<Desc/Clms Page number 1>
Die Erfindung betrifft ein Gleitgerät, insbesondere einen Ski, mit einem Träger, der eine Anzahl von Walzen lagert, die in Ausnehmungen des Trägers versenkt nur teilweise aus der ebenen Unterseite des Trägers ausragen und die um quer zur Längsachse des Trägers und parallel zur Unterseite des Trägers verlaufende Achsen drehbar sind.
Ein solches Gleitgerät ist aus der GB-PS Nr. 1, 451, 768 bekanntgeworden. Die Walzen dieses Gerätes sind zylindrisch gestaltet, so dass sich die Gefahr ergibt, dass das Gerät quer zu seiner Längsachse, also in Längsrichtung der Walzen seitlich wegrutscht.
Aufgabe der Erfindung ist es, dieser Gefahr entgegenzutreten und dem Gerät eine zuverlässige Führung in Längsrichtung des Trägers zu verleihen.
Erfindungsgemäss sind die Laufflächen der Walzen über ihre gesamte Länge konkav und/oder konvex profiliert.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform des Erfindungegenstandes können die Walzen bzw. ihre Lager gegen den Druck von Federn, die sich am Träger abstützen, in die sie aufnehmenden Ausnehmungen elastisch eindrückbar sein. Damit kann das mehr oder weniger weite Ausragen der Walzen in Abhängigkeit von der Konsistenz der benutzten Bodenfläche weitgehend selbsttätig geregelt werden.
Verschiedene Ausführungsvarianten des Erfindungsgegenstandes sind in den Zeichnungen beispielsweise veranschaulicht. Fig. 1 zeigt schaubildlich die Unterseite eines als Ski gestalteten Gleitgerätes, die Fig. 2 und 3 stellen verschiedene Ausführungsformen der Walzen dar, Fig. 4 zeigt einen Längsschnitt durch den Träger mit Querschnitt durch eine Walze und die Fig. 5 und 6 zeigen die Untersichten von Trägern mit verschiedenen Varianten hinsichtlich der Anordnung der Walzen.
Gemäss Fig. 1 besteht das Gleitgerät aus dem als Ski ausgebildeten Träger --1--, der eine Anzahl von Walzen --2-- lagert, die über die Gleitfläche --3-- ausragen. Diese Walzen --2-sind in Ausnehmungen Trägers-l-versenkt gelagert und ragen nur mit einem in bezug zu ihrem Gesamtvolumen kleineren Teil aus diesem Träger --1-- aus. Wie die Schnitte nach Fig. 2 und 3 zeigen, sind die Walzen mit entweder konkavem oder konvexem Profil ausgebildet.
EMI1.1
Wie Fig. 4 schematisch darstellt, können die Walzen --2-- bzw.
ihre Lager --5-- gegen den Druck von Federn --6--, die sich am Träger-l-abstützen, in die sie aufnehmenden Aus- nehmungen --4-- in Pfeilrichtung 6'mehr oder weniger weit eindrückbar gelagert sein, um sie nach Bedarf mehr oder weniger weit aus diesen Ausnehmungen --4-- austreten und ausragen zu lassen.
Wie die Fig. 5 und 6 veranschaulichen, können die Walzen --2-- beliebig über die Untersei- te des Trägers-l-verteilt sein, nämlich mit beliebig wählbaren, sinnvoll bemessbaren Längs- und Querabständen voneinander bzw. in Scharen, die in ihrem Verlauf und ihrer Anordnung zur sicheren Führung des Gleitgerätes in Richtung der Längsachse --7-- beitragen.
Bevorzugt werden im Rahmen der Erfindung Ausführungsvarianten, bei denen die Möglichkeit offenbleibt, die Kanten des Gleitgerätes - wie bei Skiern üblich - zur Steuerung der Fahrtrichtung und zum Bremsen einzusetzen. Die Anordnung der Walzen --2-- beeinträchtigt diese Funktionen der Skikanten nicht, weil aber diese Walzen selbst zur Führung des Gleitgerätes sehr wirksam beitragen, braucht man bei erfindungsgemäss gestalteten Gleitgeräten diese Kanten von vornherein nicht übermässig einsetzen.
Die Erfindung ist im übrigen nicht nur bei länglich gestalteten Gleitgeräten, wie Skiern, beschränkt, sondern auf Gleitgeräte aller Art, so z. B. Gleitplatten zum Rodeln oder zum Transport von Lasten, anwendbar.
Wird das Gleitgerät als Ski ausgebildet, besteht selbstverständlich die vorteilhafte Möglichkeit, mit der Anordnung der Walzen zielstrebig auf Spezialanwendungen dieser Skier Bedacht zu nehmen. Dem Verwendungszweck entsprechend können die Walzen so angeordnet und bemessen werden, dass sich die Skier insbesondere für den Langlauf, Slalom, für die Abfahrt oder für das Skispringen eignen.
Was die Grösse der Walzen anlangt, ist diese Grösse gleichfalls dem Verwendungszweck des
<Desc/Clms Page number 2>
Gleitgerätes entsprechend zu wählen. Ist der Walzendurchmesser grösser als die Dicke des Trägers, sind die über die Oberseite des Trägers in diesem Fall ausragenden Bereiche der Rollkörper problemlos durch beliebig gestaltbare Abdeckungen, Gehäuse, Hauben od. dgl., abdeckbar.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Gleitgerät, insbesondere Ski mit einem Träger, der eine Anzahl von Walzen lagert, die in Ausnehmungen des Trägers versenkt nur teilweise aus der ebenen Unterseite des Trägers ausragen und die um quer zur Längsachse des Trägers und parallel zur Unterseite des Trägers verlaufende Achsen drehbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufflächen der Walzen (2, 2') über ihre gesamte Länge konkav und/oder konvex profiliert sind.
EMI2.1