AT392936B - Steuervorrichtung fuer eine druckmaschine - Google Patents

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AT392936B AT1453/83A AT145383A AT392936B AT 392936 B AT392936 B AT 392936B AT 1453/83 A AT1453/83 A AT 1453/83A AT 145383 A AT145383 A AT 145383A AT 392936 B AT392936 B AT 392936B
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    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F33/00Indicating, counting, warning, control or safety devices
    • B41F33/0009Central control units

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Description

AT392936B
Die Erfindung betrifft eine Steuervorrichtung für eine Druckmaschine, mit einem Bedienfeld mit Betätigungseinrichtungen, z. B. Drucktasten, von welchen eine erste Gruppe zur Auswahl eines zu veranlassenden Befehls oder Betriebszustandes vorgesehen ist, und mit einem oder mehreren Anzeigefehlern, insbesondere Leuchtdiodenanzeigefeldem. S Derartige Steuervorrichtungen, die zum Femsteuem von Druckmaschinen dienen, sind bekannt. Bei bekannten derartigen Steuervorrichtungen kann die Ausführung eines Befehls bereits durch Drücken einer einzigen Taste veranlaßt werden, wodurch Fehlermöglichkeiten entstehen, u. zw. vor allem dann, wenn die Betätigungseinrichtungen sehr rasch ansprechen, sodaß die Befehlsausführung leicht versehentlich ausgelöst werden kann. Bei diesen bekannten Ausführungen handelt es sich um reine Maschinenfemsteuerungen ohne 10 Informationssysteme, wie Benutzerführung u. dgl.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Steuervorrichtung der eingangs geschilderten Art so anszubilden, daß die Handhabung der Vorrichtung vereinfacht und Fehlermöglichkeiten verringert sind.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß zusätzlich eine zweite Gruppe von Betätigungseinrichtungen, z. B. Drucktasten, zum Auswählen mindestens einer auf mindestens einem der IS Anzeigefehler anzuzeigenden Information vorgesehen ist, daß die Betätigungseinrichtungen, z. B. Drucktasten, der zweiten Gruppe jeweils mit einer optischen, schaltbaren Anzeige versehen sind, und daß durch die schaltungsmäßige Anordnung beim Betätigen einer Betätigungseinrichtung der ersten Gruppe dieser fest zugeordnete optische Anzeigen der zweiten Gruppe betätigt werden, und daß ferner durch die schaltungsmäßige Anordnung zum Veranlassen der Befehlsausführung bzw. der Änderung des Betriebszustandes mindestens zwei 20 Handhabungen erforderlich sind.
Der Vorteil der erfindungsgemäßen Ausbildung liegt darin, daß durch einmaliges Betätigen einer einzigen Taste der ersten Gruppe die Ausführung eines Befehls noch nicht veranlaßt werden kann. Dadurch sind Fehlermöglichkeiten verringert Da auch das möglicherweise umständliche Rückgängigmachen eines veranlaßten Befehls entfällt ist auch die Bedienung der Vorrichtung erleichtert 25 Durch die zweite Gruppe der Betätigungseinrichtungen, z. B. Drucktasten, zum Auswählen mindestens einer auf dem Anzeigefeld anzuzeigenden Information wird erreicht daß bei ein« Offset-Druckmaschine mit einer für jedes Druckwerk vorgesehenen Vielzahl von Stellzylindern zur Einstellung des Farbschichtdickenprofils auf einem Farbzonen-Anzeigefeld der Ist-Zustand der Stellungen der einzelnen Stellzylinder und wahlweise stattdessen der für einen bestimmten Druckauftrag vorgesehene Soll-Zustand dargestellt werden, und auf einem vorzugsweise 30 numerischen Anzeigefeld können Farbduktorwerte (Farbstreifenlänge in Umfangsrichtung der Farbduktorwalze) und Registerwerte angezeigt werden. Die Drucktasten der zweiten Gruppe sollen es dem Druck« ermöglichen, vor und insbesondere bei der Einleitung eines Befehls durch Drücken einer Drucktaste der ersten Gruppe die interessierende Information auf dem Anzeigefeld aufzurufen, um zu prüfen, ob vor der Ausführung des Befehls irgendwelche Änderungen beispielsweise in der Stellung der Stellzylinder vorgenommen werden sollten. Dadurch, 35 daß die Drucktasten der zweiten Gruppe jeweils mit einer optisch schaltbaren Anzeige versehen sind, wobei beim Betätigen einer Drucktaste der ersten Gruppe dieser betätigbaren Drucktaste fest zugeordnete optische Anzeigen der zweiten Gruppe betätigt werden. Die feste Zuordnung der optischen Anzeigen, insbesondere Leuchtanzeigen, ist dabei so vorgenommen, daß für jeden einzelnen der durch Betätigen einer Drucktaste der ersten Gruppe einzuleitenden Befehle oder Betriebszustände diejenige Drucktaste der zweiten Gruppe oder diejenigen Drucktasten 40 der zweiten Gruppe gekennzeichnet werden, deren zugeordnete Information der Drucker vor Ausführung des eingeleiteten Befehls kennen sollte, um aufgrund seines Fachwissens zu beurteilen, ob er vor der endgültigen Ausführung des Befehls noch irgendwelche Änderungen vornehmen will. Hierdurch wird die Bedienung der Vorrichtung für den Drucker vereinfacht, da er durch diese Leuchtanzeigen od« sonstigen optischen Anzeigen auf die im speziellen Fall interessierenden Anzeigen hingewiesen wird. Die Anordnung ist zweckmäßig so getroffen, 45 daß auch ohne Drücken einer Befehlseinleittaste Tasten d« zweiten Gruppe betätigt werden können. Auch kann vorgesehen sein, daß nach dem Drücken einer Taste der ersten Gruppe nur eine einzige Taste der zweiten Gruppe optisch gekennzeichnet wird. In diesem Fall kann zweckmäßig die dies« Taste zugeordnete Anzeige automatisch auf dem Anzeigefeld erscheinen. Falls auch andere Anzeigen sinnvoll sind, kann die Möglichkeit bestehen, diese anderen Anzeigen ebenfalls sichtbar zu machen, auch ohne daß die zugeordnete Taste der zweiten Gruppe zuvor 50 optisch gekennzeichnet war. Es kann zweckmäßig sein, bei der Einleitung bestimmter Befehle mindestens eine der Tasten der zweiten Gruppe unwirksam zu schalten.
