AT393770B - Aufsammeleinrichtung einer mit einem selbstfahrenden fahrzeug kuppelbaren landwirtschaftlichen erntemaschine - Google Patents
Aufsammeleinrichtung einer mit einem selbstfahrenden fahrzeug kuppelbaren landwirtschaftlichen erntemaschine Download PDFInfo
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Description
AT 393 770 B
Die Erfindung betrifft eine Aufsammeleinrichtung einer mit einem selbstfahrenden Fahrzeug kuppelbaren landwirtschaftlichen Erntemaschine, insbesondere zur Aufnahme von auf dem Boden liegendem Halmgut
Solche Aufsammeleinrichtungen werden vornehmlich zur Beschickung von Ladewagen, selbstfahrenden Ladegeräten, Brikett· und Rollenballenpressen mit Gras, Heu oder Stroh verwendet 5 An steilen Hängen und im Berggebiet ist die Fahrtauglichkeit und die Manövrierbarkeit dieser Geräte beschränkt möglich.
In der jüngsten Vergangenheit wurden spezielle Traktoren für diesen Einsatz entwickelt deren Hangtauglichkeit erheblich verbessert werden konnte. Daneben weisen sie auch eine zufriedenstellende Manövrierfähigkeit auf. 10 Trotz dieser Verbesserung ist das Befahren von Steilhängen in der Schichtenlinie mit den oben erwähnten Erntemaschinen nicht weniger unfallgefährlich geworden.
Die bekannte Einrichtung "Heuschwanz oder Siloschwanz" besteht aus einer an die Heckseite eines Traktors anbaubaren, mehrere Zinken aufweisenden Gabel, die in Rückwärtsfahrt des Traktors auf dem Boden gleitend das Futter aufnimmt, welches von oben mittels einer hydraulisch absenkbaren Zange als Haufwerk zusammenge-15 halten wird. In unebenem Gelände neigt diese Vorrichtung zum Festfahren der vorderen Zinkenenden im Boden und ihre Recharbeit läßt zu wünschen übrig. Das liegenbleibende Futter muß nachträglich mit einem Handrechen zusammengenommen werden. Wirtschaftliche* erweisen sich die sogenannten Transporter, die beispielsweise mit einem Ladegerät versehen sind und an der Rückseite ein Pick-up als Aufsammeleinrichtung aufweisen, mit welchem das aufzunehmende Futter dem Laderaum von hinten zugefiihrt wird. Bei dieser Erntemaschine wird die 20 Hinterachse auf jeder Seite mit einer Doppelbereifung versehen, um dadurch die Standsicherheit des Fahrzeuges verbessern zu können. Das Wenden dieses Fahrzeuges erfordert erheblichen Platz und ist an Hängen nicht unproblematisch.
Die DE-OS 33 11 576 vermittelt eine Windschutzabdeckung für eine Aufnahmevorrichtung bei Erntemaschinen, wie Ballenpressen oder Ballenformmaschinen. An der Frontseite der mit der Erntemaschine verbun-25 denen Aufnahmevorrichtung ist eine qua zur Fortbewegungsrichtung verlaufende, verschwenkbarc Abweisstange angeordnet. An letzterer sind in Abständen nebeneinander mehrere Zinken befestigt, die bogenförmig nach hinten gekrümmt ausgebildet sind, so daß sie mit der Aufnahmetrommel einen oberschlächtigen Förderkanal bilden. Durch die Verstellbarkeit der Abweisstange ist der Fördetkanal bezüglich seiner Höhe veränderbar.
Dennoch ist eine solche Erntemaschine aufgrund ihrer mittelbaren Nachschlepplast mit den Problemen der 30 sich mit der Aufgabenstellung des Anmeldungsgegenstandes zeigenden Nachteile einer ungenügenden Hangtaug lichkeit versehen.
Aus der AT-PS 362 236 ist eine Aufnahmeinrichtung für Ladewagen oder landwirtschaftliche Maschinen bekannt, die vorzugsweise schwenkbar am Ladewagen und sich auf dem Boden fahrbar abstützend angeordnet ist.
Diese bekannte Aufnahmevorrichtung ist in Betriebsstellung zum Boden hin abgesenkt und paßt sich dessen 35 Unebenheiten durch das nachlaufende Tastrad an. Zu diesem Zweck ist die Halterung der Aufnahmeeinrichtung am
Ladewagen schwenkbar gelagert.
