AT393807B - Waffelblockschneider - Google Patents
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Description
AT 393 807 B
Die Erfindung betrifft einen Waffelblockschneider mit ein» Längsschneidstation mit einem Blockschieb», der die Waffelblöcke durch eine Schar von Längsschneidmessem schiebt, wobei mehrere parallele Längsschnitte entstehen, und mit einer Qu»schneidstation, in der eine Schar von Querschneidmessem mehrere parallele Querschnitte erzeugt. 5 Waffelblöcke, die aus mindestens zwei Waffelblättem und mindestens einer dazwischen angeordneten Creme schicht bestehen, müssen durch jeweils mehrere parallele Schnitte in Längsrichtung und Querrichtung in die einzelnen Waffelstücke z»schnitten werden. Dies erfolgt üblicherweise in zwei aufeinanderfolgenden Schneidvorgängen, bei denen der Waffelblock durch eine Schar von mehreren parallelen Messern geschoben und dabei geschnitten wird (Prospekt "Waffelschneidemaschine WD ΧΠ" der Hebenstreit GmbH). Während der erste Schnitt, 10 nachfolgend als Längsschnitt bezeichnet, in der Förderrichtung erfolgt, in der die Waffelblöcke dem Waffelblock schneider zugeführt w»den, ist für den zweiten Schnitt, nachfolgend als Querschnitt bezeichnet, nach dem bisherigen Verfahren eine Querverschiebung des Waffelblocks erforderlich. D» dadurch bedingte seitliche Versatz des Förderweges der Waffelblöcke ist für den Aufbau und den Betrieb einer kontinuierlichen, geradlinigen Bearbeitungsstrecke hinderlich. 15 Aufgabe d» Erfindung ist es daher, einen Waffelblockschneid» d» eingangs genannten Gattung so auszubilden, daß nach dem Längsschnitt auch der Querschnitt ohne seitlich»i V»satz des durchlaufenden Förderweges der Waffelblöcke ausgeführt werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Waffelblock in der Querschneidstation zwischen einer Auflageplatte und einer absenkbaren Niederhalteplatte für den Schnitt festlegbar ist und daß mehrere parallel 20 und im Abstand zueinander an einem gemeinsamen, antreibbaren Querschneidschlitten angebrachte starre Querschneidmesser durch Schlitze in der Auflageplatte ragen und längs dieser Schlitze bewegbar sind. D» zu schneid»ide Waffelblock, der nach dem Längsschnitt aus mehreren in Längsrichtung, d. h. in Förderrichtung angeordneten Waffelstreifen besteht, gelangt unmittelbar nach dem Verlassen der Längsschneidstation in die Querschneidstation und wird dort zwischen der Auflageplatte und der Niederhalteplatte fixiert In dies» Stel-25 lung fahren die Querschneidmess» in Querrichtung durch die den Waffelblock bildenden Streifen und z»schneiden diese in die einzelnen Waffelstücke, ohne daß die Waffeln hierbei in Qu»richtung verschoben w»den müßten. Die geschnittenen Waffelstücke verlassen die Querschneidstation in der gleichen Förderrichtung und werden anschließend weiterbearbeitet, insbesondere gestapelt und verpackt
Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß Hubführungen für die 30 Niederhalteplatte und Schlittenführungen für den Querschneidschlitten an einem gemeinsamen Längsschlitten angebracht sind, der zu Längshubbewegungen antreibbar ist Dadurch kann der in der Querschneidstation aufgenommene Waffelblock, der die vorher geschnittenen Waffelstücke aus der Querschneidstation herausgeschoben hat mit sein» vorderen Kante von der letzten Reihe von Waffelstücken zurückgezogen werden. Auf diese Weise wird ermöglicht, daß der vord»e Abfallrand nach dem Qu»schneidvorgang frei nach unten fallen kann, ohne an den 35 vorher geschnittenen Waffelstücken festzuhängen.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des Erfindungsgedankens sind Gegenstand weiter» Unteransprüche.