Die «forderliche Mehrzahl von Handhabungen kann je nach Wunsch in unterschiedlich« Weise vorgesehen sein, beispielsweise ist es möglich, daß ein Befehl nur dann veranlaßt wird, wenn dieselbe Befehlstaste zweimal gedrückt wird. Bevorzugt ist jedoch die Anordnung so getroffen, daß zum Veranlassen der Ausführung eines 55 Befehls eine gesonderte Eingabetaste vorgesehen ist
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung, die für eine Druckmaschine mit mindestens einem Druckwerk vorgesehen ist kann eine dritte Gruppe von Betätigungseinrichtungen, z. B. Drucktasten, vorgeseh«i sein, um einen Befehl für eines oder mehrere Drackwerke wirksam oder unwirksam zu machen. Beim späteren Ausführungsbeispiel sind zwar die meisten Befehle im allgemeinen für alle Druckwerke in gleicher Weise 60 auszuführen, es kann aber dennoch Fälle geben, in denen der Drucker aufgrund seiner Erfahrung auch die genannten Befehle nur für eine Auswahl der vorhandenen Druckwerke wirksam machen will. Bei dem später noch beschriebenen Befehl "Positionieren", also Einstellen des Farbschichtdickenprofils und der Farbduktorwerte, wird -2-
AT 392 936 B dagegen im allgemeinen eine getrennte Ausführung des Befehls für jedes der einzelnen Druckwerke zweckmäßig sein. Die Anordnung kann so getroffen sein, daß da Befehl für alle Druckwerke gilt, wenn keine besondere Druckwerkauswahl erfolgt. Diese Gruppe von Drucktasten kann auch für Druckmaschinen mit nur einem Druckwerk sinnvoll sein.
Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung kann eine vierte Gruppe von Betätigungseinrichtungen, z. B. Drucktasten, vorgesehen sein, die den zu verarbeitenden Druckfarben zugeordnet sind, und die den Drucktasten der dritten Gruppe zuordbar sind. Im allgemeinen wird zwar bei einer Offset-Druckmaschine mit einer vorgegebenen Anzahl von Druckwaken, beispielsweise zwei Druckwerken, das aste Druckwerk häufig die Farbe schwarz verarbeiten, und das zweite Druckwak somit die andere Farbe. Es kann jedoch im Einzelfall zweckmäßig sein, von einer derartigen starren Zuordnung der Druckfarben abzugehen, und die soeben geschilderte Ausführungsform der Erfindung gestattet es dem Drucker, die Druckfarben den einzelnen Druckwerken je nach Wunsch zuzuordnen. Intern arbeitet die im Ausführungsbeispiel beschriebene Vorrichtung zwar so, daß letztendlich nur die einzelnen Druckwerke gesteuert werden, beispielsweise deren Stellzylinder für das Farbschichtdickenprofil; die geschilderte Zuordnung von Tasten der vierten Gruppe, die hier auch als Farbtasten bezeichnet werden, macht die Farbzuordnung zu den einzelnen Druckwerken für den Drucka jedoch anschaulich, und sie kann es gemäß Ausführungsformen der Erfindung dem Drucker auch ermöglichen, beispielsweise bei der Einstellung des Farbschichtdickenprofils und da Farbduktorwerte (Befehl "Positionieren") die Ausführung dieses Befehls für ein bestimmtes Druckwerk, beispielsweise das Druckwerk eins, auch dadurch zu bewirken, daß er die diesem Druckwerk zugeordnete Farbtaste drückt Dabei kann eine Betätigungseinrichtung der ersten Gruppe für einen Befehl "Farbzuordnung" vagesehen sein, um den Betätigungseinrichtungen der dritten Gruppe jeweils eine Betätigungseinrichtung der vierten Gruppe zuzuordnen.
Eine über diese Bedienungserleichterung hinausgehende Bedeutung hat die geschilderte Farbzuordnung dann, wenn mittels beliebiger Methoden der Datenübertragung Voreinstellwerte für die verschiedenen Farbschichtdickenprofile und Farbduktorwerte der Steuervorrichtung zugeführt werden; dann wird durch die geschilderte Farbzuordnung dafür gesorgt, daß diese zugeführten Daten die Verstellung der Stellzylinder tatsächlich nur bei denjenigen Druckwerken bewirken, die da jeweiligen Druckfarbe zugeordnet sind.
Bei einer zusätzlichen vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung können die Betätigungseinrichtungen der vierten Gruppe, also die Farbtasten, jeweils mit einer optischen Anzeige versehen sein, wobei durch die schaltungsmäßige Anordnung beim Betätigen einer Drucktaste da ersten Gruppe dieser fest zugeordnete optische Anzeigen der vierten Gruppe betätigt werden. Diese Ausführungsform kann für solche Befehle zweckmäßig sein, bei denen eine Eingrenzung des Befehls auf eine bestimmte Druckfarbe oda, was gleichbedeutend ist, auf ein bestimmtes Druckwerk zweckmäßig ist. Diese Ausführungsform kann daha völlig gleichwirkend durch eine andere Ausführungsform ersetzt waden, bei da die optischen Anzeigen nicht den Druckfarben, sondern den Druckwerken zugeordnet sind. Die soeben beschriebene Ausführungsform der Erfindung kann dahingehend weitergebildet sein, daß eine weitere optische Anzeige "alle Farben" vorgesehen ist. Beim späteren Ausführungsbeispiel ist die Anordnung so getroffen, daß der zuletzt goiannten Anzeige "alle Farben" bzw. "alle Druckwerke" keine besondere Drucktaste zugeordnet ist, sondern diese Anzeige in die Befehlsausführung nur dann eingeht, wenn der Drucker nicht die Ausführung des Befehls auf irgendeine da Farben bzw. irgendeines der Druckwerke beschränkt
Bei einer weiteren Ausführungsfom der Erfindung können durch die schaltungsmäßige Anordnung die Wate der jeweils angezeigten Information veränderbar sein, wobei die geänderten Werte für die Steuervorrichtung nur durch die Befehlsausführung abrufbar sind. Der Vorteil liegt hierbei darin, daß der Drucker beispielsweise ein Farbschichtdickenprofil nach seinen Vorstellungen auf dem Anzeigefeld verändern kann, aber noch jedozeit die Möglichkeit hat, die endgültige Einstellung dieses so veränderten Farbschichtdickenprofils zu verhindon. Diese Ausführungsform ist insbesondere dann wichtig, wenn durch die endgültige Übernahme der veränderten Werte der Information in der Vorrichtung abgespeicherte Informationen überschrieben werden, also zerstört werden.
Weiters kann für mindestens eine der Betätigungseinrichtungen der ersten Gruppe eine Wamanzeige vorgesehen sein, die beim Betätigen der genannten Betätigungseinrichtung auslösbar ist Der Vorteil diesa Ausführungsform liegt darin, daß der Drucka darauf hingewiesen werden kann, daß vor der Ausführung des von ihm veranlaßten Befehls zweckmäßigerweise ein Befehl oder mehrere Befehle vorher ausgeführt werden sollten, insbesondere um einen Informationsverlust zu vermeiden. Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung kann durch die Wamanzeige nach dem Betätigen einer besonderen Betätigungseinrichtung eine Kennzeichnung, z. B. ein Aufleuchten, mindestens einer weiteren Betätigungseinrichtung der ersten Gruppe veranlaßbar sein. Die Anordnung kann dabei so getroffen sein, daß die goiannten übrigen Tasten der ersten Gruppe nur dann optisch, insbesondere durch eine Leuchtanzeige, markiert werden, wenn da Drucker auf eine besondere Taste drückt In diesem zuletzt genannten Fall wird der Drucker somit durch die Wamanzeige nur allgemein darauf hingewiesen, daß ein oder mehr Befehle existieren, die möglichoweise vor da Ausführung des veranlaßten Befehls ausgeführt werden sollten, und sofern der Drucka sich nicht sicha ist ob a diese Befehle bereits veranlaßt hat oder welches diese Befehle sind, kann er auf die genannte Taste drücken und diese vorher möglicherweise noch auszuführenden Befehle durch die optische Anzeige sichtbar machen.
