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Vorrichtung zur Nachahmung des Schneefalles.
Die durch ein beliebiges Triebwerk zu bewirkende schnelle Rotation eines Körpers, dessen horizontale Projektion eine genügende Flächenausdehnung besitzt, wird benützt, um den Schneefall im Zimmer nachzuahmen und zwar dadurch, dass aus einem über diesem Körper angebrachten, ihn nicht berührenden, unten offenen Behälter kleine weisse Papierteilchen oder sonstige schneeähnliche Masseteilchen, mit denen er gefüllt wurde, auf den erwähnten Körper herabfallen, und von dessen Oberfläche in Folge der Zentrifugalkraft nach allen Seiten hin woggeschleudert werden. Das Herabfallen der Papierteilchen etc.
wird einerseits dadurch gesichert, dass der Behälter im Innern eine mulden-oder trichter- ähnliche Form besitzt, deren engere Öffnung dem rotierenden Körper benachbart ist, und anderseits dadurch, dass von letzterem aus ein mit schraubenflächenförmigen Höhlungen oder Armen versehener Bestandteil, der die Rotation mitmacht, in das Innere des vorerwähnten Behälters eintaucht, um durch seine Bewegung die Papierteilchen etc. zu zwingen herabzufallen. Die Rotationsvorrichtung wird an einer vertikal zu stellenden Stange befestigt, von der auch ein Arm zur Befestigung des Behälters weggeht. Die Vorrichtung kann auch auf passende Weise z. B. mit dem Stamm eines Christbaumes etc. verbunden werden.
Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform, bei welcher das Triebwerk ein bekanntes, durch Federkraft bewegtes Laufwerk ist und beispielsweise ebenso wie der Behälter an einer seitlich davon angeordneten Stange t befestigt ist. Die Feder a, deren äusseres Ende bei b festgehalten ist, sucht die Achse c, mit der ihr inneres Ende verbunden ist, zu drehen. Diese Achse trägt ein Sperrad d, das durch Vermittlung det bperrklinke e auf das lose aufgestee kte Zahnrad f wirkt. Letzteres bewegt den Trieb 9 und folglich auch das Zahnrad h, das mit dem Triob 9 auf derselben Achse sitzt. Das Rad h treibt den Trieb i und das auf dessen Achse 1 sitzende Zahnrad k.
Auf der Achse l ist der in Rotation zu versetzende Körper, hier eine ebene Scheibe m, befestigt und auf der Scheibe rn ist eine Mischvorrichtung n angebracht, die in das Innere des die Papierteilchen etc. enthaltenden. hier konischen Behälter p hinaufragt und die Form einer Art Förderschnecke besitzt.
Das Rad k bewegt den Trieb r und daher auch den Windfang s, der mit l'auf derselben Achse sitzt. All Achsen haben ihre Lager in zwei parallelen Platten, die durch Stützen b gehalten werden, und auch eine Hülse o zwischen sich enthalten, die zum
Aufstecken der ganzen Vorrichtung auf einen Stab t dient. Auf dem Stabe t ist der Arm z befestigt, auf den der Behälter p aufgehängt wird.
Die untere Platte q enthält ein Loch, durch welches der Stift des Ringes u geht.
Dieser Stift ist mit dem einen Ende einer Feder v vernietet, deren anderes Ende an der
Platte q befestigt ist. Mittels eines Kettchens w kann die Feder v wie die Zeichnung zeigt, herabgezogen werden, so dass dem Gang des durch die Feder a getriebenen Lauf- werkes nichts im Wege steht. Hört aber der Zug w auf, so geht die Feder p in ihre
Ruhelage hinauf und macht der Drehung des Windfanges ein Ende, wodurch das Laufwerk zum Stillstand gebracht ist.
Die Stange t könnte auch, anstatt seitlich des Laufwerkes, zentral unter demselben angeordnet und an der unteren Platte q befestigt sein, während der Tragarm z an der oberen Platte q angebracht sein kann.