DE254176C - - Google Patents
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- DE254176C DE254176C DENDAT254176D DE254176DA DE254176C DE 254176 C DE254176 C DE 254176C DE NDAT254176 D DENDAT254176 D DE NDAT254176D DE 254176D A DE254176D A DE 254176DA DE 254176 C DE254176 C DE 254176C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01T—SPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
- H01T9/00—Spark gaps specially adapted for generating oscillations
Landscapes
- Spark Plugs (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-■Λ*254176 KLASSE
21 α. GRUPPE
ROBERT KRAUSE in BERLIN.
Es ist bekannt, ein- oder mehrfache Hochspannungs-Funkenstrecken
zur Erzeugung elektrischer Schwingungen in der Weise auszuführen, daß zwischen die benachbarten Elektroden
Dichtungsringe aus isolierendem Material gelegt werden, deren Stärke gleichzeitig
den Abstand der Elektroden bestimmt.
Gemäß der Erfindung werden die Elektroden nicht durch unmittelbar zwischen ihnen
ίο angeordnete Zwischenlagen im gewünschten ^~lbstand voneinander gehalten und abgeschlossen,
sondern sie stehen einander frei gegenüber, und der Abschluß gegen die Außenluft
wird durch ein die ganze Funkenstrecke umschließendes Gehäuse bewirkt, in dem die
einzelnen Elektroden unter sich und gegen das Gehäuse isoliert untergebracht sind. Das Gehäuse
ist den Elektroden entsprechend unterteilt, und der Abstand der Elektroden wird durch zwischen den Gehäuseteilen angeordnete
Zwischenlagen bestimmt.
Sind nur zwei Elektroden vorhanden, so kann man diese je an einer aus Mantelteil
und Stirnwand bestehenden Hälfte des Gehäuses befestigen. Bei einer mehrfachen Funkenstrecke
werden die Zwischenelektroden je mit einem entsprechenden Mantelstück des Gehäuses
mittels eines isolierenden Körpers verbunden. Man kann dann die gesamte Funkenstrecke
nebst Gehäuse aus den beiden Endteilen und einer beliebigen, der gewünschten Anzahl Zwischenelektroden entsprechenden Anzahl
Zwischenteilen zusammensetzen.
Die neue Funkenstrecke bietet den Vorteil, daß man als Zwischenlagen zwischen den Gehäuseteilen
jeden beliebigen Stoff, z. B. Metall, verwenden kann, wodurch eine äußerst genaue
Regelung des Elektrodenabstandes möglich wird. Ferner besteht ein erheblicher Vorzug
darin, daß alle frei zugänglichen Teile stromlos sind.
Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.
Bei der Funkenstrecke gemäß Fig. 1 ist jede Elektrode α unter Zwischenfügung eines
isolierenden Ringkörpers b, z. B. Porzellan, in einem Ringstück c des zylindrischen Gehäuses
befestigt, das aus gut wärmeleitendem Metall, z. B. wie die Elektroden aus Kupfer bestehen
kann. Die achsiale Abmessung der einzelnen Gehäuseteile c entspricht der Dicke der Elektrodenplatten,
was leicht durch gemeinsames Abschleifen nach dem Zusammenmontieren zu erreichen ist, so daß der Abstand der letzteren
durch die Stärke der zwischen die Gehäuseteile c gelegten Dichtungs- und Abstandsringe
d bestimmt ist. Letztere können selbst aus einem beliebigen Stoff hergestellt werden,
da sie nicht die Aufgabe der Isolierung haben. Man kann also zu ihrer Herstellung ebenfalls
Metall, ζ. Β. Kupfer, verwenden. Dies hat den Vorteil, daß man den Abstand der Elektroden
viel genauer regeln kann, da einerseits Metallscheiben sich viel genauer als die übliehen
Zwischenlagen aus Glimmer oder Preßspan auf bestimmte Stärken herstellen lassen und andererseits die Metallscheiben sich nicht
wie jene beim festen Gegeneinanderpressen der einzelnen Teile zusammendrücken lassen und
dadurch ihre Stärke verändern.
