AT385526B - Vorrichtung zum herstellen eines garnes - Google Patents

Vorrichtung zum herstellen eines garnes

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AT385526B AT194585A AT194585A AT385526B AT 385526 B AT385526 B AT 385526B AT 194585 A AT194585 A AT 194585A AT 194585 A AT194585 A AT 194585A AT 385526 B AT385526 B AT 385526B
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    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
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    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/11Spinning by false-twisting
    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G3/00Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
    • D02G3/22Yarns or threads characterised by constructional features, e.g. blending, filament/fibre
    • D02G3/36Cored or coated yarns or threads
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


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   Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Herstellen eines Garnes, bestehend aus einem Paar eng nebeneinanderliegender, gleichsinnig rotierender Spinntrommeln, von denen wenigstens eine eine gegen den Spinnzwickel zwischen ihnen gerichtete, zumindest im wesentlichen axial verlaufende Saugzone bildet, aus einem den Spinntrommeln vorgeordneten Streckwerk für 
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Hüllfasern in den Spinnzwickel, das ein Austrittswalzenpaar mit einer zu einer der beiden Spinn- trommeln koaxialen, im Sinne der Lunteneindrehung antreibbaren Austrittswalze aufweist, die im Bereich des Austrittszwickels des Austrittswalzenpaares besaugt ist und mit der gegenüberliegen- den Spinntrommel einen Führungszwickel für die verstreckte Faserlunte ergibt,

   wobei die zu einer Spinntrommel koaxiale Austrittswalze des Streckwerkes für die Hüllfaserzufuhr im Anschluss an die Saugzone mit einer gegen den Führungszwickel gerichteten Blaszone versehen ist und wobei dieser Blaszone gegenüberliegend vorzugsweise eine Leitwand in den Führungszwickel zwischen der Austrittswalze und der gegenüberliegenden Spinntrommel ragt. 



   Der Vorteil von Vorrichtungen dieser Art besteht vor allem darin, dass die auf der einen
Austrittswalze des Streckwerkes für die Hüllfasern in den Spinnzwickel geförderten Hüllfasern vor dem Erreichen der verstreckten Faserlunte im Bereich der Blaszone von der Austrittswalze abgeblasen werden, so dass für die Einbindung der Hüllfasern in den Faserverband der verstreck- ten Faserlunte Verhältnisse geschaffen werden, wie sie sonst nur bei freifliegend in den Spinnzwik- kel eingebrachten Hüllfasern herrschen.

   Zum Unterschied von freifliegend eingebrachten   Hüil-   fasern bleibt jedoch eine ausreichende Führung der Hüllfasern auf der im Bereich des Austritts- zwickels des Austrittswalzenpaares besaugten Austrittswalze des Streckwerkes bestehen, weil ja die einzelnen Hüllfasern noch im Bereich der Saugzone an der Austrittswalze festgehalten werden, wenn sie im Bereich des vorderen Endes in die Blaszone gelangen. 



   Die in den Führungszwickel zwischen der einen Austrittswalze und der gegenüberliegenden Spinntrommel ragende Leitwand, die bei geringeren Blasdrücken entfallen kann, verhindert dabei einerseits, dass sich die von der Austrittswalze abgeblasenen Hüllfaserenden an der gegenüberliegenden, aus dem Spinnzwickel drehenden Spinntrommel anlagern und mit dieser Spinntrommel ausgetragen werden, und stellt anderseits eine Umlenkung des Blasluftstromes und der Hüllfasern in Richtung gegen die verstreckte Faserlunte sicher, so dass die von der Austrittswalze abgeblasenen Hüllfaserenden im wesentlichen frei in den Faserverband der verstreckten Faserlunte eingebunden werden können.

   Die Leitwand hat darüber hinaus noch eine Verteilerwirkung, weil der mit den Hüllfasern beladene Blasluftstrom zufolge des durch die Leitwand bedingten Staueffektes verbreitert wird, was eine Aufteilung der Hüllfaserzufuhr auf einen grösseren Längenbereich der verstreckten Faserlunte und damit eine   gleichmässigere   Umwindung der Faserlunte mit den Hüllfasern zur Folge hat. Die Auffächerung des Hüllfaserstromes unmittelbar vor der Einbindung der Hüllfasern in den Faserverband der verstreckten Faserlunte macht es dabei möglich, die Hüllfasern dem Streckwerk in einem vergleichsweise schmalen Band vorzulegen und einer höheren und gleichmässigeren Verstreckung zu unterwerfen, ohne befürchten zu müssen, dass die Hüllfasern in nachteiliger Weise der verstreckten Faserlunte in einem eng begrenzten Axialbereich zugeführt werden.

