AT392292B - Verfahren und anordnung zum behandeln der oberflaeche von gegenstaenden - Google Patents

Verfahren und anordnung zum behandeln der oberflaeche von gegenstaenden Download PDF

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Description

AT 392 292 B
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Behandeln der Oberfläche von Gegenständen, insbesondere von Stückgut, wobei die Gegenstände in einem Siebkorb in eine Behandlungsflüssigkeit getaucht werden.
Die Oberflächenbehandlung, wie z. B. Entfetten, Beizen, Ätzen, Phosphatieren, Beschichten, Galvanisieren, ist eine weit verbreitete technische Maßnahme.
Wenn es sich bei den zu behandelnden Gegenständen nicht um Bänder, Drähte oder große Werkstücke handelt, die vorzugsweise im Durchzugs- oder Sprühverfahren behandelt werden, sondern um eine Vielzahl kleinerer Werkstücke, wie Muffen, Ringe, Schrauben, Federn, Rohrteile, so werden diese üblicherweise in Siebkörbe gefüllt und dann in die Behandlungsflüssigkeit eingetaucht.
Diesem an sich einfachen Verfahren haften jedoch schwerwiegende Mängel an: So kann die Behandlungsflüssigkeit an den Berührungsstellen des Stückgutes nicht in gleichem Maße einwirken wie an den freiliegenden Flächen, was sich insbesondere bei Beschichtungsprozessen, wie der Phosphatierung, insofern negativ auswirkt als an diesen Berührungsstellen eine erheblich geringere Beschichtungsdicke erzielt wird als an den freiliegenden Flächen. Diese Stellen mit verminderter Schichtstärke stellen nicht nur einen wesentlichen Qualitätsmangel des behandelten Werkstückes im Hinblick auf die Endkontrolle dar, sie weisen auch einen verminderten Korrosionsschutz und damit deutlich verminderte Gebrauchseigenschaften auf. Im Hinblick auf ständig verbesserte und verschärfte Qualitätsprüfungsvorschriften und Abnahmeanforderungen kommt der Verminderung oder Vermeidung derartiger Fehlstellen immer größere Bedeutung zu.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren anzugeben, mit dem die Oberfläche von Werkstücken, insbesondere von Stückgut, mit einer Behandlungsflüssigkeit ausgeführt werden kann, ohne daß die oben genannten Nachteile auftreten.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß man die zu behandelnden Gegenstände, nachdem ein vorgegebener Bruchteil der Dauer der Einwirkung der Behandlungsflüssigkeit verstrichen ist, durch Fallenlassen innerhalb des Siebkorbes umorientiert und/oder, insbesondere bei größeren Gegenständen, deren Unterstützungsstellen verändert und dabei die Behandlungsflüssigkeit durch das Fallenlassen der zu behandelnden Gegenstände und/oder das Ändern der Unterstützungsstellen rührt.
Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren werden die oben geschilderten Nachteile in erheblichem Ausmaß verringert oder zur Gänze beseitigt, ohne daß der Tauchvorgang bzw. die dazu benutzte Vorrichtung nennenswert verkompliziert wird. Wenn beim erfindungsgemäßen Verfahren die Gegenstände fallengelassen werden, dann orientiert sich die Lage der Einzelteile zueinander so, daß die Stellen, an welchen die Teile ursprünglich aneinander anlagen, nun frei liegen, so daß die Behandlungsflüssigkeit nun auch an diesen Stellen ungehindert ein wirken kann. Zusätzlich wird durch das Fallenlassen der zu behandelnden Gegenstände die Behandlungsflüssigkeit gerührt, da die zu behandelnden Gegenstände rasch nach unten fallen, so daß verarmte bzw. verbrauchte Behandlungsflüssigkeit aus den Zwischenräumen der Werkstücke verdrängt und durch weniger verbrauchte Behandlungsflüssigkeit ersetzt wird. Dadurch kommt es zu einer wesentlich gleichmäßigeren und wirksameren Einwirkung der Wirkstoffe der Behandlungsflüssigkeit, was sich beispielsweise im Fall von Beschichtungsprozessen in einer deutlich gleichmäßigeren Beschichtungsstärke auswirkt.
