AT391539B - Vorrichtung zum verbinden eines schlauchendes mit einem anschlussstutzen - Google Patents
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Description
Nr. 391 539
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verbinden eines Schlauchendes mit einem Anschlußstutzen, mit einer zum Aufschieben des Schlauchendes dienenden Tülle als Bestandteil des Anschlußstutzens, mit einer aus mindestens zwei Teilschalen gebildeten Schelle, die den Anschlußstutzen umgibt, mit einem Spannhebelverschluß, dessen Spannhebel an einer Teilschale angelenkt ist und dessen Feder den Spannhebel mit einer benachbarten Teilschale unlösbar verbindet, und mit einem von einer Ringnut im Anschlußstutzen gebildeten Ringansatz, wobei die Teilschalen an ihrer einen Seite nach innen ragende, den Ringansatz übergreifende Halteflansche und an ihrer anderen Seite den Schlauch an die Tülle anpressende Klemmflansche auf weisen, wobei bei geschlossenem Spannhebelverschluß die Halteflansche in die Ringnut eingreifen.
Bei einer derartigen Vorrichtung sind bisher der Anschlußstutzen und die Schelle mit einer sich in radialer Richtung erstreckenden Halterung verbunden, die mit ihrem einen Ende an einem die Teilschalen verbindenden Gelenkzapfen angreift und mit ihrem anderen Ende neben dem Ringansatz auf den Anschlußstutzen aufgesetzt ist Zu diesem Zweck ist die Halterung mit einer Bohrung versehen, sodaß sie über die Tülle bis zum Ringansatz aufgeschoben werden kann. Die Sicherung an der dem Ringansatz gegenüberliegenden Seite erfolgt mit Hilfe eines Federringes.
Der hiemit verbundene, große technische Aufwand wurde in Kauf genommen, da es wichtig ist, die Schelle mit dem Anschlußstutzen unverlierbar zu verbinden. Herstellung und Montage werden jedoch hiedurch in nennenswertem Ausmaß verteuert.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, bei solch einer Vorrichtung den für das unverlierbare Verbinden von Anschlußstutzen und Schelle erforderlichen Aufwand wesentlich herabzusetzen.
Diese Aufgabe wird mit einer Vorrichtung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß erfindungsgemäß die lichte Weite der Halteflansche bei geöffnetem Spannhebelverschluß geringer ist als der Außendurchmesser des Ringansatzes.
Eine radiale Halterung als Verbindung zwischen Anschlußstutzen und Schelle ist nun nicht mehr erforderlich. Auch bei geöffnetem Spannhebelverschluß bilden die Teilschalen, der Spannhebel und die Feder einen geschlossenen Ring. Wenn erfindungsgemäß die lichte Weite der Halteflansche bei geöffnetem Spannhebelverschluß und der Außendurchmesser des Ringansatzes aufeinander abgestimmt sind, so läßt sich dieser Ring nicht über die Tülle vom Anschlußstutzen abziehen. In der entgegengesetzten Richtung ist ein Abziehen ebenfalls nicht möglich, weil der Anschlußstutzen an seinem der Tülle gegenüberliegenden Ende im allgemeinen mit einem Außen-Sechskant versehen ist, dessen Außendurchmesser in jedem Fall den größeren Außendurchmesser des Anschlußstutzens darstellt.
In vorteilhafter weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann der lichte Innendurchmesser der Halteflansche kleiner sein als derjenige der Klemmflansche.
Dies bedeutet, daß sich die Halteflansche der Schelle in radialer Richtung besonders weit nach innen erstrecken, sodaß sich der gewünschte Sicherungseffekt auch bei einem entsprechend kleineren Außendurchmesser des Ringansatzes erreichen läßt. Ein kleinerer Außendurchmesser des Ringansatzes ist vorteilhaft, weil sich hiedurch der maximale Außendurchmesser insgesamt verringern läßt.
Im allgemeinen ist die Tülle eines derartigen Anschlußstutzens mit einem Wulst versehen. Die an der Schelle befindlichen Klemmflansche müssen das Schlauchende möglichst unmittelbar neben diesem Wulst an die Tülle anpressen. Der Schlauch wird dadurch in einem kleinen Bereich von der axialen in die radiale Richtung und wieder zurück in die axiale Richtung umgelenkt. Daraus ergibt sich eine wesentliche Verbesserung der Dichtwirkung, die jedoch davon abhängig ist, daß die Klemmflansche der Schelle in axialer Richtung gesehen sehr genau positioniert sind.
Diese Positionierung mußte bisher ebenfalls mit Hilfe der sich in radialer Richtung erstreckenden Halterung gewährleistet werden.
