AT394811B - Ski - Google Patents
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Description
AT 394 811B
Die Erfindung bezieht sich auf einen Ski mit einem taillierten Laufflächenteil und einem hohlen Skikörper, dessen Höhe - normal zum Lauffiächenteil gemessen - üb» die Länge des Skis unterschiedlich ist
Aus der DE-OS 2 406145 ist ein Ski bekanntgeworden, bei welchem eine übliche Skikonstruktion zum Einsatz gelangt Dabei soll ein Kemkörper aus mindestens einem elastischen, zähen, kastenähnlichen, inneren Kem-rahmen bestehen, welcher von zusätzlichen Kemteilen bedeckt ist und wobei verbleibende Hohlräume mit Füll-stücken ausgefiillt werden. Insgesamt wird bei dieser bekannten Ausbildung darauf abgezielt die Vorteile von Hohl- und Wabenskiem zu kombinieren, ohne durch die Leichtbauweise den Eindruck entstehen zu lassen, daß auf Grund geringen Gewichts eine mangelnde Festigkeit vorliegt
Aus der WO 87/05525 ist ein Verfahren zur Herstellung eines Skis sowie ein Ski bekanntgeworden, wobei insbesondere im mittleren Bereich der Länge des Skis bei der Herstellung zusätzliche Schichten zur Beeinflussung von charakteristischen Parametern des Skis auf den Skigrundkörper aufgebracht werden.
Aus der EP-A1-0 278 859 und der FR-Al-2 565116 sind unterschiedliche Ausbildungen von Langlaufskiem bekanntgeworden, wobei im Bereich der Schuhauflage an der Skioberseite Profilierungen vorgesehen sind, welche mit entsprechenden komplementären Profilen der Schuhsohle Zusammenwirken. Eine ähnliche Ausbildung eines Langlaufskis ist der EP-A1-0 283 331 entnehmbar, wobei sich im wesentlichen in der Skilängsrichtung erstrek-kende Profile von der Skioberseite vorragen.
Aus der FR-PS 1 380 663 ist ein Ski bekanntgeworden, wobei ein onduliertes metallisches Profil im Kern zum Einsatz gelangt.
Aus der AT-PS 309 282 ist bereits ein Kunststoffski da- eingangs genannten Art bekanntgeworden, dessen Obergurt und Untergurt bzw. dessen Laufflächenbauteil und dessen der Lauffläche abgewandter Oberflächenbauteil über längsverlaufende, gegeneinander seiüich versetzte Stege miteinander verbunden wurde. Auf diese Weise wird ein hohler Skikörper ausgebildet, wobei durch entsprechende Formgebung da1 Bearbeitung die Höhe der Stege so gewählt werden kann, daß eine in der Längsrichtung des Skis unterschiedliche Bauhöhe des gesamten Skis erzielt wird. Bei derartigen bekannten Kunststoffskiem mußte für jeden Skityp und für jede Skitaillierung eine gesonderte Form verwendet werden, um die entsprechenden Hohlräume nach dem Verbinden der einzelnen Bauteile im Skikem auszubilden. Insbesondere für die Ausbildung von Spezialskiem mit unterschiedlicher Taillierung ergeben sich bei einer derartigen Ausbildung des Hohlkörpers mit der jeweiligen Seitenkontur des Skis folgenden Seitenflächen des Kernes relativ schwer kontrollierbare Festigkeitseigenschaften und relativ große Schwankungen im Torsionsverhalten des Skikörpers.