Ein Ladewagen für landwirtschaftliche Halm- und Blattffüchte nach der DE-AS 1210 231 unterscheidet sich nur unwesentlich von dem Gegenstand der AT-PS 362 236. Er besitzt ebenso eine Aufhahmevorrichtung, die mittels Tragrahmen für die Aufnahmetrommel an dem Traggestell des Ladewagens befestigt ist. 40 Die GB-PS 1456 893 betrifft eine an ein Zugfahrzeug anhängbare Aufsammeleinrichtung für Steine, welche einen der Sammelvorrichtung nachgeschalteten, entleerbaren Sammelbehälter aufweisL Diese Aufsammeleinrichtung ist fahrbar ausgebildet und läßt sich im Betrieb vom Boden nicht abheben. In Hanglagen erweist sich ein solches, mittels Deichsel nachschleppbares Gerät als ldppanfällig, zumal sein Schwerpunkt durch den im befüll-ten Zustand eine hohe Last aufweisenden Sammelbehälter ein hohes Kippmoment erzeugt 45 Aus den genannten Gründen stellt sich an die Erfindung die Aufgabe, eine Aufsammeleinrichtung zu schaffen, mit da die aufgeführten Nachteile weitestgehend behoben werden und welche in Verbindung mit eina selbstfahrenden Arbeitsmaschine die Ausgestaltung eina universell verwendbaren Erntemaschine gestattet
Erfindungegemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Aufsammeleinrichtung mit einem Gestell versehen ist, das an einer höhenverstellbaren Anbauvorrichtung des Fahrzeuges angelenkt ist 50 Durch den direkten Anbau am Trägerfahrzeug entfällt die Deichsel an da Erntemaschine, wodurch bei letzterer die Länge entscheidend verkürzt und ihr Schwerpunkt nach unten verlegt werden kann. Auch läßt sich ein derart ausgebildetes Gefährt leichter wenden und manövrieren.
Vorteilhaft kann dazu die Anbauvorrichtung als an sich bekannte Dreipunktanbauvorrichtung ausgebildet sein. Dadurch wird es ermöglicht die Aufsammeleinrichtung wahlweise anzuheben oder abzusenken. Dies dient insbe-55 sondere dem Anbau und der Demontage da Aufsammeleinrichtung am Trägerfahrzeug und ihrer Anpassung an die
Emteveihältnisse, äba auch zum Koppeln der Aufsammeleinrichtung mit dem Anschlußgerät, wie beispielsweise eina Sammeleinrichtung.
Als vorzüglich erweist es sich, wenn die Aufsammeleinrichtung auf dem Boden abstützbar und nachlaufend mit dem Fahrzeug verbunden ist In dieser Lage befindet sich die Dreipunktanbauvorriehtung des Trägerfahrzeuges 60 in der sogenannten Schwimmstellung. Die Aufsammeleinrichtung kann sich in diesem Zustand den Bodenunebenheiten anpassen, so daß eine optimale Aufnahme entsteht
Besonders vorteilhaft wirkt es sich aus, wenn zur Übotragung wenigstens eines Teils des Gewichtes da Auf- -2-
AT 393 770 B sammeleinrichtung auf die Achse des selbstfahrenden Fahrzeuges an der Dreipunktanbauvonichtung eine an sich bekannte hydraulische Geräteentlastungsvonichtung vorgesehen ist
Als besonders günstig erweist sich als Aufsammeleinrichtung eine antreibbare Pick-up-Trommel, wobei in Förderrichtung entgegen der Fahrtrichtung der Pick-up-Trommel ein Sammelbehälter angeordnet ist Diese 5 Weiterausgestaltung ermöglicht einen schonenden Futteikontakt durch die Förderwerkzeuge.
Zur Anpassung an Bodenunebenheiten und zum Transport der Aufsammeleinrichtung auf Straßen und Wegen kann die antreibbare Pick-up-Trommel an dem Gestell der Aufsammeleinrichtung um eine horizontale, quer zur Fahrtrichtung verlaufende Achse in Fahrtrichtung auf- und abschwenkbar angeordnet sein. Für ein optimales Aufsammeln des Halmgutes ist die bestmögliche Bodenanpassung notwendig, weshalb 10 vorteilhaft die Pick-up-Trommel an dem Gestell der Aufsammeleinrichtung um eine in Fahrtrichtung verlaufende ideelle horizontale Längsachse verschwenkbar angeordnet ist.