Dies läßt sich aber gemäß einem weiteren Vorschlag der Erfindung in erheblich einfacherer Weise erreichen, nämlich dadurch, daß die dem Ringansatz gegenüberliegende Seitenwand der Ringnut in Richtung auf den Nutboden und den Ringansatz geneigt verläuft
Die axiale Position der Klemmflansche läßt sich somit mit besonders großer Genauigkeit gewährleisten, weil die geneigt verlaufende Seitenwand die mit den Klemmflanschen verbundenen Halteflansche zum Ringansatz hinleitet. Außerdem ist bei dieser Ausgestaltung die Ringnut an der Außenseite breiter, sodaß das Eintreten der Halteflansche in die Ringnut erleichtert ist. Während, wie vorstehend erwähnt, bisher der Ringansatz nur die Aufgabe hatte, im Zusammenwirken mit den Hälteflanschen ein Abziehen des auf die Tülle aufgeschobenen Schlauchendes und der Schelle zu verhindern, kann erfindungsgemäß der Ringansatz eine entsprechende Funktion auch bei geöffneter Schelle erfüllen, solange der aus den Teilschalen, dem Spannhebelverschluß und der Feder gebildete Ring in sich geschlossen ist
Um diesen Ring geschlossen zu halten, sollte die Verbindung zwischen Teilschale und Feder in keinem Fall leicht lösbar sein. Eine derartige Verbindung ist z. B. in Form eines Hakens bekannt, der durch Umbiegen des Federendes gebildet ist und der in einen Schlitz in der Teilschale eingehakt wird. Im Rahmen der Erfindung wird jedoch eine schwer lösbare bzw. praktisch unlösbare Verbindung angestrebt
Zu diesem Zweck ist bei der in Rede stehenden Vorrichtung das an einer Teilschale angreifende Ende der Feder von außen durch einen in der Teilschale befindlichen Schlitz hindurchgesteckt, wie dies z. B. aus der DE-OS 2 365 394 bekannt ist, wobei erfindungsgemäß dieses in den Schlitz ragende Federende Z-förmig -2-
Nr. 391 539 abgebogen ist und an der Innenseite der Teilschale unter Belassung eines Überstandes annähernd parallel zur Teilschale verläuft.
Dieser Überstand gewährleistet, daß nach der Herstellung der Vorrichtung das Ende der Feder den Schlitz in der Teilschale nicht verlassen kann.
Dabei ist von Vorteil, wenn der Überstand des Federendes bei geschlossenem Spannhebel an das Schlauchende angedrückt ist, weil hiemit das Schließen des Spannhebels infolge der auftretenden Reibung erleichtert wird.
Nachfolgend wird eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung anhand einer Zeichnung näher beschrieben. Im einzelnen zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch die Vorrichtung bei geschlossenem Spannhebelverschluß;
Fig. 2 einen Längsschnitt entlang der Linie (Π-ΙΙ) in Fig. 1;
Fig. 3 einen weiteren Längsschnitt entlang der Linie (ΙΠ-ΙΙΙ) in Fig. 1;
Fig. 4 einen Querschnitt durch die Vorrichtung bei geöffnetem Spannhebelverschluß.
Zum Aufschieben eines Schlauchendes (10) dient eine Tülle (11), die Bestandteil eines Anschlußstutzens (12) ist. Letzterer weist an seinem der Tülle (11) gegenüberliegenden Ende eine Gewindebohrung (13) auf, in die ein Rohrstück oder ein anderes Anschlußteil eingeschraubt werden kann. Der äußere Umfang des Anschlußstutzens (12) bildet in diesem Bereich einen Sechskant.
Zwischen diesem und der Tülle (11) hat der Anschlußstutzen (12) eine Ringnut (14), die an ihrer der Tülle (11) zugewandten Seite durch einen Ringansatz (15) begrenzt ist. Während die durch letzteren gebildete Seitenwand der Ringnut (14) in einer radialen Ebene liegt, ist die gegenüberliegende Nutwandung in einer solchen Weise geneigt, daß die Nutbreite in Richtung auf den Nutboden abnimmt.
Der Anschlußstutzen (12) ist von einer Schelle umgeben, die aus zwei Teilschalen (16) und (17) gebildet ist. Letztere sind an ihrem einen Ende mit einem Gelenkzapfen (18) verbunden, während sich an dem gegenüberliegenden Ende der Spannhebelverschluß befindet. Dieser besteht aus einem Spannhebel (19) und einer Feder (20). Der Spannhebel (19) ist mit einem weiteren Gelenkzapfen (21) an der Teilschale (17) befestigt, während das eine Ende der Feder (20) durch einen Gelenkzapfen (22) mit dem Spannhebel (19) verbunden ist. Die Teilschale (16) hat einen Schlitz (23), durch den das andere Ende der Feder (20) hindurchgesteckt ist. Dieses ist angenähert Z-förmig gekröpft. Die Feder (20) ist so bemessen und geformt, daß sie bei der Montage der Vorrichtung zunächst mit ihrem gekröpften Ende in den Schlitz (23) eingeführt und erst dann mit dem Gelenkzapfen (22) am Spannhebel (19) befestigt wird. Es läßt sich dann der aus den Teilschalen (16) und (17), dem Spannhebel (19) und der Feder (20) gebildete Ring nicht mehr öffnen, sofern nicht in unzulässiger Weise Gewalt angewendet wird.
