AT393855B - Dachkonstruktion - Google Patents
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Description
AT 393 855 B
Die Erfindung betrifft eine Dachkonstruktion mit hinterlüfteter Dachhaut, wobei auf der Dachschalung eine im wesentlichen senkrecht zur Dachaußenkante verlaufende Kontralattung und darauf die die Deckung tragende Lattung angebracht und da Zwischenraum zwischen Dachschalung und Deckung an der Dachaußenkante mit einer luftdurchlässigen Abdeckung versehen ist.
Derartige Dachkonstruktionen sind bekannt und seit längerer Zeit insbesondere bei Neubauten allgemein in Verwendung. Die Abdeckung des Zwischenraumes zwischen Dachschalung und Deckung an der Dachaußenkante dient dabei zur Verhinderung des Zutrittes von Vögeln und anderen Kleintieren unter die Dachhaut, wobei aber die normgemäße Hinterlüftung der Dachhaut sichergestellt bleiben muß, weshalb üblicherweise ein perforierter Blechstreifen an die erste Latte an der Dachaußenkante genagelt wird. Um dieses Annageln einfacher zu machen und auch um die Befestigungsstellen nicht zu sehen, wird die Abdeckung am oberen Rand um 90° umgeknickt und von oben her genagelt, womit die Befestigung der Abdeckung auf alle Fälle vor dem Decken erfolgen muß und nachher nicht mehr zugänglich ist. Durch die Deckungsarbeiten, sowie im Laufe der Jahre auch durch Insekten, Staub und sonstige Verunreinigungen, ist eine Verschmutzung dieser Abdeckung nicht zu verhindern, was einerseits zu einem unschönen Aussehen und andererseits dazu führt, daß die Hinterlüftung der Dachhaut nicht mehr im vollen Umfang gewährleistet ist.
Ein großer Nachteil dieser bekannten Dachkonstruktionen besteht nun darin, daß eine Reinigung der genannten Abdeckungen bzw. des dahinter liegenden Zwischenraumes zwischen Dachschalung und Deckung nicht oder nur mit großem Aufwand (teilweises Abdecken) möglich ist, oder zufolge eines unsachgemäßen Aufbiegens der Abdeckung wiederum zu einem unschönen Aussehen führt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Dachkonstruktion der eingangs genannten Art so zu verbessern, daß die genannten Nachteile vermieden weiden können, und daß insbesondere auf einfache Weise eine nachträgliche Reinigung der Abdeckungen zwischen Dachschalung und Deckung bzw. des dahinter liegenden Zwischenraumes möglich wird.
Dies wird gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch erreicht, daß für die Abdeckung eine an da Dachkonstruktion angreifende Halterung vorgesehen ist, mittels welcher die Abdeckung von außen vom Zwischenraum abnehmbar ist. Damit kann die Montage der Abdeckung bei der Herstellung der Dachkonstruktion im wesentlichen wie gewohnt auf die für die jeweilige Dachrinnenkonstruktion (Hängerinne, Einbaurinne, Saumrinne) günstigste Weise erfolgen - davon unabhängig kann nach dem Abschluß der Deckungsarbeiten, ebenso wie natürlich auch bei Bedarf später, die Abdeckung einfach von außen her vom Zwischenraum zwischen Dachschalung und Deckung abgenommen und dieser bzw. die Abdeckung selbst einfach und ohne unschöne Verformungen oder dergleichen gereinigt Waden.
Gemäß einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung weist die Halterung zumindest einen Klemmteil auf, der die Abdeckung im montierten Zustand ieibschlüssig hält Damit sind im Normalfall überhaupt keine Werkzeuge oder zusätzlichen Befestigungselemente, deren Handhabung beispielsweise auf eina Leiter eher hinderlich sein kann, erforderlich - zur Anbringung bzw. zur Abnahme der Abdeckung am bzw. vom Zwischenraum zwischen Dachschalung und Deckung ist nur die Überwindung einer Reibungskraft der Halterung notwendig. Es kann dabei aba natürlich auch zur Erleichtoung der Handhabung ein Griffteil oder dergleichen vorgesehen sein, welcher beispielsweise durch die Lochung da Abdeckung steckbar ist
Der Klemmteil kann in weiterer Ausgestaltung der Erfindung separat an der Dachkonstruktion befestigt vorzugsweise angenagelt sein, im montierten Zustand der Abdeckung an einem an dieser ausgebildeten Haltebereich angreifen und im abgenommenen Zustand der Abdeckung an der Dachkonstruktion vableiben. Damit ist die Abdeckung insgesamt zwar mehrteilig - Klemmteile einerseits und Abdeckung selbst andererseits - jedoch eina-seits die Montage vereinfacht und andererseits die Haltewirkung auf separat dafür ausgebildete Teile übertragen und damit leicht beeinflußbar gesichert
Es kann dabei beispielsweise auch vorgesehen sein, daß der Klemmteil im montierten Zustand der Abdek-kung den Haltebereich klammerartig umgreift Durch die Materialwahl und Vorspannung dieser Klammer bei da Herstellung kann die Festigkeit des Haltens der Abdeckung variiert werden; einerseits ist dabei eine möglichst sichere Haltung anzustreben und andererseits soll die zum Einschieben der Abdeckung bzw. zum Herausziehen derselben aus dem Klemmteil erforderliche Kraft nicht zu hoch für eine einfache Handhabung sein.