Die Erfindung wird nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert, das in der Zeichnung dargestellt ist Es zeigt: Fig. 1 eine vereinfachte Seitenansicht eines Waffelblockschneid»s, d» eine Längsschneidstation und eine Querschneidstation aufweist Fig. 2 eine vergrößerte und vereinfachte Teil-Seitenansicht der 40 Längsschneidstation, Fig. 3 eine vergrößerte und vereinfachte Teil-Seitenansicht der Qu»schneidstation, Fig. 4 einen vergrößerten Teil-Längsschnitt im Bereich am Ausgang der Querschneidstation, Fig. 5 bis 7 vereinfachte Darstellung aufeinanderfolgend» Arbeitsschritte in der Querschneidstation in einer Ansicht entsprechend der Fig. 3 und Fig. 8 einen v»größ»ten Schnitt längs d» Linie (Vm-Vm) in Fig. 1. D» in Fig. 1 in ein» Seitenansicht gezeigte Waffelblockschneider dient dazu, von ein» Zuführeinrichtung 45 (1), beispielsweise einem Förderband h»angeförderte Waffelblöcke in Längsrichtung und Querrichtung zu schneiden. In d» Längsschneidstation (2) werden die Waffelblöcke (3) (Fig. 2) auf einem Tisch (4) abgelegt. Ein in Längsrichtung durch einen Schlittenantrieb (5) hin- und herbewegbarer Schlitten (6) drückt mit einem über dem Tisch (4) liegenden Blockschieb» den Waffelblock (3) durch eine Schar von Längsschneidmessem, beispielsweise Bandmessem, die leicht entgegen der durch den Pfeil (9) angedeutet»! Förderrichtung geneigt sind. 50 Der Waffelblock (3) wird somit durch die Längsschneidmesser (8) geschnitten, ohne daß dabei ein Niederhalter »forderlich wäre, weil die geneigt»! Querschneidmess» (8) eine auf die Unterlage g»ichtete Schnittkraftkomponente erzeugen.
In der Längsschneidstation (2) ist eine Abdeckplatte (11) vorgeseh»!. Ein Sens», beispielsweise ein Infrarottaster (12) erfaßt die Anwesenheit eines Waffelblocks (3) in d» Längsschneidstation und löst den Schlitten-55 antrieb (5) aus.
Die zu Längsstreifen zerschnittenen Waffelblöcke (3) gelangen aus der Längsschneidstation (2) und mittelbar anschließend in eine Querschneidstation (13) (Fig. 3).
In d» Querschneidstation (13) liegen die geschnittenen Waffelblöcke (3) auf ein» Auflageplatte (14). Eine Niederhalteplatte (15) ist an einem Hubrahmen (16) an Hubführungen (17) höhenbeweglich geführt und kann 60 durch einen Hubantrieb (18) auf d»i Waffelblock (3) abgesenkt werden, um diesen in der Querschneidstation (13) festzulegen.
In der Querschneidstation (13), die in Fig. 8 in einem Schnitt gezeigt ist, sind mehrere Qu»schneidmesser -2-
Claims (5)
- AT 393 807 B (19), die jeweils aus einer angenähert dreieckigen, starren Klinge bestehen, parallel und im Abstand zueinander an einem gemeinsamen Querschneidschlitten (20) angebracht, der durch einen Schlittenantrieb (21), beispielsweise einen Kettentrieb, quer zur Längsrichtung verschiebbar ist. Die Querschneidmesser (19) ragen durch in Querrichtung verlaufende, parallele Schlitze (22) der Auflageplatte (14) und sind entlang dieser Schlitze (22) bewegbar. Die Klingenspitzen der Querschneidmesser (19) ragen bis in Quemuten (23) der Niederhalteplatte (15). Der Hubrahmen (16) mit den Hubführungen (17) für die Niederhalteplatte (15) sowie Schlittenführungen (25) für den Querschneidschlitten (20) sind an einem gemeinsamen Längsschlitten (26) angebracht, der mittels eines (nicht dargestellten) Schlittenantriebs zu Längshubbewegungen bewegbar ist. Anschläge (27) dienen zum rechtwinkligen Ausrichten der Querschneidstation zum ersten Schnitt. Entlang der von der Längsschneidstation abgekehrten Seite der Niederhalteplatte (15) ist ein mit einem gesonderten Hubantrieb (27) versehener Streifenniederhalter (28) angeordnet, der auf die letzte Reihe von geschnittenen Waffelstücken (3a) abgesenkt werden kann, die die Querschneidstation (13) varlassen haben (Fig. 4). Der Arbeitsablauf in der Querschneidstation (13) ist in den Fig. 5 bis 7 