AT391303B - Verfahren und vorrichtung zum abtrennen einzelner posten aus einem strom von holzstaemmen - Google Patents
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Description
Nr. 391 303
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Abtrennen einzelner Posten aus einem kontinuierlichen Strom von Holzstämmen auf einem Riemen- oder Kettenförderer, der zwei oder mehr Fördereinheiten umfaßt, wobei der Absonderungsvorgang im wesentlichen in den Lücken zwischen den Fördereinheiten erfolgt 5 Es gibt Vorrichtungen zum Absondem von einzelnen Posten aus einem Strom von Holzstämmen, beispielsweise um eine Schleifmaschine zu versorgen. Aus dem finnischen Patent 72 355 geht eine derartige Vorrichtung hervor, die eine Absenkeinrichtung aufweist, welche unterhalb des Förderemiveaus in den Lücken zwischen den Fördereinheiten angeordnet ist, sowie eine Greifeinrichtung, mittels der die Baumstämme an Ort und Stelle gehalten werden, und die oberhalb der Absenkeinrichtung zu beiden Seiten des Stapels angeordnet ist. 10 Die Absenkeinrichtung ist an einem Ende drehbar angebracht und wird verschwenkt, zum Beispiel mit Hilfe eines Hydraulikzylinders. Der Betrieb dieser Vorrichtung hat sich jedoch in der Praxis als unzureichend erwiesen, denn die Greifeinrichtung kann nicht immer gut die Enden der Stämme erfassen, weil die Tendenz besteht, daß sich diese schräg stellen, was Störungen im Betrieb verursacht. Ferner hat diese Vorrichtung, ebenso wie andere Vorrichtungen zur Schaffung von einzelnen Posten den Nachteil, daß sie Überwachung brauchen, und daß ihr 15 Betrieb von einer Bedienungsperson gesteuert werden muß, beispielsweise über Druckknöpfe. Außerdem nehmen die Vorrichtungen viel Raum in senkrechter Richtung ein.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren und Mittel zu schaffen, mit denen einzelne Posten aus einem kontinuierlichen Strom von Holzstämmen unter Vermeidung der genannten Nachteile abgesondert werden können. 20 Das Verfahren gemäß der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß die Lücke von einer Blockiereinrichtung überbrückt ist, daß Begrenzungen durch den Strom von Holzstämmen nach oben geschoben werden, und daß der Posten von Holzstämmen, die zwischen der blockierenden Brücke und den Begrenzungen eingefangen ist, für die weitere Verarbeitung aus dem Strom abgehoben wird.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß die Begrenzungen von 25 unterhalb des Holzstroms durch diesen hindurch nach oben geschoben werden und der abgesonderte Posten mittels einer Hubeinrichtung angehoben wird, die unterhalb des Förderers angebracht ist und mit der blockierenden Brücke in Eingriff steht, welche als Palette dient, die den Posten von Holzstämmen stützt.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß sie eine blockierende Brücke aufweist, welche die Lücke zwischen den Fördereinheiten blockiert und in senkrechter Richtung bewegbar ist, sowie zwei 30 oder mehr Begrenzungen, die durch den Strom der Holzstämme nach oben schiebbar sind, und eine Hubeinrichtung, mittels der der zwischen der blockierenden Brücke und den Begrenzungen eingefangene Posten von Holzstämmen zur weiteren Bearbeitung aus dem Strom abhebbar ist.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß die Begrenzungen aus zwei Wänden bestehen, die in Querrichtung zur Bewegungsrichtung der Holzstämme auf dem Förderer im Abstand 35 voneinander angeordnet sind, wobei die Wände an der Hubeinrichtung befestigt sind, so daß sie sich mit ihr gemeinsam bewegen.
Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß jede Begrenzung mindestens zwei Stangen, Schienen oder ähnliche Mittel aufweist, die im Abstand voneinander angeordnet sind.
Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel der erfmdungsgemäßen Vorrichtung zeichnet sich dadurch aus, 40 daß die Oberkanten der Begrenzungen mit drehbaren Rollen versehen sind, welche das Eindringen der Begrenzungen in den Stapel von Holzstämmen erleichtern.
Die Erfindung bietet verschiedene Vorteile gegenüber den bekannten Lösungen. Einer der Vorteile besteht darin, daß die Erfindung einen automatischen Betrieb der Vorrichtung ermöglicht. Der Betrieb der Vorrichtung beim Absondem einzelner Posten aus einem kontinuierlichen Strom von Holzstämmen ist wesentlich 45 zuverlässiger als zuvor. Ferner bietet die Lösung gemäß der Erfindung den Vorteil, daß der Förderer auf niedrigerem Niveau angeordnet werden kann als üblich, so daß die Höhenabmessung der ganzen Schleifanlage verringert werden kann, was zu Einsparungen bei den Baukosten führt.
