AT393605B - Sitz- bzw. liegemoebel - Google Patents

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AT393605B
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C17/00Sofas; Couches; Beds
    • A47C17/04Seating furniture, e.g. sofas, couches, settees, or the like, with movable parts changeable to beds; Chair beds
    • A47C17/22Seating furniture having non-movable back-rest changeable to beds with means for uncovering a previously hidden mattress or similar bed part
    • A47C17/23Seating furniture having non-movable back-rest changeable to beds with means for uncovering a previously hidden mattress or similar bed part the lying down bed surface partly consisting of one side of the seat
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
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    • A47C17/04Seating furniture, e.g. sofas, couches, settees, or the like, with movable parts changeable to beds; Chair beds
    • A47C17/13Seating furniture having non-movable backrest changeable to beds by increasing the available seat part, e.g. by drawing seat cushion forward
    • A47C17/132Seating furniture having non-movable backrest changeable to beds by increasing the available seat part, e.g. by drawing seat cushion forward with multiple seat cushions

Description

AT 393 605 B
Die Erfindung bezieht sich auf ein Sitz- bzw. Liegemöbel mit einem Kopfteil, der in einen zwischen Rückenlehne und Rückwand des Möbelgestelles vorgesehenen Raum einschiebbar ist, wobei das in der eingeschobenen Stellung obere Ende des Kopfteiles über mindestens ein flexibles Band mit dem Möbelgestell verbunden ist und zur Verbindung des Kopfteiles mit dem Wagen an beiden Seiten je ein Lenker vorgesehen ist, der einerseits am Wagen und anderseits am Kopfteil schwenkbar gelagert ist.
Ein derartiges, in der EP-Al 0 298 185 beschriebenes Möbel hat den Vorteil, daß bei einfachem Aufbau der Kopfteil in eingeschobener Stellung über dem Sitzteil zu liegen kommt, zufolge der Aufhängung mittels des flexiblen Bandes jedoch ein mögliches Kippen der gesamten Liegefläche vermieden wird. Ein solches Kippen kann bei jenen ebenfalls bekannten Möbeln möglich sein, bei denen der Kopfteil ausschließlich am Wagen mittels der Lenker gehaltert ist. Ein solches Möbel ist z. B. in der AT-PS 385.190 beschrieben.
Bei dem erstgenannten bekannten Möbel wird zwar ein relativ weites Einschieben des Wagens in der Sitzstellung des Möbels ermöglicht, jedoch wird in vielen Fällen das Ausmaß dieses, die Sitztiefe und damit die Bequemlichkeit beim Sitzen beeinflussenden Einschiebens noch als unzureichend empfunden.
Die Erfindung hat es sich daher zum Ziel gesetzt, ein Möbel der eingangs genannten Art derart zu verbessern, daß ein noch weiteres Einschieben und damit bei ausreichender Liegelänge eine kürzere Sitztiefe ermöglicht wird. Erreicht wird dies dadurch, daß der Kopfteil in an sich bekannter Weise zwei über ein Gelenk miteinander verbundene Teile aufweist, von denen der eine an seiner dem Gelenk abgewendeten Seite mit dem flexiblen Band und der andere an seiner dem Gelenk abgewendeten Seite mit den Lenkern verbunden ist. Durch die erfindungsgemäße Teilung des Kopfteiles bzw. die Aufhängung der beiden Teile wird beim Einschieben des Wagens eine so weitgehende Anpassung des gesamten Kopfteiles an den vorhandenen Raum erreicht, daß der Kopfteil an der Rückwand des Möbels völlig anliegt und der Wagen bis zur Rückwand eingeschoben werden kann.
In der AT-PS 328.124 ist ein Möbel beschrieben, das eine geteilte Auflage für den Rückenpolster besitzt, wobei diese Auflage in der Sitzstellung des Möbels schräg hinter dem Rückenpolster zu liegen kommt. Beim Schlafsessel nach der AT-PS 171.751 wird ein nach Art einer Raupe ausgebildeter, mit einer Matratze belegter Teil hinter die Rückenlehne geschoben. Möbel, bei denen der Kopfteil zwei über ein Gelenk miteinander verbundene Teile aufweist, sind dennach bekannt. Diese bekannten Möbel gehören jedoch einer anderen Gattung als die erfindungsgemäßen Möbel an und haben auch nicht deren Vorteile.
Damit das Anlegen des Kopfteiles an die Rückwand mit geringstem Kraftaufwand möglich ist, ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung jedem Lenker ein im Sinne einer Anhebung der Lenker wirkender Anschlag zugeordnet.
Den Lenkern zugeordnete Anschläge sind auch bei den eingangs genannten bekannten Möbeln angeordnet. Diese bekannten Anschläge fixieren jedoch die Lenker bzw. den Kopfteil in der Liegestellung. Der erfindungsgemäß angeordnete Anschlag hingegen hebt die Lenker knapp vor Erreichen der Endstellung an, sodaß der Kopfteil leicht seine der Rückwand nahe Lage einnehmen kann.
Wenn ein möglichst starkes Polster anschließend an den Kopfteil vorgesehen werden soll, ist es zweckmäßig, die Lenker zu kröpfen. Dadurch gelangt der Kopfteil in der Liegestellung in die gleiche Höhenlage wie der anschließende starke Polster.
Nachstehend ist die Erfindung an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben, ohne jedoch auf dieses Beispiel beschränkt zu sein. Dabei zeigt Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Möbel in schematischer Seitenansicht mit einer abgenommenen Seitenwand und Fig. 2 stellt in vergrößertem Maßstab nur den vorderen Teil des Möbels dar, wobei mit sfrichlierten Linien die Lage des Kopfteiles in der Sitzstellung angedeutet ist
Beim Ausführungsbeispiel nach den Zeichnungen sind in einem Möbelgestell (1) zwei ineinander schiebbare Wagen (2 und 3) geführt Der Wagen (3) ist über Gleitstücke (4) an schrägen Führungen (5) des Wagens (2) abgestützt und weist ein zweiteiliges Sitzpolster (6,7) auf. Der Wagen (2) ist als Bettzeugkasten mit einem Deckel (8) ausgebildet Über seitlich am Wagen (2) angeordnete Lenker (9) ist mit dem Wagen (2) ein Kopfteil (10) verbunden, der in der Sitzstellung des Möbels, wie in Fig. 2 strichliert dargestellt ist, hinter einem fest mit dem Möbelgestell (1) verbundenen Rückenpolster (11) annähernd lotrecht steht
Erfindungsgemäß besteht der Hilfspolster (10) aus zwei Teilen (12 und 13), die über Scharniere (14) gelenkig miteinander verbunden sind. Der Teil (13) ist über wenigstens ein flexibles Band (15) mit einer Leiste (16) des Möbelgestelles (1) verbunden, am Teil (12) greifen die Lenker (9) an. Ferner sind am Teil (13) seitlich Rollen oder Zapfen (17) angeordnet, die beim Einschieben des Wagens (2) mit Führungen (18) Zusammenwirken.
Zur Abstützung der Lenker (9) in der Liegestellung des Möbels sind in bekannter Weise Anschläge (19 und 20) vorgesehen. Erfindungsgemäß ist jedem Lenker (9) ferner ein Anschlag (21) zugeordnet, dessen Wirkungsweise nachstehend beschrieben wird.
Um das Möbel von der Liegestellung in die Sitzstellung zu bringen, wird der Teil (7) des Sitzpolsters auf dessen Teil (6) geschwenkt und der Wagen (3) eingeschoben. Nach einem entsprechenden Weg wird der Wagen (2) mitgenommen, wobei auch der Kopfteil (10) eingeschoben wird. Bei dieser Bewegung schwenkt der Teil (13) im Sinne des eingetragenen Pfeiles um das Scharnier (14) und zwar insbesondere dann, wenn die Rollen oder Bolzen (17) auf den Führungen (18) auflaufen. Die Polsterung der Teile (12 und 13) wird dabei -2-

