AT393483B - Segelboot mit mindestens einem verschiebbaren sitz - Google Patents

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AT393483B AT2267/87A AT226787A AT393483B AT 393483 B AT393483 B AT 393483B AT 2267/87 A AT2267/87 A AT 2267/87A AT 226787 A AT226787 A AT 226787A AT 393483 B AT393483 B AT 393483B
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Description

AT 393 483 B
Die Erfindung bezieht sich auf ein Segelboot mit mindestens einem zur Kompensation des Windeinflusses entlang einer von einer zur anderen Bootsseite sich erstreckenden durchgehenden Führung seitlich verschiebbaren Sitz.
Bei derartigen Booten muß sich die Besatzung, die den Ballast des Bootes darstellt, stets so positionieren, daß sie das Gleichgewicht in wirksamer Weise sicherstellt. Zum Ausgleich der Schlagseite muß sich die Besatzung auf die entgegengesetzte Seite begeben und dabei beispielsweise im Falle eines Emrumpfbootes auf dem Dollbord Platz nehmen. Bei sehr starkem Wind muß sich die Besatzung zum weiteren Ausgleich der Schlagseite nach außen lehnen, wobei die Füße in Schlaufen gesteckt werden, um ein Herauskippen aus dem Boot zu vermeiden; dieses Verhalten wird als "Ausreiten” bezeichnet. Bei Regatta-Schwertbooten kann sich schließlich die Besatzung mittels einer Vorrichtung, die als "Trapez" bezeichnet wird, vollständig außerhalb des Bootsrumpfes begeben.
In der US-PS 3 417 720 ist ein Boot mit einem Gleitbalken beschrieben, dessen mittlerer Bereich in einem Träger verschiebbar gelagert ist und welcher an jedem seiner Enden einen Sitz aufweist, welcher relativ zum Balken verschiebbar ist Bei einem derartigen Aufbau ist es für einen Benützer unmöglich, von einer an einer Seite befindlichen Position in eine an der anderen Seite außenliegende Position zu gelangen, ohne den Sitz wechseln zu müssen, welches für die Navigation einen schwerwiegenden Nachteil darstellt.
In der US-PS 4 352 21S ist ein für Behinderte geeigneter Sitz in einem Boot beschrieben. Dieser Sitz kann dabei um einen in der Achse des Bootes gelegenen, zentralen Punkt verschwenkt werden, wobei der Träger des schwenkbaren Sitzes in der Längsrichtung verschiebbar ist Darüberhinaus beschreibt der schwenkbare Sitz durch Führung längs einer kreisförmigen Schiene einen Kreisbogen um den Schwenkpunkt.
Die US-PS 2 643 628 zeigt und beschreibt ein Boot mit einem an einer Schiene geführten Sitz, welcher um den Mast schwenkbar ist und von einem Rad und einer Getriebeanordnung gesteuert wird, wobei die Bewegung des Benutzers von einer Seite zur anderen Seite des Bootes mit besonders schweren und komplizierten Mitteln erfolgt.