Gemäß weiteren Ausführungsformen der Erfindung kann es zweckmäßig sein, nach dem Betätigen einer Taste der ersten Gruppe diejenigen Tasten des Bedienfeldes unwirksam zu schalten, deren Betätigung nicht sinnvoll ist -3-
AT 392 936 B oder sogar zu Störungen Anlaß geben könnte. In der Regel sind dies mindestens die anderen Tasten der ersten Gruppe. Dazu kann für mindestens eine der Betätigungseinrichtungen der ersten Gruppe mindestens eine der Betätigungseinrichtungen der ersten, zweiten, dritten, vierten und/oder gegebenenfalls einer fünften Gruppe unwirksam geschaltet sein.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung kann die Vorrichtung eine Betätigungseinrichtung der ersten Gruppe für einen Befehl "Formatverschiebung" aufweisen. Dieser Befehl ist insbesondere nützlich, wenn ursprünglich für eine kleinere, also schmalere Druckmaschine gedachte Druckaufträge auf einer breiteren Maschine ausgeführt werden sollen. Auch ist dieser Befehl nützlich, wenn auf einer breiten Maschine der für eine schmale Maschine gedachte Auftrag gleichzeitig zweimal auf demselben Bogen nebeneinander ausgeführt wird.
Weitere Merkmale der gekennzeichneten Erfindung beziehen sich auf die unterschiedlichen Befehle, die den Drucktasten der ästen Gruppe zugeordnet sind, und die in der Detailbeschreibung aufgeführt sind.
Um einen noch nicht zur Ausführung veranlaßen Befehl oder einen zwar in der Ausführung befindlichen, jedoch noch nicht abgeschlossenen Befehl abbrechen zu können, ist zweckmäßigerweise eine Löscheinrichtung zum Abbrechen eines noch nicht vollständig beendeten Befehls vorgesehen.
Soweit oben und in der nachfolgenden Beschreibung von Drucktasten die Rede ist, wird ausdrücklich darauf hingewiesen, daß Drucktasten lediglich als eine sehr vorteilhafte Art von vom Drucker zu betätigenden Betätigungsvorrichtungen zur Mitteilung von Anweisungen des Druckers an die Steuervorrichtung angesehen werden, daß aber auch alle anderen zur Mitteilung von Anweisungen geeigneten Vorrichtungen in den Rahmen der Erfindung fallen, wie Sensoren, Folientasten, Drehschalter, Kippschalter und eine Betätigung durch Lichtgriffel. Als zur leichten Betätigung durch den Drucker besonders wichtig wird angesehen, daß die einzelnen Betätigungselemente, beispielsweise Drucktasten od. dgl., auf dem Bedienfeld ihren festen Platz haben, daß also der Drucker nicht etwa seine Anweisungen über eine Schreibmaschinentastatur eingeben muß, möglicherweise noch unter Beachtung von Anweisungen, die auf einem Bildschirm erscheinen; diese zuletzt geschilderten Möglichkeiten werden zwar als gegenüber der räumlich feststehenden Anordnung der einzelnen Drucktasten auf einem Bedienfeld weniger vorteilhaft angesehen, diese Möglichkeiten sollen jedoch nicht vom Schutz der Erfindung ausgeschlossen sein.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand der Zeichnung, die erfindungswesentliche Einzelheiten zeigt, und aus den Anbrüchen. Die einzelnen Merkmale können je einzeln für sich oder zu mehreren in beliebiger Kombination bei einer Ausführungsform der Erfindung verwirklicht sein. Es zeigen:
Fig. 1 den Hauptteil des Bedienfeldes einer Steuervorrichtung für eine Druckmaschine,
Fig. 2 ein Anzeigefeld des Bedienfeldes mit weiteren Steuerlasten.
Das in Fig. 1 gezeigte Bedienfeld (10) weist eine erste Gruppe von Drucktasten auf, die mit dem Bezugszeichen (1-1) bis (1-17) bezeichnet sind. Bei diesen Drucktasten handelt es sich um Befehlseinleittasten, also Tasten zur Einleitung eines Befehls und in einem Fall auch zur Einleitung eines Betriebszustandes der Steuervorrichtung.
Außerdem weist das Bedienfeld (10) eine zweite Gruppe von Drucktasten auf, die mit den Bezugszeichen (2-1) bis (2-6) bezeichnet sind und die zum Auswählen einer auf einem Anzeigefeld (20) in Fig. 2 und (50) in Fig. 1 anzuzeigenden Information dienen. Eine dritte Gruppe von Drucktasten weist im Beispiel lediglich die beiden Drucktasten (3-1) und (3-2) auf, die mit den Ziffern (1) und (2) gekennzeichnet sind und unter der Annahme, daß die Steuervorrichtung für eine Druckmaschine mit lediglich zwei Druckwerken vorgesehen ist, diesen beiden Druckwerken zugeordnet sind. Unterhalb der Tasten (3-1) und (3-2) sind im Bedienfeld (10) noch vier Leerplätze vorgesehen, die dann, wenn die Steuervorrichtung für eine Druckmaschine mit maximal 6 Druckwerken vorgesehen wird, noch mit einer der Anzahl der Druckwerke entsprechenden Tastenzahl versehen werden können.
Eine vierte Gruppe von Drucktasten, die mit den Bezugszeichen (4-1) bis (4-6) gekennzeichnet sind, dienen der Zuordnung von Farben zu den Druckwerken und sind nachfolgend kurz als Farbtasten bezeichnet Von oben nach unten sind diese Farbtasten den Farben Schwarz (Black), Cyan, Magenta, Gelb (Yellow) zugeordnet, außerdem zwei mit dem Buchstaben X und Z gekennzeichneten Zusatzfarben. Werden in der Druckmaschine zwei gleiche Farben, z. B. Schwarz, verwendet, so ist für das Widerdruckwerk zweckmäßig die Taste X (4-5) und für das Schöndruckwerk die Taste B (4-1) zu verwenden, damit eine eindeutige Zuordnung der Farben zu den Druckwerken möglich ist Mit der Maschine können bei ein und demselben Druckauftrag z. B. in einem ersten Durchlauf die Farben Black und Cyan, und in einem zweiten Durchlauf Magenta und Yellow gedruckt werden.