Claims (3)

  1. AT 393 605 B zusammengedrückt. Knapp vor Erreichen der in Fig. 2 strichliert eingetragenen Endstellung des Kopfteiles (10) legt sich der Anschlag (21) gegen den Lenker (9) und hebt diesen im Uhrzeigersinn (bezogen auf die Zeichnung) an. Dadurch wird ein völliges Einschieben des Wagens (2) bzw. ein Anliegen des Kopfteiles (10) an der Rückwand des Möbels erreicht. Zufolge der Teilung des Kopfteiles (10) wird für dessen Einschwenken in den Raum hinter der Rückenlehne (11) weniger Platz benötigt als bisher, weil sich der Kopfteil (10) den gegebenen Raumverhältnissen besser anpassen kann. Aus den Zeichnungen ist ersichtlich, daß die Lenker (9) gekröpft sind. Dadurch ist es möglich, ein den Liegekomfort steigerndes starkes Teil (7) des Sitzpolsters zu verwenden. Im Rahmen der Erfindung sind zahlreiche Abänderungen möglich. So muß keinesfalls ein zweiteiliges Sitzpolster vorgesehen sein, es könnte auch der Polster (7) im Wagen (2) hebbar angeordnet werden, das in der Liegestellung zwischen dem Sitzpolster (6) und dem Kopfteil (10) zu liegen käme. PATENTANSPRÜCHE 1. Sitz- bzw. Liegemöbel mit einem Kopfteil, der in einem zwischen Rückenlehne und Rückwand des Möbelgestelles vorgesehenen Raum einschiebbar ist, wobei das in der eingeschobenen Stellung obere Ende des Kopfteiles über mindestens ein flexibles Band mit dem Möbelgestell verbunden ist und zur Verbindung des Kopfteiles mit dem Wagen an beiden Seiten je ein Lenker vorgesehen ist, der einerseits am Wagen und anderseits am Kopfteil schwenkbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopfteil (10) in an sich bekannter Weise zwei über ein Gelenk (14) miteinander verbundene Teile (12,13) aufweist, von denen der eine (13) an seiner dem Gelenk (14) abgewendeten Seite mit dem flexiblen Band (15) und der andere (12) an seiner dem Gelenk (14) abgewendeten Seite mit den Lenkern (9) verbunden ist.
  2. 2. Sitz- bzw. Liegemöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Lenker (9) ein im Sinne einer Anhebung der Lenker (9) wirkender Anschlag (21) zugeordnet ist
  3. 3. Sitz- bzw. Liegemöbel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenker (9) gekröpft sind. Hiezu 2 Blatt Zeichnungen
AT213689A 1989-09-13 1989-09-13 Sitz- bzw. liegemoebel AT393605B (de)

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