Da Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung für ein Segelboot der eingangs genannten Art anzugeben, die eine sehr einfache Beherrschung des Gleichgewichts in Querrichtung bei gleichzeitiger Verringerung der kräftemäßigen Beanspruchung der Besatzungsperson(en) gestattet. Dabei soll gleichzeitig die Sicherheit des Bootes verbessert werden. Außerdem soll die genannte Aufgabe durch Mittel gelöst weiden, die die Handhabung und den Transport des Bootes erleichtern. Zur Lösung dieser Aufgabe ist das erfindungsgemäße Segelboot im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß die Führung von einem quer verlaufenden geraden Gleitbalken gebildet ist und der Sitz um eine vertikale Achse drehbar auf einem auf dem Gleitbalken zwischen dessen beiden Enden verschiebbaren Wagen montiert ist. Dadurch kann der Wagen mit dem drehbaren Sitz durch die Besatzungsperson von einer Bootsseite zur anderen frei verschoben werden. Dank dieser Anordnung kann die auf dem Gleitsitz sitzende Besatzungsperson ihre Position auf dem quer verlaufenden Gleitbalken bequem und ohne zu ermüden verändern, indem sie ihren Sitz längs des Gleitbalkens gleiten läßt und je nach den augenblicklichen Erfordernissen verändert, wobei die der Schlagseite entgegenwirkende Aktion vom Abstand des Schwerpunktes des Körpers der Besatzungsperson von der Längsachse des Bootes bestimmt wird. Die Beherrschung dieser Aktion wird vorteilhafterweise dadurch erleichtert, daß der den Sitz tragende Wagen praktisch reibungslos auf dem Gleitbalken läuft Ferner werden Wendemanöver dadurch schneller gemacht daß ein Sitz zur Verfügung steht, der sich auf dem Wagen um eine vertikale Achse frei dreht so daß die Besatzungsperson nicht bei jeder Wendung eine halbe Drehung gegenüber dem Sitz auszuführen hat und außerdem ein besser anatomisch geformter Sitz verwendet werden kann.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung da Erfindung wird die der Schlagseite entgegenwirkende Aktion durch eine Überhöhung des Gleitbalkens gegenüba dem Schwimmkörpersystem des Bootes mit Hilfe von Tragstrukturen verstärkt
Im Falle von Mehrrumpfbooten bilden der oder die erfindungsgemäßen Gleitbalken gleitzeitig die Verbindungsstruktur zwischen den Schwimmern.
Im Falle von Mehrrumpfbooten werden die Tragstrukturen, die zur Hochlegung des oder der erfindungsgemäßen Gleitbalken bestimmt sind, vorteilhafterweise von vertikalen Volumenerweiterungen der Schwimmerrümpfe gebildet wobei die Ausbildung bevorzugt so getroffen ist daß sich da Gleitbalken über den Mittelrumpf und die Seitenrümpfe erstreckt und auf dem Mittelrumpf und den Seitenrümpfen jeweils mittels mindestens eines deren Nutzvolumen erhöhenden Aufsatzes abgestützt ist. Diese erfindungsgemäße Ausführung bietet den erheblichen Vorteil, daß sie eine zusätzliche Auftriebsreserve erzeugt und dadurch die Sicherheit des Bootes ahöht
Die charakteristischen Merkmale und Vorteile der Erfindung waden in der nachstehenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels an Hand da Zeichnungen näher erläutert In den Zeichnungen zeigt Fig. 1 eine perspektivische Dastellung eines erfindungsgemäßen Einmann-Trimarans, Fig. 2 eine teilweise Seitenansicht der Fig. 1, Fig. 3 eine Frontansicht des Bootes nach den Fig. 1 und 2, Fig. 4 eine Schnittdarstellung längs der Linie (TV-IV) nach Fig. 3 in vergrößertem Maßstab, und Fig. 5 eine schematische Draufsicht auf das Boot nach Fig. 1.
In dem dagestellten Ausführungsbeispiel ist die Erfindung auf einen leichten Trimaran angewandt dessen Schwimmkörpersystem einen Mittelrumpf (11) und zwei Seitenrümpfe (12 und 13) umfaßt Ein Mast (14), dessen Fuß in eina Verankerung am Mittelrumpf (11) angebracht ist wird in klassischer Weise von einem Steg -2-
AT 393 483 B (15) und zwei an den backbord bzw. steuerbord angeordneten Seitenrümpfen (12,13) befestigten Wanten (16, 17) gehalten. In der Zeichnung ist fern»’ schematisch ein Großsegel (18) mit einem Großbaum (19) und einer Großschot (20) gezeigt Eine Fock ist nicht dargestellt; eine solche kann aber samt der zugehörigen Fockschot vorgesehen sein. In der Zeichnung ist ferner ein Ruder zu sehen, das in klassischer Weise hinten am Mittelrumpf (11) angeordnet ist und ein Ruderblatt (21) sowie eine Pinne (22) mit einem Ausleger (23) aufweist.