In einer anderen Ausführungsform des Verfahrens, die besonders bei schweren Werkstücken, wie z. B. Gewindemuffen von 10-35 kg, vorteilhaft angewendet werden kann, wird durch einen Wechsel der Auflagefläche des Werkstückes zwangsläufig und absolut verhindert, daß Teile der Werkstückoberfläche nicht mit der Behandlungsflüssigkeit in Berührung kommen, wodurch Fehlstellen eines solchen Behandlungsmangels vermieden werden.
Bevorzugt wird beim erfindungsgemäßen Verfahren so vorgegangen, daß man die zu behandelnden Gegenstände im Siebkorb nach unten fallen läßt.
Die oben geschilderten vorteilhaften Effekte des erfindungsgemäßen Verfahrens, insbesondere das Rühren der Behandlungsflüssigkeit, werden verstärkt, wenn man, wie erfindungsgemäß vorgeschlagen, den Siebkorb beim Fallenlassen der Gegenstände aus einer knapp unter die Oberfläche eintauchenden Stellung in dem die Behandlungsflüssigkeit aufnehmenden Behälter in eine der Nähe des Bodens desselben angenäherte Lage äbsenkt
Eine zur Durchführung des Verfahrens der Erfindung besonders geeignete Anordnung mit einem Siebkorb zur Aufnahme der Gegenstände, deren Oberfläche durch die in einem Behälter aufgenommene Behandlungsflüssigkeit zu behandeln ist, zeichnet sich dadurch aus, daß im Siebkorb ein Zwischenboden vorgesehen ist, der zum Fallenlassen der zu behandelnden Gegenstände entfembar ist
Bei Verwendung dieser Anordnung fallen die zu behandelnden Gegenstände nach dem Entfernen des Zwischenbodens auf den eigentlichen, unteren Boden des Siebkorbes, so daß das Fallenlassen der zu behandelnden Gegenstände im Siebkorb schlagartig eintritt.
In einer besonders einfachen Ausführungsform zeichnet sich die erfindungsgemäße Anordnung dadurch aus, daß der Zwischenboden aus wenigstens zwei nach unten wegklappbaren Teilen besteht. Dabei kann mit Vorteil vorgesehen sein, daß die wegklappbaren Teile des Zwischenbodens des Siebkorbes um im Bereich der Seitenwand des Siebkorbes angeordnete Achsen nach unten verschwenkbar gelagert sind. Bei dieser Ausführungsform klappen die Teile des Zwischenbodens unter ihrem Eigengewicht, unterstützt durch das Gewicht der zu behandelnden Gegenstände, rasch nach unten, so daß das Fallenlassen, das vorzugsweise nach der Hälfte der Behandlungszeit ausgeführt wird, problemlos durchgeführt werden kann.
Unter den vielen Möglichkeiten, die Teile des Zwischenbodens in ihrer zum Boden des Siebkorbes parallelen -2-
AT 392 292 B
Lage, in der sie die zu behandelnden Gegenstände im Abstand vom Boden des Siebkorbes halten, festzulegen, ist erfindungsgemäß bevorzugt, daß die wegklappbaren Teile des Zwischenbodens durch an der Seitenwand des Siebkorbes verschwenkbar gelagerte Stützen in ihrer Wirklage gehalten sind.
Das Auslösen des Zwischenbodens, so daß dessen Teile nach unten wegklappen können, kann bei dieser Ausführungsform besonders einfach dadurch erfolgen, daß die Stützen, die den Zwischenboden des Siebkorbes in seiner Wirklage halten, je einen nach außen weisenden Ansatz aufweisen, dem im die Behandlungsflüssigkeit aufnehmenden Behälter angeordnete Anschläge zugeordnet sind, so daß durch Absenken des Siebkorbes im Behälter die Stützen verschwenken und der Zwischenboden des Siebkorbes aus seiner Wirklage wegklappt.
Damit die Teile des Zwischenbodens das Gewicht der auf ihnen liegenden, zu behandelnden Gegenstände auch sicher auffangen können, kann im Rahmen der Erfindung vorgesehen sein, daß an den einander zugekehrten Rändern der Teile des Zwischenbodens jeweils über die Hälfte ihrer Länge Auflager vorgesehen sind, auf denen der jeweils gegenüberliegende Rand eines Teiles des Zwischenbodens von oben aufliegt
Bei dieser Ausführungsform bewährt es sich im Rahmen der Erfindung, wenn die Auflager als durchgehende Leisten ausgebildet sind, und die Stützen in ihrer Wirklage von unten an den Enden der Auflager angreifen.