Zum Zentrieren der einzelnen Gehäuseteile kann man auf die Fugen gelegte äußere oder
innere Ringe β bzw. e1 verwenden. Zum Zusammenpressen
der einzelnen Gehäuseteile können beliebige, auf die Endteile des Gehäuses wirkende Klemmvorrichtungen in An-Wendung
kommen.
Bei der Ausführung gemäß Fig. 2 sind die Zwischenlagen d zugleich als Führungsringe
ausgebildet, was den Vorteil bietet, daß infolge der größeren achsialen Abmessungen die
Bearbeitung erleichtert wird.
Statt den Ring b mit seinem inneren Durchmesser dem äußeren Durchmesser der Elektrode
anzupassen, kann man auch entweder die Elektrode mit einer radial vorspringenden
Rippe in eine entsprechende Nut des Ringes b, oder umgekehrt, gemäß Fig. 3, den Ring b in
eine äußere Nut f der Elektrode eingreifen lassen. Der Ring b ist in beiden Fällen in
zwei Hälften zu zerschneiden, um seine Verbindung mit der Elektrode zu ermöglichen.
Gemäß der Zeichnung greifen hier übrigens die Dichtungsringe b unmittelbar zwischen die
Gehäuseteile c.
Ähnlich ist die Konstruktion gemäß Fig. 4.
Bei dieser besitzt jeder Gehäuseteil c einen nach innen vorspringenden ringförmigen Flansch i,
auf dem die Elektrode unter Zwischenlegung von Isoliermaterial g befestigt ist. Hierbei
werden die einzelnen Elektroden aus zwei Platten hergestellt, die durch einen Bolzen h
vernietet, verschraubt oder sonstwie in leitende Verbindung gesetzt sind.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 5 endlich sind an jeder Isolierscheibe b mehrere
Elektroden α befestigt. Diese Elektroden können miteinander parallel oder in Reihe geschaltet
sein, so daß man eine mehrfache Funkenstrecke schon aus zwei derartigen, mit mehreren Elektroden besetzten Elementen bilden
kann.
Statt der in allen Fällen dargestellten Scheibenform kann man selbstverständlich den Elektroden
auch Ringform geben.
Claims (5)
1. Abgeschlossene Funkenstrecke zur Erzeugung elektrischer Schwingungen, dadurch
gekennzeichnet, daß die Elektroden in einem entsprechend unterteilten Gehäuse einander frei gegenüberstehend und vom
Gehäuse isoliert untergebracht sind, wobei der Abstand der Elektroden durch zwischen
den Gehäuseteilen angeordnete Zwi-■ schenlagen bestimmt wird.
2. Funkenstrecke nach Anspruch 1,
durch gekennzeichnet, daß jede Elekt
mit einem entsprechend bemessenen Gehäuseteil verbunden ist, derart, daß sie mit ihm eine Einheit bildet.
durch gekennzeichnet, daß jede Elekt
mit einem entsprechend bemessenen Gehäuseteil verbunden ist, derart, daß sie mit ihm eine Einheit bildet.
3. Funkenstrecke nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenelektroden
mit Gehäusemantelstücken von entsprechender Ausdehnung unter Zwischenschaltung von Isolierkörpern verbunden
sind.
4. Funkenstrecke nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierkörper
der Zwischenelektroden aus Ringen bestehen, die je in eine Umfangsnut der
Elektrode eingreifen.
5. Funkenstrecke nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenelektroden
aus je zwei auf die beiden Seiten einer isolierenden oder isoliertet
Scheibe aufgelegten Metallplatten bestehen' die mittels eines durch diese Scheibe hindurchgehenden
Bolzens miteinander verbunden sind.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE254176C true DE254176C (de) |
Family
ID=512388
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT254176D Active DE254176C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE254176C (de) |
-
0
- DE DENDAT254176D patent/DE254176C/de active Active
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