   Da die Auffächerung des Hüllfaserstromes an der Leitwand jedoch beschränkt ist, kann für einen vorgegebenen Zuführbereich der Hüllfasern die Verstreckung nicht beliebig vergrössert werden, weil dem Streckwerk eine Faserlunte mit einer von der erreichbaren Auffächerung des Hüllfaserstromes abhängigen Mindestbreite vorgelegt werden muss. 



   Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs geschilderten Art so zu verbessern, dass der Verstreckungsgrad für die Hüllfasern gesteigert werden kann, ohne den Zuführbereich der Hüllfasern zur verstreckten Faserlunte einengen zu müssen. 



   Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, dass die Durchtrittslöcher der eine Blaszone bildenden Austrittswalze des Streckwerkes für die Hüllfaserzufuhr gruppenweise nach der einen oder der andern Stirnseite der Austrittswalze geneigt sind. 



   Durch die gegensinnige Neigung der bezüglich ihrer Neigung in Gruppen zusammengefassten   Durchtrittslöcher   der Austrittswalze des Streckwerkes für die Hüllfaserzufuhr wird eine Blasluftströmung erzielt, die die Auffächerung der verstreckten Hüllfasern unterstützt, weil auf den Hüllfaserstrom Kraftkomponenten wirken, die parallel zur Achse der Austrittswalze des Streckwerkes 

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 für die Hüllfaserzufuhr und gegensinnig gerichtet sind.

   Damit wird der Hüllfaserstrom im Bereich der Blaszone der Austrittswalze in die Breite gezogen, so dass bei einer gewünschten Zuführbreite der Hüllfasern das dem Streckwerk für die Hüllfasern vorgelegte Luntenband, das im Querschnitt eine vorgegebene Hüllfaseranzahl aufweisen soll, entsprechend schmäler gewählt werden kann.
Damit sind alle Voraussetzungen erfüllt, um das dem Streckwerk vorgelegte Luntenband einer hohen und gleichmässigen Verstreckung zu unterwerfen, so dass der Faserzusammenhalt weitgehend aufgebrochen und die Wirkung vereinzelter Hüllfasern erreicht wird, was eine vorteilhafte, gleichmässige Umwindung der verstreckten Faserlunte mit den Hüllfasern gewährleistet. 



   Üblicherweise sind die Durchtrittslöcher der Austrittswalze des Streckwerkes für die Hüll- fasern in axialen Reihen über den Umfang der Austrittswalze verteilt. Um bei einer solchen
Anordnung eine besonders günstige Auffächerung der Hüllfasern vor dem Einbinden in den Faserverband der verstreckten Faserlunte sicherzustellen, können in weiterer Ausbildung der Erfindung die Durchtrittslöcher zumindest im Bereich der achsnormalen Zuführebene der Hüllfasern reihenweise abwechselnd nach der einen oder andern Stirnseite der Austrittswalze hin geneigt sein.

   Durch diese Massnahme wird erreicht, dass auf die im Bereich der achsnormalen Zuführebene in die Blaszone gelangenden Hüllfasern gegensinnige, ein Auseinanderziehen des Faserverbandes in Querrichtung bewirkende Kräfte ausgeübt werden, so dass der Hüllfaserstrom nicht nur in einer bestimmten Richtung von der Austrittswalze abgehoben, sondern zugleich im Sinne einer Auffächerung zerteilt wird. Dabei können die Durchtrittslöcher reihenweise abwechselnd nach der einen oder andern Stirnseite der Austrittswalze geneigt sein.

   Es ist aber auch möglich, die Durchtrittslöcher der einen Neigungsrichtung der einen Stirnseite und die Durchtrittslöcher der andern Neigungsrichtung der andern Stirnseite der Austrittswalze zuzuordnen, wenn sich die gegensinnig geneigten Durchtrittslöcher benachbarter Reihen in axialer Richtung überlappen, so dass im Bereich der achsnormalen Mittelebene wieder Blasluftströmungen entstehen, die gegen beide Stirnseiten der Austrittswalze hin geneigt sind. 



