AT37931B - Wendevorrichtung für Notenblätter u. dgl. - Google Patents

Wendevorrichtung für Notenblätter u. dgl.

Info

Publication number
AT37931B
AT37931B AT37931DA AT37931B AT 37931 B AT37931 B AT 37931B AT 37931D A AT37931D A AT 37931DA AT 37931 B AT37931 B AT 37931B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
shaft
sheet music
turning device
electromagnets
rotation
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Sigismund Korostenski
Original Assignee
Sigismund Korostenski
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sigismund Korostenski filed Critical Sigismund Korostenski
Application granted granted Critical
Publication of AT37931B publication Critical patent/AT37931B/de

Links

Landscapes

  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Wendevorrichtung für Notenblätter u. dgl. 



   Komplizierte Bewegungs-Einrichtungen und geräuschvolles Arbeiten der bisher bekannten Notenblattwender verursachten, dass dieselben sich in der Praxis nicht bewährt und nicht eingebürgert haben. 



   Jene Nachteile zu beseitigen, bildet den Zweck vorliegender Erfindung, welcher Zweck einerseits durch entsprechend mit der Drehwelle gekuppelte Ansätze zum direkten Empfangen der Kraftwirkung, andererseits durch Vorrichtungen zum Dämpfen der Geräusche u.   drgl. er-   reicht wird. 



   Da es sich hier vorzugsweise um Vervollkommnung jener Arten von Notenblattwendern und Wende-Vorrichtungen überhaupt handelt, welche eine bloss um je 1800 und   bloss   in einer Richtung zu drehende Welle besitzen, aber diese Welle, wie z. B. beim Kuliczkawskischen Notenblattwender (Osterr. Patentschrift Nr. 10171) mittels zu komplizierten und indirekt wirkenden, mehrmalige Kraftübertragung erheischenden Vorrichtungen betätigen, so muss die Vervollkommnung auf Vereinfachung der   Kraftübertragung   unter Berücksichtigung der eigentümlichen bloss je 1800 bloss in einer Richtung zu erfolgenden Drehung abzielen. Die, den Gegenstand der Erfindung bildende   Vervollkommnung   besteht also im Wesentlichen darin, dass an der Drehwelle einer Wende-Vorrichtung (z. B. eines Kuliczkawskischen oder drgl.

   Notenblattwenders) ein so eingerichteter Ansatz angebracht wird, dass er 1. eine möglichst direkt wirkende Betriebs-Kraft 
 EMI1.1 
 tragende Umdrehung der Welle zu erzielen, und 3., dass er eine Rückdrehung der Welle vorbeuge. 



   Was für eine Betriebskraft dabei zur Anwendung kommt, ist für das Wesen der Erfindung gleichgültig ; es wird nur die Ausführungsform des Wellen-Ansatzes entsprechend geändert. 



   Je nach der Art der Kraft sind hier vorwiegend folgende 3 Typen der Drehwellen-Ansätze, bzw. mit Wellenansätzen versehene Notenblattwender zu unterscheiden : 1. Notenblattwender mit Welienansatz für mechanische, 2. für pneumatische, 3. für elektrische bzw. elektromagnetische Kraftwirkung. 



   Um Wende-Vorrichtungen, welche   bloss   in einer Richtung und bloss um 1800 drehbar sein sollen, z. B. einen Kuliczkawskischen Notenblattweender zu vervollkommenen und zwar möglichst direkt mit einer mechanischen Kraftquelle zu verbinden, daher auch die im genannten Patente beschriebenen   Schwungscheiben,     perrk1inken, Kegelräder   oder andere   Kraftübertragungs-   Behelfe zu beseitigen-und dabei die Kraftquelle, wie auch die   Krafteinschaltungs-Vorrichtung   z. B. Pedal   4, Fig. 1,   behufs   Fussbetric1 ! am Fusse   des Ständers (Fig. 1 der Zeichnung) anzubringen müssen die älteren Apparate folgende neue Änderungen erfahren :
Durch Fig. 1 ist eine Drehwelle   17   in Lagern eines Ständers in Ansicht dargestellt.

