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Die Erfindung betrifft ein Dachverschalungselement mit integrierter Dachlatte, das direkt auf den Dachsparren befestigt wird und an dem die Dachziegel direkt eingehängt werden, bestehend im wesentlichen aus einem brettförmigen Grundkörper und einem damit fest verbundenen lattenförmigen, an einer Längsseite über den Grundkörper vorragenden, sich über die Gesamtlänge des Grundkörpers erstreckenden, als Dachlatte dienenden Ansatz, nach Patent Nr. 347649.
Bei den Dachelementen gemäss dem Stammpatent Nr. 347649 hat es sich als nachteilig erwiesen, dass eine Hinterlüftung der Dachziegel, wie sie bei dem herkömmlichen Aufbau des Unterdaches mit Konterlattung auftritt, nicht stattfindet und dass eventuell eingedrungenes Wasser nicht ablaufen kann. Ähnlich sieht es bei den Dachverschalungselementen gemäss der AT-PS Nr. 301813 aus, die ebenfalls aus einem brettförmigen Grundkörper und einer darauf entlang einer Längskante angeordneten Dachlatte bestehen. Die Dachlatte, die dabei bündig mit der einen Längskante abschliesst, weist zwar bereits mittig angeordnete Durchgangsöffnungen für die Belüftung auf, die jedoch noch nicht dem gleichzeitigen ungehinderten Abfluss von eingedrungenem Wasser dienen können.
Für einen solchen ungehinderten Wasserabfluss sind daher zusätzliche zwischen Grundkörper und Dachlatte angeordnete Distanzeinlagen vorgesehen, so dass durch die dadurch gebildeten Schlitze das Wasser ablaufen kann.
Aufgabe der Erfindung war es daher, das Dachelement gemäss dem Stammpatent Nr. 347649 so zu verbessern, dass sowohl eine Hinterlüftung der Dachziegel erfolgt, als auch eingedrungenes Regen- oder Schmelzwasser abfliessen kann.
Gelöst wird diese Aufgabe gemäss der Erfindung dadurch, dass der als Dachlatte dienende lattenförmige Ansatz, wie an sich bekannt, Durchbrechungen aufweist, und dass diese Durchbrechungen bis zur Oberseite des Grundkörpers hinabreichen, d. h. mit der Oberseite des Grundkörpers bündig abschliessen, oder an der Unterseite von einer Platte begrenzt sind, die auf der Oberseite des Grundkörpers angeordnet, breiter als der lattenförmige Ansatz ausgebildet und von einer sich auf der Oberseite des Grundkörpers befindlichen Deckschicht bedeckt ist, wobei die Durchbrechungen somit in jedem Fall zugleich ausser für die Durchlüftung auch für den Wasserablauf dienen.
Die Durchbrechungen befinden sich somit an der Unterseite des lattenförmigen Ansatzes, d. h. der Seite, die dem Grundkörper zugewendet ist, und gewährleisten gleichzeitig eine gute Durchlüftung und einen problemlosen Abfluss von eventuell eingedrungenem Wasser.
Der Querschnitt der Durchbrechungen wird so gewählt, dass er den Regeln der Baukunst entspricht. Die Summe der Flächenquerschnitte der Durchbrechungen soll dabei mindestens 1/3000 (ein Dreitausendstel) der Dachgrundfläche ausmachen.
Der lattenförmige Ansatz selbst kann jede gewünschte Form aufweisen, die es gestattet, die Dachziegel entsprechend den üblichen Regeln sicher einzuhängen. Zweckmässig haben die erfindungsgemäss eingesetzten lattenförmigen Ansätze eine Gestalt, die im Querschnitt ein Rechteck, ein Quadrat, ein rechtwinkeliges Dreieck oder einen rechten Winkel darstellen. Je nachdem, aus welchem Material die erfindungsgemässen lattenförmigen Ansätze hergestellt sind, können sie massiv oder innen hohl sein und entweder aus einem nagelbaren Material bestehen, oder sie weisen in Abständen Löcher auf, die ein Annageln gestatten.