Bevorzugt ist es erfindungsgemäß, daß der Zwischenboden aus Durchbrechungen aufweisendem Material, z. B. aus Siebgewebe oder Lochblech, besteht.
Eine für die Alternative des erfindungsgemäßen Verfahrens, bei der die Unterstützungsstellen geändert werden, besonders geeignete Anordnung zur Durchführung des Verfahrens mit einem Siebkorb zur Aufnahme der Gegenstände, deren Oberfläche durch die in einem Behälter aufgenommene Behandlungsflüssigkeit zu behandeln ist, wobei der Boden des Siebkorbes Durchbrechungen aufweist und vorzugsweise als Rost ausgebildet ist, zeichnet sich dadurch aus, daß in den Durchbrechungen des Siebbodens vertikal verstellbare Stützglieder für die Gegenstände angeordnet sind und daß die vertikal gemessene Höhe der Stützglieder größer ist als die vertikale Stärke des Bodens des Siebkorbes. Wenn der Siebkorb frei im Behandlungsbad hängt, stehen die Werkstücke auf dem Siebkorbboden. Wenn der Siebkorb am Boden der Wanne des Behandlungsbades oder einer entsprechenden Anschlagvorrichtung aufsteht, werden die beweglichen Stützglieder durch die Zwischenräume der Stege des Siebkorbbodens nach oben gedrückt und die Werkstücke liegen nun auf diesen auf.
Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform derselben, in welcher auf die angeschlossenen Zeichnungen Bezug genommen wird.
Es zeigt: Fig. 1 eine Anordnung zur Behandlung von Gegenständen in einer Behandlungsflüssigkeit in der ersten Phase des Verfahrens, Fig. 2 die Anordnung aus Fig. 1 in der zweiten Phase des Behandlungsverfahrens, Fig. 3 eine Einzelheit des Siebkorbes aus Fig. 1 im Schnitt, Fig. 4 im Schnitt teilweise die Einzelheit aus Fig. 3 in anderer Sicht, Fig. 5 eine andere Ausführung eines Siebkorbes und die Fig. 6 und 7 eine Einzelheit des Siebkorbes von Fig. 5 in unterschiedlichen Stellungen.
Die in Fig. 1 gezeigte Anordnung zum Behandeln von Gegenständen in einer Behandlungsflüssigkeit besitzt einen Behälter (1), in dem eine Behandlungsflüssigkeit (2) aufgenommen ist, und einen Siebkorb (3), in dem die durch die Behandlungsflüssigkeit (2) zu behandelnden Gegenstände (4) (Stückgut) aufgenommen sind.
Der Siebkorb (3) besitzt im Abstand über seinem Boden (5) einen Zwischenboden (6). Der Zwischenboden (6) kann aus der in Fig. 1 gezeigten Wirklage, in der er die zu behandelnden Gegenstände (4) im Siebkorb (3) im Abstand vom Boden (5) des Siebkorbes (3) hält, entfernt werden, so daß die Gegenstände (4) im Siebkorb (3) nach unten fallen, bis sie auf dem Boden (5) des Siebkorbes (3) liegen.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel besteht der Zwischenboden (6) des Siebkorbes (3) aus zwei Teilen (7) und (8), die an der Seitenwand (9) des Siebkorbes (3) in Lagern (10) bzw. (11) nach unten verschwenkbar gelagert sind.
Die Teile (7) und (8) des Zwischenbodens (6) des Siebkorbes (3) bestehen aus Siebgewebe oder Lochblech und tragen an ihren einander zugekehrten Rändern Auflager (14), die im gezeigten Ausführungsbeispiel von durchgehenden profilierten Leisten gebildet sind, die sich über jeweils die Hälfte der quer zur Bildebene der Fig. 3 erstreckenden Länge des Randes (12) bzw. (13) erstrecken. So liegt der Teil (7) des Zwischenbodens (6) über die Hälfte seines Randes (12) auf dem Auflager (14) des Teils (8) des Siebbodens (6) auf und umgekehrt
Die Teile (7) und (8) des Siebbodens (6) werden durch Stützen (15), die an der Seitenwand (9) des Siebkorbes (3) um Achsen (16) verschwenkbar gelagert sind, in ihrer horizontalen Wirklage gehalten. In Fig. 3 und 4 ist gezeigt, wie die Stützen (15), die an den Auflagern (14) von unten her angreifen, die Teile (7) und (8) des Siebbodens (6) in ihrer Wirklage halten, in welcher der Zwischenboden (6) die Gegenstände (4) im Abstand vom Boden (5) des Siebkorbes (3) hält.