   Die   Verlängerung   dieser Welle 20 dient zum Umdrehen der Notenblatt-Greifern 37 (Fig. 2) bzw. der diese Greifer betätigenden   Drehscheiben J6 bis 3J   (Fig. 2). Soll die Drehwelle   17,   anstatt dei bekannten (wie z. B. im Kuliczkawskischen Patent) sehr komplizierten   Kraftübertragungs-   Mitteln möglichst direkt durch eine mechanische Kraft gedreht werden, so muss an dieser Welle ein Ansatz angebracht werden, welcher eine solche Zerlegung der Kraft ermöglicht, dass die durch einen Druck auf Pedal   4   entstandene, zur Achse der Welle 17 parallele Kraft in eine zur Achse der Welle senkrechte und eine zu der Welle tangentiale Komponente zerlegt werde.

   Diese Aufgabe wird hier durch eine drillb hrerartige Einrichtung gelöst und zwar wird an der Drehwelle 77 ein Ansatz   S 8,   Fig. 1, angebracht, welcher Ansatz die Form einer 3600 betragenden Windungeines entsprechend steilen Schraubengewindes besitzt. Über diesen Ansatz S 8 gleitet eine aus 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 federn f, f' angebrachten Rahmenteile z Z' in der Ruhelage des Apparates die Mutter M in der der oberen Hälfte des Schraubengewindes S S entsprechenden Lage halten.

   Wird aber ein Druck auf Pedal 4, oder ein Zug auf die Stange s oder drgl. ausgeübt, so geht der Rahmen R und mit ihm auch die darauf angebrachten Klammern K (Fig. 1, 1 a und 1 b) nach unten, wodurch 
 EMI2.2 
 einigung beider federnd abstehenden Hälften der Schraubenmutter verursachen, so dass diese Schraubenmutter, an dem Gewinde M gleitend, die Umdrehung der Welle 17 um 1800 verursacht. Der weiteren Umdrehung wird durch das Gewinde 88 selbst oder auch durch geeignete 
 EMI2.3 
   weitere   180  erfolgen, so wird wieder ein neuer Tritt auf Pedal 4 gemacht. 



   Übrigens u. zw. vorteilhafter kann die Schraubenmutter   M   eine konische äussere Form bekommen, wobei anstatt der Klammern K, K' über der konischen Schraubenmutter eine konische Kappe oder ein federnd schwebender Ring angebracht wird, bei dessen Herabschiebung beide federnd abstehenden Teile der konischen Schraubenmutter vereinigt und die Umdrehung der Welle vollzogen wird. 



   Pneumatische Wendevorrichtung. Soll anstatt der mechanischen eine pneumatische oder   drgL   Kraft zur Anwendung kommen, so bekommt der Drehwellenansatz anstatt einer schraubenartigen eine schaufelradartige Form R, Fig. 2 im Aufriss und 2'im Grundriss. 
 EMI2.4 
 Die Pressluft entweicht dann durch den Kanal   kl.   Ein am Ende der   grösseren Schaufel S'an-   gebrachter Anker   1/1 kommt   mit dieser Schaufel S'dort zu stehen, wo sich im ersten Stadium der Ruhelage die diametral gegenüberliegende grössere Schaufel S mit Anker n befand und wird von Magnete m angehalten. Nach jedem Druck auf den Blasebalg B wird nun die Welle 22 mittels des mit derselben gekuppelten   Scha. ufelra. da. rtigen   Ansatzes mit 2 oder mehreren Schaufeln um je 180"gedreht. 



   Um die Wirkung der Pressluft zu erhöhen, kann man dem im Gehäuse G angebrachten Ansatze R anstatt einer rundscheibenartigen eine solche Mantelfläche verleihen, dass in dem Raume   K die Ahständc   zwischen dieser Mantelfläche und der inneren Wand des Gehäuses (j In der Umdrehungsrichtung   h & zur Schaufel S   zunehmen und gegen Schaufel S'bis an ein Minimum abnehmen, während in dem Raume   Kdie   Abstände des Minimum bei S und Maximum bei S' erreichen, so dass dadurch dem Luftstrome in der Umdrehungsrichtung anfangs eine 
 EMI2.5 
 umgebogeneschiefeEbenebekommt. 



   Elektrische Wende-Vorrichtungen. Soll die Welle 22 durch eine elektrische bzw. electro- 
 EMI2.6 
 Magnete bzw. Elektromagnete S. sss und   S'ses's   welche Elektromagnete, Fig. 3 (Grundriss samt Schaltungs-Schema) so angeordnet sind, dass sie sich an der ersten Hälfte des Radumfanges von 0 bis 180  niedriger an der zweiten Hälfte, d. i. von   1800 bis 3600   höher befinden, so dass 
 EMI2.7 
 gestossen werden. 



