AT305781B - Rodel - Google Patents
RodelInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62B—HAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
- B62B17/00—Accessories or details of sledges
- B62B17/02—Runners
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
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- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Seats For Vehicles (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1>
Die Erfindung betrifft eine Rodel mit kurzen, nach oben gegen die Längsmittelebene geneigten Beinen, die an ihrem bodenseitigen Ende mit Stahlschienen belegte Kufen aufweisen, bei denen die laufseitigen, quer zur Längserstreckung der Rodelbeine verlaufenden Flächen der Stahlschienen zur Längsmittelebene hin abfallend angeordnet sind, und in den laufseitigen Flächen in Längsrichtung der Schiene verlaufende Ausnehmungen zur Aufnahme von Belägen aus abriebfestem Kunststoff, beispielsweise Polyäthylen od. dgl. vorgesehen sind.
Bei einer bekannten Ausführung wird die Laufkante von der am Boden aufliegenden Innenkante der Stahlschiene gebildet. Da diese Laufkante einer starken Abnutzung unterliegt, muss für die Schiene hochwertiger Stahl verwendet werden, um möglichst lang schneidhaltig zu bleiben, wobei der nicht als Laufkante benötigte Teil der Schiene nur als Gewicht dient, das der Rodel einen möglichst tief liegenden Schwerpunkt vermitteln soll, wofür auch geringwertiger Stahl ausreicht.
Für Schier ist es bereits vorgeschlagen worden, die Stahlkanten so anzuordnen, dass sie zwischen einer Metallschiene und einem Belag verlaufen, wobei deren einer Schenkel an der Metallschiene an- und deren anderer Schenkel am Boden aufliegt. Die Gleitverhältnisse bei Schiern und Rodeln sind aber grundsätzlich verschieden.
Mit dem erfindungsgemässen Vorschlag soll bei sonst gleichbleibender Laufqualität eine Rodel mit einer Laufkante geschaffen werden, die allein aus hochwertigem Stahl besteht, wobei für den übrigen Teil der Schiene eine billigere Stahlsorte zur Verwendung kommt.
Eine solche Ausführung sieht vor, dass zwischen den Stahlschienen und deren Belägen vorzugsweise aus Profilstahl bestehende und eine grössere Steifigkeit und Härte als die Stahlschienen aufweisende Zwischenschienen angeordnet sind, die, die Beläge zumindest auf ihrer der Längsmittelebene zugewandten Seite übergreifend, bis zu deren bodenseitiger Kante reichen, wobei der am Boden aufliegende Rand der Zwischenschiene die Laufkante bildet. Die nur an der Laufkantenseite angeordneten Zwischenschienen können dabei etwa L-förmigen Querschnitt aufweisen, wobei ihr an der Stahlschiene anliegender Schenkel etwa bis in die Mitte von deren Unterfläche reicht. Sie können aber auch im Querschnitt U-förmig ausgebildet sein und, wie an sich bekannt, wahlweise auf einer der beiden Rodelkufenstahlschienen anordenbar sein.
Eine weitere Ausbildungsmöglichkeit besteht darin, dass die nur an den der Rodellängsmittelebene zugekehrten Seiten der Stahlschienen angeordneten Zwischenschienen im Querschnitt bogenförmig ausgebildet sind, wobei sie etwa bis in die Mitte der Stahlschienenunterflächen reichen. Die Zwischenschienen können aber auch im Querschnitt kreisbogenförmig ausgebildet sein, beidseitig als Laufkanten geeignete Ränder aufweisen und, wie an sich bekannt, wahlweise auf einer der beiden Rodelkufenstahlschienen angeordnet sein.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden anschliessend an Hand der Zeichnungen eingehend beschrieben, doch soll sie nicht auf diese Möglichkeiten ihrer Verwirklichung beschränkt bleiben.
Fig. 1 zeigt ein Rodelgestell im Querschnitt mit U-förmigen Zwischenräumen und die Fig. 2 bis 8 in vergrössertem Massstab je ein Rodelbein mit quergeschnittener Kufe (das Bein abgebrochen) mit verschiedenen Ausbildungen der Stahl- bzw. Zwischenschiene.