Je nachdem, ob der lattenförmige Ansatz aus einem massiven Material besteht oder beispielsweise aus einem Winkelblech, kann die an der Unterseite des Ansatzes alternativ vorgesehene Platte gleichzeitig an der Querschnittgestaltung des lattenförmigen Ansatzes teilnehmen. Ist der erfindungsgemässe lattenförmige Ansatz hohl und weist er im Querschnitt ein Rechteck oder ein rechtwinkeliges Dreieck auf, so kann die über den lattenförmigen Ansatz an einer Seite hinausragende Platte gleichzeitig die Unterseite des erfindungsgemässen lattenförmigen Ansatzes bilden, wobei sich in dem herausragenden Teil der Unterplatte Löcher zum Annageln des erfindungsgemässen Dachverschalungselementes befinden.
Selbstverständlich kann die Platte aber auch für besondere Anwendungszwecke über beide Längsseiten des lattenförmigen Ansatzes hinausragen.
Bei den erfindungsgemässen Dachverschalungselementen übernimmt der lattenförmige Ansatz nicht nur die Dachlattenfunktion, sondern auch eine Überlappungsfunktion, wodurch eine wasserdichte Gesamtdachverschalung erreicht wird, ohne dass dadurch an diesen Stellen die Möglichkeit für einen Dampfausgleich unterbunden wird.
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Die erfindungsgemässen Dachverschalungselemente eignen sich insbesondere zur Verschalung von Sattel-, Walm- und Pultdächern. Wenn gewünscht, können sie an der Oberfläche, die nach der Anbringung vom Gebäudeinneren zu sehen ist, eine besondere Strukturierung bzw. Profilierung und/oder Farbgebung oder eine Holzmaserung aufweisen.
Das erfindungsgemässe Dachverschalungselement kann aus jedem beliebigen, für die Zwecke der Erfindung geeigneten Material hergestellt sein, wobei der Grundkörper vorzugsweise aus einem andern Material besteht als der lattenförmige Ansatz. Gemäss einer andern Ausführungsform besteht das ganze erfindungsgemässe Dachverschalungselement aus einem einzigen Material, u.
zw. der Art, dass das Dachverschalungselement quasi "aus einem Stück" oder "aus einem Guss" ist. Zu geeigneten Materialien, aus denen der Grundkörper und gegebenenfalls der lattenförmige Ansatz der erfindungsgemässen Dachverschalungselemente bestehen können, gehören beispielsweise Kunststoffschäume, insbesondere Polyurethanhartschaumkunststoffe, die Materialien, aus denen die im Handel unter der Bezeichnung Herklit erhältlichen Platten hergestellt sind, und Schaumstoffbetons, sowie entsprechend präparierte witterungsbeständige Spanplatten.
Ist der erfindungsgemässe lattenförmige Ansatz aus Blech, z. B. einem verzinkten Eisenblech, und hohl, so stellt man ihn vorzugsweise so her, dass man einen Blechstreifen kontinuierlich oder diskontinuierlich so ausstanzt, dass man an den gewünschten Stellen die halbkreisförmigen, rechteckigen oder anders geformten Durchbrüche erhält, wobei man gleichzeitig oder in einem folgenden Arbeitsgang in der herausragenden Platte die zum Annageln notwendigen Löcher anbringt. Ist dies geschehen, wird der Blechstreifen in die gewünschte Querschnittform umgebogen. Selbstverständlich lassen sich derartige Profile auch kontinuierlich mittels Extrusion, z. B. entsprechender Aluminiumlegierungen oder aus Kunststoffen, die gegebenenfalls durch Zusatz von Füllstoffen, wie Glasfasern, verstärkt sind, herstellen.
Die Durchbrechungen und die Löcher zum Annageln werden dann mittels bekannter Techniken, z. B. durch Bohren und/oder Fräsen, angebracht.
Um einen besseren Halt des lattenförmigen Ansatzes mit dem Grundkörper zu haben, ist die Platte des lattenförmigen Ansatzes am Ende abgewinkelt und durchlöchert und ragt in den Schaumstoffkörper hinein. Die herausragende Platte kommt dabei unter der Deckschicht, z. B. einer Kaschierung aus Aluminiumfolie, zu liegen, so dass das Wasser abfliessen kann, ohne dass es mit dem Schaumkunststoff in Berührung kommt.