   Die   Abstossungskraft   ist je nach Bedarf z. B. so bemessen, dass eine 1800 betragende Umdrehung erfolgt. 



   Um die Vorbeibewegung der sich abstossenden gleichnamigen Pole zu ermöglichen, wird der Betriebsstrom vor   Annäherung zweier   Pole etwa durch im Schleifring Sch passend angeordnete   Unterbrechungsstellen   kurz unterbrochen und erst dann wieder geschlossen, wenn sich die Pole unmittelbargegenüberstehen. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Weitere Umdrehung über 1800 wird dadurch verhindert, dass die niedriger gelegenen Elektromagnete so lange stromlos sind, bis ein neuer Druck auf Pedal   t'deys   Tasters T (Fig. 3) ausgeübt wird. 



   Der Fusstaster   T   besitzt 2   Kontakt. stellen ab   und al bl, an welchen die von der Batterie B führenden Stromleitungen St oder   St',   je nach dem Pedal t oder   t betätigt wild, geschlossen   werden. Wird Pedal t angedrückt, so wird die Stromleitung St, welche   vom + Pol   über Elektromagnet E dann über Schleifschiene   Sch",   Schleifkontakt   S hc, Elektromagnete sss S   und deren Verbindungen st, dann über   Schleifkontakte Schi   und   Soch,   wie auch über einen, diese beiden Kontakte verbindenden und von der anderen Leitung St' isolierten, an der Welle 22 angebrachten Kontaktring, dann wider mittels St über a b zum-Pol der Batterie B geführt werden,

   wobei vom Elektromagnete E die demselben mit gleichnamigen Polen zugewendeten Elektromagnete S s s und   8   so lange abgestossen werden, bis sich die stromlosen Elektromagnete E'und   S'begegnen.   



  Wird dann ein Druck auf Pedal t ausgeübt, so werden in ähnlicher Weise die Elektromagnete E' und S' betätigt, worauf eine weitere Umdrehung der Welle 22 um 1800 erfolgt. 



   Die Anwendung der still funktionierenden   pneumatc. en   oder elektrischen Betriebskraft ersetzt dabei alle sonst unverlässlichen Vorrichtungen zum Dämpfen der Geräusche. 



   Die hiermit vervollkommneten bzw. neuartigen   Umdrehungs-Vorrichtungen können   nicht nur zur Betätigung von Notenblattwendern, sondern auch anderer Wende-Apparate dienen. 



  Diese neuartigen Umdrehungs-Vorrichtungen eignen sich auch besser als alle andere zur Bildung von Zentral-Notenblattwendern, welche darauf beruhen, dass durch einen Druck auf einen elektrischen Taster oder auf eine pneumatische Birne"u. drgl. eine grössere Reihe von Notenblattwendern z. B. für das ganze Orchester betätigt werden kann. 
 EMI3.1 
 
1.   Wendevorrichtung für   Notenblätter u.

   dergl., bei welcher in bekannter Weise durch Verschieben einer Mutter die mit Schraubengängen versehene Hauptwelle der Wendevorrichtung in Drehung versetzt werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass die als ein verschiebbarer Ansatz an der Hauptwelle angeordnete Mutter (M) aus zwei normalerweise durch Federn auseinandergehaltenen Teilen    !,   besteht, die nur bei Verschiebung der mit geeigneten Ansätzen versehenen Pedalstange in der einen Richtung durch doppelkeilförmige Angriffsflächen (K) oder durch einen, die zweckentsprechend konisch gestaltete, zweiteilige Mutter umgreifenden Ring bzw. eine konische Kappe oder dgl.

   zusammengepresst werden und   direkt aut   die mit Schraubengängen 
 EMI3.2 
   Pedalstange   dagegen frei auseinander federn, so dass eine Rückdrehung der Hauptwelle der Wendevorricht ung nach der durch entsprechende Bemessung des   Pedalhubs   und der Schraubensteigung erfolgten, genau z. B. 180  betragenden Vorwärtsdrehung der Hauptwelle verhindert wird. 