Bei einer Ausbildung der erfindungsgemäßen Dachkonstruktion mit Hängerinne ist in bevorzugter weiterer Ausbildung der Erfindung der Klemmteil mit nach unten gerichteter Einschubseite an der Dachaußenkante an der Lattung befestigt und der Haltebereich vom Randbereich der im wesentlichen durchgehend ebenen Abdeckung gebildet. Damit kann die Abdeckung unter der Hängerinne bzw. den diese haltenden Haken nach unten aus dem Klemmteil bzw. den Klemmteilen gezogen werden. Nach der Reinigung wird die Abdeckung einfach von unten her wieder in die Klemmteile geschoben, welche sie wiederum ieibschlüssig auf beschriebene Weise halten.
Bei einer Ausbildung der erfindungsgemäßen Dachkonstruktion mit Einbaurinne bzw. Saumrinne ist in bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung vagesehen, daß der Klemmteil mit nach außen gerichteter Einschubseite an der Dachaußenkante an der Unterseite der Lattung oder der Oberseite der Schalung befestigt und der Haltebereich im wesentlichen senkrecht zur Ebene der Abdeckung ausgebildet ist. Damit kann die Abdeckung bei Bedarf wiederum sehr einfach abgezogen, gereinigt und wieder montiert werden, ohne daß bleibende Deformationen oder sonstige Beschädigungen zu befürchten sind.
Im letztgenannten Zusammenhang ist in weiterer bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung der Haltebereich -2-
AT 393 855 B von einem abgekarteten Randbereich der Abdeckung gebildet, was nicht nur die Herstellung der Abdeckung vereinfacht, sondern auch deren Stabilität insgesamt erhöht
Nach einer anderen Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Klemmteil an der Innenseite der Abdeckung angeordnet bzw. ausgebildet ist und im montierten Zustand der Abdeckung an Halteflächen an der Dachkonstruktion angreift Damit ist im einfachsten Falle die gesamte Abdeckung wiederum nur einteilig, was die Handhabbarkeit vereinfacht und damit gewisse Vorteile bietet
Der klammerartig ausgebildete Klemmteil kann dabei gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung im montierten Zustand der Abdeckung an der Kontralattung bzw. einem separat auf der Dachschalung im Bereich der Dachaußenkante angeordneten Halteteil angreifen. Im erstgenannten Fall muß natürlich sichergestellt sein, daß entweder die Anordnung der Kontralattung sehr präzise ausgeführt wird oder daß zumindest die Anordnung des Klemmteils auf die tatsächliche Anordnung der Kontralattung abgestimmt werden kann. Der zweite Fäll ist in diesem Zusammenhang zwar einfacher, erfordert aber wiederum die Vorsehung eines separaten Halteteils.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann der Klemmteil auch bügelartig ausgebildet und im montierten Zustand der Abdeckung an der Dachaußenkante zwischen Oberseite der Dachschalung und Unterseite der Lattung verspreizt sein. Damit ist wiederum eine insgesamt einstückige Abdeckung ermöglicht, wobei hier keine Probleme im Zusammenhang mit der Montage der Dachkonstruktion auftreten, da die Höhe des Zwischenraums zwischen Oberseite der Dachschalung und Unterseite der Lattung nur durch die auf einfache Weise konstant zu haltende Höhe der Kontralattung bedingt ist.