Die Erfindung zielt nun darauf ab, einen Ski der eingangs genannten Art zu schaffen, bei welchem die Festigkeits-, Elastizitäts- und Torsionseigenschaften über die Länge des Skis exakter definiert werden können und von der Taillierung des Skis weitgehend unabhängig gehalten werden können. Zur Lösung dieser Aufgabe besteht der erfindungsgemäße Ski im wesentlichen darin, daß der Skikötper als Hohlkörper mit zueinander parallelen, in der Längsrichtung des Skis verlaufenden Seitenflächen ausgebildet ist, und daß die Breite des Skikörpers kleiner oder gleich der kleinsten Breite des Laufflächenteiles im Abschnitt der Taillierung quer zur Skilängsachse gemessen ist. Dadurch, daß ein im wesentlichen breitenparalleler Skikötper als Hohlköiper ausgebildet ist, kann durch einfache Vorgabe des jeweiligen Höhen-Breiten-Verhältnisses eine definierte und hohe Torsionssteifigkeit vorgegeben werden. Insbesondere kann durch einen daartigen Bauteil das jeweils günstigste Breiten-Höhen-Verhältnis, insbesondere in den Endbereichen, nämlich den Bereichen der Schaufel und des Skiendes eingestellt werden. Die Wahl eines derartigen breitenparallelen Hohlkörpers als Skikörper führt nun dazu, daß je nach Taillierung des Skis der Laufflächenbauteil unterschiedlich über den Skikörper seitlich vorragt Der Laufflächenbauteil kann sich durch relativ gute Quersteifigkeit und insbesondere gleichmäßige Quersteifigkeit auszeichnen und die Tatsache, daß der Laufflächenbauteil seitlich über den Skikörper vorragt führt insbesondere zu verbesserter Eisgriffigkeit auf Grund schmaler seidicher Auflageflächen bei aufgekantetem Ski. Hiezu ist es allerdings, wie erfindungsgemäß vorgesehen, notwendig, daß die Breite des Skikörpers kleiner oder gleich der kleinsten Breite des Laufflächenteiles quer zur Skilängsachse gemessen ausgebildet ist
Der erfindungsgemäße Skikörper bzw. Hohlkörper kann mit Vorteil als Schalenkörper ausgebildet sein und an der dem Laufflächenteil abgewandten Seite durch einen Obergurtbauteil verschlossen sein. Auch bei der Ausbildung eines derartigen Hohlkörpers als Schalenkörper ergeben sich herstellungstechnisch wesentliche Vorteile. Es kann nämlich auch bei dieser Ausbildung die über die gesamte Länge des Skis gleichbleibende Breite des Skikörpers beibehalten werden, da der Obergurt in keiner Weise über die seitlichen Kanten des Skikörpers vorragen muß. Es kann somit bei einer Ausbildung des Hohlkörpers als Schalenkörper ein Kern aus stranggepreßten Profilen, welche endlos hergestellt und auf Skilänge abgelängt werden, eingesetzt werden, wobei auf die jeweils obere uncj/oder untere Schale die Dickenkontur gefräst werden kann.
Mit Vorteil ist die erfindungsgemäße Ausbildung dahingehend weitergebildet, daß an die Seitenflächen des Hohlkörpers an die Außenkontur des Laufflächenteiles angepaßte Seitenflächenbauteile angeschlossen sind, deren Höhe wenigstens einem Teil der Höhe des Hohlkörpers entspricht Derartige aus ästhetischen oder Designgründen an die seitlichen Flächen des Skikörpers angesetzten Seitenflächenbauteile können hiebei ohne weiteres mit geringerer Höhe als die Höhe des Hohlkörpers ausgebildet sein und beispielsweise über die gesamte Länge des Skis mit gleichbleibender Höhe ausgebildet werden. Eben dies hat wiederum bedeutende Vorteile im bezug auf die Eisgriffigkeit da die seitliche Auflagefläche bei aufgekantetem Ski über die gesamte Länge des Skis trotz unterschiedlicher Dicke des Skis konstant gehalten worden kann. Von wesentlichem Vorteil ist hiebei, daß diese seitli- -2-
AT394 811B chen Bauteile in keiner Weise zu den Steifigkeits- bzw. Elastizitätseigenschaften des Skis beitragen müssen, da die Torsionssteifigkeit und die gewünschten Materialeigenschaften von der Dimensionierung und Ausbildung des hohlen Skikörpers für sich genommen bereits definiert sind.
Eine weitere herstellungstechnische Vereinfachung ergibt sich dann, wenn die Ausbildung so getroffen ist, daß der Hohlkörper in der Längsrichtung des Skis unterteilt ausgebildet ist. Bei derartigen Ausbildungen kann in einfacher Weise ein Baukastensystem für Skier mit verschiedenen Seitenfassonen zur Anwendung gelangen. Um die Ausformung des Hohlkörpers bei Herstellung als Hohlkörper ohne Längsnaht bzw. als schlauchförmiger Hohlkörper zu erleichtern, ist mit Vorteil die Ausbildung so getroffen, daß die Seitenflächen des Hohlkörpers mit dem Laufflächenteil einen von 90° abweichenden Winkel aufweisen.