Im oberen Teil weist das Bedienfeld (10) außerdem eine Eingabetaste (5) auf, mit der eine Befehlseingabe abgeschlossen und die Ausführung des Befehls veranlaßt wird, außerdem eine Wamanzeigetaste (6) und eine Löschtaste (7), mit der ein noch nicht vollständig eingegebener Befehl gelöscht und ein bereits in Ausführung befindlicher, aber noch nicht vollständig abgeschlossener Befehl unterbrochen werden kann. Außerdem ist ein Schlüsselschalter (8) vorgesehen, der es gestattet, die gesamte Vorrichtung entweder abzuschalten, einzuschalten oder in der Stellung ("2") lediglich die Anzeigen der Vorrichtung wirksam zu schalten, wobei jedoch durch die Vernichtung keine Befehle oder Steuersignale eingegeben werden können.
Dicht benachbart zu den einzelnen Farbtasten ist jeweils eine Leuchtdiode (14-1) bis (14-6) vorgesehen, außerdem eine "alle Farben" gemeinsam kennzeichnende Leuchtdiode (14-7). hn unteren Teil des Bedienfeldes -4-
AT 392 936 B sind Befehlseinleittasten (1-13) und (1-14) zum Einschalten eines Lichtgriffels vorgesehen, außerdem Steuertasten (16-1) und (16-2) und eine Befehlseinleittaste (1-15). Bei betätigter Taste (1-15) dienen die Steuertasten (16-1) und (16-2) zur gemeinsamen prozentualen Verstellung des Farbschichtdickenprofils; ansonsten zur Verstellung des Farbduktorwertes. Der Wert der prozentualen Verstellung des Farbschichtdickenprofils bzw. des Farbduktorwertes wird auf einer Ziffemanzeige (51) angezeigt. Steuertasten (17-1) und (17-2) sowie (18-1) und (18-2) dienen zur Verstellung der Umfangsregister bzw. Seitenregister der Druckmaschine. In Verbindung mit eine' der Drucktasten (3) oder (4) erfolgt dabei die Verstellung für ein einziges Druckwerk. Falls gewünscht, kann durch eine Befehlseinleittaste (1*17) da1 Verschiebevorgang um eine gewünschte Anzahl von Millimetern, die durch die Tasten (17) und (18) durch entsprechend häufiges Antippen eingegeben werden, auf alle Register erstreckt werden. Durch eine Befehlseinleittaste (1-16) können alle oder einzelne Register in Verbindung mit den Tasten (3, 4) und den Anzeigen (14-1) bis (14-7) auf Null gestellt werden. Durch Ziffemanzeigen (52) und (53) können die Stellungen bzw. Verschiebewerke der jeweiligen Register angezeigt bzw. mittels der Tasten (17, 18) vorgewählt werden. Die Stellung der Umfangsregister wird durch ein Leuchtdiodenfeld (26) mit sechs Spalten zu je 15 Leuchtdioden angezeigt Da häufig lediglich die relative Lage der Register zueinander interessiert, kann durch eine Steuertaste (27) die Anzeige für die Umfangsregister unabhängig von deren tatsächlicher Stellung auf Null gesetzt werden, so daß weitere Änderungen leicht ausführbar sind.
Das Bedienfeld (10) weist noch eine Leuchtdiode (30) zur Anzeige eines Stillstandes der Druckmaschine auf, um dem Drucker mitzuteilen, daß während dieses Stillstandes beispielsweise eine Registerverstellung nicht möglich ist Außerdem ist eine Leuchtdiode (31) vorgesehen, die einen Ausfall des in der Steuervorrichtung enthaltenen Rechners (1) anzeigt.
Eine Ziffemanzeige (32) ermöglicht es, bei auftretenden Fehlem oder Störungen dem Drucker einen Hinweis auf die Art des Fehlers bzw. der Störung zu geben.
Das Diodenanzeigefeld (20) in Fig. 2 enthält 32 Spalten von jeweils 16 Leuchtdioden, die den einzelnen Farbzonen der Druckmaschine zugeordnet sind, wobei jede Farbzone einen Stellzylinder zur Einstellung des Farbschichtdickenprofils aufweist Die Farbzonen sind mit (ZI) bis (232) bezeichnet
Unterhalb jeder Leuchtdiodenspalte des Anzeigefeldes (20) sind zwei Steuertasten (36-1) und (36-2) vorgesehen. Das Leuchtdiodenfeld (20) dient nicht nur zur Anzeige der tatsächlichen Stellung der Stellzylinder, sondern auch anderen Zwecken. Mit den Steuerlasten (36) kann die Anzeige des Leuchtdiodenfelds (20) für jede einzelne Spalte verändert werden, und es können auch noch weitere, später erläuterte Steuervorgänge ausgeführt werden.
Die einzelnen Befehlseinleittasten (1-1) bis (1-17) haben folgende Bedeutung:
Taste (1-1): Befehl Positionieren.
Mit diesem Befehl können die Stellung der Stellzylinder für die einzelnen Farbzonen und der Faibduktorwerte verändert werden.
Taste (1-2): Befehl Nachführsteuerung.
Mit diesem Befehl kann der Drucker veranlassen, daß von außerhalb kommende Meßwerte und daraus berechnete Einstellwerte für die Stellzylinder und Farbduktoren tatsächlich zur einmaligen Nachstellung der Stellzylinder und Farbduktoren von der Steuervorrichtung verwendet werden.
Taste (1-3): Befehl Nachführautomatik.
Mit diesem Befehl kann eine dauernde automatische Nachstellung der Stellzylinder und Farbduktoren in Abhängigkeit von Meßwerten, die von außerhalb, beispielsweise einem Meßgerät kommen und in der Steuervorrichtung in Stellwerte umgerechnet werden, veranlaßt werden.
Taste (1-4): Befehl Farbzuordnung.
Mit diesem Befehl kann eine in der Steuervorrichtung gespeicherte Standardzuordnung (in der Reihenfolge der Druckwerke: Black, Cyan, Magenta, Yellow, X, Z; Fig. 1) der einzelnen Farben zu den einzelnen Druckwerken bei Bedarf geändert werden. Bei der Standardzuordnung ist jedem Druckwerk diejenige Farbe zugeordnet, die durch die Farbtaste (4) gekennzeichnet ist, die im Bedienfeld (10) unmittelbar rechts neben der entsprechenden Druckwerktaste angeordnet ist. Wird der Befehl Farbzuordnung eingeleitet, so kann der Drucker durch gleichzeitiges Drücken einer Druckwerkstaste (3) und einer Farbtaste (4) die gewünschte abweichende Zuordnung vorwählen und anzeigen (durch Leuchten der gedrückten Taste) sowie durch die Eingabetaste (5) hersteilen.
Taste (1-5): Befehl Farbabbau.
