AT383941B - Verfahren zur herstellung von aus teig bestehenden lebensmitteln - Google Patents
Verfahren zur herstellung von aus teig bestehenden lebensmittelnInfo
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- AT383941B AT383941B AT155385A AT155385A AT383941B AT 383941 B AT383941 B AT 383941B AT 155385 A AT155385 A AT 155385A AT 155385 A AT155385 A AT 155385A AT 383941 B AT383941 B AT 383941B
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A21—BAKING; EDIBLE DOUGHS
- A21C—MACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
- A21C9/00—Other apparatus for handling dough or dough pieces
- A21C9/06—Apparatus for filling pieces of dough such as doughnuts
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von aus Teig bestehenden Lebensmitteln, die mit einer Füllung, z. B. Marmelade, Powidl od. dgl. versehen sind, wobei die Einfüllöffnung durch Zusammendrücken des Teiges verschlossen wird. Ein solches Verfahren wird bei der Herstellung von Pfannkuchen gemäss der DE-PS Nr. 272176 verwendet. Dabei wird aus einer Teigscheibe eine Art Sack gebildet, dieser Sack gefüllt und verschlossen. Das Verschliessen des Sackes ergibt sich zwangsläufig, da das Teigstück sonst nicht weiter behandelt werden könnte. Um gefüllte Lebensmittel kostengünstig herstellen zu können, wird in neuerer Zeit die Füllung durch Impfen mittels einer Nadel eingebracht. Hier besteht das Problem, dass die Füllung möglichst gleichmässig verteilt und mittig im Teigstück vorhanden sein soll. Es hat sich gezeigt, dass mit den bisher verwendeten Verfahren dieses Ergebnis meist nicht erreicht wird, der Verbrau- cher findet die Füllung vielmehr sehr oft an einer Seite im Inneren des speisefertigen Lebensmit- tels, wobei beim Anschneiden des Lebensmittels die Füllung durch den Impfkanal herausspritzen kann. Die Erfindung hat es sich zum Ziel gesetzt, ein Verfahren zu schaffen, durch das ein Lebensmittel hergestellt werden kann, bei dem es praktisch unmöglich ist, dass die möglichst mittig plazierte Füllung beim Anschneiden entweichen kann, wobei das Verfahren kostengünstig durchführbar sein soll. Erreicht wird dies, ausgehend von einem Verfahren der eingangs genannten Art dadurch, dass die Füllung in an sich bekannter Weise durch Impfen mittels einer Nadel erfolgt und die Einstichöffnung des geimpften Teigstückes durch Zusammendrücken verschlossen wird. Für Teigstücke, die eine Form ähnlich einer Kuppel mit kreisförmiger Aufstandsfläche besitzen, hat es sich nach einem weiteren Merkmal der Erfindung als zweckmässig erwiesen, wenn sie nach dem Verschliessen der Einstichöffnung in eine Form gebracht werden, in der die Achse des Impfkanals im wesentlichen quer zur Aufstandsfläche annähernd durch deren Mittelpunkt verläuft. Es hat sich gezeigt, dass bei einem derart hergestellten Lebensmittel, insbesondere einem Germknödel, zufolge der Umformung die Füllung sehr gleichmässig in der Mitte des Knödels verteilt ist, wobei dieses Ergebnis bei praktisch allen hergestellten Knödeln erreicht wird. Ein besonders gutes Ergebnis kann erzielt werden, wenn die Teigstücke nach dem Verschlie- ssen der Einstichöffnung in eine Form gebracht werden, bei der der Impfkanal von der Aufstandsfläche nach oben verläuft. Nachstehend ist die Erfindung an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigt die Fig. 1 einen durch ein erfindungsgemässes Verfahren hergestellten Germknödel und Fig. 2 stellt schematisch eine mögliche Ausführungsform einer Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens dar. Der Germknödel-l-nach Fig. l weist eine etwa kreisförmige Aufstandsfläche --2-- auf, von der eine Art Kuppel --3-- aufragt. Innen befindet sich eine Füllung --4--, die durch einen Impfkanal --5-- eingebracht wurde. Von diesem Impfkanal ist nur noch ein Ansatz --6-erkennbar, da die Einstichöffnung verschlossen wurde. Wie ersichtlich, verläuft der Impfkanal - von der Aufstandsfläche --2-- nach oben, u. zw. im wesentlichen quer zur Aufstandsfläche und annähernd durch deren Mittelpunkt. Gemäss