Der Hohlkörper kann prinzipiell, wie bereits bei konventionellen Skiern vorgeschlagen wurde, als Ein- oder Mehrkammerkonstruktion ausgebildet sein. Als Material für den Torsionskasten können in besonders vorteilhafter Weise faserverstärkte Thermo- oder Duroplasten verwendet werden. Die Unterteilung des Hohlkörpers in der Längsrichtung des Skis erlaubt es, den unterschiedlichen Anforderungen an die Torsionseigenschaften in verschiedenen Teilbereichen des Skis in der Längsrichtung des Skis gesehen noch besser Rechnung zu tragen und bietet insbesondere die Möglichkeit, den mittleren Bereich in geeigneter Weise für die Aufnahme von Bindungsteilen vorzubereiten. Mit Vorteil ist hiefür die Ausbildung so getroffen, daß der in der Längsrichtung des Skis mittlere Teil des Skis einen Teilabschnitt gleicher Höhe aufweist, wobei im mittleren Teil des Hohlkörpers Skibindungsteile und/oder Skibindungsbefestigungsteile integriert sein können.
Vor allen Dingen eine Verwendung von stranggepreßten, endlos hergestellten Profilen bietet hiebei in besonders einfacher Weise die Möglichkeit, die Ausbildung so zu treffen, daß der Skihohlkörper aus einer Mehrzahl von in Längsrichtung verlaufenden Profilen bzw. Kammern besteht
Durch einen derartigen hohlen Skikörper kann im übrigen bei gleichzeitig verbesserter Torsionssteifigkeit eine Gewichtsreduktion erzielt werden und es kann vor allen Dingen die geforderte Torsionssteifigkeit in den Endbereichen des Skis exakter kontrolliert und eingestellt werden.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert In dieser zeigen Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Skis; die Figuren 2 bis 7 Querschnitte durch unterschiedliche Ausführungsformen eines erfindungsgemäßen Skis der Fig. 1, wobei die Figuren 2 bis 7a) jeweils Querschnitte im Schaufelbereich, die Figuren 2 bis 7b) Querschnitte im Bindungsbereich und die Figuren 2 bis 7c) Querschnitte im Endbereich des Skis darstellen, und Fig. 8 verschiedene Ausführungsformen der an den hohlen Skikörper anschließenden Seitenflächenbauteüe zeigt
In Fig. 1 ist mit (1) ein Ski gezeichnet welcher einen Laufflächenteil (2) und einen sich über die Länge des Skis erstreckenden hohlen Skikörper (3) aufweist, dessen Höhe normal zum Laufflächenteil (2) über die Länge des Skis unterschiedlich ist, wie dies aus den Querschnittsdarstellungen der Figuren 2 bis 7 an den mit (a, b) und (c) bezeichneten Stellen näher ersichtlich wird. Der hohle Skikörper (3) weist über die gesamte Skilänge zueinander parallel in der Skilängsrichtung verlaufende Seitenflächen (4) und (5) auf, wobei die Breite des Hohlkörpers (3) kleiner oder gleich der kleinsten Breite des Laufflächenteiles - quer zur Skilängsachse gemessen -ausgebildet ist. Bei einem tailliert ausgebildeten Ski, wie er in Fig. 1 dargestellt ist, ragt der Laufflächenteil (2) in unterschiedlichen Bereichen unterschiedlich weit unter dem hohlen Skikörper (3) hervor, wie dies in den Figuren 2 bis 7 ebenfalls deutlicher ersichtlich wird. Für einen geeigneten Abschluß des Bereiches, in welchem der Laufflächenteil (2) die Breite des hohlen Skikörpers übersteigt, sind Seitenflächenbauteile (6) vorgesehen, die entsprechend der unterschiedlichen Breite des Skis unterschiedlich breit ausgebildet sind und deren Höhe wenigstens einem Teil der Höhe des Hohlkörpers (3) entspricht, wobei in Fig. 8 unterschiedliche Ausführungsformen derartiger Seitenflächenbauteile (6) im Detail dargestellt sind. Die Schaufel des Skis (1) ist mit (7) bezeichnet. Der mit zueinander parallelen, in der Skilängsrichtung verlaufenden Seitenflächen (4,5) ausgebildete Hohlkörper (3) unterschiedlicher Höhe, kann entweder über die gesamte Skilänge durchgehend ausgebildet sein oder, wie dies in Fig. 1 angedeutet ist, im mittleren Längsabschnitt quer zur Längsachse des Skis (1) teilbar sein, wobei der mit (8) bezeichnete Mittelteil des hohlen Skikörpers eine gleiche Höhe aufweist. Durch die in Fig. 1 angedeutete Teilung des hohlen Skikörpers (3) in einen Mittelteil (8), einen Endteil (9) und einen vorderen Teil (10), kann den Torsions- bzw. Steifigkeitseigenschaften des Skis besser Rechnung getragen werden. Weiters können im mittleren Teil (8) des Hohlkörpers Skibindungsteile und/oder Skibindungsbefestigungsteile integriert sein, welche der Übersichtlichkeit halber in Fig. 1 nicht dargestellt sind.