Ein quer verlaufender, gerader Gleitbaum bzw. Gleitbalken (25) weist einen ovalen Querschnitt auf und ist aus zwei an beiden Seiten miteinander verbundenen Teilen zusammengesetzt Im Bereich der Verbindungsstellen sind zwei seitliche Nuten (26 und 27) vorgesehen. Dies» Gleitbalken (25) verläuft qu» von einer Bootsseite zur anderen, so daß die das Boot benützende Person ihren Sitz in jede beliebige Stellung v»legen kann, um den je nach Windstärke und Verhalten des Bootes erforderlichen Schlagseitenausgleich zu »zielen.
Die untere konvexe Fläche des Gleitbalkens (25) ist so gestaltet, daß sie sich in an den Seitenrümpfen (12, 13) zu diesem Zweck vorgesehene vertikale Aufsätze (12A und 13A) sowie zwei weitere vertikale Aufsätze (11A und 11B) einfügen läßt, die am Deck des Mittelrumpfes (11) zu beiden Seiten von dessen Längsmittelebene nach oben ragen.
Auf der oberen konvexen Fläche des Gleitbalkens (25) ist ein einen Sitz (33) tragender Wagen (28) gleitend geführt, dessen Sockel eine der Form dieser oberen konvexen Fläche des Gleitbalkens (25) angepaßte gegengleiche, konkave Fläche aufweist. Am Sockel des Wagens (28) befestigte Halteteile (29 und 30) greifen in die seitlichen Nuten (26 und 27) derart ein, daß sie den Wagen (28) an dem Gleitbalken (25) verankern und verhindern, daß d» Wagen sich bei seinen V»schiebungen von dem Gleitbalken löst. Die untere Fläche des Wagensockels ist außerdem vorzugsweise mit Rollen (31,32) ausgerüstet, die auf dem Balken (25) laufen.
Auf dem Wagen (28) ist der Sitz (33) mit Hilfe eines Lagerbocks (34) um eine vertikale Achse drehbar gelag»L Der Balken (25) ist an seinen beiden Enden mit Endstücken (34, 35) versehen, die sowohl als Anschläge für den Wag»i (28) wie auch als Stoßschutz dienen. Diese Endstücke (34,35) sind ferner vorzugsweise als Traggriffe für das Boot ausgebildet.
Die untere konvexe Fläche des Gleitbalkens (25) ist mit Fußrasten (36,37) ausgerüstet, die beispielsweise in der Mitte zwischen dem Mittelrumpf (11) und den Seitenrümpfen (12,13) angeordnet sind. Wie aus Fig. 4 hervorgeht, haben die Fußrasten (36, 37) vorteilhafterweise die Form zweier Stege, die zu beiden Seiten des Gleitbalkens (25) herausragen und an dessen unterer konvex» Fläche montiert sind. Die Befestigung der Fußrasten (36, 37) an dem Balken (25) kann mit Hilfe von Schrauben (38) erfolgen, wie aus Fig. 4 ersichtlich ist
Die Befestigung des Gleitbalkens (25) an den Rümpfen erfolgt ebenfalls mittels Schrauben (39, 40) (Fig. 5), die in konkave Vertiefungen eingreifen. Diese Vertiefungen sind zur Aufnahme des Gleitbalkens (25) an den obersten Stellen der Aufsätze (11A, 11B, 12A, 13A) ausgeführt.
Wie ersichtlich, läßt sich das gesamte Schwimmkörpersystem leicht und rasch montieren und zerlegen, und das Boot läßt sich im montierten und betakelten Zustand mühelos von zwei Personen mit Hilfe d» an den Endstücken (34,35) vorgesehenen Traggriffe transportieren.
Erfindungsgemäß gestattet es der auf dem Gleitbalken (25) frei gleitend verschiebbare Sitz (33), daß die darauf sitzende Person das seitliche Gleichgewicht des Bootes mit hoh» Genauigkeit rasch und effektiv steu»n kann, wobei die Hände zur Betätigung der Ruderpinne (22) und der Schot (20) oder Schote frei bleiben.