Nach einer anderen Ausbildung der Erfindung kann die Halterung auch zumindest einen im Bereich der Dachaußenkante befestigten Gelenkteil aufweisen, an dem die Abdeckung um eine parallel zur Dachaußenkante liegende Achse von einer den Zwischenraum überdeckenden, vorzugsweise federbelasteten Schließstellung in eine Offenstellung verschwenkbar ist. Diese Ausbildung ist zwar von der Konstruktion und Herstellung der Abdek-kung selbst etwas aufwendiger, hat aber den Vorteil, daß zum öffnen der Abdeckung diese nur hochgeklappt und nicht abgenommen zu werden braucht, was die Handhabung bei der Reinigung des Zwischenraumes zwischen Dachschalung und Deckung sehr vereinfacht.
Die Erfindung wird im folgenden noch anhand der in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 dabei einen teilweisen Querschnitt durch eine Dachkonstruktion nach dem Stande der Technik, Fig. 2 in einem der Fig. 1 entsprechenden Schnitt ein Beispiel einer Dachkonstruktion nach der vorliegenden Erfindung, Fig. 3 eine Ansicht entlang des Pfeiles (ΙΠ) in Fig. 2, Fig. 4 einen den Fig. 1 und 2 entsprechenden Schnitt durch eine andere Ausführungsform nach der vorliegenden Erfindung, Fig. 5 eine Variante der erfindungsgemäßen Ausführung nach Fig. 4, Fig. 6 die Ansicht entlang des Pfeiles (VI) in Fig. 4, die Figuren 7, 8, 9 und 11 jeweils weitere Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung in der Fig. 5 entsprechenden Detailschnitten und die Figuren 10 und 12 teilweise Schnitte entlang der Linie (X-X) in Fig. 9 bzw. (ΧΙΙ-ΧΠ) in Fig. 11.
Bei der Dachkonstruktion gemäß Fig. 1 ist nach dem Stande der Technik auf der Dachschalung (1) eine im wesentlichen senkrecht zur Dachaußenkante (2) (senkrecht zur Bildebene liegend) verlaufende Konträlattung (3) und darauf die die Deckung (4) tragende Lattung (5) angebracht. Der Zwischenraum (6) zwischen Dachschälung (1) und Deckung (4) ist an der Dachaußenkante (2) mit einer luftdurchlässigen Abdeckung (7) versehen. Diese Abdeckung (7) ist zumeist aus gelochtem Blech hergestellt und an der Oberseite der äußersten Latte der Lattung (5) mittels einer Abknickung (8) angenagelt. Darüber liegt hier noch unterhalb der Deckung (4) an beabstande-ten Stellen jeweils ein Rinnenhaken (9) für eine hier nicht dargestellte Hängerinne.
Die Abdeckung (7) wird nach dem Aufbringen der Lattung (5) an dieser befestigt und ist nach dem Anbringen der Rinnenhaken (9) bzw. der Deckung (4) nicht oder nur mit sehr großem Aufwand wieder ohne Beschädigung vom Zwischenraum (6) abzunehmen, womit dieser Zwischenraum (6) ebenso wie die Innenseite der Abdeckung (7) nicht ohne Deformation der Abdeckung (7) - beispielsweise durch Aufbiegen an der Unterseite -zu reinigen ist.
Im Gegensatz dazu ist bei den in den Figuren 2 bis 12 dargestellten erfindungsgemäßen Ausführungen die Abdeckung (7) stets einfach, ohne jede bleibende Verformung und ohne sonstige Beeinflussung der Dachkonstruktion von dieser bzw. vom Zwischenraum (6) zwischen Dachschalung (1) und Deckung (4) abnehmbar, was die einfache Reinigung der Abdeckung (7) selbst bzw. des Zwischenraumes (6) unter Beibehaltung der Deckung (4) erlaubt. Die Abdeckung (7) weist zu diesem Zwecke eine an der Dachkonstruktion angreifende Halterung (10) auf und ist mittels dieser von außen vom Zwischenraum (6) abnehmbar.