In den Fällen, in denen der lattenförmige Ansatz ebenfalls wie der Grundkörper aus einem Schaumkunststoff besteht, ist es von Vorteil, wenn das erfindungsgemässe Dachverschalungselement zusätzlich in dem lattenförmigen Ansatz zur Verstärkung der Kante, an der die Ziegel angehängt werden, ein winkelförmiges, vorzugsweise in Längs- und in Querrichtung durchlöchertes Verstärkungsprofil oder ein ebenfalls in Längs- und Querrichtung durchlöchertes volles oder hohles im Querschnitt rechteckiges Verstärkungsprofil über die gesamte Länge des lattenförmigen Ansatzes enthält.
Je nachdem, aus welchem Material das erfindungsgemässe Dachverschalungselement besteht, kann es von Vorteil sein, wenn die obere Deckschicht des Dachverschalungselementes zusätzliche Beschichtungen oder Blechverkleidungen aufweist. Demzufolge können die erfindungsgemässen Dachverschalungselemente auch aus einem Blechprofil, beispielsweise aus Aluminium, in dem der lattenförmige Ansatz direkt integriert ist, und einer entsprechenden Einlage, beispielsweise einer eingeklebten Styrophoreinlage, bestehen.
Die erfindungsgemässen Dachverschalungselemente weisen daher vorzugsweise eine "Sandwich-Konstruktion" (auch als"Leichtkern-Verbundkonstruktion"bezeichnet) auf. Als Sandwich-Konstruktion bezeichnet man Profile, Platten oder räumliche Körper aus festen, vorzugsweise dünnen oder sehr dünnen Deckschichten, die mit einer spezifisch leichten Kernlage fest verbunden sind und von dieser grossflächig gestützt werden. Die Stützfähigkeit des Leichtstoffkerns ist von seinem Raumgewicht und von seiner Verbindung mit den Deckschichten abhängig. Bevorzugt dienen als Leichtstoffkerne, die auch gleichzeitig isolierend wirken, solche aus Schaumstoffen, insbesondere aus harten Polyurethanschaumstoffen, die in den verschiedensten Raumgewichten erzeugt werden können.
Die Polyurethanhartschaumstoffe, insbesondere solche auf Polyisocyanuratbasis (PIR-Schaum), werden daher gemäss der Erfindung bevorzugt eingesetzt. Vorzugsweise sind diese Schaumstoffe zusätzlich mit flammhemmenden Zusätzen versehen, bzw. es werden solche Ausgangs-
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materialien gewählt, die eine flammhindernde bzw. flammhemmende Wirkung haben. Ausserdem können diese Schaumstoffe in beträchtlichem Masse Füllstoffe enthalten, sei es auf Basis mineralischer feinzerteilter Füllstoffe oder in Form von Holzmehl, wodurch beispielsweise die Druckfestigkeit erhöht werden kann.
Auch ist es möglich, solche Systeme einzusetzen, bei denen bei der Polymerbildung verschiedene Reaktionen parallel ablaufen, beispielsweise die Polyurethanbildung und die Polyesterbildung unter gleichzeitiger Verknüpfung beider Systeme durch den an beiden Reaktionen beteiligten endständige OH-Gruppen aufweisenden ungesättigten Polyestern. Die Verfahren zur Herstellung dieser Produkte, insbesondere der Polyurethanhartschaumstoffe, sind dem Fachmann bekannt. Beispielsweise wird hinsichtlich der Herstellung der Polyurethanhartschaumstoffe auf das Kunststoffbuch Band VII, Polyurethane von Vieweg/Höchtlen (Karl Hanser-Verlag, München, 1966) verwiesen.
Die zur Herstellung solcher Sandwich-Konstruktionen eingesetzten Deckschichten können ebenfalls aus jedem gewünschten Material bestehen und ebenfalls dem Geschmack entsprechend profiliert oder nichtprofiliert sein. Selbstverständlich können die Deckschichten auch auf andere Weise designiert sein, beispielsweise können sie wie Holz aussehen.
Die Sandwich-Konstruktionen können diskontinuierlich oder kontinuierlich hergestellt werden,
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gemäss wird das kontinuierliche Ausschäumverfahren bevorzugt, weil dadurch eine sehr werkstoffgerechte Erzeugung des Schaumstoffkerns möglich ist.
Zweckmässig bestehen die Dachverschalungselemente aus Polyurethanhartschaumstoff und weisen eine Aussen- und Deckschicht auf, vorteilhaft eine solche aus"Silberpapier", d. h. einer mit Papier kaschierten Aluminiumfolie.