In den Figuren 2 bis 7 ist jeweils ein Querschnitt durch den mittleren Teil (8), den Endteil (9) und den vorderen Teil (10) des hohlen Skikörpers (3) an den mit (a, b) und (c) bezeichneten Stellen der Fig. 1 dargestellt. Der Laufflächenteil ist jeweils mit (2) bezeichnet und kann aus einer Schicht oder mehreren Schichten bestehen. An den Seitenkanten des Laufflächenteiles (2) sind dabei wie allgemein üblich Kanten (11) integriert. Wie sich aus den Fig. 2 bis 7 jeweils ergibt, ist die Breite (B) des Skikörpers über die gesamte Skilänge jeweils gleich groß und jeweils kleiner oder maximal gleich der kleinsten Breite des Laufflächenteiles (2). Weiters ist ersichtlich, daß die Höhe (H) des Skikörpers (3) normal auf den Laufflächenteil (2) in unterschiedlichen Abschnitten längs der Länge des Skis unterschiedlich ausgebildet ist, wobei im mittleren Teil (8) der hohle Skikörper jeweils die größte Höhe auf weist und zum Skiende bzw. zum Schaufelbereich verjüngt ausgebildet ist. Auf dem hohlen Skikörper kann jeweils eine Deckfläche bzw. ein Obergurt (12) vorgesehen sein, wie dies in Fig. 2 und 3 dargestellt ist. In den Figuren 2 bis 7 wurden an den Hohlkörper (3) anschließende und -3-
Claims (7)
- AT 394 811 B der Außenkontur des Laufflächenteiles angepaßte Seitenflächenbauteile nicht dargestellt, wobei für die Ausbildung derartiger Seitenflächenbauteile auf Fig. 8 verwiesen wird. In der Ausbildung der Fig. 2 wird der Hohlkörper von einer aus via* Kammern (13) bestehenden Hohlkörperkonstruktion (14) gebildet, wobei jeweils die normal auf den Laufflächenteil (2) stehenden Stege (15) in unterschiedlichen Bereichen längs der Skilängsrichtung unterschiedliche Höhe aufweisen. Bei der Ausbildung gemäß Fig. 3 findet eine Hohlkörperkonstruktion (16) mit einer einzigen Kammer Verwendung. Die Hohlkörperkonstruktionen gemäß den Figuren 2 und 3 sind dabei schlauchartig ohne Längsnaht ausgebildet und werden in bekannter Art und Weise mit dem Laufflächenteil (2) durch Verkleben od. dgl. verbunden. In Fig. 4 findet für den Hohlkörper (3) eine Zweikammerschalenkonstruktion Verwendung, wobei der untere Schalenteil (17) in einer doppelten U-Form ausgebildet ist, dessen normal auf den Laufflächenteil (2) verlaufende Stege (18) eine unterschiedliche Höhe aufweisen. Der obere Schalenteil (19) ist plan ausgebildet und weist Nuten (20) für ein formschlüssiges Verkleben des unteren Schalenteiles (17) mit dem oberen Schalenteil (19) auf. Bei der in Fig. 5 dargestellten Einkammer-Schalenkonstruktion weist der obere Schalenteil (21) U-Form auf, mit entsprechend der Höhe des Hohlkörpers unterschiedlich ausgebildeten Stegen (22). Der untere Schalenteil (23) ist jeweils breitenparallel und mit Nuten bzw. abgesetzt ausgebildeten Abschnitten (24) für ein formschlüssiges Verkleben der beiden Schalenteile miteinander ausgebildet. Bei der in Fig. 6 dargestellten Zweikammer-Schalenkonstruktion weist der obere Schalenteil (25) eine doppelte U-Form mit unterschiedlich langen Stegen (26) auf, während der untere Schalenteil (27) sich über die gesamte Skibreite erstreckt und Längsnuten bzw. Längsausnehmungen (28) für ein formschlüssiges Verkleben der Stege (26) vorgesehen sind. In Fig. 7 ist eine zum Aufbau der Fig. 5 ähnliche Schalenkonstruktion dargestellt, wobei der obere Schalenteil (29) eine vierfache U-Form für eine Vierkammer-Schalenkonstruktion mit unterschiedlich langen, auf den Laufflächenteil (2) normal stehenden Stegen (30) dargestellt, wobei der untere Schalenteil (31) wiederum breitenparallel ausgebildet ist und mit Nuten bzw. Längsausnehmungen (32) für ein formschlüssiges Verkleben der Stege (30) des oberen