Im folgenden ist die Erfindung mit weiteren vorteilhaften Einzelheiten anhand eines schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert In den Zeichnungen zeigt 50 Fig. 1 eine seitliche Ansicht der Vorrichtung zum Absondem einzelner Posten gemäß der Erfindung in einer Arbeitsstufe, bei der sich eine Hubeinrichtung in tiefer Stellung befindet und die Lücke zwischen Förderern von einer Blockierplatte überbrückt ist; Fig. 2 eine Ansicht ähnlich Fig. 1, bei der jedoch die Hubeinrichtung sich in einer Zwischenstellung befindet; Fig. 3 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 2, bei der sich jedoch die Hubeinrichtnng und die überbrückende Blockierplatte in hoher Stellung befinden; Fig. 4 eine Ansicht ähnlich Fig. 2, bei der sich 55 jedoch die Hubeinrichtung und die überbrückende Blockierplatte in tiefer Stellung befinden; Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie (V-V) in Fig. 1 durch eine leere Förderreihe; Fig. 6 einen Schnitt längs der Linie (VI-VI) in Fig. 1; Fig. 7 eine Ansicht ähnlich Fig. 6, bei der jedoch die Hubeinrichtung angehoben wird und mit der überbrückenden Blockierplatte in Eingriff steht
In Fig. 1 bis 4 sind verschiedene Betriebsstufen des erfindungsgemäßen Verfahrens und der Vorrichtung zum 60 Absondem einzelner Posten von Holzstämmen dargestellt Die Holzstämme werden auf einem oder zwei Förderern (1,2) auf eine überbrückende Blockierplatte (3) geliefert; dabei bildet sich ein Stapel von einer Höhe, die ein hier nicht gezeigter, an einer Seitenwand (9) angebrachter Meßfühler bestimmt Die Erfindung nützt das -2-
Claims (8)
- Nr. 391 303 finnische Patent 45 243, das heißt, es wird ein kontinuierlicher Stapel auf den Förderern aufrechterhalten, um zu verhindern, daß die Stämme in Unordnung geraten. Die Förderer selbst können von beliebiger Art sein, so sind zum Beispiel Riemen- oder Kettenförderer geeignet Die Lücke zwischen den Förderern (1) und (2), die von der Blockierplatte (3) überbriickt ist, befindet sich in der Nähe der Schleifmaschine oder der Abtrennstation. Zu Beginn eines Arbeitszyklus ist die Lücke von der Blockierplatte (3) geschlossen, und die Hubeinrichtung befindet sich in abgesenkter Stellung gemäß Fig. 1. Als nächstes wird die Hubeinrichtung (4) mittels eines Zylinders (7) oder einer sonstigen Vorrichtung so angehoben, daß zwischen Begrenzungen (13), beispielsweise Wänden, der Blockierplatte (3) und Seitenwänden (9) ein abgesonderter Posten von Holzstämmen gebildet wird. In dieser Arbeitsstufe ruht die Blockierplatte (3) noch auf ihren Stutzen (5), wie Fig. 2 zeigt. Die Oberkanten der Wände der Hubeinrichtung (4) sind mit frei drehbaren Rollen (6) versehen, um der Hubeinrichtung das Eindringen in den kontinuierlichen Stapel von Stämmen zu erleichtern. In dem Maß, in dem die Hubeinrichtung weiter angehoben wird, erfaßt sie die überbrückende Blockierplatte (3) und nimmt sie mit, so daß diese nunmehr den Boden der Hubeinrichtung bildet, wie Fig. 3 zeigt. Dann wird der Posten angehoben, woraufhin er beispielsweise unmittelbar in die Eingabe einer Schleifvorrichtung abgegeben werden kann, indem zum Beispiel die Stämme von einem Ende her geschoben werden, um sie seitlich zum Strom von der Vorrichtung zu entfernen. Die Hubeinrichtung kann unter Verwendung einer Zufuhreinrichtung, wie den gegenwärtig bei Schleifmaschinen üblichen, geleert werden. Mit einer in der Zufuhreinrichtung enthaltenen Schubeinrichtung wird der Posten von Holzstämmen aus der Hubeinrichtung herausgeschoben, woraufhin die Hubeinrichtung (4) und die überbrückende Blockierplatte (3) in die in Fig. 4 gezeigte Stellung abgesenkt werden. Durch Betätigung der Förderer werden weitere Holzstämme auf die Linie aufgegeben, bis die Stapelhöhe das vom Höhenmeßfühler bestimmte Niveau erreicht, woraufhin ein neuer Arbeitszyklus beginnen kann. Fig. 7 zeigt als Begrenzung (13) eine massive Wand an der Hubeinrichtung (4). In der Praxis kann diese Wand aber auch aus zwei oder mehr vertikalen Stangen bestehen. Die unteren Teile der Seitenwände (9) der Förderlinie sind stark genug, um die Stützen (5) für die Überbrückungsplatte ebenso wie Förderrollen (10) und kleine, den Riemen stützende Rollen (11) und (12) zu tragen, die in Fig. 3 gezeigt sind. Zusätzlich zu den Begrenzungen (13) weist die Hubeinrichtung (4) untere Begrenzungen (15) auf, die mit der Hubeinrichtung mitbewegt werden, um zu verhindern, daß Stämme in den Raum zwischen den Fördereinheiten gelangen. Die unteren Enden der unteren Begrenzungen (15) sind mit Führungsstangen (14) oder ähnlichen Mitteln versehen, um die Wände bei beginnender Abwärtsbewegung der Hubeinrichtung in die richtige Spur zu lenken. Ebenso wie die Begrenzungen (13) können auch die unteren Begrenzungen (15) aus einer massiven Wand oder aus zwei oder mehr vertikalen Stangen bestehen. PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zum Abtrennen einzelner Posten aus einem kontinuierlichen Strom von Holzstämmen auf einem Riemen-, Ketten- oder sonstigen Förderer, der aus zwei oder mehr Fördereinheiten besteht, wobei der Absonderungsvorgang im wesentlichen im Bereich der Lücken zwischen den Fördereinheiten erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Lücke von einer Blockiereinrichtung (3) überbriickt wird, daß Begrenzungen (13) durch den Strom von Holzstämmen nach oben geschoben werden, und daß der Posten von Holzstämmen, die zwischen der Blockiereinrichtung (3) und den Begrenzungen (13) eingefangen werden, zur weiteren Bearbeitung aus dem Strom abgehoben wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenzungen (13) von unterhalb durch den Strom von Holzstämmen geschoben werden, und daß der Posten mittels einer Hubeinrichtung (4) angehoben wird, die unterhalb des Förderers angebracht ist und mit der Blockiereinrichtung (3) in Eingriff tritt, welche als eine die anzuhebenden Holzstämme stützende Palette wirkt.
- 3. Vorrichtung zum Abtrennen einzelner Posten aus einem kontinuierlichen Strom von Holzstämmen auf einem Riemen- oder Kettenförderer, der aus zwei oder mehr Fördeieinheiten besteht, wobei der Absonderungsvorgang im wesentlichen im Bereich der Lücken zwischen den Fördereinheiten erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung eine Blockiereinrichtung (3), welche die Lücke zwischen den Fördereinheiten (1,2) überbriickt und in vertikale Richtung bewegbar ist, zwei oder mehr Begrenzungen (13), die durch den Strom von Holzstämmen aufwärts schiebbar sind, sowie eine Hubeinrichtung (4) aufweist, mittels der der Posten von Holzstämmen, die -3- Nr. 391 303 zwischen der Blockiereinrichtung und den Begrenzungen eingefangen sind, zur weiteren Bearbeitung aus dem Strom abhebbar ist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenzungen (13) aus zwei Wänden bestehen, die im Abstand voneinander an einer Stelle quer zur Bewegungsrichtung der Holzstämme auf dem Förderer angeordnet sind, wobei die Wände an der Hubeinrichtung (4) zur gemeinsamen Bewegung mit derselben befestigt sind.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Begrenzung (13) aus mindestens zwei Stangen oder ähnlichen, im Abstand voneinander angeordneten Vorrichtungen besteht
- 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberkanten der Begrenzungen (13) mit drehbaren Rollen (6) versehen sind, welche das Eindringen der Begrenzungen in den Stapel von Holzstämmen erleichtern.
- 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubeinrichtung (4) mit unteren Begrenzungen (15) versehen ist, die unterhalb der Hubeinrichtung (4) im wesentlichen mit den Begrenzungen (13) ausgerichtet und gemeinsam mit der Hubeinrichtung (4) und den Begrenzungen (13) bewegbar sind, wobei sie verhindern, daß Stämme in den Raum zwischen die Förderer gelangen.
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Enden der unteren Begrenzungen (15) mit Führungsstangen (14) oder ähnlichen Mitteln versehen sind, welche die Wände bei Beginn der Abwärtsbewegung der Hubeinrichtung in die richtige Spur lenken. Hiezu 1 Blatt Zeichnung -4-
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