Sitzt die das Boot benützende Person auf dem Sitz (33), wobei sie sich mit ihren Füßen am Mittelrumpf (11) (oder an einem Aufsatz (11A oder 11B) desselben) abstützt, so kann sie sich durch einfache Beinbewegung allmählich oder rasch von der Bootsachse entfernen, bis die Fußraste (36 oder 37) frei wird, woraufhin sie sich an dieser abstützt und sich gegenüber dem Boot weiter nach außen bis auf die Höhe des betreffenden Seitenrumpfes oder üb» diesen hinaus bewegen kann, wobei die Grenze für eine derartige Verschiebung durch die an den Enden des Gleitbalkens (25) angeordneten Endstücke (34,35) bestimmt wird.
Da sich der Wagen längs des Balkens (25) frei verschieben kann und der Sitz (33) drehbar auf dem Wagen (28) montiert ist, lassen sich Wendemanöver oder sonstige Änderungen in d» Fahrt oder dem Verhalten des Bootes äußerst rasch ausführen, und d» Schlagseite läßt sich in jedem Zeitpunkt genau und den Umständen entsprechend entgegenwirken.
Die Wirksamkeit d» Anordnung wird durch die überhöhte Anordnung des Gleitbalkens (25) gesteigert Die diese Überhöhung bewirkenden Aufsätze (11A, 11B, 12A und 13A) bieten dabei den Vorteil einer zusätzlichen Auftriebsreserve, die die Sicherheit des Bootes »höht
In dem beschrieben»! Ausführungsbeispiel hat der Trimaran eine Länge von 4 200 mm und weist einen Mittelrumpf mit einem Volumen von 3501 und zwei Seitenrümpfe mit einem Volumen von jeweils 501 auf. Die Aufsätze (11A und 11B) des Mittelrumpfes haben ein Volumen von ca. 1201, jeder der Aufsätze (12A, 13A) der Seitenrümpfe ein Volumen von ca. 201. Im allgemeinen ist es vorteilhaft, die Aufsätze mit einem Gesamtvolumen zu versehen, das zwischen etwa einem Drittel und der Hälfte des Gesamtvolumens d» Rümpfe liegt.
Vorteilhafterweise werden die Aufsätze (11A, 11B, 12A, 13A) rumpfförmig gleichzeitig mit den Decks des Mittelrumpfes (H) und der Seitenrümpfe (12,33) geformt Gemäß einer Variante d» Erfindung können die Aufsätze auch getrennt h»gestellt und durch geeignete Mittel mit den h»kömmlichen Rümpfen zusammengebaut werden. In jedem Fall bleibt das Boot leicht und rasch zerlegbar, was Wartung und Transport erleichtert. -3-

Claims (14)

  1. AT 393 483 B Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die beschriebene Ausführungsform. Vielmehr ist es möglich, auch zwei Sitze für zwei Personen vorzusehen, wobei diese beiden Sitze auf dem gleichen Wagen oder auch jeweils auf eigenen Wagen angeordnet sein können, die auf zwei getrennten Gleitbalken laufen, die an zwei über die Länge des Bootes in geeigneter Weise gewählten Stellen angeordnet sind. Bei da- letzteren Ausführung kann jeder Sitz von einer Person eingenommen werden, wobei die der Schlagseite entgegenwirkende Funktion je nach den Umständen von der einen oder der anderen Person oder auch von beiden gleichzeitig ausgeführt werden kann. Eine Ausgestaltung mit zwei Gleitbalken und mindestens einem auf jedem gleitenden Sitz kann insbesondere bei Anwendung der Erfindung auf Katamarane insofern vorteilhaft sein, als sie dann ein zusammenhängendes Schwimmköipersystem bilden und sich zur optimalen Benützung durch zwei Personen eignen. Bei Anwendung auf Einrumpfboote kann der erfindungsgemäße, quer verlaufende Gleitbalken auf Stützen in geeigneter Weise so montiert sein, daß eine zweckmäßige Überhöhung gegenüber dem Bootsdeck erreicht wird, wobei dieser Gleitbalken zu beiden Seiten des Bootes um eine Länge herausragt, die generell auf etwa 1 m begrenzt ist. Das für den jeweiligen speziellen Einrumpf-Bootstyp geeignete Stützsystem kann schließlich eine Einrichtung zur Verstellung der Position in Längsrichtung aufweisen. PATENTANSPRÜCHE 1. Segelboot mit mindestens einem zur Kompensation des Windeinflusses entlang einer von einer zur anderen Bootsseite sich erstreckenden durchgehenden Führung seitlich verschiebbaren Sitz, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung von einem quer verlaufenden geraden Gleitbalken (25) gebildet ist und der Sitz (33) um eine vertikale Achse drehbar auf einem auf dem Gleitbalken (25) zwischen dessen beiden Enden verschiebbaren Wagen (28) montiert ist.
