AT37742B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Betriebsgases für Explosionskraftmaschinen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Betriebsgases für Explosionskraftmaschinen.

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AT37742B
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Bernhard Thiemich
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Bernhard Thiemich
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  Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Betriebsgases für   Explosionskraftmaschinen.   
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 eines Betriebsgases für Explosionskraftmaschinen aus Kohlen   ohne Anwendung einer Generator-   gasanlage. 



   Die in der Zeichnung dargestellten Vorrichtungen sollen nur die Wirkung   des Verfahrens   
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Das Wesen des Verfahrens besteht darin, dass die Erhitzung und Entgasung der Kohle auf einer oder mehreren erhitzten Flächen in   pulverförmigem     Zustande   unter   Abschluss   der Luft stattfindet, in der Weise, dass eine Verbrennung nicht stattfinden kann, ferner dass die Kohle zur schnelleren Erhitzung und Entgasung auf die erhitzte Fläche aufgepresst und die   periodisch' ;

       Kohienzuführung   so geregelt wird, dass vor oder bei erneuter Zufuhrung der Kohle auf die Er-   hitzungs-und Entgasungsfläche   die entgasten Rückstände von der Erhitzungsflche entfernt werden, um die Abmessungen der letzteren   nutglichst zu beschränken.   



   Da durch die eigenartige   Kohlenzufühiungsregelung   und schnelle   Kohlenentgasung e   ermöglicht wird, nur gerade so viel Gas zu erzeugen, wie vom Arbeitskolben angesaugt wird. kann der   Gasuostand 80   niedrig gehalten werden, dass ber plötzhcher Betriebseinstellung eim   Gaaüberschuss,   wie dieses bei den Generatoren der Fall ist, nicht   vorhanden ist. wodurch einer   seits eine rationelle Ausnützung des Gases und der Kohle erreicht wird und andererseits Explosions gefahren ausgeschlossen werden. 
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 an einem Zylinderkopf veranschaulicht und zwar ist Fig.   I   eine Seitenansicht in   teilweisem   Schnitt und Fig. 2 eine Vorderansicht in teilw. Schnitt.

   Die Fig. 3 und 4 zeigen eine kombinierte Vorrichtung. a ist der Entgasungskörper, auf dessen   Oberfläche   die Erhitzung und Entgasung der Kohle stattfindet. Der von dem Entgasungskörper umschlossene Hohlraum steht durch den Kanal b mit dem Zylinder in Verbindung und wird durch die explodierten Gase erhitzt. Der Antrieb der Maschine bis zur Erhitzung kann durch Benzin oder anderen Brennstoff erfolgen. 



   Nachdem nun eine genügende Erhitzung des   Entgasungskörpers   erfolgt ist, werden die 
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 gasungsfläche von links nach rechts bis zur punktierten Stellung   bewegt. Sie breitet die Kohle   vor sich in dünner Schicht aus und presst dieselbe auf die heisse   Entgasungsfläche, sodass die   Entgasung sofort erfolgt. Die Gase entweichen nach oben in das Gassammelrohr i, von wo sie dann zum Zylinder   geführt   werden. 



   In die Gasleitung i kann noch ein geeigneter Sammelbehälter und Reiniger geschaltet werden. Nach erfolgter Entgasung werden die Kohlen, bei Rückgang der Antriehsstange h mit der Walze g, durch den Abstreicher k von der Entgasungsfläche herunter in den geschlossenen 
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   Bei der in Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsform ist die Vorrichtung so ausgebildet. dass die jeweilig auf die erhitzte Fläche a zu streuende Kohle zwischen der Walze g und dem Abstreicher k   niederfällt, derart, dass gleichzeitig mit dem Abstreicher   der entgasten, das Auftragen 

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 und Aufwalzen der frischenKohle erfolgt. Damit das geschehen kann, steht der Trichter f mit dem   Walzenträger n   in solcher Verbindung, dass er bei dessen hin-und hergehenden Bewegung um die Walzenachse d schwingt (Fig. 3). Der Abstreicher k wird durch den Arm n'am Walzenträger n in bestimmter Lage festgehalten.

   Der Trichter f ist an seiner unteren Mündung mit einer Verschlusskappe versehen, die mittels Gewicht oder Feder zu verschliessen ist, sodass sie sich nur dann öffnet, wenn durch das Walzenpaar c neues Material aus dem Kanal m in den Trichter hineingedrückt wird, Fig. 3 zeigt die Vorrichtung während des   Abstreichens   der entgasten und beim Auftragen bezw. Aufwalzen frischer Kohle. In dieser Figur zeigen linksseitig 
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 in solche Stellung gebracht wird, dass beim darauf   legenden   Vorwärtsgange der Stange   h   der   Abstreicher   und die Walze   9   die Entgasungsplatte a wieder berühren. Die Beheizung der Platte a kann, wie in Fig. 1 und 2 dargestellt, von dem Zylinder aus oder auch mit besonderen Heizvorrichtungen beispielsweise Gasbrennern erfolgen.

   Wie aus Fig. 4 zu ersehen ist, lassen sich mehrere solche Vorrichtungen so vereinigen, dass bei der   Rückwärtsverschiebung   der einen   Kobleauftragvorrichtung die andere Vorrichtung eine Vorwärtsbewegung ausführt, sodass ein fortwährendes Auftragen neuer Kohle stattfindet.   



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Herstellung eines Betriebsgases für Explosionsgasmaschinen aus pulverisierter Kohle, dadurch gekennzeichnet, dass die Kohle periodenweise in abgemessener Menge auf eine erhitzte Fläche fällt und auf diese gepresst wird und dass nach erfolgter Vergasung die Rückstände von der Fläche entfernt werden, bevor eine neue Ladung auf sie aufgelegt wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zerkleinerung der Kohle durch zwei in die Brennstoffzuleitung eingebaute Walzen (e) erfolgt, während das Andrücken an die Fläche des Vergaaungakörpera durch eine hin-und herbewegte Rolle (g), das Abstreifen durch einen vor der Rolle angebrachten Körper (k) bewirkt wird.
    3. Vorrichtung zur Ausführung des im Anspruch 1 bezeichneten Verfahrens, dadurch gekennzeichnet, dass der Kohlezuführungstrichter (f) zwischen die Walze (g) und dem Abstreichen (k) einmündet, sodass gleichzeitig mit der Beseitigung der entgasten Kohle neue Kohle aufgetragen wird.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Walzenträger (n) in seiner vorderen Endstellung durch einen Arm (o) und einen Anschlag (/soweit um eine Befestigungsstelle an der Stange (h) geschwungen wird, dass der Abstreicher (k) und die Walze (g) beim Rückwärtsgange die Entgasungsfläche (a) nieht berühren.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstreicher (k) und die Walze (g) durch den Arm (o) und einen zweiten Anschlag p wieder in Gebrauchsbereitschaft eingestellt werden.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Kohlezuführungstrichter (f), sowie Auftragwalzen (g), Abstreicher (k) derart zu einer Vorrichtung vereinigt sind, dass beim Rückgange des einen Trichters, der andere Trichter mit dem Abstreicher (k) und der Walze (g) in Wirksamkeit tritt.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Trichter durch eine nachgiebige Platte verschlossen wird.
AT37742D 1908-05-22 1908-05-22 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Betriebsgases für Explosionskraftmaschinen. AT37742B (de)

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