Bei der Ausführung nach Fig. l ist auf die im Querschnitt rechteckige Stahlschiene-l-eine U-förmige Zwischenschiene--3--aufgenietet oder aufgeschraubt, wobei der Hohlteil der Schiene-l-nach unten
EMI1.1
wobei infolge der schrägstehenden Rodelbeine die eine oder andere Laufkante der Zwischenschiene --3-- zum Einsatz kommt. Eine ähnliche Ausbildung zeigt Fig. 3, der einzige Unterschied liegt nur in der Verwendung einer im Schnitt trapezförmigen Stahlschienen
Die Fig. 2 und 4 zeigen Ausführungsmöglichkeiten der Erfindung, bei denen die Zwischenschiene-3-nur aus einer halben U-Schiene besteht, die also im Querschnitt J-förmig ausgebildet ist.
Eine solche Schiene kann somit auf Eis und-auf die andere Kufe gewechselt-auch in Schnee gefahren werden, da in letzterem Falle die Kunststoffauflage--2--die Laufkante bildet, die im Schnee eine geringere Reibung aufweist als eine Zwischenschiene--3--aus Stahl.
Gemäss der erfindungsgemässen Ausführung wird für die Stahlschienen die ja nur dazu dient, Gewicht zu geben, billiger Stahl verwendet, wogegen die einer starken Abnutzung unterliegende Zwischenschiene --3-- aus hochwertigem Stahl besteht.
In den Fig. 5 bis 8 sind Verwirklichungen der Erfindung gezeigt, die eine im Schnitt bogen-bzw. halbbogenartige Ausbildung der Zwischenschiene --3-- aufweisen, wobei diese Ausführungen ansonsten denen der Fig. 1 bis 4 entsprechen.
Es ist leicht ersichtlich, dass die vorgeschlagene Ausführung einer Rodelschiene eine wesentliche Verbilligung darstellt, wobei die beschriebenen Möglichkeiten in mancher Hinsicht abgewandelt werden könnten.
Alle diese Ausführungen sollen im Schutzumfang inbegriffen sein.
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Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Rodel mit kurzen, nach oben gegen die Längsmittelebene geneigten Beinen, die an ihrem bodenseitigen <Desc/Clms Page number 2> Ende mit Stahlschienen belegte Kufen aufweisen, bei denen die laufseitigen, quer zur Längserstreckung der Rodlbeine verlaufenden Flächen der Stahlschienen zur Längsmittelebene hin abfallend angeordnet sind, und in den laufseitigen Flächen in Längsrichtung der Schiene verlaufende Ausnehmungen zur Aufnahme von Belägen aus abriebfestem Kunststoff, beispielsweise Polyäthylen od.dgl., vorgesehen sind, d a d u r c h g e k e n n - zeichnet, dass zwischen den Stahlschienen (1) und deren Belägen (2) vorzugsweise aus Profilstahl bestehende und eine grössere Steifigkeit und Härte als die Stahlschienen (1) aufweisende Zwischenschienen (3) angeordnet sind, die, die Beläge (2) zumindest auf ihrer der Längsmittelebene zugewandten Seite übergreifend, bis zu deren bodenseitiger Kante reichen, wobei der am Boden aufliegende Rand der Zwischenschiene (3) die Laufkante bildet. EMI2.1 Querschnitt kreisbogenförmig ausgebildet sind, beidseitig als Laufkanten geeignete Ränder aufweisen und, wie an sich bekannt, wahlweise auf einer der beiden Rodelkufenstahlschienen (1) anordenbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT1181269A AT305781B (de) | 1969-12-18 | 1969-12-18 | Rodel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT1181269A AT305781B (de) | 1969-12-18 | 1969-12-18 | Rodel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT305781B true AT305781B (de) | 1973-03-12 |
Family
ID=3630818
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT1181269A AT305781B (de) | 1969-12-18 | 1969-12-18 | Rodel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT305781B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0943523A1 (de) * | 1998-03-17 | 1999-09-22 | Bernhard Wenger | Schneegleitelement und damit ausgerüsteter Schlitten |
-
1969
- 1969-12-18 AT AT1181269A patent/AT305781B/de not_active IP Right Cessation
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0943523A1 (de) * | 1998-03-17 | 1999-09-22 | Bernhard Wenger | Schneegleitelement und damit ausgerüsteter Schlitten |
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