dargestellt. Nachdem ein aus geschnittenen Längsstreifen bestehender Waffelblock (3) durch den in der Längsschneidstation nachfolgenden Waffelblock in die Querschneidstation geschoben wurde und zugleich der vorher quergeschnittene Waffelblock (3) auf der gegenüberliegenden Seite aus der Querschneidstation (13) herausgeschoben wurde (Fig. 5), werden die Niederhalteplatte (15) und der Streifenniederhalter (28) abgesenkt. Diese untere Stellung wird durch einen (nicht dargestellten) Induktivtaster überwacht Danach werden die Niederhalteplatte (15), die Auflageplatte (14) und der dazwischen angeordnete Waffelblock (3) durch eine Rückhubbewegung des Längsschlittens (26) entgegen der Förderrichtung um einen Betrag (a) zurückbewegt. Da der Streifenniederhalter (28) die letzte Reihe von vorher abgeschnittenen Waffelstücken (3a) festhält wird der vorlaufende Rand des zu schneidenden Waffelblocks (3) von den Waffelstücken (3a) getrennt so daß ein Spalt (29) da* Breite (a) entsteht Dies ermöglicht später nach Beendigung des Querschneidvorgangs ein Herabfallen des am vorderen Rand des Waffelblockes (3) abgeschnittenen Abfallstreifens (3b). In dieser in Fig. 6 dargestellten Stellung beginnt die Querbewegung des Querschneidschlittens (20). Die Querschneidmesser (19) werden durch den Waffelblock (3) hindurchbewegt und zerschneiden ihn in einzelne Waffelstücke. Nachdem der Querschneidschlitten (20) seine in Fig. 8 mit strichpunktierten Linien dargestellte Endstellung erreicht hat, werden die Niederhalteplatte (15) und der Streifenniederhalter (28) in ihre obere Ausgangsstellung angehoben (Fig. 7). Auch der Längsschlitten (26) geht in seine Ausgangsstellung zurück, d. h. er fährt in Längsrichtung vor (nach rechts in Fig. 3). Der durch den Blockschieber (7) vorgeschobene, in Längsstreifen zerschnittene Waffelblock (3) schiebt die in der Querschneidstation (13) befindlichen, fertig geschnittenen Waffelstücke (3c) in Förderrichtung aus der Querschneidstation (13) heraus und der beschriebene Arbeitsablauf beginnt von neuem. PATENTANSPRÜCHE 1. Waffelblockschneider mit einer Längsschneidstation mit einem Blockschieber, der die Waffelblöcke durch eine Schar von Längsschneidmessem schiebt, wobei mehrere parallele Längsschnitte entstehen, und mit einer Querschneidstation, in der eine Schar von Querschneidmessem mehrere parallele Querschnitte erzeugt, dadurch gekennzeichnet, daß der Waffelblock (3) in der Querschneidstation (13) zwischen einer Auflageplatte (14) und einer absenkbaren Niederhalteplatte (15) für den Schnitt festlegbar ist und daß mehrere parallel und im Abstand zueinander an einem gemeinsamen, antreibbaren Querschneidschlitten (20) angebrachte starre Querschneidmesser (19) durch Schlitze (22) in der Auflageplatte (14) ragen und längs dieser Schlitze (22) bewegbar sind.
- 2. Waffelblockschneider nach Anbruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klingenspitzen der Querschneidmesser (19) in Quemuten (23) der Niederhalteplatte (15) ragen.
- 3. Waffelblockschneider nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Hubführungen (17) für die Niederhalteplatte (15) und Schlittenführungen (25) für den Querschneidschlitten (20) an einem gemeinsamen Längsschlitten (26) angebracht sind, der zu Längshubbewegungen antreibbar ist.
- 4. Waffelblockschneider nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß entlang der von der Längsschneidstation (2) abgekehrten Seite der Niederhalteplatte (15) ein mit einem gesonderten Hubantrieb -3- 10 AT 393 807 B (27) versehener Streifenniederhalter (28) angeordnet ist.
- 5. Waffelblockschneider nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschneidmesser (19) jeweils aus einer angenäherten dreieckigen, starren Klinge bestehen. Hiezu 5 Blatt Zeichnungen -4-
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