Fig. 2 sind auf einem endlosen Förderer --7-- Transportbehälter --8-- angebracht, die in bekannter Weise mit von einer Knetmaschine bzw. einem Gärschrank kommenden Teigstücken - beladen wurden. Die Teigstücke --9-- haben im Beispiel etwa kugelförmige Gestalt, jedoch könnte die Gestalt auch eine andere sein. Ebenfalls in bekannter Weise werden die Teigstücke - durch Impfen mittels einer Hohlnadel --10-- mit der Füllung --4--, insbesondere Powidl, versehen. An der Umkehrseite des Förderers --7-- werden die geimpften Teigstücke --9-- in Transport- behälter --11-- eines Förderers --12-- übergeben. Während der Übergabe drehen sich, wie in Fig. 2 angedeutet ist, die Teigstücke --9-- so, dass sie in den Behältern --11-- eine Lage haben, in der der Impfkanal --5-- nach oben weist. Bei der Weiterbewegung des Förderers EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> durch, dass z. B. mittels der in Fig. 2 gezeigten bei den Klappen --14-- über ein Gestänge --15-- das Teigstück --9-- im Bereich der Einstichöffnung zusammengedrückt wird. Schliesslich gelangt das Teigstück --9-- in den Bereich eines Stempels --16--, der ihm die Form des in Fig. 1 gezeigten Germknödels gibt. Die Behälter --11-- besitzen dazu eine Auflage für das Teigstück --9--, die der Form der Kuppel --3-- entspricht, der Stempel --16-formt die Aufstandsfläche --2--. Durch diese Verformung wird die Füllung --6-- weitgehend mittig im Germknödel verteilt, so dass der Verbraucher schon beim ersten Anschnitt des gekochten Produktes eine Füllung vorfindet. Durch das Verschliessen der Einstichöffnung besteht auch keine Gefahr, dass beim Anschneiden des Knödels durch den Einstichkanal Fülle herausspritzt.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCH : 1. Verfahren zur Herstellung von aus Teig bestehenden Lebensmitteln, die mit einer Füllung, z. B. Marmelade, Powidl od. dgl. versehen sind, wobei die Einfüllöffnung durch Zusammendrücken des Teiges verschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Füllung in an sich bekannter Weise durch Impfen mittels einer Nadel erfolgt und die Einstichöffnung des geimpften Teigstückes durch Zusammendrücken verschlossen wird.2. Verfahren nach Anspruch 1, für Teigstücke, die eine Form ähnlich einer Kuppel mit kreisförmiger Aufstandsfläche besitzen, dadurch gekennzeichnet, dass die Teigstücke nach dem Verschliessen der Einstichöffnung in eine Form gebracht werden, in der die Achse des Impfkanals im wesentlichen quer zur Aufstandsfläche annähernd durch deren Mittelpunkt verläuft.3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Teigstücke nach dem Verschliessen der Einstichöffnung in eine Form gebracht werden, bei der der Impfkanal von der Aufstandsfläche nach oben verläuft.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT155385A AT383941B (de) | 1985-05-23 | 1985-05-23 | Verfahren zur herstellung von aus teig bestehenden lebensmitteln |
Applications Claiming Priority (1)
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| AT155385A AT383941B (de) | 1985-05-23 | 1985-05-23 | Verfahren zur herstellung von aus teig bestehenden lebensmitteln |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| ATA155385A ATA155385A (de) | 1987-02-15 |
| AT383941B true AT383941B (de) | 1987-09-10 |
Family
ID=3515874
Family Applications (1)
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Country Status (1)
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|---|---|
| AT (1) | AT383941B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE272176C (de) * | ||||
| US3871274A (en) * | 1973-07-23 | 1975-03-18 | John Huntingdon Limited | Filling cakes |
-
1985
- 1985-05-23 AT AT155385A patent/AT383941B/de not_active IP Right Cessation
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE272176C (de) * | ||||
| US3871274A (en) * | 1973-07-23 | 1975-03-18 | John Huntingdon Limited | Filling cakes |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATA155385A (de) | 1987-02-15 |
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