AT395377B - Rollski - Google Patents

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AT395377B
AT395377B AT67791A AT67791A AT395377B AT 395377 B AT395377 B AT 395377B AT 67791 A AT67791 A AT 67791A AT 67791 A AT67791 A AT 67791A AT 395377 B AT395377 B AT 395377B
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Ruescher Kolumban
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C17/00Roller skates; Skate-boards
    • A63C17/04Roller skates; Skate-boards with wheels arranged otherwise than in two pairs
    • A63C17/045Roller skis

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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

AT 395 377 B
Die Erfindung bezieht sich auf einen Rollski mit einer länglichen Trittplatte, an deren Enden je ein Rad firn drehbar gelagert ist, und auf der Trittplatte eine einen Schuh aufnehmende Bindung vorgesehen ist, mit um eine im rechten Winkel zur Längsachse der Trittplatte vorgesehenen Achse schwenkbaren Schwingen, an deren freien Enden ein Haltekragen für den Fuß des Rollskibenutzers angeordnet ist. 5 Es sind verschiedene Ausführungsformen von Rollskiern bekannt, mit denen man auf unverschneitem, festem, ebenem oder hügeligem Gelände, ähnlich wie mit Skiern auf Schnee, Rollskifahren kann. Eine Bauart von Rollskier eignet sich dabei besonders zum Skilanglaufen und eine anderebesonders für alpineDisziplinen wie Abfahrt, Slalom, Riesentorlauf oder Crosslauf.
Die AT-PS 335 321 z. B. beschreibt einen Rollski, wie er sich zum Skilanglaufen eignet. Hierzu ist auf einer 10 langen, schmalen, Räder aufweisenden Fußplatte eine Bindung montiert, die einen Skischuh, wie er zum Langlaufen geeignet ist, aufnimmt. Der Skischuh wird nur im vorderen Abschnitt von der Bindung festgehalten, so daß er sich im Fersenabschnitt von der Fußplatte abheben kann. Während eines Laufschrittes hebt sich dann der Fuß und in der Folge das hintere Ende der Fußplatte bzw. die hintere Rolle vom Boden ab. Um dann wieder »eher auf der Platte auftretenzukönnen,weist dieser Rollski zum einen walzenförmige Laufrollen und zum anderen eineander Fußplatte IS befestigte Haltevorrichtung auf. Die Fußhaltevorrichtung ist schwenk- und ausziehbar und hat am oberen Ende einen
Haltekragen befestigt Der Haltekragen umfaßtden Unterschenkel des Skilangläufers ähnlich wie eine Spange. Dies bewirkt daß die Trittfläche der Fußplatte immer rechtwinkelig zum Unterschenkel des Skilangläufers ausgerichtet ist Mit einem solchen Rollski werden weiters keine so hohen Geschwindigkeiten erzielt wie mit einem Rollski, der für alpineDisziplinen vorgesehen ist Er ist deshalb aus folgenden zwei Gründen nicht für diese Disziplinen geeignet: 20 Erstens wegen der zuwenig Standsicherheit verleihenden Bindung bzw. Haltevorrichtung und zweitens wegen seinem festigkeitsmäßig ungünstigen Aufbau.
Einen Raupenski, derfür alpineDisziplinen geeignetist, zeigtdie AT-PS 363 028. Dieserweist eineraupenartige, auf Rollen gelagerte endlose Laufbahn auf. Zur Befestigung eines Skischuhes ist auf einer oben liegendenPlatte eine Bindung montiert Abgesehen davon, daß bei einem solchen Raupenski schon bei geringer Verschmutzung der 25 Führungsschienen die Laufeigenschaften empfindlich gestört werden, muß der Skifahrer zur Benützung dieses Gerätes Skischuhe tragen. Dies ist für ein Sommersportgerät unpraktisch.
Einen Rollski der eingangs genannten Art zeigt und beschreibt die CH-PS 590 665. Die tragende Trittplatte bei dieser vorbekannten Konstruktion besteht aus einem umfangsgeschlossenen Vierkantrohr mit flachem, rechteckigem Querschnitt. Für die Aufnahme der Laufräder sind hier getrennt gefertigte Lagerausleger vorgesehen, die nicht 30 nur getrennt gefertigte Bauteile bilden, diese müssen natürlich auch befestigt werden; hiefür sind Nieten vorgesehen.