   In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen Fig. 1 eine erfindungsgemässe Vorrichtung zum Herstellen eines Garnes in einer schematischen Draufsicht, Fig. 2 diese Vorrichtung in einem Schnitt nach der Linie   II-II   der   Fig. 1, Fig. 3   einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. l, Fig. 4 eine Draufsicht auf eine Abwicklung der Austrittswalze des Streckwerkes für die Hüllfaserzuführung in einem grösseren Massstab, Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V der   Fig. 4, Fig. 6   einen Schnitt nach der Linie VI-VI der   Fig. 4,   Fig. 7 eine der Fig. 4 entsprechende Darstellung einer Konstruktionsvariante, Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie VIII-VIII der Fig. 7 und Fig. 9 einen Schnitt nach der Linie IX-IX der Fig. 7. 



   Das in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt im wesentlichen ein Paar von zwei eng nebeneinanderliegenden, gleichsinnig rotierenden, luftdurchlässigen Spinntrommeln --1 und 2--, denen ein Streckwerk --3-- vorgelagert ist, von dem eine verstreckte Faserlunte --4-- abgezogen und durch den Spinnzwickel --5-- zwischen den beiden Spinntrommeln   - l   und   2-- geführt   wird. Dieser verstreckten   Faserlunte --4. -- werden   über ein weiteres   Streckwerk --6-- Hüllfasern --7-- zugeführt,   die im Spinnzwickel --5-- um die Faserlunte --4-- gewunden werden, so dass ein aus einem mit Hüllfasern umwundenen Luntenkern gebildetes   Garn --8-- über   eine Abzugseinrichtung --9-- aus dem Spinnzwickel --5-- abgezogen werden kann. 



   Um auf die verstreckte Faserlunte --4-- bzw. auf die der   Faserlunte --4-- zugeführten     flüllfasern --7-- ein   hohes Eindrehmoment ausüben zu können, weisen die   Spinntrommeln --I   und 2-- Saugeinsätze-10-- auf, die gegen den Spinnzwickel gerichtete Saugzonen --11-bilden. 



   Wie sich aus den Fig. 1 und 3 ergibt, ist das   Streckwerk --3-- für   die Faserlunte --4-nicht in üblicher Weise in der Symmetrieebene zwischen den beiden Spinntrommeln --1 und 2-angeordnet, sondern in einer achsnormalen Ebene, so dass die verstreckte Faserlunte --4--   iem Spinnzwickel-5-über   eine der Spinntrommel --1-- stirnseitig vorgelagerte Fördertrommel - zugeführt werden kann, die luftdurchlässig ausgebildet und mit einem Saugeinsatz --13-versehen ist, der einen in Umfangsrichtung verlaufenden   Saugschlitz --14-- bildet.   Die verstreckte Faserlunte wird daher über den besaugten Umfangsbereich der   Fördertrommel-12--zwangsgeführt   

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 dem Spinnzwickel zugefördert.

   Diese Zwangsführung der verstreckten Faserlunte --4-- verhindert dass die zufolge der Lunteneindrehung auftretenden Fliehkräfte sich störend auf den Faserzusammen- halt auswirken können. Besonders vorteilhafte Verhältnisse werden dabei dadurch sichergestellt, dass die   Fördertrommel --12-- durch   eine der beiden Austrittswalzen --15-- des Streckwerkes - gebildet wird, weil durch diese Massnahme jede freie Führungslänge für die verstreckte   Faserlunte-4-vermieden   werden kann. 



   Im ablaufseitigen Endbereich des Saugschlitzes --14-- der Fördertrommel --12-- ist eine   Andrückrolle --16-- vorgesehen,   die mit der   Fördertrommel --12-- einen   Klemmspalt bildet, durch den die verstreckte Faserlunte hindurchtreten muss, bevor sie aus der Umfangsrichtung in die Richtung der axialen Garnbildungslinie umgelenkt werden kann. Die Andrückrolle-16- legt somit die Umlenkstelle für die Faserlunte konstruktiv fest, so dass es zu keinen Verlagerungen der Faserlunte in diesem Bereich kommen kann. 