Jede Stütze (15) ist mit einem vom Siebkorb (3) nach außen weisenden Ansatz (17) ausgestattet, dem jeweils ein Anschlag (18), der im Behälter (1) ortsfest befestigt ist, zugeordnet ist.
Die beschriebene Anordnung wird zum Behandeln der Oberfläche von Gegenständen wie folgt verwendet:
Bevor die zu behandelnden Gegenstände (4) in den Siebkorb (3) eingefüllt werden, wird dessen Zwischenboden (6) in die in den Fig. 1, 3 und 4 gezeigte Wirklage gebracht, wobei die Stützen (15) nach dem Anheben der Teile (7) und (8) des Zwischenbodens (6) unter der Wirkung des Gewichtes der Ansätze (17) gegebenenfalls unterstützt von Federn, selbsttätig in die die Teile (7) und (8) des Zwischenbodens (6) stützende Lage verschwenken. Nun werden die Gegenstände (4) in den Siebkorb (3) eingefüllt und dieser bis in die in -3-

Claims (15)

  1. AT 392 292 B Fig. 1 gezeigte Lage in die Behandlungsflüssigkeit (2), die im Behält»' (1) enthalten ist, eingetaucht. Etwa nach der Hälfte der Behandlungszeit wird der Siebkorb (3) aus der in Fig. 1 gezeigten Lage nach unten abgesenkt, wodurch die Ansätze (17) der beiden Stützen (15) auf den Anschlägen (18) auflaufen und beim weiteren Absenken die Stützen (17) nach innen bzw. unten verschwenkt werden. Dabei geben sie die Teile (7) und (8) des Zwischenbodens (6) frei, so daß diese in die in Fig. 2 gezeigte Stellung nach unten wegklappen, wodurch die Gegenstände (4) im Siebkorb (3) im freien Fall bis auf den Boden (5) des Siebkorbes (3) fallen. In dieser Lage verbleibt die Anordnung, bis die restliche Behandlungsdauer verstrichen ist. Hierauf werden die Gegenstände (4) durch Anheben des Siebkorbes (3) aus der Behandlungsflüssigkeit (2) herausgehoben, abtropfen gelassen, gegebenenfalls gespült und aus dem Siebkorb (3) entleert, so daß die Anordnung ggf. nach dem Austausch der Behandlungsflüssigkeit (2) für einen neuerlichen Behandlungsvorgang bereit ist, sobald der Zwischenboden (6) wieder in seine Wirklage gebracht worden ist Der auf einem Rollengang, Montagetisch oder Boden aufruhende Siebkoib (20) wird mit den zu behandelnden Werkstücken (21) so gefüllt, daß diese auf ihren Bodenflächen aufliegen. Die Weikstückbodenfläche ruht auf den Stegen (22) eines beweglichen Rostes (23) auf. Durch Hochheben des Siebkorbes (20) bewegt sich der bewegliche Rost (23) durch sein Eigengewicht abwärts und die Werkstücke liegen auf den Stegen (24) des Siebkorbbodens (25) auf (Fig. 6). Der Siebkorb (20) wird nun in das erste Behandlungsbad abgesenkt. Nach etwa der halben Behandlungszeit wird der Siebkorb (20) weiter abgesenkt, bis er am Badboden oder einer dafür im Badbehälter vorgesehenen Anschlageinrichtung aufsteht, wobei der bewegliche Rost (23) durch die Siebkorbstege (24) gedrückt wird und die Bodenfläche der Werkstücke (21) nun auf den Stegen (22) des beweglichen Rostes (23) aufliegt (Fig. 7). Nach der zweiten Hälfte der Behandlungszeit wird der Siebkorb (20) wieder angehoben - die Stegauflage der Werkstücke (21) wechselt dadurch wieder - und kann nun in ein weiteres oder mehrere weitere Behandlungsbäder eingebracht werden. In jedem der nachfolgenden Bäder wird der soeben geschilderte Vorgang wiederholt und in jedem kommt es zum geschilderten Wechsel der Auflagefläche (Unterstützungsstellen, d. h. den Flächen, an welchen das Werkstück (21) auf den Stegen (22) oder (24) aufsteht) und damit zur Behandlung jeden Teiles der Oberfläche. PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zum Behandeln der Oberfläche von Gegenständen, insbesondere von Stückgut, bei dem die Gegenstände in einem Siebkorb in eine Behandlungsflüssigkeit getaucht werden, dadurch gekennzeichnet, daß man die zu behandelnden Gegenstände, nachdem ein vorgegebener Bruchteil der Dauer der Einwirkung der Behandlungsflüssigkeit verstrichen ist, durch Fallenlassen innerhalb des Siebkorbes umorientiert und/oder, insbesondere bei größeren Gegenständen, deren Unterstützungsstellen verändert und dabei die Behandlungsflüssigkeit durch das Fallenlassen der zu behandelnden Gegenstände und/oder das Ändern der Unterstützungsstellen rührt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die zu behandelnden Gegenstände im Siebkorb nach unten fallen läßt
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man den Siebkorb beim Fallenlassen der Gegenstände aus einer knapp unter die Oberfläche der Behandlungsflüssigkeit eintauchenden Stellung im Behälter in eine in der Nähe des Bodens desselben angeordnete Lage absenkt.
