DE47276C - Dampferzeuger mit Feuerung mittels geschmolzener Schlacke - Google Patents
Dampferzeuger mit Feuerung mittels geschmolzener SchlackeInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22B—METHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
- F22B1/00—Methods of steam generation characterised by form of heating method
- F22B1/02—Methods of steam generation characterised by form of heating method by exploitation of the heat content of hot heat carriers
- F22B1/04—Methods of steam generation characterised by form of heating method by exploitation of the heat content of hot heat carriers the heat carrier being hot slag, hot residues, or heated blocks, e.g. iron blocks
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei dem vorliegenden Dampferzeuger erfolgt die Verdampfung des Wassers in der Weise,
dafs man dasselbe direct mit geschmolzener Schlacke in Berührung bringt. In beiliegender
Zeichnung veranschaulicht Fig. 1 den Dampferzeuger im Grundrifs, während Fig. 2 bis 4
Einzelheiten zeigen.
Wrie aus Fig. 1 und 3 zu ersehen, ist mit
A der Dampferzeuger bezeichnet, mit B der Dampfsammler, mit C der Schlackenwagen,
mit D der Deckel für den Dampferzeuger, mit E ein Joch zum Schliefsen des Deckels D1
mit F, Fig. 2, ein Cylinder innerhalb des Dampferzeugers, um einen ringförmigen Raum
zu bilden, mit G ein Futter, welches nach Wunsch gebraucht werden kann, mit H das
Wasserrohr, mit /, Fig. 4, das von dem Dampferzeuger nach dem Dampfsammler gehende
Dampfrohr. Die Dampfsammler können in der Form verschieden sein, ebenso die Anordnungen
der Theile und die Mittel, um die geschmolzene Schlacke einzuführen und die erkaltete
zu entfernen.
Bei dem in der beiliegenden Zeichnung veranschaulichten Apparat tritt der in der vorzugsweise
cylinderförmig hergestellten Kammer A erzeugte Dampf nach dem Dampfsammler
B über, um hier von den aus der heifsen Schlacke etc. mitgerissenen Unreinigkeiten
gereinigt' zu werden. Der Dampferzeuger A besteht, wie bereits erwähnt, aus
einem mit einem Boden versehenen Cylinder, dessen anderes offenes Ende dazu dient, den
die Schlacke enthaltenden Wagen u. s. w. einzulassen, welcher mit seinen Rädern auf den
in der Kammer A vorgesehenen Schienen rollt, so dafs er vor- und rückwärts bewegt werden
kann. Erwähntes offenes Ende der Kammer A wird nach der Aufnahme der Schlacke
dampfdicht geschlossen. Dies kann mittelst des Joches E in Verbindung mit einer Schraube
geschehen. Die Kammer A hat aufserdem ein Wasserzuführungsrohr H und ferner ein Rohr /
zur Ableitung des Dampfes nach dem Dampfsammler B erhalten. Letzterer ist, wie in
Fig. 4 angedeutet, so hoch mit Wasser gefüllt, dafs die Mündung des Dampfrohres / noch
unter dem Wasserspiegel liegt. Da demnach der Dampf gezwungen wird, durch das Wasser
zu steigen, so setzt er in diesem sämmtliche aus der Kammer A mitgerissenen Unreinigkeiten
ab. Der auf diese Weise gereinigte Dampf gelangt dann schliefslich durch ein Rohr J nach der Verbrauchsstelle. Offenbar
kann die Dampfsammei - oder Reinigungskammer B auch fehlen und das Dampferzeugungsverfahren
ohne dieselbe ausgeführt werden, doch ist ihr Gebrauch sehr zu empfehlen. Auch kann der in mehreren Kammern A erzeugte
Dampf in einer Kammer B gewaschen werden. Nach Wunsch kann die Dampferzeugungskammer
aus zwei Cylindern A und F bestellen, wie in der Modification Fig. 2 angegeben,
wodurch ein ringförmiger Raum entsteht; aufserdem kann man an dem Cylinder F
ein Futter G von Gufseisen oder einem anderen Material anbringen. Der zwischen den
Cylindern A und F gebildete Raum -ist fortwährend mit Wasser gefüllt, . um so einem
Verlust an Wärme vorzubeugen, während das
Futter G den Cylinder F vor Zerstörung durch die strahlende Wärme des Schlackenblockes
oder durch den mit Hülfe dieses Blockes erzeugten Dampf bewahrt.
Zum Betrieb des Dampferzeugers wird eine gewisse Menge erhitzter oder geschmolzener
Schlacke oder anderen ähnlichen Materials in die Dampfkammer A gebracht, diese dampfdicht
geschlossen und hierauf Wasser in Form eines Strahles oder von Sprühregen eingebracht.
Letzteres verwandelt sich, da es in directe Berührung mit der heifsen Schlacke kommt, in
Dampf, um dann durch eine Reinigungskammer oder direct nach dem Verbrauchsort zu ziehen.
Sobald die Schlacke derartig erkaltet ist, dafs sie keinen Dampf mehr zu erzeugen vermag,
öffnet man : die Thür der Kammer A und ersetzt die erkaltete Schlacke durch einen heifsen
Block, worauf dann der unterbrochene Procefs nach Bedarf fortgesetzt wird.
Claims (1)
- Pate nt-An sp R υ CH :Vorkehrung zur Erzeugung von Dampf, dadurch gekennzeichnet, dafs man in eine verschliefsbare Kammer A einen Behälter mit geschmolzener Schlacke bringt und auf die Schlacke Wasser so lange einwirken läfst, bis dieselbe erhärtet, worauf der erkaltete Block durch einen heifsen ersetzt wird, wobei die mit Wasserzuführung und Dampfableitung ausgestattete verschliefsbare Kammer A, in deren Innern ein Geleise zur Aufnahme eines die geschmolzene Schlacke enthaltenden Wagens oder dergleichen angebracht ist, mit einer Dampfsammei- oder Reinigungskammer B verbunden sein kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE47276C true DE47276C (de) |
Family
ID=322327
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT47276D Expired - Lifetime DE47276C (de) | Dampferzeuger mit Feuerung mittels geschmolzener Schlacke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE47276C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3203016A1 (de) * | 1982-01-29 | 1983-08-11 | Oschatz Gmbh | Anlage zur gewinnung der fuehlbaren waerme von heissen werkstuecken |
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Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
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