AT389761B - Schaft, insbesondere fuer sportgewehre - Google Patents
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- F41—WEAPONS
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Description
Nr. 389761
Die Erfindung betrifft einen Schaft, insbesondere für Sportgewehre, mit einer am Hinterschaft oben vorgesehenen, um eine laufparallele Achse anschlagbegrenzt verschwenkbaren und fixierbaren Backe.
Es ist bereits eine Schußwaffe dieser Art bekannt (DE-OS 3 128 848), die einen durch Profilstäbe gebildeten starren Rahmen aufweist. An diesem Rahmen ist in der Mitte zwischen dem oberen und unteren Profilstäb der Verschluß mit dem Lauf befestigt. Die besondere Rahmenkonstruktion soll die Möglichkeit bieten, auf den Profilstäben verschiedene Organe der Schußwaffe, wie z. B. Vorderschaft, Pistolengriff mit Abzugsvonichtung, Schaftbacke, Zielfernrohr und Schulterstütze verschiebbar und feststellbar anzuordnen, um dadurch die Schußwaffe den anatomischen Verhältnissen des Schützens anpassen zu können. Dabei soll auch auf dem oberen Profilstab im hinteren Bereich des Rahmens eine Schaftbacke gegebenenfalls um die Längsachse des Profilstabes oder eine hiezu parallele Achse verschwenkbar und fixierbar vorgesehen sein, jedoch ist hiefür keine konstruktive Lösung angegeben, zumal für eine derartige Backenanordnung Schwierigkeiten insofern bestehen, als der Verschluß mit allen seinen Einzelteilen bis zum Hinterende des Rahmens reicht An sich wäre aber eine Verschwerikbarkeit der am Hinterschaft vorgesehenen Backe wünschenswert weil beim Sportschießen immer mehr dazu übergegangen wird, die Waffe im Anschlag bewußt zu verkanten, da dies der natürlichen und entspannten Handhaltung besser entspricht.
Es ist zwar auch schon eine Schaftbacke, insbesondere für Sportgewehre, bekannt (DE-OS 3129 182), die zur Anpassung an die anatomischen Gegebenheiten des Schützens, z. B. beim Anvisieren des Zieles, gegenüber dem Gewehrschaft in der Höhe verstellbar. Hiezu sind in Ausnehmungen der Schaftbacke und des im übrigen vollen Gewehrschaftes zwei Distanzstücke lose eingelegt. Die Distanzstücke weisen mehrere Flächen auf, von denen jeweils zwei einander gegenüberliegende Flächen parallel zueinander verlaufen. Der Abstand zwischen zwei parallelen Flächen ist unterschiedlich groß. Durch einfaches Umsetzen der Distanzstücke in den Ausnehmungen des Gewehrschaftes und der Schaftbacke können daher verschiedene Höhenstellungen der Schaftbacke eingestellt werden. Mit einer Stellschraube wird die Schaftbacke am Gewehrschaft befestigt, wobei die Distanzstücke zwischen der Backe und dem Schaft festgeklemmt werden. Durch Einsetzen der Distanzstücke in seitlich versetzte Ausnehmungen der Backe kann diese in allen Höhenstellungen außerdem noch der Seite nach verstellt werden. Diese Art der Backenverstellung führt aber nicht zu opitimalen Verhältnissen. Bei einem Seitwärtsschwenken der Schaftbacke bleibt diese je nach der Verkantung des Gewehres in gleichbleibender Anlage an der Wange des Schützens. Wird dagegen die Backe nach der Seite verschoben und dann das Gewehr verkantet, so kommt es zwangsläufig zu einer wesentlichen Verringerung der Anlagefläche bzw. nahezu bloß zu einer Linienberührung der Schützenwange, wobei überdies der gebildete Absatz zwischen dem Hinterschaft und der seitlich versetzten Backe störend wirkt
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den eingangs geschilderten Schaft so zu verbessern, daß mit vergleichsweise einfachen technischen Mitteln eine Schwenkverstellung der Backe zur Anpassung an das verkantete Halten der Waffe gewährleistet und dabei eine leichte Justieibarkeit ermöglicht ist
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß im vollen Hinterschaft eine laufparallele, begrenzt drehbare Welle gelagert ist, die in an sich bekannter Weise einen nach oben aus dem Hinterschaft vortretenden Träger für die Backe aufweist und entweder in einer Führungshülse gelagert ist, auf deren längsgeschlitztes Ende ein im Hinterschaftende festgehaltenes Klemmelement einwirkt, oder eine Fahne od. dgl. besitzt, die zwischen zwei gegengleich verstellbaren, quer zur Laufrichtung angeordneten Stellschrauben gehalten ist