   2. Wendevorrichtung für   Notenblätter   oder drgl., dadurch gekennzeichnet, dass auf der Hauptwelle ein schaufelradartiger Ansatz   (R)   mit zwei sich   normalerweise   nächst der Einbzw. Ausblaseöffnung diametral gegenüberstehenden, grösseren, in gewöhnlicher oder in einer durch Spirale sp (Fig. 2') angedeuteten Form hergestellten Schaufeln, beziehungsweise mit noch mehreren kleineren Schaufeln, so angeordnet und mit einem, eine abgemessene   Pressluftmenge   liefernden   Blasla. ! g   so verbunden ist, dass beim Einblasen der Pressluft   in's   Radgehäuse das Rad sich um genau 180  dreht, worauf es durch irgend eine geeignete Sperrvorrichtung, z. B. einen Magneten in der Normalstellung festgehalten wird. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. 3. Wendevorrichtung für Notenblätter oder dgl., dadurch gekennzeichnet, dass ein an der Hauptwelle ansatzförmig angebrachtes Elektromagnetrad (R) auf jeder seiner Umfanghälften je einen Schleifkontakt (S (7) und je einen oder mehrere Elektromagnete trägt, die mit einem oder zwei festen Elektromagneten derart zusammenwirken, dass bei Einschaltung des, bezw.
    eines der festen Elektromagnete und der einen Hälfte der beweglichen Magnete durch einen, die beiden Erregerstromkreise regelnden Schaukelschalter (T) das Magnetrad genau 1800 Drehung ausfiihrt, indem der Erregerstrom im geeigneten Moment durch den Stromschliesser (Sch') selbsttätig unterbrochen wird, während nach 180 Drehung beim Anlangen des Magnetrades in der Endstellung der zweite Erregerstromkreis am Schleifkontakt der zweiten Umfangshälfte vorbereitet wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT37931D 1903-11-26 1903-11-26 Wendevorrichtung für Notenblätter u. dgl. AT37931B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT37931T 1903-11-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT37931B true AT37931B (de) 1909-07-10

Family

ID=3555510

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT37931D AT37931B (de) 1903-11-26 1903-11-26 Wendevorrichtung für Notenblätter u. dgl.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT37931B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4342069A1 (de) Positionsdetektor
DE2712597A1 (de) Vorrichtung zur umwandlung einer drehbewegung in eine linearbewegung
AT37931B (de) Wendevorrichtung für Notenblätter u. dgl.
DE202012100603U1 (de) Antriebseinheit für Stufenschalter
DE2365993C3 (de) Elektromagnetische Hupe
DE3236293C2 (de) Sicherheitsvorrichtung für Stellgeräte wie Ventile od.dgl.
DD246524A1 (de) Vorrichtung zum betaetigen der leitzungen einer produktenweiche
EP2676920B1 (de) Antriebsvorrichtung für ein Ventil einer Getränkeabfüllanlage
DE4020275C2 (de) Stellenantrieb zur Einstellung von zwei selbsthaltenden Lagen
DE621128C (de) Elektrischer Schalter mit einem leitende Fluessigkeit, insbesondere Quecksilber, enthaltenden U-Rohr
DE588166C (de) Einrichtung zum selbsttaetigen Anruf bestimmter Teilnehmerstellen in Selbstanschluss-Fernsprechanlagen
DE478572C (de) Vorrichtung zum schnellen Ausruecken von Klinken und anderen Organen, insbesondere zur Verwendung bei elektrischen Schaltern
DE566957C (de) Magnetelektrische Lampe mit einem mehrteiligen, aus Isolierstoff bestehenden Gehaeuse
AT51843B (de) Elektrisches Viertelstunden- und Wiederholungsschlagwerk für Haupt- und Nebenuhren.
DE130865C (de)
DE650083C (de) Elektrischer Aufzug fuer Uhrwerke
DE613613C (de) Vorrichtung zur elektrischen Fernsteuerung mit einem elektromagnetischen Resonanzantrieb
DE661326C (de) Waehler mit zwei Bewegungsrichtungen
DE525895C (de) Vorrichtung an Werkzeug-, besonders an Schleifmaschinen mit selbsttaetiger Abstellung mittels eines durch einen Taster beeinflussten elektrischen Kontaktes
AT209598B (de) Gerät zur Umwandlung von elektrischen Signalen in mechanische Verstellungen mit Leistungsverstärkung
AT66043B (de) Einrichtung zur Fernübertragung von Bewegungen.
DE165315C (de)
DE468226C (de) Motorlaufwerk fuer Schalteinrichtungen
AT116156B (de) Signalanlage für Wächterkontrolle, Feuermeldung od. dgl.
AT254690B (de) Photographischer Verschluß mit elektronisch gesteuerter Zeitbildungseinrichtung