Mit diesem Befehl kann die Farbschichtdicke für alle Farbzonen und beliebige Druckwerke auf den Wert Null gebracht werden, und der Farbduktorwert auf den Maximalwert gebracht werden, wenn der Duktor und die nachfolgenden Farbwalzen schnellstmöglich farbfrei gemacht werden sollen. -5-
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Taste (1-6): Befehl Formatverschiebung.
Mit diesem Befehl können Farbschichtdickenprofile seitlich Zone um Zone verschoben werden. Dies kann bei Auftragswechsel von einer kleineren auf eine größere Maschine von Interesse sein, weil im allgemeinen erwünscht ist, daß die zu bedruckenden Bogen oder Bahnen die Druckmaschine symmetrisch durchlaufen, also mit gleich») Abständen von den Enden der Druckzylinder. Werden die beispielsweise für eine kleinere Maschine auf Magnetband vorliegenden Voreinstellwerte für die einzelnen Farbzonen in eine größere Maschine eingegeben, so entsprechen diese eingegebenen Werte nicht der geforderten symmetrischen Anordnung des Bogens in der Maschine, weil bei einer kleineren Maschine, die beispielsweise 16 Farbzonen aufweist, die Zonen (ZI) bis (Z16) der vollen Maschinenbreite entsprechen, wogegen die Zonen (ZI) bis (Z16) auf einer Maschine mit (32) Zonen der linken Hälfte der Maschine entsprechen, so daß eine Verschiebung um acht Farbzonen nach rechts erforderlich ist.
Dieser Befehl kann auch verwendet werden, um das im Beispiel soeben angenommene schmale Format mit einer Breite von 16 Zonen auf eine größere Maschine in der Weise zu übertragen, daß mit Doppelnutzen gearbeitet werden kann, also die größere Maschine auf einem breiten Bogen bzw. einer breiten Papierbahn das Motiv,-das die kleine Maschine nur einmal gedruckt hat, zweimal nebeneinander liegend abdruckt
Nach dem Betätigen der Befehlseinleittaste (1-6) "Formatverschiebung" leuchtet diese Taste selbst und die Leuchtdiode (14-7) "alle Farben" sowie die Taste (2-4) "Speicher-Anzeige" mit Dauerlicht, weil die Formatverschiebung zweckmäßigerweise alle Druckwerke und somit alle Farben betrifft und der Vorgang des Formatverschiebens stets vor dem Positionieren, also dem Einstellen der Stellzylinder stattfinden muß. Mit einer beliebigen Taste (36-1) kann das Profil Zone um Zone von links nach rechts verschoben werden, wobei bei jedem Tastendruck das Profil um eine Zone weiterwandert oder bei Dauerbetätigung eine kontinuierliche Weiterschaltung stattfindet Mit einer beliebigen Taste (36-2) kann in ähnlicher Weise das Profil Zone um Zone nach links verschoben werden. Die vor einem Verschieben nach rechts in der Leuchtdiodenspalte der Zone (Z32) vorhandene Anzeige erscheint nach dem Verschieben um einen Schritt nach rechts in der Leuchtdiodenspalte (ZI); in gleicher Weise werden in einem mit der Leuchtdiodenanzeige (20) verbundenen Anzeigespeicher die dort enthaltenen Daten zyklisch verschoben, so daß beim Verschieben nach rechts und links keine Daten verloren gehen können. Ist die richtige Verschiebung vorgenommen, so betätigt der Drucker die Eingabetaste (5), wodurch die bislang im Anzeigespeicher enthaltenen Daten in einen Voreinstellspeicher der Vorrichtung übernommen werden (die dort bisher vorhandenen Daten werden überschrieben) und nun zur Einstellung der Stellzylinder zur Verfügung stehen, wobei diese Einstellung durch Drücken der Taste (1-1) (Positionieren) eingeleitet wird.
Taste (1-7): Befehl Formatbegrenzung.
Dies» Befehl dient dazu, für alle Zonen außerhalb des zu druckend») Formats bei allen Druckwerken einmalig die Farbschichtdicke auf Null zu stellen und von Berechnungsvorgängen für von außen komm»ide Meßwerte auszuschließen. Nach dem Betätigen der Taste (1-7), die nach dem Betätigen dauernd leuchtet, wird eine eventuell vorhandene Formatbegrenzung dadurch angezeigt, daß eine unterhalb jeder Leuchtdiodenspalte des Anzeigefelds (20) vorgesehene besondere Leuchtdiode (40) bei all») formatbegrenzten Zonen leuchtet, wogegen die Leuchtdioden (40) der nicht begrenzten Zonen blinken. Sonstige Leuchtdioden des Anzeigefelds (20) leuchten nicht. Im Bedienfeld (10) leuchtet die Leuchtdiode (14-7) "alle Farben", wobei im Ausführungsbeispiel sonst keine Leuchtanzeigen erscheinen. Wird nun bei einer begrenzten Zone die Taste (36-1) betätigt, so wird die Formatbegrenzung aufgehob»), und die zugeordnete Diode (40) blinkt Eine bislang nicht begrenzte Zone wird durch Betätigen der zugeordneten Taste (36-2) begrenzt, und die zugeordnete Leuchtdiode (40) geht vom blinkenden in den dauernd leuchtenden Zustand über. Die Formatbegrenzung erfolgt so, daß beim Drücken ein» Taste (36-2) in der rechten Hälfte des Anzeigefelds (20) die dieser Taste zugeordnete Zone und alle rechts davon liegenden Zonen begrenzt werden, wogegen dann, wenn eine Taste (36-2) in der linken Hälfte des Anzeigefelds (20) gedrückt wird, diese Zone und alle links davon liegenden Zonen begrenzt werden. Die Freigabe von formatbegrenzten Zonen durch Drücken einer Taste (36-1) »folgt von der gedrückt») Taste aus zur Formatmitte hin. Unabhängig vom eingeleiteten Befehl sind die formatbegrenzten Zonen in der Nachführanzeige (Taste (2-2)) in der Diodenreihe (40) sichtbar.
Taste (1-8): Befehl Zonen Sperren oder Freigeb»).
Dieser Befehl ermöglicht es, durch Betätigen d» Tasten (36-2) bzw. (36-1) beliebige Zonen für die Befehle Nachführsteuerung und Nachführautomatik zu sperren oder freizugeben. Diese Sperrung, die in der Nachführanzeige in der Diodenreihe (40) sichtbar ist, hat für andere Befehle keine Bedeutung. Insbesondere ist eine Handverstellung bei den Befehlen Nachführsteuerung und Nachführautomatik möglich, während bei diesen Befehl») die nicht gesperrten Zonen nicht von Hand verstellbar sind. Dieser Befehl wird sinnvollerweise für die einzelnen Farben der Druckwerke getrennt ausgeführt, daher blinken nach dem Drücken der Taste (1-8) alle diejenigen Leuchtdioden von den Dioden (14-1) bis (14-6), die einer tatsächlich verwendeten Farbe entsprechen. Der Drucker kann nun durch Druck auf eine der Tasten (4-1) bis (4-6) oder wahlweise auch durch Druck auf eine der Druckwerkstasten (3-1) oder (3-2) diejenige Farbe und somit auch dasjenige Druckwerk auswählen, für das Zonen gesperrt und fireigegeben werden sollen. Bei diesen Befehlen wird jeweils nur diejenige -6-
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Zone gesperrt bzw. freigegeben, deren zugeordnete Drucktaste (36-2) oder (36-1) betätigt worden ist.