   Damit die Zuführgeschwindigkeit der verstreckten Faserlunte --4-- unter Berücksichtigung der eindrehungsbedingten Verkürzung der Faserlunte genau auf die Abzugsgeschwindigkeit abge- stellt werden kann, wird die   Fördertrommel --12-- über   eine Welle --17-- durch einen gesonderten Antrieb angetrieben,   u. zw.   unabhängig von den beiden   Spinntrommel-l   und 2--, deren Antrieb über Riementriebe --18-- erfolgt. 



   Das   Streckwerk --6-- für   die Zufuhr der   Hüllfasern --7-- weist   ein Austrittswalzenpaar mit zwei   Austrittswalzen --19   und 20-- auf, von denen die eine Austrittswalze --20-- koaxial zwischen zwei axial hintereinanderliegenden Abschnitten --la und   1b-- der   in den Spinnzwickel   --5-   drehenden   Spinntrommel-l-gelagert   ist und mit der aus dem Spinnzwickel --5-drehenden Spinntrommel --2-- einen Führungszwickel für die verstreckte Faserlunte --4-- bildet. Diese   Austrittswalze-20-des Streckwerkes-6-ist   im Bereich des Austrittszwickels --21-des Austrittswalzenpaares mit einer Saugzone --22-- eines Saugeinsatzes --23-- versehen, der eine axiale Saugzone --24-- im Bereich der verstreckten Faserlunte --4-- bildet.

   Zwischen diesen beiden   Saugzonen-22   und 24-- ist eine Blaszone --25-- vorgesehen, die über ein Druckluftrohr --26-- mit Blasluft versorgt wird. Die zunächst im Bereich des Austrittszwickels --21-des Austrittswalzenpaares an die   Austrittswalze-20-angesaugten Hüllfasern-7-werden   somit vor ihrer Einbindung in den Faserverband der verstreckten Faserlunte --4-- im Bereich der Blaszone --25-- von der Austrittswalze --20-- abgeblasen, so dass die Hüllfasern in den Faserverband der verstreckten Faserlunte ohne Beeinträchtigung durch das sonst notwendige Abziehen der Hüllfasern von der Austrittswalze --20-- eingebunden werden können. 



   Die axiale Saugzone --24-- stellt dabei eine gleichbleibend gute Führung für die verstreckte Faserlunte im Führungszwickel zwischen der Austrittswalze --20-- und der gegenüberliegenden Spinntrommel --2-- sicher, weil die   Faserlunte --4-- in gleiche !'   Weise sowohl an die Austrittswalze --20-- als auch an die Spinntrommel --2-- angesaugt wird. Dadurch wird neben einem guten Eindrehmoment auch für die Hüllfasern eine ruhige Führung der Faserlunte erreicht, was eine Voraussetzung für eine hohe Garngleichmässigkeit darstellt. 



   Damit die von der Austrittswalze --20-- abgeblasenen Hüllfasern sich nicht an die gegen- überliegende, aus dem   Spinnzwickel-5-drehende Spinntrommel-2-anlagern   und mit dieser Spinntrommel aus dem Spinnzwickel ausgetragen werden können, ist im Bereich des Führungszwickels zwischen der   Austrittswalze --20-- des Streckwerkes --6-- und   der gegenüberliegenden Spinntrommel --2-- eine in den Führungszwickel ragende Leitwand --27-- vorgesehen. Diese   Leitwand --27-- unterstützt   die Umlenkung der von der Austrittswalze --20-- abgeblasenen Hüllfasern gegen die verstreckte Faserlunte hin und bewirkt ausserdem, dass sich der Hüllfaserstrom über einen breiteren Bereich auffächert, so dass für eine gleichmässigere und bessere Einbindung der Hüllfasern in den Faserverband der verstreckten Faserlunte gesorgt ist. 



   Zur Verbesserung der Auffächerung des Hüllfaserstromes parallel zur Achse der Austritts-   walze --20-- des Streckwerkes --6-- für   die Hüllfaserzuführung sind die   Durchtrittslöcher --28--   der Austrittswalze --20-- gruppenweise nach der einen oder der andern Stirnseite der Austrittswalze geneigt, so dass sich entsprechend der Neigung der   Durchtrittslöcher --28-- im   Bereich der   Blaszone --25-- Blasluftstrahlen   ergeben, die gegensinnig geneigt verlaufen und für eine auffächernde Zerteilung des Hüllfaserstromes sorgen. Gemäss den Fig. 4 bis 6 ist dabei die Anord- 

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 nung so getroffen, dass die Durchtrittslöcher einer Reihe der in axialen Reihen angeordneten
Durchtrittslöcher jeweils nach aussen geneigt sind.