Diese Lagerausleger haben einen U-förmigen Querschnitt und darüber hinaus über ihre Länge einen gebogenen Verlauf. Teile dieser Art können nur entweder durch Gießen oder aufwendiges Schmieden geformt werden. Fließpressen käme ebenfalls noch in Frage. Der Fertigungsaufwand liegt hier aber so hoch, daß für ein Gerät dieser Art ein vom Markt akzeptierbarer Preis wohl nicht mehr erzielbar ist. 35 Was nun die ebenfalls vorbekannte und vergleichbare Konstruktion nach der DE-OS 27 05 253 betrifft, so ist hier für die Trittplatte ein nach unten offenes U-Profil vorgesehen, das an seinem einen Ende ein Laufrad trägt. Zur Lagerung dieses Rades ist aus der Trittplatte am einen Ende der Mittelschenkel herausgefräst, so daß die vertikal stehenden Schenkelteile dieses U-Profiles Ausleger zur Aufnahme der Achse oder Welle des erwähnten Rades bilden. Diese Konstruktion ist zwar gegenüber der vorbesprochenen tatsächlich erheblich vereinfacht, diese 40 Vereinfachung geht aber wohl zu weit, denn diese frei auskragenden Ausleger sind viel zu schwach, um die bei der bestimmungsgemäßen Nutzung der Einrichtung auftreteden Kräfte ohne bleibende Verformung aufnehmen zu können.
Sportgeräte mit einer Tritt- oder Standplatte und daran angeordneten Rädern oder Rollen zeigen auch folgende Veröffentlichungen: AT-PS 378 326, DE-OS 35 04 951, DE-PS 857 006 und die GB-PS 24 038 (AD 1894). Diesen 45 vorbekannten Konstruktionen liegen jedoch andere Überlegungen zugrunde als der gegenständlichenErfindung, aus welchem Grunde siedergegenständlichen Erfindungauch nichtnahestehen, der Vollständigkeithalber sollaber auch auf diesen Stand der Technik hier verwiesen sein.
DamiteinRollski der eingangs genannten Art zu einem vom Markt akzeptierten Preis verkauft werden kann, muß die Konstruktion einerseits einfach gestaltet sein, damit sie ohne besonderen Aufwand realisierbar ist, andererseits 50 muß jedoch trotz dieser einfachen Gestaltung den statischen Erfordernissen genüge geleistet werden, wobei hier zu berücksichtigen ist, daß bei der betriebsmäßigen Nutzung hier dynamische Kräfte auftreten. Die Lösung dieser Aufgabe gelingt dadurch, daß an den stimseitigen Enden der über ihre Länge einen nach unten hin offenen, C-förmigen Querschnitt aufweisenden Trittplatte schlüssellochartige Radausnehmungen ausgespart sind, an deren zumindestannähemd parallel verlaufenden Rändern nach oben gebogene Laschen zur Lagerung der Achse der Räder 55 vorgesehen sind und die Trittplatte mit den Laschen einstückig aus einem Leichtmetallblech gebogen ist. Aus einem ebenen Blechstreifen wird die Trittplatte, bzw. deren in die Ebene ausgebreitete Form (Netz) ausgeschnitten und durch nachfolgende Biegeoperationen wird die gewünschte Form erhalten, wobei die Biegekanten alle parallel -2-
AT 395 377 B zueinander liegen. Der hier kritische, hochbelastete Endabschnitt, der die Laufräder aufzunehmen hat, ist nicht nur einstückig gefertigt, er ist auch dank der gewählten Form ausreichend steif und verwindungsfest. Das ist eine Lösung zur kostengünstigen Herstellung einer hinreichend stabilen und verwindungssteifen Trittplatte.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnungsfiguren näher erläutert Es zeigen: Fig. 1 einen Grundriß, Fig. 2 einen S Aufriß und Fig. 3 eine Seitenansicht des Rollskis. In Fig. 4 ist eine Stütze perspektivisch dargestellt und in Fig. 5 die fachgerecht an den Schwingen angebrachte Stütze mit dem Rollski im Aufriß dargestellt In Fig. 6 und Fig. 7 ist in aufgebrochenem Grundriß und Aufriß ein Trittplattenende mit tiefgezogenen Lagerhülsen dargestellt.
Endseitig einer C- bzw. U-förmig gebogenen Trittplatte (1) sind schlüssellochartige Radausnehmungen (4) mit an deren zumindest annähernd parallel verlaufenden Rändern nach oben gebogene Laschen (3) vorgesehen. Die so 10 erhaltenen schlüssellochartigen Ausnehmungen (4) sind so bemessen, daß die Räder (5) mit Spiel aufgenommen werden. Der Radachsabstand (A) der in den nach oben gebogenen Laschen (3) fluchtend zueinander und im rechten Winkel zur Längsachse der Trittplatte (1) angeordneten Bohrungen beträgt ca. 60 cm. Die hochgebogenen Laschen (3) wie auch die Knickstellen der C- bzw. U-förmigen Trittplatte (1) sind mit einem Radius versehen. Zur zusätzlichen Versteifung der C- bzw. U-förmigen Trittplatte (1) sind die Enden der nach unten weisenden Stege (6) unter 15 ca. 45° zur Vertikalen zueinander weisend geneigt. Die vorteilhaft aus ca. 3 mm starkem Aluminiumblech gebogene C- bzw. U-förmige Trittplatte (1) könnte auch aus einem faserverstärkten, Verstrebungen und/oder Verstäikungs-rippen aufweisenden Kunststoff gebildet sein.