  2. 2. Segelboot nach Anspruch 1, das als Trimaran mit einem Mittelrumpf und zwei Seitenrümpfen ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Gleitbalken (25) über den Mittelrumpf (11) und die Seitenrümpfe (12,13) erstreckt und auf dem Mittelrumpf (11) und den Seitenrümpfen (12,13) jeweils mittels mindestens eines deren Nutzvolumen erhöhenden Aufsatzes (11A, 11B, 12A, 13A) abgestützt ist.
  3. 3. Segelboot nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Mittelrumpf (11) zu beiden Seiten seiner vertikalen Längsmittelebene jeweils ein Aufsatz (11A, 11B) angeordnet ist
  4. 4. Segelboot nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufsätze (11A, 11B, 12A, 13B) ein Volumen aufweisen, das zwischen einem Drittel und der Hälfte des Volumens des Mittelrumpfes (11) und der Seitenrümpfe (12,13) liegt
  5. 5. Segelboot nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Gleitbalken (25) quer angeordnete Fußrasten (36,37) vorgesehen sind.
  6. 6. Segelboot nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleitbalken (25) eine im wesentlichen ovale Querschnittsform aufweist und aus zwei seitlich miteinander verbundenen Teilen besteht
  7. 7. Segelboot nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleitbalken (25) im Bereich der Verbindungsstellen seiner beiden Teile seitliche Führungsnuten (26,27) aufweist, in die Halteteile (29, 30) des Wagens (28) eingreifen.
  8. 8. Segelboot nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der den Sitz (33) tragende Wagen (28) einen Sockel mit einer der konvexen Form da1 oberen Fläche des Gleitbalkens (25) entsprechenden, gegengleiche konkave Form aufweisenden Gleitfläche besitzt.
  9. 9. Segelboot nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß am Sockel des Wagens (28) die in die Führungsnuten (26,27) des Gleitbalkens (25) eingreifenden Halteteile (29,30) angeordnet sind.
  10. 10. Segelboot nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite des Wagens (28) auf dem Gleitbalken (25) laufende Rollen (31,32) vorgesehen sind. -4- AT 393 483 B
  11. 11. Segelboot nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleitbalken (25) an seinen beiden Enden jeweils ein mit einem Handgriff versehenes, als Anschlag für den Wagen (28) und/oder als Stoßschutz dienendes Endstück (34,35) aufweist
  12. 12. Segelboot nach Anspruch 1, das als Einrumpfboot ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleitbalken (25) auf beiden Seiten des Rumpfes über diesen um eine Länge von etwa 1 m hinausragt.
  13. 13. Segelboot nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere mit jeweils einem Sitz (33) versehene Gleitbalken (25) vorgesehen sind. 0
  14. 14. Segelboot nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Sitz (33) als Doppelsitz zur Aufnahme zweier Personen ausgebildet ist Hiezu 3 Blatt Zeichnungen 15
AT2267/87A 1986-09-08 1987-09-08 Segelboot mit mindestens einem verschiebbaren sitz AT393483B (de)

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