Die Erfindung wird nachfolgend an Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 einen Querschnitt durch ein Dachverschalungselement gemäss dem Stammpatent Nr. 347649, Fig. 2 teils im Schnitt und teils in perspektivischer Darstellung das Dachverschalungselement gemäss dem Stammpatent Nr. 347649, Fig. 3 teils im Schnitt und teils in perspektivischer Darstellung eine weitere Ausführungsform des Dachverschalungselementes gemäss dem Stammpatent Nr. 347649, Fig. 4 ebenfalls teils im Schnitt und teils in perspektivischer Darstellung ein erfindungsgemässes Dachverschalungselement, Fig. 5 in perspektivischer Darstellung den Anfang eines erfindungsgemäss eingesetzten lattenförmigen Ansatzes, Fig.
6 ebenfalls in perspektivischer Darstellung den Anfang eines erfindungsgemäss verwendeten lattenförmigen Ansatzes, Fig. 7 in perspektivischer Darstellung den Anfang einer andern Ausführung des erfindungsgemäss eingesetzten lattenförmigen Ansatzes und die Fig. 8 und 9 zwei weitere Ausführungsformen in analoger Darstellung.
Gemäss den Fig. 1 und 2 weist ein Dachverschalungselement nach dem Stammpatent Nr. 347649 einen brettförmigen Grundkörper-l-und einen mit diesem fest verbundenen lattenförmigen Ansatz --2-- auf, der an einer Längsseite über den Grundkörper vorragt und sich über die Gesamtlänge des Grundkörpers erstreckt. Im Übergangsbereich zwischen dem Grundkörper-l-und dem Ansatz --2-- bzw. im Bereich der hinteren Längskante --3-- des Ansatzes ist im Ansatz ein Ver- stärkungsprofil --4-- eingebettet. Der Grundkörper-l-und der Ansatz --2-- sind mit einer oberen und einer unteren Deckschicht --5 bzw. 6-- versehen, wodurch ein Sandwich-Element gebildet wird.
Bei dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel ist im Ansatz eine Nut --7-- so ausgebildet, dass sie mit einer an der der Nut gegenüberliegenden Seite des Grundkörpers ausgebildeten Feder --9-- eines andern Elementes in Eingriff versetzbar ist.
Das in Fig. 4 gezeigte erfindungsgemässe Dachverschalungselement weist einen Grundkörper aus beschichtetem Schaumstoff und einen hohlen, metallischen lattenförmigen Ansatz auf, der durch Umbiegen eines entsprechenden Bleches nach vorherigem Ausstanzen von Durchbrechungen --9-erhalten wurde, wobei das Blech an einer Seite über die Längskante des lattenförmigen Ansatzes hinausragt und zusätzlich abgewinkelt ist und auch in dem abgewinkelten Seitenstreifen --14-- Löcher --13-- aufweist, durch die der Kunststoff gedrungen ist, wodurch sich ein fester Halt zwischen dem Blech des lattenförmigen Ansatzes --2-- und dem Grundkörper-l-aus Schaumstoff
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ergibt. Die Löcher --12-- dienen zum Annageln der erfindungsgemässen Dachverschalungselemente auf den Dachsparren.
Das in Fig. 4 dargestellte erfindungsgemässe Dachverschalungselement besteht zweckmässig aus einem Polyurethanhartschaum mit einem Raumgewicht von etwa 50 kg/m3 und weist vorteilhaft eine stabile Ummantelung aus mit Papier (80 g/m2) beschichteten Aluminiumfolien (Stärke der Aluminiumfolie 0, 03 mm) auf. Das erfindungsgemässe Dachverschalungselement kann zusätzlich durchlöcherte Winkelblelche als Verstärkungsmaterial enthalten, die erst kurz vor ihrem Einlauf in den Formkanal gewinkelt werden. Selbstverständlich kann man als Verstärkungsmaterial auch Holzlatten verwenden, die entsprechend eingeschäumt werden.
