AT39349B - Verfahren zur elektrolytischen Oxydation von Chromsulfatlaugen zu Chromsäure. - Google Patents

Verfahren zur elektrolytischen Oxydation von Chromsulfatlaugen zu Chromsäure.

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  Verfahren zur elektrolytischen Oxydation von Chromsulfatlaugen zu Chromsäure. 



   Die heute angewandten Methoden zur Regenerierung der zur Oxydation organischer Produkte verwandten Chromsäure aus den   hierbei resultierenden Chromsulfatlaugen   bestehen   im wesentlichen   in einem rein chemischen Weg, auf dem durch   Kalkzusatz zu   den Chromsulfatlaugen und Glühen unter Luftzutritt chromsaurer Kalk gebildet wird, der dann durch   Natrium-     hiulfatzusatz   in Natriumchromat verwandelt wird, das schliesslich unter Zusatz von Schwefelsäure erneut zur Oxydation verwendet wird. 



   Die Nachteile dieses Prozesses,   nämlich Verlust an Chromsäure   und Schwefelsäure und anderen Produkten, sowie teurer und unangenehmer Betrieb sind durch ein von Prof. Le Blanc   ausgearbeitetes Verfahren beseitigt worden, bei welchem   ein, durch Diaphragma in Anoden-   und   Kathodenraum geteiltes, ausgebleites Gefäss verwendet wird, in welches Bleielektroden   eingehängt   sind.   Die zu regenerierende Losung wird stark sauer gehalten,   so dass ein möglichst gutes   Leitvermögen entsteht. Durch Elektrolyse wird   an der Anodenseite das Chromoxid zu   Chromsäure oxydiert, wobei sich Schwefelsäure an der Anode anreichert.

   Indem dann die schwefel-   säureärmere Kathodenlösung an die Anodenseite genommen und die Kathodenseite mit der zu 
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   anoden ieicjlt oxydiert wird.   



     Weitere Versuche von Le Blane in sauren   Lösungen ergaben (Zeitschrift für Elektrochemie 1900, p. 292) z. B. bei einem Chromsäuregehalt von nur 0, 6   v.   H. Ausbeuten von 10 v. H., 
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 oxydierende Substanz gleichzeitig in das Chromsäurebad hinzusetzen, um die gebildete thrumsäure sofort anfzubrauchen, zum Ziel, was wohl wesentlich daran liegt, dass die Geschwindigkeit, mit der der Sauerstoff gebildet wird, wesentlich grösser ist, als diejenige, mit der er zur Oxydation verbraucht wird. 



   Wenn es nun gelingt, den Elektrolyten so   zusammenzusetzen, dass einerseits   der   nascierende   Wasser. stoff nur geringe   reducierende Tendenz besitzt, andererseits die gebildeten Oxydations@   
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 dass nach durchgeführter Oxydation noch nicht so viel Schwefelsäure frei wird, dass eine Umsetzung von   Bichromat   in freie Chromsäure stattfindet. Als Alkalien sind besonders die geeignet, die Bichromate bilden, die erst bei höherer Temperatur eine Umsetzung mit freier Säure unter Bildung von   Chromsäure   eingehen. 



   Eine   zweckmässige   Zusammensetzung des frischen Elektrolyten ist z. B. die folgende : 
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 gebildet. Hierbei wurden Elektroden aus Blei verwendet. Die   Anodenstromdichte betrug   200   Amp./qm.   Die Kathodenstromdichte war zu Beginn 200   Amp./ym.   und wurde mit steigendem CrO2-Gehalt auf 2000 Amp./qm. gesteigert. 
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   Niedriger Gehalt an   COg   kann natürlich noch mit besserer Ausbeute erzielt werden. 



   Zu bemerken ist noch, dass ein Zusatz z. B. lediglich von essigsaurem Ammonium sehr gute Resultate ergibt, dass aber hauptsächlich mit   Rücksicht   auf die Kosten das billigere schwefelsaure Natrium so weit wie möglich mit verwendet wird. 



   Vorstehend beschriebene Erfindung gestattet, ausserordentlich einfache und billige   Räder   mit sehr niedriger Spannung zu bauen, da die beiden Elektroden sich sehr nahe gegenüber stehen können, der Stromweg somit sehr kurz wird, ferner ein Diaphragmenwiderstand überhaupt nicht vorhanden ist. 
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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur elektrolytischen Oxydation von Chromsulfatlaugen zu Chromsäure, dadurch gekennzeichnet, dass eine Trennung von Anoden-und Kathodenlauge nicht erfolgt, und eine Reduktion der entstehenden Chromsäure durch den an der Kathode entstehenden Wasserstoff durch Zusatz von schwefelsauren oder essigsauren Alkalien oder eines Gemisches beider Substanzen vermieden wird.
AT39349D 1906-05-08 1907-04-18 Verfahren zur elektrolytischen Oxydation von Chromsulfatlaugen zu Chromsäure. AT39349B (de)

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