Dieeinen etwa 20 cm großen Außendurchmesser (D) aufweisenden, einen Schlauch beinhaltenden gummibereiften Räder (5) weisen an der kreisbogenförmigen Außenkontur Längsrillen auf. Die Felgen (7) sind einstückig mit 20 beidseitig abstehenden Radnaben ausgebildet. Als Achse dient ein gegen ein selbsttätiges Herausfallen gesicherter Bolzen (19). Die Nabenbohrungen sind beim erfindungsgemäßen Rollski als Gleitlager ausgebildet, könnten aber auch in einer verbesserten Version mit Rollenlagern ausgestattet sein. Zweckmäßig wird es aber vor allem sein, die als Radachsen dienenden Bolzen in der Nabe der Räder drehbar zu lagern, wie dies bei Fahrradrädem üblich ist.
Zur Aufnahme eines Berg- oder Sportschuhes (12), etwa im mittleren Längsabschnitt der Trittplatte (1), weist 25 diese zwei quer zu dieser angeordnete, an den nach unten weisenden Stegen (6) der C- bzw. U-förmigen Trittplatte (1) befestigte Laschen (8) auf, die mittels eines B ügels (20) und einer Schnalle (15) miteinander verbunden werden. Zur kraft- und/oder formschlüssigen Verbindung der an unterschiedliche Schuhgrößen anpassungsfähigen Laschen (8) wäre auch eine Verschnürung oder ein Klettverschluß möglich.
Der Fersenteil der Bindung wird durch einen U-förmig nach hinten gebogenen Bügel (9) gebildet Der Bügel (9) 30 ist an den Schwingen (10), nahe der oben liegenden Hache derTritlplatte(l) befestigt und fixiert gemeinsam mit den vorderen an der C- bzw. U-förmigen Trittplatte befestigten Laschen (8) den Berg- oder Sportschuh (12) bzw. den Fuß des Rollskifahrers auf der Trittplatte (1).
Aufgrund der reihenförmig in den nach unten weisenden Stegen (6) der C- bzw. U-förmigen Trittplatte (1) jeweils paarweise einander gegenüberliegend angeordneten Bohrungen (18), kann die Bindung entlang der Trittplatte (1) 35 versetzt werden.
Um die Achsen zweier einander gegenüberliegender Bohrungen (18), sind die nach oben stehenden Schwingen (10) unabhängig voneinander schwenkbar gelagert. Die oberen Enden der Schwingen (10) sind über den nach hinten gewölbten Teil des Haltekragens (14), der an den Schwingen angenietet oder mittels eines vergleichbaren Befestigungsmittels fixiert ist, verbunden. Der nach hinten gewölbte Abschnitt des Haltekragens (14) besteht aus 40 einer steifen rechteckigen Kunststoffplatte, die auf der inneren Seite gepolstert ist. Der nach vorne gewölbte Abschnitt des Haltekragens (14) ist im wesentlichen gleich wie der nach hinten gewölbte ausgebildet und mittels Bügel (20) und Schnallen (15) hinsichtlich seiner Kragenweite verstell- und festlegbar. Durch das Lösen der beiden Schnallen (15) kann der nach vorne gewölbte Abschnitt des Haltekragens (14) ganz abgenommen werden. Der Haltekragen (14) kann auch einstückig ausgebildet sein. Vom Rollskifahrer aus betrachtet kann vorne jeweils an der 45 Außenseite eine die Haltekragenweite einstellbare und fixierbare Schnalle (15) angebracht sein.
Der Bügel (9) kann durch eine Stütze (17) ersetzt sein. Die Stütze (17) ist an den Schwingen (10) mittels Nieten befestigt Die Befestigungsart könnte aber auch durch jede andere gleichwertige ersetzt werden. Es ist auch vorgesehen, die Befestigung so auszuführen, daß die Stütze (17) mit wenigen Handgriffen gegen den Bügel (9) und umgekehrt austauschbar ist. 50 55

Claims (2)

  1. AT 395 377 B PATENTANSPRUCH Rollski mit einer länglichen Trittplatte, an deren Enden je ein Rad frei drehbar gelagert ist, und auf der Trittplatte eine einen Schuh aufnehmende Bindung vorgesehen ist, mit um eine im rechten Winkel zur Längsachse der Trittplatte vorgesehenen Achse schwenkbaren Schwingen, an deren freien Enden ein Haltekragen für den Fuß des Rollskibenutzers angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß an den stimseitigen Enden der über ihre Länge einen nach unten hin offenen, C-förmigen Querschnitt aufweisenden Trittplatte (1) schlüssellochartige Radausnehmungen (4) ausgespart sind, an deren zumindest annähernd parallel verlaufenden Rändern nach oben gebogene Laschen (3) zur Lagerung der Achse der Räder (5) vorgesehen sind und die Trittplatte (1) mit den Laschen (3) einstückig aus einem Leichtmetallblech gebogen ist. Hiezu
  2. 2 Blatt Zeichnungen -4-
AT67791A 1991-03-27 1991-03-27 Rollski AT395377B (de)

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ATA67791A (de) 1992-05-15

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