  4. 4. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, mit einem Siebkorb zur Aufnahme der Gegenstände, deren Oberfläche durch die in einem Behälter aufgenommene Behandlungsflüssigkeit zu behandeln ist, dadurch gekennzeichnet, daß im Siebkorb (3) ein Zwischenboden (6) vorgesehen ist, der zum Fallenlassen der zu behandelnden Gegenstände (4) entfembar ist.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenboden (6) aus wenigstens zwei nach unten wegklappbaren Teilen (7,8) besteht.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die wegklappbaren Teile (7, 8) des Zwischenbodens (6) des Siebkorbes (3) um im Bereich der Seitenwand (9) des Siebkorbes (3) angeordnete Lager (10,11) nach unten verschwenkbar gelagert sind. -4- AT 392 292 B
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die wegklappbaren Teile (7, 8) des Zwischenbodens (6) durch an der Seitenwand (9) des Siebkorbes (3) verschwenkbar (Achsen (16)) gelagerte Stützen (15) in ihrer Wirklage gehalten sind.
  8. 8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen (15), die den Zwischenboden (6) des Siebkorbes (3) in seiner Wirklage halten, je einen nach außen weisenden Ansatz (17) aufweisen, dem im die Behandlungsflüssigkeit (2) aufnehmenden Behälter (1) angeordnete Anschläge (18) zugeordnet sind, so daß die Stützen (15) durch Absenken des Siebkorbes (3) im Behälter (1) verschwenken und der Zwischenboden (6) des Siebkorbes (3) aus seiner Wirklage wegklappt.
  9. 9. Anordnung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an den einander zugekehrten Rändern (12,13) der Teile (7, 8) des Zwischenbodens (6) jeweils über die Hälfte ihrer Länge Auflager (14) vorgesehen sind, auf denen der jeweils gegenüberliegende Rand (13, 12) eines Teiles (8, 7) des Zwischenbodens (6) von oben aufliegt.
  10. 10. Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflager (14) als durchgehende Leisten ausgebildet sind, und daß die Stützen (15) in ihrer Wirklage von unten an den Enden der Auflager (14) angreifen.
  11. 11. Anordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenboden (6) aus Durchbrechungen aufweisendem Material, z. B. aus Siebgewebe oder Lochblech, besteht.
  12. 12. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit einem Siebkorb zur Aufnahme der Gegenstände, deren Oberfläche durch die in einem Behälter aufgenommene Behandlungsflüssigkeit zu behandeln ist, wobei der Boden des Siebkorbes Durchbrechungen aufweist und vorzugsweise als Rost ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß in den Durchbrechungen des Siebbodens (25) vertikal verstellbare Stützglieder (22) für die Gegenstände (21) angeordnet sind und daß die vertikal gemessene Höhe der Stützglieder (22) größer ist als die vertikale Stärke des Bodens (25) des Siebkorbes (20).
  13. 13. Anordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützglieder Leisten (22) sind, die zwischen den Leisten (21) des Rostes des Bodens (25) des Siebkorbes (20) angeordnet sind.
  14. 14. Anordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Leisten (22) zu einem rostartigen Paket zusammengefaßt sind.
  15. 15. Anordnung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Stützglieder (22) durch Anschläge od. dgl. gegen Herausfallen aus dem Boden (25) des Siebkorbes (20) nach unten gesichert sind. Hiezu 3 Blatt Zeichnungen -5-
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