässt sich der   Schaltmesserkörper   in das fertige Packet einführen. Die Isolationsscheiben c haben zu diesem Zwecke den der Messerform angepassten inneren Ausschnitt (vergl. 



  Fig. 4 und 6). 



   Da das   dargestellte Schaltpacket   sowohl am Zylinderumfang, als auch an den Stirnseiten gut isoliert abgeschlossen ist und auch vermöge seiner Konstruktion etwaigen inneren Explosions-   überdrücken     gegeniiber   standhält, 80 ist der dargestellte Schalter auch ohne weiteres Gehäuse explosionssicher.

   Würde man an Stelle der gewählten Kontaktringe mit je 2 Kontaktstellen kürzere Kontaktstreifen mit je einer Kontaktstelle, also etwa Segmente des dargestellten Ringes verwenden und je 2 durch ein   Kchaltmesser   zu verbindende Segmente einander gegenüber zwischen die gleichen   laolationshöhenachichten   betten, so erhält man mit 2   Packethöhenachichten anstelle   der früher vorhandenen 4 Schichten einen doppelpoligen Ausschalter für die halbe   Stromstärke.   



  Die beiden Schaltmesser müssten dann gegeneinander isoliert sein. Fig. 8 stellt schematisch eine solche Anordnung in ausgeschaltetem Zustande dar. 



   Fig. 9 zeigt   das Schema eines doppelpoligen Schalters,   bei dem durch die   Schaltmesser w   immer zwei Kontaktringe nach Fig. 5 parallel geschaltet und zwei zur selben Leitung gehörende
Kontaktscheibenpaare hintereinandergeschaltet sind. Hierbei sind die Messer der Scheiben K bis      und der Scheiben   K5   bis Ka leitend verbunden. Ein solcher Schalter ist für eine doppelt so starke Stromstärke geeignet wie der in den Fig. 2-4 dargestellte, bei sonst gleichen Ab- messungen der einzelnen Kontakte. 
 EMI2.1 
 

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 EMI3.1 
 und Verdrehen des Stöpsels werden die Kontaktscheiben über die Messer geschoben und die Sicherung dadurch eingeschaltet.

   Es können auch umgekehrt wie bei dem beschriebenen Beispiel die Messer in dem Stöpsel und die Scheiben in dem Sockel angebracht werden. Beim Herausnehmen der Sicherung wird diese zuerst gedreht ; der etwa bei Stromdurchgang entstehende   Önnungsfunke   wird noch in der   explosionssicheren   Kontaktkammer gezogen. 



   Die Unverwechselbarkeit der Sicherungen kann durch die Grösse des Ausschnitts in der Abdeckplate gesichert werden. 



   Fig. 14 stellt einen doppelpoligen lösbaren    Leitungsanschluss (Anschlussstöpsel, Steck-   kontakt) schematisch dar. Dabei befindet sich das äussere Kontaktpacket mit den beiden Kontaktringschichten am wegnehmbaren Teil und trägt die beweglichen   Leitungen   ; die Kontaktinnenkörper (Messer) mit den festen Leitungsanschlüssen      stehen dagegen fest. Doch ist auch wie bei der Sicherung die umgekehrte Anordnung möglich. Die bajonettartige Führung ist die gleiche wie bei der Sicherung. 



   Fig. 15 zeigt ein aus 7 Ringschichten zusammengesetztes Schaltpacket schematisch für eine Widerstandsschaltung, etwa einen Anlasser. Die oberste Kontaktscheibe trägt 6 Kontaktstellen, die anderen Scheiben nur je eine. Die Messer sind alle leitend verbunden. Bei geschlossenem
Stromkreise ist die oberste   Kontaktscheibe   je nach der Stellung der Schaltwalze mit einer der anderen Kontaktscheiben verbunden. Zwischen den Scheiben sind Widerstände in bekannter Weise geschaltet. 



   Eine andere gedrängtere Ausführung für die gleiche Schaltung, bei der nur 2 Schichten verwendet werden, von denen die obere aus einem Kontaktring und die untere aus 6 Segmenten besteht, stellt Fig. 16 dar. Hier hat der Innenkontaktkörper oben eine volle Messerscheibe   82,   welche in 2 Kontaktstellen der oberen Ringscheibe schleift und unten ein einseitiges Schaltmessser   M.   Die Segmente sind in einer Kontakthöhenschicht zusammengelegt. 



   Wenn man zwecks explosionssicherer   Ausführung   das behandelte Kontaktsystem für Maschinenkollektoren verwenden wollte, so würde man an Stelle der jetzigen radialen Schichten von Kollektorlamellen geschichtete Ringlamellen erhalten ; diese würden mittels Befestigung   stücken   auf der Ankerwelle zu einem Hohlpacket zusammen zu halten sein. Die Stromabnehmer sind dann feststehende   Innenkontaktkörper,   welche mit ihren Schaltmessern in den Hohlraum   hineinragen.   Der   Innenraum   des rotierenden Aussenkontaktpackets lässt sich nun auf seiner Stirnseite in einfacher Weise durch eine Platte leicht explosionssicher abschliessen. 



   Die Erwärmung eines solchen Kollektors könnte durch Anordnung reichlicher strahlender   Aussenflächen   an dem umlaufenden Kontaktpacket in den nötigen Grenzen gehalten werden. 



   Bei allen angeführten Beispielen können die Isolierschichten auch zu einem einzigen Isolierkörper vereinigt werden. Dieser hohlzylindrische Körper mit nach innen vorspringende Ringen muss dann, um die Kontaktscheiben einbringen zu können, längsgeteilt sein. 



   PATENT-ANSPRÜCHE   :   
1. Kontaktanordnung für Schalter, Sicherungen, insbesondere Stöpselsicherungen, Steckkontakte und ähnliche Vorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, dass ringförmige Scheiben aus Isoliermaterial und aus leitendem Material abwechselnd geschichtet und zu einem Hohlkörper veibunden sind, in dessen Innerem um seine Achse drehbar Kontaktstücke angeordnet sind,   (lie   Ansätzen der Kontaktscheiben entsprechen.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolationsscheiben mit verstärkten, geschlossenen Ringen am Rande explosionsdicht aufeinander liegen und der Hohl- körper an den Enden durch Abschlussscheiben explosionsdicht abgeschlossen ist.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1 in Anwendung auf Augenblicksschalter, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel der das Kontaktpacket zusammenhaltenden Rahmenplatten als Träger der Schnellvorrichtung und bei selbsttätigen Schaltern auch der zentrisch zur Drehachse zu EMI3.2
AT39771D 1907-03-27 1908-03-20 Kontaktanordnung für Schalter und ähnliche Vorrichtungen. AT39771B (de)

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DE1907206795D DE206795C (de) 1907-03-27

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AT39771B true AT39771B (de) 1909-11-25

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