Die Tasten (1-9,1-11) und (1-12) entsprechen den Befehlen Einlesen, Aufzeichnen und Bandlöschen und betreffen Steuerbefehle für ein Magnetbandkassettengerät, das in die Steuervorrichtung eingebaut ist. Soll die an die Steuervorrichtung angeschlossene Druckmaschine zur Durchführung eines neuen Druckauftrages vorbereitet werden, so werden die auf Magnetband gespeicherten Voreinstelldaten für die Stellzylinder und Farbduktorwerte nach Betätigen der Drucktaste (1-9) in den Anzeigespeicher, der den Anzeigefehlern (20) und (50) zugeordnet ist, eingelesen. Der Drucker kann sich auf dem Leuchtdiodenfeld (20) und Anzeigefeld (50) die eingegebenen Werte betrachten und beispielsweise noch erkennen, daß versehentlich eine falsche Kassette eingelesen wurde oder die Daten fehlerhaft sind. In diesem Fall wird der Befehl durch Drücken der Löschtaste (7) unterbrochen, so daß die eingelesenen Daten das Arbeiten der Steuervorrichtung nicht beeinflussen. Sollen die Daten dagegen endgültig von der Steuervorrichtung übernommen werden, so wird durch Drücken der Eingabetaste (5) der Befehl zum Abschluß gebracht.
Die Taste (1-10) bewirkt das Abspeichem der Ist-Werte der Stellung der Stellzylinder und Farbduktoren in den Speicher der Steuervorrichtung. Wurden die Ist-Werte in dieser Weise abgespeichert, so haben sie für das weitere Arbeiten der Steuervorrichtung die Funktion von Soll-Werten für die Stellung der Stellzylinder bzw. Farbduktoren. Ein Abspeichem der Ist-Werte in den Speicher ist auch erforderlich, wenn diese Ist-Werte nachfolgend durch den Befehl (1-11) "Aufzeichnen auf Band" gespeichert werden sollen, da ein Speichern von Daten auf Magnetband aus dem Speicher heraus erfolgt.
Der Befehl Bandlöschen wird verwendet, um zu verhindern, daß nicht mehr aktuelle Informationen auf einem Band stehen bleiben und dadurch zu Fehlem in der Maschineneinstellung führen können. Zusätzlich wird damit das Band neuwertig für eine Speicherung anderer Werte gemacht
Im folgenden wird angegeben, beim Einleiten welcher Befehle die Wamtaste (6) aufleuchtet, und welche der weiteren Befehlseinleittasten in diesem Fall beim Drücken der Wamtaste (6) blinken:
Taste (1-1) (Befehl Positionieren):
Es blinkt die Taste (1-4) (Befehl Farbzuordnung);
Taste (1-5) (Befehl Farbabbau):
Es blinkt die Taste (1-10) (Befehl Speichern);
Taste (1-9) (Befehl Einlesen):
Es blinkt die Taste (1-11) (Befehl Aufzeichnen);
Taste (1-10) (Befehl Speichern) oder Taste (1-11) (Befehl Aufzeichnen):
Es blinkt die Taste (1-10) (Befehl Speichern);
Taste (1-12) (Befehl Band löschen):
Es blinkt die Taste (1-9) (Einlesen);
Taste (1-13) oder (1-14) (Steuertasten für die Dateneingabe in das Diodenanzeigefeld (20) mittels Lichtgriffel), oder Steuertaste (1-9) (Befehl Einlesen): nach dem Drücken der Wamtaste (6) blinkt jeweils die Taste (1-11) (Befehl Aufzeichnen).
Durch das Blinken der genannten Tasten wird der Drucker auf einen möglicherweise drohenden Datenverlust hingewiesen. Möchte der Drucker einen durch eine blinkende Taste kenntlich gemachten Befehl vor der Ausführung des soeben eingeleiteten Befehls noch ausführen, so drückt er auf die Löschtaste (7) und leitet den gewünschten Befehl ein. Ist der zuletzt eingeleitete Befehl schließlich durch Drücken der Eingabetaste (5) abgeschlossen worden, so muß der ursprünglich eingeleitete und wie soeben geschildert unterbrochene Befehl erneut eingeleitet werden. Die Steuervorrichtung leitet somit nicht von sich aus Befehle ein, sondern das Einleiten jedes Befehls muß vom Drucker vorgenommen werden. Es ist auch möglich, die Anordnung so zu treffen, daß beim Drücken der nach dem Betätigen der Wamtaste (6) blinkenden Befehlseinleittaste der dieser zugeordnete Befehl eingeleitet wird und der zuerst eingeleitete Befehl gelöscht wird, ohne daß die Löschtaste (7) betätigt werden muß.
Beim Einleiten eines Befehls durch Drücken einer der Befehlstasten (1-1,1-2,1-3,1-5,1-6,1-8 bis 1-17), die Befehlen entsprechen, die sinnvollerweise für einzelne, mehrere oder alle Farben bzw. Druckwerke ausgeführt werden können, leuchtet jeweile die Taste selbst und die Leuchtdiode (14-7) mit Dauerlicht, zusätzlich blinken aber die den Farbtasten (4) zugeordneten Leuchtdioden (14-1) bis (14-6). Wird eine Druckwerkstaste oder Farbtaste, die einer dieser blinkenden Leuchtdioden zugeordnet ist, gedrückt, so leuchtet die ursprünglich blinkende Diode mit Dauerlicht und es erlischt die Leuchtdiode (14-7). Es können nacheinander -7-
AT 392 936 B weitere gewünschte Druckwerks- oder Farbtasten betätigt werden, wobei stets die zugeordnete blinkende Leuchtdiode dann dauernd auf leuchtet und dem Drucker damit die ausgewählten Druckwerke bzw. Farben anzeigt. Mit der Eingabe-Taste (5) wird sodann der Befehl an den betätigten Druckwerken bzw. Farben ausgeführt Diese Auswahlmöglichkeit besteht wie die soeben gegen Ende genannten Befehle zeigen, auch für das Einlesen vom Magnetband, das Aufzeichnen und das Löschen des Bandes; es ist also auch ein partielles Löschen möglich.
Beim Befehl (1-7) Formatbegrenzung ist eine derartige Erweiterung der Wahlmöglichkeit auf einzelne Druckwerke nicht zweckmäßig, daher blinkt keine der Dioden (14-1 bis 14*6).
Beim Befehl (1-6) Formatverschiebung ist zwar im allgemeinen eine Verschiebung für alle Farben nützlich, es kann aber dennoch zweckmäßig sein, den Verschiebevorgang lediglich für eine Auswahl der Farben vorzunehmen.