Bei längeren Transportwegen des Futters ist es nützlich, der Pick-up-Trommel in an sich bekannter Weise eine Fördervorrichtung nachzuschalten, welche das Futter von der Pick-up-Trommel übernimmt und in den Sammelbehälter transportiert. 15 Vorteilhafterweise ist der Sammelbehälter mit der Aufsammeleinrichtung lösbar verbunden, so daß diese auch zur Bildung anderer Erntemaschinen Anwendung linden kann.
Als vorteilhaft erweist sich auch, wenn der Sammelbehälter, wie an sich bekannt, schwenkbar an der Aufsam-meleinrichtung befestigt und gleitend oder fahrbar am Boden abgestützt ist. Mit dieser Maßnahme wird das Gewicht des Sammelbehälters zur Hauptachse auf das Abstützorgan übertragen. 20 Vorzugsweise weist der Sammelbehälter zum Entladen mindestens eine an sich bekannte aushebbare Rückwand auf.
Dabei «weist es sich als günstig, wenn die Rückwand in an sich bekannter Weise zumindest teilweise den Boden des Sammelbehälters bildet
Anstelle einer einstückigen Ausbildung kann die Rückwand des Sammelbehälters aus zwei um horizontale 25 Achsen schwenkbaren Teilen gebildet sein, von denen der obere Teil hoch- und der untere Teil nach unten schwenkbar ausgebildet ist.
Zur Bildung einer steifen Rückwand können die Rückwandteile mit ein« Verriegelung versehen sein.
Zum Beladen bzw. Entladen des Sammelbehälters kann, wie an sich bekannt, eine kratzbodenähnliche Fördereinrichtung vorgesehen sein. 30 Als günstig erweist es sich, wenn die kratzbodenähnliche Fördereinrichtung zumindest an ihrem Abgabeende anheb- und absenkbar ausgebildet ist, so daß auch höher liegende Aufhahmeflächen mit Futter aus dem Sammelbehälter beschickbar sind.
Die Aufsammeleinrichtung kann mit verschiedenartigen Nachfolgegerät«! gekoppelt werden, so u. a. mit ein« Ballenpresse. 35 Die Erfindung ist nachstehend erörtert und in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Aufsammeleinrichtung an der Heckseite eines Trägerfahrzeuges,
Fig. 2 eine Seitenansicht einer schematisch dargestellten Aufsammeleinrichtung mit einem angeschlossenen Sammelbehälter, 40 Fig. 3 eine Seitenansicht einer schematisch dargestellten Aufsammeleinrichtung mit einem anschließenden Sammelbehält«,
Fig. 4 eine Seitenansicht einer schematisch dargestellten Aufsammeleinrichtung mit einer anschließenden Ballenpresse,
Fig. 5 eine Seitenansicht einer schematisch dargestellten Aufsammeleinrichtung mit einem Sammelbehälter 45 und
Fig. 6 eine Seitenansicht einer schematisch dargestellten Aufsammeleinrichtung mit einem Sammelbehälter in alternativ« Ausführungsform.