Bei der Ausführung nach den Figuren 2 und 3 mit Hängerinne (11) weist die Halterung (10) beabstandet an der äußersten Latte der Lattung (5) angeordnete Klemmteile (12) auf, die von außen her an die Lattung (5) angenagelt sind und die Abdeckung (7) im dargestellten montierten Zustand reibschlüssig an der Dachkonstnik-tion halten. Die Klemmteile (12) sind dazu mit nach unten gerichteter Einschubseite (13) angeordnet, wobei am oberen Randbereich der im wesentlichen durchgehend ebenen Abdeckung (7) ein mit den Klemmteilen zusammenwirkender Haltebereich (14) gebildet ist. Damit kann die eigentliche Abdeckung (7), die gemäß Fig. 3 von einem ebenen, mit Löchern (15) versehenen Blechstreifen gebildet ist, entlang des Doppelpfeiles (16) relativ zur Halterung (10) herausgezogen bzw. wieder hineingesteckt werden, was im einfachsten Falle ohne jedes Werkzeug die Reinigung der Abdeckung (7) selbst bzw. des Zwischenraumes (6) ermöglicht -3-
Claims (10)
- AT 393 855 B Zur Vervollständigung ist in den Figuren 2 und 3 auch noch auf den die Dachschalung (1) tragenden Spanen (17) zu verweisen, dessen äußere Abschrägung (18) die Abnehmbarkeit der Abdeckung (7) nicht behindert. Bei den Ausführungen gemäß Fig. 4 bis Fig. 6 handelt es sich um eine Dachkonstruktion mit Einbaurinne bzw. Saumrinne (19), bei der ein Herausziehen der Abdeckung (7) auf die zu den Figuren 2 und 3 beschriebene Art naturgemäß zumeist nicht praktikabel ist Demgemäß ist hier nun der Klemmteil (12) der Halterung (10) mit nach außen gerichteter Einschubseite (13) an der Dachaußenkante (2) an da* Unterseite der Lattung (5) (Fig. 4) bzw. der Oberseite der Schalung (1) (Fig. 5) befestigt, wobei der Haltebereich (14) an der Abdeckung (7) im wesentlichen senkrecht zur Ebene der Abdeckung ausgebildet ist Damit kann die Abdeckung (7) entlang des Doppelpfeiles (20) relativ zur Halterung (10) bzw. den Klemmteilen (12) herausgezogen oder eingesteckt werden, was durch die Einbaurinne (19) nicht behindert wird. Wie insbesondere aus Fig. 4 ersichtlich ist, ist der Haltebereich (14) dabei zur Vereinfachung der Herstellung der Abdeckung (7) bzw. zur Versteifung derselben unmittelbar von einem entsprechend abgekanteten Randbereich der Abdeckung (7) gebildet Insbesondere aus den Figuren 3 und 6 ist ersichtlich, daß zur Vereinfachung des Abnehmens der Abdeckung (7) vom Zwischenraum (6) auch hier nicht dargestellte Griffelemente vorgesehen werden können, die so ausgebildet sind, daß sie durch einzelne oder mehrere der Löcher (15) hindurchgreifen und damit die Handhabung der Abdeckung (7) ohne Beschädigungsgefahr vereinfachen. Bei der in Fig. 7 schematisch angedeuteten Ausbildung weist die Halterung (10) zumindest einen im Bereich der Dachaußenkante (2), hier an der äußersten Latte der Lattung (5), befestigten Gelenkteil (21) auf, an dem die Abdeckung (7) um eine parallel zur Dachaußenkante (2) liegende Achse (22) in Richtung des Doppelpfeiles (23) von dm- den Zwischenraum (6) überdeckenden dargestellten Schließstellung in eine Offenstellung ver-schwenkbar ist Damit kann wiederum auf einfache und sehr bedienungsfreundliche Weise die Innenseite der Abdeckung (7) bzw. der Zwischenraum (6) gereinigt werden. Zur Vereinfachung der Handhabung ist hier auch vorgesehen, daß die Abdeckung federbelastet - angedeutet durch die Feder (24) · in der Schließstellung gehalten ist. Gemäß Fig. 8 ist der Klemmteil (12) bügelartig ausgebildet, an der Innenseite der Abdeckung (7) angeordnet (beispielsweise angenietet) und im dargestellten montierten Zustand der Abdeckung (7) an der Dachaußenkante (2) zwischen Oberseite der Dachschalung (1) und Unterseite der Lattung (5) verspreizt. Damit ist wiederum sichergestellt, daß im montierten Zustand der Abdeckung (7) diese vom Klemmteil (12) bzw. den Klemmteilen (12) reibschlüssig an der Dachkonstruktion gehalten ist und bedarfsweise entlang des Doppelpfeiles (25) abgenommen werden kann. Gemäß den Figuren 9 bis 12 ist der Klemmteil (12) der Halterung (10) wiederum an der Innenseite der Abdeckung (7) befestigt - beispielsweise angenietet - und hier nun klammerartig ausgebildet. Bei der Ausführung nach den Fig. 9 und 10 greift er im dargestellten montierten Zustand der Abdeckung (7) an einem separat auf der Dachschalung (1) im Bereich der Dachaußenkante (2) angeordneten