Es braucht also nur nach Lösen des Klemmelementes bzw. mittels der Stellschrauben die Welle verdreht zu werden, um das gewünschte Verschwenken der Backe zu erreichen, wobei die Welle mit dem Klemmelement bzw. den Stellschrauben im Schaft untergehracht sind und so nicht störend in Erscheinung treten, wobei auch der Träger der Backe, der aus dem Hinterschaft nach oben vorragt, von der Backe selbst verdeckt wird. Durch die Verschwenkbarkeit der Backe wird die gewünschte Anpassung an das Verkanten erreicht, da das Verkanten ja auch einem Verschwenken um die Laufachse gleichkommt und ein Verschwenken der Backe im Gegensinn zur Waffenschwenkung ermöglicht ist
Als Klemmelement könnte eine einfache, auf das geschlitzte Ende der Führungshülse einwirkende Klemmschraube verwendet werden. Günstiger ist es jedoch, wenn das Klemmelement als geschlitzte, mittels einer Schraube zusammenziehbare Schelle ausgebildet ist, weil in diesem Falle die Klemmkraft über den ganzen Umfang der Führungshülse verteilt ist und Spielfreiheit nach allen Richtungen besteht
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen Fig. 1 den Hinterteil des Schaftes eines Sportgewehres im Längsschnitt, Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie (Π-Π) der Fig. 1, Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie (ΙΠ-ΠΙ) der Fig. 1 und Fig. 4 einen waagrechten Schnitt durch die Backe nach der Linie (IV-IV) der Fig. 1.
Am Hinterschaft (1) eines Sportgewehres ist oben eine verstellbare Backe (2) angeordnet. In einer im Hinterschaft (1) eingelassenen, laufparallelen Führungshülse (3), die an ihrem Hinterende Längsschlitze (4) aufweist ist eine Welle (5) gelagert. In dieser Welle (5) sind zwei stiftförmige Backenträger (6) eingeschraubt welche die Führungshülse (3) und den Hinterschaft (1) mit Schwenkfreiheit durchsetzen und in einem in der Backe (2) festgeschraubten Klemmstück (7) verschiebbar gelagert sind. Die Backe (2) kann daher dem Hinterschaft (1) gegenüber der Höhe nach verstellt werden, wobei sie in der jeweils gewünschten Höhenstellung mit Hilfe von Klemmschrauben (8) fixierbar ist
Das längsgeschlitzte Hinterende dar Führungshülse (3) steckt in einer Schelle (9), die mittels einer Schraube -2-
Claims (2)
- Nr. 389761 (10) im Hinterschaft befestigt ist und mittels einer Klemmschraube (11) zusammengezogen werden kann. Die Backe (2) kann durch Verdrehen der Welle (5) nach links oder rechts verschwenkt werden, wobei die Fixierung in der gewünschten Schwenkstellung mit Hilfe der Schelle (9) und der Klemmschraube (11) erfolgt PATENTANSPRÜCHE 1. Schaft, insbesondere für Sportgewehre, mit einer am Hinterschaft oben vorgesehenen, um eine laufparallele Achse anschlagbegrenzt verschwenkbaren und fixierbaren Backe, dadurch gekennzeichnet, daß im vollen Hinterschaft (1) eine laufparallele, begrenzt drehbare Welle (5) gelagert ist die in an sich bekannter Weise einen nach oben aus dem Hinterschaft vortretenden Träger (6) für die Backe (2) aufweist und entweder in einer Führungshülse (3) gelagert ist, auf deren längsgeschlitztes Ende ein im Hinterschaftende (7) festgehaltenes Klemmelement (9) einwirkt oder eine Fahne od. dgl. besitzt die zwischen zwei gegengleich verstellbaren, quer zur Laufrichtung angeordneten Stellschrauben gehalten ist.
- 2. Schaft nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmelement als geschlitzte, mittels einer Schraube (11) zusammenziehbare Schelle (9) ausgebildet ist. Hiezu 2 Blatt Zeichnungen -3-
Priority Applications (2)
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| AT39686A AT389761B (de) | 1986-02-17 | 1986-02-17 | Schaft, insbesondere fuer sportgewehre |
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Applications Claiming Priority (1)
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| AT39686A AT389761B (de) | 1986-02-17 | 1986-02-17 | Schaft, insbesondere fuer sportgewehre |
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| AT39686A AT389761B (de) | 1986-02-17 | 1986-02-17 | Schaft, insbesondere fuer sportgewehre |
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