In Fig. 1 ist eine mittels der Dreipunktanbauvonichtung (1) mit dem als Traktor ausgebildeten Trägerfahrzeug (2) gekuppelte Aufsammeleinrichtung (3) dargestellt. Letztere weist eine an einem Gestell (4) befestigte 50 Pick-up-Trommel (5) auf, die mit der Zapfwelle des Traktors antreibbar verbunden und auf Rädern (6) am Boden abgestützt ist. Zur Bodenanpassung und für den Transport auf Feldwegen und Straßen ist die Pick-up-Trommel (5) um eine horizontale Querachse (7) schwenkbar angeordnet. Diese zusätzliche Schwenkbarkeit um eine ideelle horizontale Längsachse ermöglicht der Pick-up-Trommel (5) eine optimale Anpassungsfähigkeit in unebenem Gelände. 55 Das Gestell (4) der Aufsammeleinrichtung (3) ist ehrcrseits mit dem Unterlenker (8) und andererseits mit dem Oberlenker (9) der Dreipunktanbauvorrichtung verbunden und ermöglicht so die universelle Verwendung der Aufsammeleinrichtung (3). Diese kann dadurch angehoben, abgesenkt oder in verschiedene Neigungslagen versetzt werden, wodurch das Arbeiten, Montieren und Danontieren von Anschlußgeräten merklich erleichtert wird. Am Ende des Förderbereichs und über der Pick-up-Trommel (5) ist eine Fördervorrichtung (10) angeord- 60 net, die mit dem Traktor (2) antriebsverbunden ist Die Fördervorrichtung (10) ist aus mehreren Zinkenrotoren oder als Kettenförderer (nicht dargestellt) ausgebildet und transportiert das von der Pick-up-Trommel (5) vom Boden aufgenommene Halmgut in den anschließenden Sammelbehälter (11). Die Fördervorrichtungen (10) sind -3-
Claims (18)
- AT 393 770 B bereits aus dem Stand der Technik bekannt und bedürfen deshalb keiner weiteren Erklärungen. Dar Sammelbehälter (11) ist mit einem Verbindungsträger (12) an der Dreipunktanbauvomchtung (1) befestigt Der Sammelraum (13) ist kofbähnlich ausgebildet und seine Rückwand (14), die einen Teil des Bodens des Sammelbehälters (11) bildet, kann um eine horizontale Querachse schwenkbar ausgehoben weiden. Das Entriegeln der Rückwand (14) erfolgt an der Unterseite des Sammelbehälters, wobei die Rückwand (14) aufgrund ihrer unsymmetrischen, sackartigen Form gegen den Boden verschwenkt und durch Vorwärtsfahren des Traktors da Sammelbehälter (11) geöffnet und entleert werden kann. Durch Anordnung eines weiteren Schwenklagers (15) am oberen Ende der Vorderwand (16) des Sammelbehälters (11) kann nach dem Lösen der Strebe (17) auch der obere Rahmen (18) des Sammelbehälters (11) angehoben und dadurch eine optimale Entleerung erzielt werden. Die Ausfiihrungsform nach Fig. 2 unterscheidet sich von deijenigen in Fig. 1 dadurch, daß der Sammelbehälter (11) an seiner Unterseite mit Gleitkufen (19) versehen ist Der Sammelbehälter (11) nach Fig. 3 ist durch Räder (20) auf dem Boden äbstützbar ausgebildet. Die Pick-up-Trommel (5) kann unabhängig verstellt und eingestellt werden und das Gewicht des Sammelbehälters (11) kann sowohl auf seine Räder (20) als auch durch Teilentlastung auf das Trägeifahrzeug (2) übertragen werden. Fig. 5 zeigt wiederum eine alternative Ausführungsform der Rückwand (14), die aus zwei Teilen besteht, wobei der obere Teil hochschwenkbar und der untere Teil nach unten verschwenkbar vorgesehen ist Die Räder (20) sind um eine vertikale Achse schwenkbar ausgebildet. Fig. 6 veranschaulicht einen Sammelbehälter (11) an der Dreipunktanhängevorrichtung (1) eines Traktors (2), bei dem an die Aufsammeleinrichtung (3) eine kratzbodenähnliche Fördereinrichtung (21) anschließt Letztere dient sowohl dem Beladen als auch dem Entladen des Sammelbehälters (11) und ihr Abgabeende kann angehoben und abgesenkt werden, so daß das Futter aus dem Sammelbehälter Aufnahmeflächen anderen Niveaus zugeführt werden kann. Fig. 4 zeigt die Verwendung der Aufsammeleinrichtung (3) mit einer Rollballenpresse (22) da bekannten Art, die am Gestell (4) und da Dreipunktanbauvomchtung (1) befestigt ist Die ofindungsgemäßen Vorteile lassen sich auch bei da Verwendung anderer, in da Zeichnung nicht dargestellter Pressen anwenden. Selbstverständlich ist es möglich mit der vorgeschlagenen Aufsammeleinrichtung (3) frontseitig eines Trägerfahrzeuges (2) eine Erntemaschine vorzusehen, wobei dann wahlweise die Aufsammeleinrichtung (3) unmittelbar vor dem Trägerfahrzeug (2) als Zwischenglied oder an der Vorderseite da frontseitig angebauten Erntemaschine anzuordnen ist. PATENTANSPRÜCHE 1. Aufsammeleinrichtung einer mit einem selbstfahrenden Fahrzeug kuppelbaren landwirtschaftlichen Erntemaschine, insbesondere zur Aufnahme von auf dem Boden liegendem Halmgut, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufsammeleinrichtung (3) mit einem Gestell (4) versehen ist, das an einer höhenverstellbaren Anbauvorrichtung (1) des Fahrzeuges (2) angelenkt ist.