   Da die Gruppe der nach der einen Seite geneigten Durchtrittslöcher reihenweise abwechselnd mit der Gruppe der nach der andern Seite geneigten Durchtrittslöcher über die achsnormale Zuführebene der Hüllfasern hinausreicht, sind die Durchtrittslöcher benachbarter Reihen im Bereich dieser Zuführebene gegensinnig geneigt, was zu einer besonders vorteilhaften Auflösung des Hüllfaserverbandes quer zur Zuführrichtung führt. Es kann somit die Wirkung vereinzelter Hüllfasern erzielt werden. 



   Nach dem Ausführungsbeispiel der Fig. 7 bis 9 sind die   Durchtrittslöcher --8-- reihenweise   abwechselnd nach der einen oder andern Stirnseite der Austrittswalze --20-- geneigt, was einen vergleichbaren Effekt mit sich bringt. 



   Die Zuführgeschwindigkeit der   Hüllfasern --7-- zu   der verstreckten Faserlunte --4-- soll unabhängig von der Umfangsgeschwindigkeit der   Spinntrommeln--1 und 2-- gewählt   werden können, um die jeweils günstigsten Verhältnisse sicherzustellen. Die Austrittswalze --20-- wird daher über einen gesonderten Antrieb angetrieben, der nach dem Ausführungsbeispiel der Fig. 2 als   Reibrad --29-- ausgebildet   ist.

   Die Hüllfasern können somit unter Berücksichtigung des
Vereinzelungsgrades der Hüllfasern in Abhängigkeit von der Eindrehgeschwindigkeit der verstreck- ten Faserlunte und der Abzugsgeschwindigkeit des Garnes in den Spinnzwickel eingebracht werden, wobei die Zuführgeschwindigkeit entsprechend vergrössert werden kann, wenn der Zusammenhalt zwischen den einzelnen Hüllfasern mehr und mehr aufgebrochen wird. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Vorrichtung zum Herstellen eines Garnes, bestehend aus einem Paar eng nebeneinanderliegender, gleichsinnig rotierender Spinntrommeln, von denen wenigstens eine eine gegen den Spinnzwickel zwischen ihnen gerichtete, zumindest im wesentlichen axial verlaufende Saugzone bildet, aus einem den Spinntrommeln vorgeordneten Streckwerk für eine durch den Spinnzwickel geführte Faserlunte und aus einem Streckwerk zum Zuführen von Hüllfasern in den Spinnzwickel, das ein Austrittswalzenpaar mit einer zu einer der Spinntrommeln koaxialen, im Sinne der Lunteneindrehung antreibbaren Austrittswalze aufweist, die im Bereich des Austrittszwickels des Austrittswalzenpaares besaugt ist und mit der gegenüberliegenden Spinntrommel einen Führungszwickel für die verstreckte Faserlunte ergibt,

   wobei die zu einer Spinntrommel koaxiale Austrittswalze des Streckwerkes für die Hüllfaserzufuhr im Anschluss an die Saugzone mit einer gegen den Führungszwickel gerichteten Blaszone versehen ist und wobei dieser Blaszone gegenüberliegend vorzugsweise eine Leitwand in den Führungszwickel zwischen der Austrittswalze und der gegenüberliegenden Spinntrommel ragt, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchtrittslöcher (28) der eine Blaszone (25) bildenden Austrittswalze (20) des Streckwerkes (6) für die Hüllfaserzufuhr gruppenweise nach der einen oder andern Stirnseite der Austrittswalze (20) geneigt sind.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1 mit einer Austrittswalze des Streckwerkes für die Hüllfasern, die in axialen Reihen angeordnete Durchtrittslöcher aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchtrittslöcher (28) zumindest im Bereich der achsnormalen Zuführebene der Hüllfasern reihenweise abwechselnd nach der einen oder der andern Stirnseite der Austrittswalze (20) hin geneigt sind.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2652592A1 (fr) * 1989-10-04 1991-04-05 Stahlecker Fritz Procede et appareillage de filage en fausse torsion.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2652592A1 (fr) * 1989-10-04 1991-04-05 Stahlecker Fritz Procede et appareillage de filage en fausse torsion.

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