Die die Anzeige auf dem Leuchtdiodenfeld (20) steuernden Tasten (2-1) haben folgende Bedeutung:
Taste (2-1): Dichtetrendanzeige; Taste (2-2): Nachführanzeige; Taste (2-3): Differenzanzeige; Taste (2-4): Speicheranzeige; Taste (2-5): Profilanzeige; Taste (2-6): Feinanzeige. Durch Drücken einer dieser genannten Tasten wird die zugeordnete Information auf die Anzeigen (20) und (50) gebracht
Die Dichtetrendanzeige gibt an, ob die von einem Bogenmeßgerät gemessenen Ist-Werte der Farbdichte vom jeweiligen Soll-Wert abweichen, und in welcher Richtung und in welchem Ausmaß.
Durch die Nachführanzeige werden die von außen zugeführten Meßwerte und in Steuersignale umgerechnete Werte zur Anzeige gebracht. Die Nachführanzeige schaltet sich automatisch ein, wenn die Befehle Nachführsteuerung oder Nachführautomatik eingeleitet werden.
Die Differenzanzeige zeigt den Unterschied zwischen Soll- und Ist-Werten der Stellung der Stellzylinder und Farbduktorwerte an.
Die Speicheranzeige zeigt die Soll-Werte für die Stellung der Stellzylinder an.
Die Profilanzeige zeigt für jede einzelne Zone in 16 Stufen die Ist-Stellung der einzelnen Stellzylinder an. Die zusätzlich einschaltbare Feinanzeige, die von denselben Leuchtdioden Gebrauch macht wie die Profilanzeige, zeigt darüber hinaus die genaue Lage des Ist-Wertes zwischen zwei einander benachbarten Leuchtdioden der Profilanzeige an, wobei dieser Abstand der für die Grobanzeige verwendeten Leuchtdioden bei der Feinanzeige auf 16 Leuchtdioden gedehnt ist. Damit die Profilanzeige und die Feinanzeige unterschieden werden können, flackern die zur Feinanzeige verwendeten Leuchtdioden, und sie leuchten etwas dunkler als die für die Profilanzeige verwendeten Leuchtdioden.
Ist die Speicheranzeige, also die Anzeige der abgespeicherten Soll-Werte, mittels der Befehlstasten (1-13) oder (1-14), die zwei sich in ihrer Betriebsweise etwas unterscheidende Lichtgriffelbefehle betreffen, eingeschaltet, so kann der Drucker auf dem Leuchtdiodenfeld (20) entweder mittels Lichtgriffel oder mittels der Tasten (36-1) und (36-2) das mit Hilfe der Tastengruppe (3) oder (4) ausgewählte dargestellte Profil verändern und durch Drücken der Eingabetaste (5) das so geänderte Profil für die gewählte Farbe als neuen Soll-Wert in den Speicher der Vorrichtung eingeben. Durch Drücken der Taste (2-5) für die Profilanzeige und ggf. zusätzlich der Taste (2-6) für die Feinanzeige kann der Drucker die Ist-Werte der Stellung der Stellzylinder sichtbar machen und diese Ist-Werte ebenfalls durch den Lichtgriffel oder die Tasten (36-1) und (36-2) entsprechend verändern.
Werden bei einem der genannten Lichtgriffelbefehle alle Farben ausgewählt, so erscheint auf dem Leuchtdiodenfeld (20) ein künstliches Profil in Form einer nach oben weisenden sehr stumpfen Pfeilspitze, die sich über die gesamte Breite des Anzeigefeldes (20) erstreckt und deren Spitze im Bereich der Formatmitte bei den Zonen (Z16) und (Z17) liegt, um den Drucker besonders darauf aufmerksam zu machen, daß er alle Farben bzw. alle Druckwerke außgewählt hat. Eine Übernahme dieses angezeigten Profils in den Speicher ist aus Sicherheitsgründen nicht ohne weiteres möglich, vielmehr ist eine Befehlsausführung nur dann möglich, wenn das künstliche Profil an mindestens zwei Zonen vom Drucker geändert worden isL
Auf der Ziffemanzeige (51) erscheint der Farbduktorwert, das ist der Wert des Farbduktorhübs in Prozent des maximalen Farbduktoihubs, der auf der Druckmaschine möglich ist. Falls bei Lichtgriffelbetrieb alle Druckwerke ausgewählt wurden, erscheint auf der Anzeige (51) ein mittlerer Wert für den Farbduktorwert, im Beispiel die Zahl 50. Eine Übernahme dieses Wertes, wodurch sämtliche Farbduktoren auf diesen Wert eingestellt würden, ist nicht ohne weiteres durch Drücken der Eingabetaste (5) möglich, sondern es ist eine Befehlsausführung nur möglich, wenn eine Quittierung erfolgt ist oder der durch die Anzeige (51) angezeigte Wert geändert worden ist. Im Beispiel dienen hierfür die Tasten (16-1) und (16-2). Beim Antippen der Taste (16-1) erhöht sich der in der Anzeige (51) angezeigte Wert um 1. Dieser Wert könnte nun durch Drücken der Eingabetaste (5) in den Speicher eingegeben werden. Soll dagegen der Wert (50) eingegeben werden, so tippt der Drucker kurz die Taste (16-2) an und bringt dadurch den angezeigten Wert wieder auf (50) und kann nun diesen Wert durch Drücken der Eingabetaste (5) eingeben. Eine die Auswahl aller Farben kennzeichnende optische Markierung des Anzeigefeldes (51) erfolgt durch Blinken der in dieser Anzeige (51) dargestellten Zahl.