Die Herstellung der erfindungsgemässen Dachverschalungselemente kann vorteilhaft auch so erfolgen, dass man zunächst getrennt den Grundkörper --1-- herstellt und diesen dann mit dem ebenfalls separat hergestellten lattenförmigen Ansatz --2-- versieht, beispielsweise durch Zusammenkleben. Der lattenförmige Ansatz --2-- kann dabei aus dem gleichen Material wie der Grund- körper --1-- bestehen, oder aber ein davon verschiedenes Material sein. Zweckmässig besteht der lattenförmige Ansatz --2-- aus einem entsprechend ausgestanzten und gebogenen Blechstreifen. Nach dem Anbringen des lattenförmigen Ansatzes wird dann die vorher zurückgeklappte Deckschicht --6-- auf die Platte --10-- aufgeklebt.
Bei der kontinuierlichen Herstellung der erfindungsgemässen Grundkörper-l-kann man auch gleichzeitig zwei verschiedene Schaumgemische in den Formkanal einbringen, so dass man an der Seite des Grundkörpers, der den lattenförmigen Ansatz --2-- trägt, einen dichteren und festeren Schaum erhält als in dem Bereich rechts entlang der in Fig. 1 gestrichelt gezeichneten Schnittlinie A-A.
Die erfindungsgemäss aus Polyurethanhartschaumstoffen bestehenden Grundkörper --1-- werden nicht nur wegen ihres Herstellungsverfahrens bevorzugt, sondern insbesondere auch, weil sie bei ausreichender Stabilität als "Sandwich-Element" die beste Wärmedämmung ergeben. Bei Verwendung von"Silberpapier"ergibt sich weiterhin der Vorteil, dass die aussen befindliche Aluminiumfolie die Wärme zurückstrahlt.
Der in Fig. 5 dargestellte lattenförmige Ansatz --2-- weist an der Unterseite eine abgewinkelte Platte --10-- und Durchbrechungen --9-- mit rechteckigem Querschnitt auf, die bis zur Unter- seite --11-- des Ansatzes reichen. Gemäss Fig. 6 sind die Durchbrechungen --9-- im Querschnitt halbkreisförmig ausgebildet.
Bei der in Fig. 7 gezeigten Ausführungsform hat der Ansatz --2-- im Querschnitt die Form eines rechtwinkeligen Dreieckes.
Fig. 8 zeigt den Anfang eines erfindungsgemäss eingesetzten lattenförmigen Ansatzes --2--, der im Querschnitt einen rechten Winkel aufweist und beispielsweise aus einem Winkeleisen bestehen kann, das gegebenenfalls mit Kunststoff überzogen wurde. Man erkennt wieder die Durchbrechungen --9-- und die Löcher --12-- zum Annageln. Die Unterseite --11-- dieses lattenförmigen Ansatzes stellt dabei praktisch gleich die Oberseite der Platte --10-- dar.
Fig. 9 zeigt in perspektivischer Darstellung den Anfang eines erfindungsgemäss bevorzugt eingesetzten lattenförmigen Ansatzes --2--, der im Querschnitt ein hohles rechtwinkeliges Dreieck darstellt, wobei die Unterseite --11-- verlängert ist und die an einer Seite hinausragende Platte --10-- bildet. Auch hier sind wieder die Löcher --12-- zum Annageln und die Durchbrechungen --9-- ersichtlich. Dieser lattenförmige Ansatz --2--, wie auch die lattenförmigen Ansät-
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Blech durch Umbiegen in die gewünschte Form bringt.
Die Länge der Dachverschalungselemente kann beliebig sein ; sie beträgt vorzugsweise 3 bis 5 m. Die in Fig. 2 angegebene Höhe h, beträgt beispielsweise 40 oder 60 mm und die Höhe h2 vorzugsweise 20 mm. Die ebenfalls in Fig. 2 angegebene Breite bl beträgt vorzugsweise 290 bis 340 mm und die Breite b2 vorzugsweise 40 mm. Besonders bevorzugt wird gemäss der Erfindung ein Dachverschalungselement, das mit dem lattenförmigen Ansatz --2-- gemäss Fig.9 ausgerüstet ist und bei dem der Grundkörper-l-durch kontinuierliches Aufschäumen von Polyurethanhartschaumstoff und anschliessendes Anbringen des lattenförmigen Ansatzes --2-- hergestellt wird.
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Neben den geschilderten Ausführungsformen gibt es selbstverständlich noch eine Vielzahl von Möglichkeiten, die sich dem Fachmann anbieten, wenn er die Lehre gemäss der Erfindung ausnutzen will.