Halteteil (26) an, der hier von einem abgelängten Winkelprofil gebildet ist, das vor der Anbringung der äußersten Latte der Lattung (5) auf die Dachschalung (1) genagelt wird - gegebenenfalls auch zusammen mit der Abdeckung (7) selbst Abweichend zur letztgenannten Ausführung ist gemäß den Fig. 11 und 12 vorgesehen, daß der klammerartige Klemmteil (12) unmittelbar an der Kontralattung (3) angreift und damit wiederum die Abdeckung (7) reibschlüssig an der Dachkonstruktion hält und (wie in den Figuren 9 und 10) eine Abnehmbarkeit entlang des Doppelpfeiles (27) ermöglicht PATENTANSPRÜCHE 1. Dachkonstruktion mit hinterlüfteter Dachhaut, wobei auf der Dachschalung eine im wesentlichen senkrecht zur Dachaußenkante verlaufende Kontralattung und darauf die die Deckung tragende Lattung angebracht und der Zwischenraum zwischen Dachschalung und Deckung an der Dachaußenkante mit einer luftdurchlässigen Abdek-kung versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß für die Abdeckung (7) eine an der Dachkonstruktion angreifende Halterung (10) vorgesehen ist, mittels welcher die Abdeckung (7) von außen vom Zwischenraum (6) abnehmbar ist.
- 2. Dachkonstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (10) zumindest einen Klemmteil (12) aufweist, der die Abdeckung (7) im montierten Zustand reibschlüssig hält
- 3. Dachkonstruktion nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmteil (12) separat an der Dachkonstruktion befestigt, vorzugsweise angenagelt, ist, im montierten Zustand der Abdeckung (7) an einem an dieser ausgebildeten Haltebereich (14) angreift und im abgenommenen Zustand der Abdeckung (7) an der Dachkonstruktion verbleibt (Fig. 2 bis 6). -4- AT 393 855 B
- 4. Dachkonstruktion nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Ausbildung mit Hängerinne (11) der Klemmteil (12) mit nach unten gerichteter Einschubseite (13) an der Dachaußenkante (2) an der Lattung (5) befestigt und der Haltebereich (14) vom Randbereich der im wesentlichen durchgehend ebenen Abdek-kung (7) gebildet ist (Fig. 2 und 3).
- 5. Dachkonstruktion nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Ausbildung mit Einbaurinne bzw. Saumrinne (19) der Klemmteil (12) mit nach außen gerichteter Einschubseite (13) an der Dachaußenkante (2) an der Unterseite der Lattung (5) oder der Oberseite der Schalung (1) befestigt und der Haltebereich (14) im wesentlichen senkrecht zur Ebene der Abdeckung (7) ausgebildet ist (Fig. 4 bis 6).
- 6. Dachkonstruktion nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltebereich (14) von einem abgekanteten Randbereich da- Abdeckung (7) gebildet ist (Fig. 4 bis 6).
- 7. Dachkonstruktion nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmteil (12) an der Innenseite der Abdeckung (7) angeordnet bzw. ausgebildet ist und im montierten Zustand der Abdeckung (7) an Halteflächen an der Dachkonstruktion angreift (Fig. 8 bis 12).
- 8. Dachkonstruktion nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der klammerartig ausgebildete Klemmteil (12) im montierten Zustand der Abdeckung (7) an der Kontralattung (3) bzw. einem separat auf der Dachschalung (1) im Bereich der Dachaußenkante (2) angeordneten Halteteil (26) angreift (Fig. 9 bis 12).
- 9. Dachkonstruktion nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmteil (12) bügelartig ausgebildet und im montierten Zustand der Abdeckung (7) an der Dachaußenkante (2) zwischen Oberseite der Dachschalung (1) und Unterseite der Lattung (5) verspreizt ist (Fig. 8).
- 10. Dachkonstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (10) zumindest einen im Bereich der Dachaußenkante (2) befestigten Gelenkteil (21) aufweist, an dem die Abdeckung (7) um eine parallel zur Dachaußenkante (2) liegende Achse (22) von einer den Zwischenraum (6) überdeckenden, vorzugsweise federbelasteten Schließstellung in eine Offenstellung verschwenkbar ist (Fig. 7). Hiezu 3 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
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| ATA131690A ATA131690A (de) | 1991-06-15 |
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1990
- 1990-06-20 AT AT131690A patent/AT393855B/de not_active IP Right Cessation
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| ATA131690A (de) | 1991-06-15 |
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