Die Teilschalen (16) und (17) haben an ihrer einen Seite Klemmflansche (24), die bei geschlossenem Spannhebelverschluß das Schlauchende (10) an die Tülle (11) anpressen. Dieses Anpressen erfolgt unmittelbar hinter einem an der Tülle (11) ausgebildeten Wulst (25).
An der gegenüberliegenden Seite haben die Teilschalen (16) und (17) Halteflansche (26), die bei geschlossenem Spannhebelverschluß in die Ringnut (14) eingreifen. Da sich die Enden der Teilschalen (16) und (17) im Bereich des Gelenkzapfens (18) überlappen und die Schelle dort eine verhältnismäßig große axiale Abmessung hat, wird es zuerst in diesem Bereich zu einem Anliegen an der geneigt verlaufenden Nutwandung kommen, was insbesondere aus Fig. 3 erkennbar ist. Entsprechendes gilt aber auch für den diametral gegenüberliegenden Bereich, in dem der Spannhebel (19) befestigt ist. In jedem Fall werden die Halteflansche (26) beim Schließen des Spannhebelverschlusses in Richtung auf den Ringansatz (15) gedrückt, während sie in die Ringnut (14) eintreten. Damit ist eine genaue Positionierung der Klemmflansche (24) relativ zum Wulst (25) gewährleistet.
Der lichte Innendurchmesser der Halteflansche (26) ist kleiner als derjenige der Klemmflansche (24). Dies ermöglicht eine entsprechende Verringerung des Außendurchmessers des Ringansatzes (15). Dennoch ist durch die Abstimmung dieser Durchmesser aufeinander gewährleistet, daß die Halteflansche (26) auch bei geöffnetem Spannhebelverschluß noch den Ringansatz (15) hintergreifen, sodaß die Schelle nicht zur Tülle (11) hin abgezogen werden kann.
Wie Fig. 1 und 2 erkennen lassen, kann das durch den Schlitz (23) in die Teilschale (16) eingesteckte Federende auch noch zu folgendem Zweck dienen: wenn man ausgehend von der in Fig. 4 gezeigten Stellung den Spannhebel (19) schließt, wird im Verlauf dieser Schließbewegung das Federende auf dem Schlauchende (10) zur Auflage kommen bzw. an dieses angedrückt werden. Während bisher die Schelle gegenüber dem Anschlußstutzen (12) angenähert drehfrei war, entsteht jetzt zwischen diesen Teilen eine Reibung, die die relative Drehbarkeit herabsetzt. Hiedurch wird aber das Schließen des Spannhebels (19) während des letzten Teiles der Schließbewegung erleichtert, denn die Schelle kann sich nicht oder nur noch wenig um den Anschlußstutzen (12) drehen und setzt somit der Schließbewegung des Spannhebels (19) einen größeren Widerstand entgegen. -3-
Claims (5)
- Nr. 391 539 PATENTANSPRÜCHE 1. Vorrichtung zum Verbinden eines Schlauchendes mit einem Anschlußstutzen, mit einer zum Aufschieben des Schlauchendes dienenden Tülle als Bestandteil des Anschlußstutzens, mit einer aus mindestens zwei Teilschalen gebildeten Schelle, die den Anschlußstutzen umgibt, mit einem Spannhebelverschluß, dessen Spannhebel an einer Teilschale angelenkt ist und dessen Feder den Spannhebel mit einer benachbarten Teilschale unlösbar verbindet, und mit einem von einer Ringnut im Anschlußstutzen gebildeten Ringansatz, wobei die Teilschalen an ihrer einen Seite nach innen ragende, den Ringansatz übergreifende Halteflansche und an ihrer anderen Seite den Schlauch an die Tülle anpiessende Klemmflansche aufweisen, wobei bei geschlossenem Spannhebelverschluß die Halteflansche in die Ringnut eingreifen, dadurch gekennzeichnet, daß die lichte Weite der Halteflansche (26) bei geöffnetem Spannhebelverschluß (19,20) geringer ist als der Außendurchmesser des Ringansatzes (15).
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der lichte Innendurchmesser der Halteflansche (26) kleiner ist als deijenige der Klemmflansche (24).
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Ringansatz (15) gegenüberliegende Seitenwand (14a) der Ringnut (14) in Richtung auf den Nutboden und den Ringansatz (15) geneigt verläuft.
- 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, wobei das an einer Teilschale angreifende Ende der Feder von außen durch einen in der Teilschale befindlichen Schlitz hindurchgesteckt ist, dadurch gekennzeichnet, daß dieses in den Schlitz (23) ragende Federende Z-förmig abgebogen ist und an der Innenseite der Teilschale (16) unter Belassung eines Überstandes annähernd parallel zur Teilschale (16) verläuft.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der tiberstand des Endes der Feder (20) bei geschlossenem Spannhebel (19) an das Schlauchende (10) angedrückt ist (Fig. 2). Hiezu 2 Blatt Zeichnungen -4-
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