Sobald eine Taste der ersten Gruppe (1-1 bis 1-17) gedrückt wird, leuchtet sie mit Dauerlicht. Tasten des Bedienfeldes (10), die nach Einleiten eines Befehls zur weiteren Betätigung fieigegeben sind bzw. diesen zugeordnete Leuchtdioden oder Anzeigen blinken, nach dem Drücken der Taste leuchtet diese oder die zugeordnete Leuchtdiode bzw. Anzeige dauernd. Die Eingabetaste blinkt nach dem Einleiten eines Befehls, leuchtet nach dem Drücken und erlischt nach der Ausführung des Befehls. Zu diesem Zeitpunkt erlöschen auch alle anderen -8-

Claims (20)

  1. AT 392 936 B Leuchtanzeigen in dem ausgeführten Befehl, und es wird der Anzeigezustand vor der Befehlseinleitung automatisch wieder gewählt, es werden also diejenigen Informationen auf den Anzeigefehlern angezeigt, die vor Einleitung des letzten Befehls sichtbar waren. Die Tasten (2-1 bis 2-6) werden durch Drücken eingeschaltet und durch abermaliges Drücken oder eine andere Taste (2) ausgeschaltet Zur besseren Unterscheidung sind die Tasten der osten Gruppe orange, die Tasten der zweiten bis vierten Gruppe weiß. Durch die geschilderten optischen Kennzeichnungen von bereits betätigten Tasten, von Tasten, die zweckmäßigerweise vom Drucker noch betätigt werden können, und durch die geschilderten optischen Kennzeichnungen von Anzeigen auf den Anzeigefehlern findet eine Bedienerführung statt der Drucker wird somit bei der Handhabung der Vorrichtung durch die Vorrichtung selbst geführt Diese Führung erleichtert die Einarbeitung, vermeidet Fehler und führt zum systematischen Arbeiten. PATENTANSPRÜCHE 1. Steuervorrichtung für eine Druckmaschine, mit einem Bedienfeld mit Betätigungseinrichtungen, z. B. Drucktasten, von welchen eine erste Gruppe zur Auswahl eines zu veranlassenden Befehls oder Betriebszustandes vorgesehen ist, und mit einem oder mehreren Anzeigefehlern, insbesondere Leuchtdiodenanzeigefeldem, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich eine zweite Gruppe von Betätigungseinrichtungen, z. B. Drucktasten (2-1 bis 2-6), zum Auswählen mindestens einer auf mindestens einem der Anzeigefelder (20,50) anzuzeigenden Information vorgesehen ist, daß die Betätigungseinrichtungen, z. B. Drucktasten, (2-1 bis 2-6) der zweiten Gruppe jeweils mit einer optischen, schaltbaren Anzeige versehen sind, und daß durch die schaltungsmäßige Anordnung beim Betätigen einer Betätigungseinrichtung der ersten Gruppe (1-1 bis 1-17) dieser fest zugeordnete optische Anzeigen der zweiten Gruppe betätigt werden, und daß ferner durch die schaltungsmäßige Anordnung zum Veranlassen der Befehlsausführung bzw. der Änderung des Betriebszustandes mindestens zwei Handhabungen erforderlich sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Veranlassen der Ausführung eines Befehls eine gesonderte Eingäbetaste (5) vorgesehen ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingabetaste (5) bei Einleitung eines Befehls blinkt und während der Befehlsausführung leuchtet
  4. 4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß für eine Druckmaschine mit mindestens einem Druckwerk zusätzlich eine dritte Gruppe von Betätigungseinrichtungen, z. B. Drucktasten, (3-1, 3-2) vorgesehen ist um einen Befehl für eines oder mehr der Druckwerke wirksam oder unwirksam zu machen.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich weiters eine vierte Gruppe von Betätigungseinrichtungen, z. B. Drucktasten, (4-1 bis 4-6) vorgesehen ist, die den zu verarbeitenden Druckfarben zugeordnet sind, und die den Betätigungseinrichtungen (3-1,3-2) der dritten Gruppe zuordbar sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Betätigungseinrichtung der ersten Gruppe für einen Befehl Tarifordnung" vorgesehen ist um den Betätigungseinrichtungen (3-1, 3-2) der dritten Gruppe jeweils eine Betätigungseinrichtung (4-1 bis 4-6) der vierten Gruppe zuzuordnen.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtungen der vierten Gruppe (4-1 bis 4-6) jeweils mit einer optischen Anzeige versehen sind, und daß durch die schaltungsmäßige Anordnung beim Betätigen einer Drucktaste der ersten Gruppe dieser fest zugeordnete optische Anzeigen der vierten Gruppe betätigt werden.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine weitere optische Anzeige (14-7) "alle Farben" vorgesehen ist.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch die schaltungsmäßige Anordnung die Werte der jeweils angezeigten Information veränderbar sind, und daß die geänderten Werte für die Steuervorrichtung nur durch die Befehlsausführung abrufbar sind. -9- AT 392 936 B
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß für mindestens eine der Betätigungseinrichtungen der ersten Gruppe eine Wamanzeige vorgesehen ist, die beim Betätigen der genannten Betätigungseinrichtung auslösbar ist
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Wamanzeige nach dem Betätigen einer besonderen Betätigungseinrichtung (Wamtaste (6)) eine Kennzeichnung, z. B. ein Aufleuchten, mindestens ein» weiteren Betätigungseinrichtung der eisten Gruppe veranlaßbar ist
  12. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß für mindestens eine der Betätigungseinrichtungen der ersten Gruppe mindestens eine der Betätigungseinrichtungen der ersten, zweiten, dritten, vierten und/oder gegebenenfalls ein» fünften Gruppe unwirksam geschaltet ist.
  13. 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Betätigungseinrichtung der ersten Gruppe für einen oder mehr der folgenden Befehle "Positionieren", "Nachführsteuerung", "Nachführautomatik", "Farbabbau", "Formatbegrenzung", "Zonen Sperren und/oder Freigeben", "Einlesen", "Speichern", "Aufzeichnen", "Band löschen", "Lichtgriffel", "± %-Zonen", "± mm-Regist»", "Nullstellung Register" aufweist.
  14. 14. Vorrichtung insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Betätigungseinrichtung (1-6) der eisten Gruppe für einen Befehl "Formatv»schiebung" aufweist.
  15. 15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß ein Befehl "Lichtgriffel" (Tasten (1-13,1-14)) vorgesehen ist, daß bei Lichtgriffelbetrieb dann, wenn alle Farbenausgewählt wurden, auf dem Anzeigefeld (20) ein künstliches Profil angezeigt wird, und daß die Vorrichtung so ausgebildet ist, daß eine Befehlsausführung nur möglich ist, wenn das künstliche Profil an mindestens zwei Zonen (ZI bis Z32) geändert worden ist.
  16. 16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß ein Befehl "Lichtgriffel" (Tasten (1-13,1-14)) vorgesehen ist, daß bei Lichtgriffelbetrieb dann, wenn alle Farb»i ausgewählt wurden, eine Farbduktoranzeige für einen mittleren Wert angezeigt und optisch besonders gekennzeichnet wird, und daß die Vorrichtung so ausgebildet ist, daß eine Befehlsausführung nur möglich ist, wenn eine Quitti»ung üb» eine zugeordnete Betätigungseinrichtung (16-1,16-2) erfolgt ist, od» der angezeigte Wert geänd»t worden ist.
  17. 17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß nach Abschluß eines Befehls die vor Einleitung dieses Befehls auf dem Anzeigefeld bzw. den Anzeigefeldem dargestellte Information wieder anzeigbar ist
  18. 18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Drücken einer Betätigungseinrichtung der ersten Gruppe (1-1 bis 1-17) mindestens eine Betätigungseinrichtung der dritten und/oder vierten Gruppe durch eine schaltbare optische Kennzeichnung kennzeichenbar ist
  19. 19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die betätigte Betätigungseinrichtung der ersten Gruppe bis zur Beendigung des Befehls durch eine optische Kennzeichnung gekennzeichnet ist
  20. 20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß eine Löscheinrichtung (7) zum Abbrechen eines noch nicht vollständig beendeten Befehls vorgesehen ist Hiezu 2 Blatt Zeichnungen -10-
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