Schalenteiles mit dem unteren Schalenteil ausgebildet ist. In den Figuren 8a bis 8d sind verschiedene Varianten von Seitenflächenbauteilen (6) zur seitlichen Abdek-kung des unter dem mit konstanter Breite ausgebildeten Skihohlkörper (3) vorragenden Laufflächenteiles (2) dargestellt. Dabei weisen die in Fig. 8a und c dargestellten Ausführungsformen der Seitenflächenbauteile (6) eine konstante Höhe über die gesamte Skilänge auf, welche kleiner oder maximal gleich der geringsten Höhe des eine unterschiedliche Höhe aufweisenden Skihohlkörpers (3) ist, während die Breite entsprechend der Differenz zwischen der Breite des Laufflächenteiles (2) und der Breite des Hohlkörpers (3) unterschiedlich ausgebildet ist. Während die Ausbildung gemäß Fig. 8a einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt aufweist, ist bei der Ausbildung gemäß Fig. 8c ein zur Außenseite abgeschrägter Abschnitt (33) vorgesehen. Bei der Ausführungsform gemäß den Figuren 8b und d ist wie bei den Ausführungsformen der Figuren 8a und 8c die Breite der Seitenflächenbauteile (6) wiederum entsprechend der Differenz zwischen der Breite des Laufflächenteiles (2) und der Breite des Hohlkörpers (3) ausgebildet, wobei in diesem Fall auch die Höhe des Seitenflächenbauteiles (6) der in der Skilängsrichtung unterschiedlichen Höhe des Hohlkörpers (3) angepaßt ist Analog zu Fig. 8a ist dabei der Seitenflächenbauteil (6) der Fig. 8b im wesentlichen rechteckig ausgebildet, während bei der Ausbildung gemäß Fig. 8d wiederum an der Außenkante ein abgeschrägter Abschnitt (33) vorgesehen ist PATENTANSPRÜCHE 1. Ski mit einem taillierten Laufflächenteil und einem hohlen Skikörper, dessen Höhe - normal zum Laufflächenteil gemessen - über die Länge des Skis unterschiedlich ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Skikörper (3) als Hohlkörper mit zueinander parallelen, in der Längsrichtung des Skis verlaufenden Seitenflächen (4,5) ausgebildet ist, und daß die Breite (B) des Skikörpers (3) kleiner oder gleich der kleinsten Breite des Laufflächenteiles (2) im Abschnitt der Taillierung (b) quer zur Skilängsachse gemessen ist.
- 2. Ski nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper (3) als Schalenkörper ausgebildet ist und an der dem Laufflächenteil (2) abgewandten Seite durch einen Obergurtbauteil (12) verschlossen ist
- 3. Ski nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an die Seitenflächen des Hohlkörpers (3) an die Außenkontur des Laufflächenteiles (2) angepaßte Seitenflächenbauteile (6) angeschlossen sind, deren Höhe wenigstens einem Teil der Höhe des Hohlkörpers (3) entspricht.
- 4. Ski nach einem der Ansprüche 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenflächen (6) des Hohlkörpers (3) mit dem Laufflächenteil (2) einen von 90° abweichenden Winkel aufweisen. -4- AT 394 811 B S. Ski nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper (3) in der Längsrichtung des Skis (1) unterteilt ausgebildet ist
- 6. Ski nach Anspruch S, dadurch gekennzeichnet, daß der in der Längsrichtung des Skis (1) mittlere Teil (8) des Skis (1) einen Teilabschnitt gleich» Höhe aufweist.
- 7. Ski nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß im mittleren Teil (8) des Hohlkörpers (3) Skibindungsteile und/oder Skibindungsbefestigungsteile integriert sind. 10
- 8. Ski nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Skihohlkörper (3) aus einer Mehrzahl von in Längsrichtung verlaufenden Profilen bzw. Kammern (13) besteht. 15 Hiezu 5 Blatt Zeichnungen -5-
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| EP0394396A1 (de) | 1990-10-31 |
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