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anbauvorrichtung (1) als an sich bekannte Dreipunktanbauvorrichtung ausgebildet ist
- 3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufsammeleinrichtung (3) auf dem Boden abstützbar und nachlaufend mit dem Fahrzeug (2) verbunden ist
- 4. Einrichtung nach den Anbrüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Übertragung wenigstens eines Teils des Gewichtes der Aufsammeleinrichtung (3) auf die Achse des selbstfahrenden Fahrzeuges an der Dreipunktanbauvomchtung eine an sich bekannte hydraulische Geräteentlastungsvorrichtung vorgesehen ist
- 5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4 mit einer antreibbaren Pick-up-Trommel, dadurch gekennzeichnet, daß in Fördorichtung entgegen da Fahrtrichtung der Pick-up-Trommel (5) ein Sammelbehälter (11) angeordnet ist
- 6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5 mit eina antreibbaren Pick-up-Trommel, dadurch gekennzeichnet, daß die Pick-up-Trommel (5) an dem Gestell (4) der Aufsammeleinrichtung (3) um eine horizontale, qua zur Fahrtrichtung verlaufende Achse in Fahrtrichtung auf- und abschwenkbar angeordnet ist
- 7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Pick-up-Trommel (5) an dem Gestell (4) da Aufsammeleinrichtung (3) um eine in Fahrtrichtung verlaufende ideelle horizontale Längsachse verschwenkbar angeordnet ist -4- AT 393 770 B
- 8. Einrichtung nach Ansprach 1 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Pick-up-Trommel (5) in an sich bekannt» Weise eine Fötdervorrichtung (10) nachgeschaltet ist.
- 9. Einrichtung nach den Ansprüchen 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Sammelbehälter (11) mit der Aufsammeleinrichtung (3) lösbar veibunden ist
- 10. Einrichtung nach den Ansprüchen 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Sammelbehälter (11), wie an sich bekannt, schwenkbar an der Aufsammeleinrichtung (3) befestigt und gleitend oder fahrbar am Boden 10 abgestützt ist
- 11. Einrichtung nach den Ansprüchen 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Sammelbehälter (11) zum Entladen mindestens eine an sich bekannte Rückwand (14) auf weist
- 12. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwand (14) in an sich bekannter Weise zumindest teilweise den Boden des Sammelbehälters (11) bildet
- 13. Einrichtung nach den Ansprüchen 5 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß ein oberer Rahmen (18) des Sammelbehälters (11), wie an sich bekannt um eine am oberen Ende einer Vorderwand (16) angeordnete hori- 20 zontale Querachse schwenkbar ist
- 14. Einrichtung nach den Ansprüchen 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwand (14) des Sammelbehälters (11) aus zwei um horizontale Achsen schwenkbaren Rückwandteilen gebildet ist von denen der obere Teil hoch- und der untere Teil nach unten schwenkbar ausgebildet ist 25
- 15. Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwandteile zur Bildung der Rückwand (14) mit einer Verriegelung (23) versehen sind.
- 16. Einrichtung nach den Ansprüchen 5 bis 15, dadurch gekennzeichnet daß zum Beladen bzw. Entladen 30 des Sammelbehälters (11), wie an sich bekannt, eine kratzbodenähnliche Fördereinrichtung (21) vorgesehen ist
- 17. Einrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet daß die kratzbodenähnliche Fördereinrichtung (21) zumindest an ihrem Abgabeende anheb- und absenkbar ausgebildet ist
- 18. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß der Aufsammelemrichtung (3) eine Ballen presse (22) nachgeschaltet ist 40 Hiezu 6 Blatt Zeichnungen
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