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Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Einsetzen von Fachzwischenwänden zwischen die horizontalen, tragenden Fachteile (Fachböden) von Regalen, Kästen u. dgl. aus Metall, wobei letztere vorzugsweise aus fertigen Formblechteilen lösbar zusammengesetzt sind und in den Fächern an den horizontalen Fachteilen oben und unten gegen das Fach gerichtete und übereinander angeordnete Fachteilleisten befestigt sind, wobei die Fachteilleisten einen Falz an ihren freien Längsseiten aufweisen und die vertikalen Fachzwischenwände zum Einsetzen bzw. Einschieben in die Falze der Fachteilleisten an ihren horizontalen Einschiebekanten zur Bildung von Gegenfalzen abgebogene Falzteile aufweisen, nach Patent Nr. 336836.
Aus der AT-PS Nr. 315073 ist bekannt, die Fachböden an ihren Rändern mit zweifach rechtwinkelig abgebogenen, die Fachböden verstärkenden Flanschteilen zu versehen, wobei die zweiten Flanschteile parallel zum Fachboden und unter diesem angeordnet sind. Diese Fachböden werden wegen ihrer grossen Stabilität vorwiegend bei Regalen, Kästen u. dgl. verwendet. Sie eignen sich auch vorzüglich zur weiteren Ausbildung der Erfindung nach dem Stammpatent Nr. 336836.
Es ist oft wünschenswert, die gegenseitigen Abstände der Fachzwischenwände zu verändern bzw. bei Regalen, Kästen u. dgl., deren Fachböden keine Fachteilleisten aufweisen, solche in einfacher Weise auf Fachböden für das Einsetzen von Zwischenwänden zu montieren.
Um dies zu ermöglichen, ist bereis bekannt, wie aus der FR-PS Nr. 1. 254. 504 und aus den US-PS Nr. 1, 414, 130 und Nr. 3, 308, 964 hervorgeht, die nur am Fachboden allein aufsitzenden lotrechten Fachzwischenwände mit einer am Fachboden verschiebbaren, die Längsränder desselben klammerartig umfassenden schmalen Führungsschiene zu verbinden.
Durch die nur allein am Fachboden aufsitzenden, oben freien Fachzwischenwände geben diese bei auf sie ausgeübten seitlichen Druck einerseits nach und verschieben sich am Fachboden selbsttätig, und anderseits neigen sie sich, weil die schmale Führungsschiene mit etwas Spiel in ihrer Führung auf dem Fachboden aufsitzen.
Nach dem Stammpatent Nr. 336836 sind die Fachzwischenwände auf der Unterseite des oberen Fachbodens und der Oberseite des unteren aufsitzenden Fachbodens gesichert, wobei nach Erfindung jede an ihren freien Längsseiten einen Falz aufweisende Fachteilleiste auf einer in an sich bekannter Weise am Fachboden bzw. Decke und Boden eines Regals, Kastens u. dgl. längsverschiebbar angeordneten Blechschiene befestigt ist, die vorzugsweise die Breite jeder Fachteilleiste aufweist.
Weisen die Fachböden die beschriebenen, zweifach rechtwinkelig abgebogenen Flanschteile und die Blechschienen an den Enden ihrer Schmalseiten abgebogene Flanschteile auf, dann ist erfindungsgemäss die Höhe der abgebogenen Flanschteile bei den an der Unterseite des Fachbodens angeordneten Fachteilleisten gleich der lichten Weite zwischen dem Fachboden und dessen zweifach abgebogenem Flanschteil. Dadurch ist die obere Fachteilleiste am oberen Fachboden satt aber verschiebbar und gesichert angeordnet. Weist die Blechschiene an ihren Schmalseiten keine abgebogene Flansche auf, dann sind die flachen Enden der Blechschiene mit deren Schmalseiten in Schlitzen an den Längsrändern des Decken- und Bodenteiles eines Regals, Kastens u. dgl. einschiebbar angeordnet.
Durch die erfindungsgemässe Anordnung ist es möglich, die gegenseitigen Abstände der Fachzwischenwände den jeweiligen Erfordernissen anzupassen. Ein selbsttätiges Verschieben einer Fachzwischenwand bei seitlichem Druck auf diese findet infolge von Spreiz- und Klemmwirkungen zwischen den Blechschienen und den Fachböden nicht statt. Ein Verschieben der Fachzwischenwand ist nur möglich, wenn diese an ihrer oberen und unteren Blechschiene gleichzeitig und parallel zu sich verschoben wird.
In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung zum Teil schaubildlich dargestellt. Die Fig. 1 zeigt die Anordnung für die Befestigung einer Zwischenwand. Die Fig. 2 eine um 180 gewendete obere, die Fig. 3 von oben eine untere Fachteilleiste und Fig. 4 im Querschnitt den Oberteil eines Kastens.
In Fig. 1 der Zeichnungen sind mit --2 und 3-- die horizontalen, tragenden Fachböden bezeichnet, auf welchen sich die Fachteilleisten --4 und 5-- befinden, die die Falze-11 bzw.
17-- aufweisen, in welche die Falze --20-- einer nur strichliert angedeuteten, aus Blech bestehenden Zwischenwand --6-- eingreifen, die ein- oder zweiteilig ausgebildet sein kann. Die Fachböden --2 und 3-- weisen zweifach rechtwinkelig abgebogene Flanschteile --2a, 2b bzw.
3a, 3b-- auf.
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Jede Fachteilleiste --4 bzw. 5-- ist mit ihren Flanschen --7 bzw. 12-- (Fig. 2 und 3) auf einer eigenen Blechschiene-24 bzw. 25 bzw. 32-durch Punktschweissen, Nieten od. dgl. befestigt.
Die Blechschiene --24-- (Fig. 1, 2) besitzt eine Breite vorzugsweise gleich jener der Fachteilleiste --4-- und weist an ihren Schmalseiten rechtwinkelig abgebogene Flanschteile --24a-- auf, deren Höhe der lichten Weite zwischen Fachboden --2-- und dessen Flanschteil --2b-- entspricht, wobei die Länge der Blechschiene --24-- gleich dem inneren Abstand zwischen den Flanschteilen - ist. Die Blechschiene --24-- wird durch waagrechtes Verdrehen in den Fachboden --2-eingeschoben und ruht mit den Flanschteilen --24a-- auf den Flanschteilen --2b-- des Fachbodens - auf.
Die Blechschiene --25-- (Fig. 1, 3) weist gleichfalls annähernd die Breite der Fachteilleiste - auf und reicht über die Breite des Fachbodens --3--. Die Schmalseiten der Blechschiene - besitzen ebenfalls rechtwinkelig abgebogene Flanschteile --25a--. Die der Vorderseite eines Kastens zugewendete Schmalseite der Blechschiene --25-- besitzt einen weiteren, den Fach- bodenlängsseitenteil --3a, 3b-- umfassenden abgebogenen Flanschteil --25b--. Die Blechschiene - wird mit den zweifach abgebogenen Flanschteilen --25a, 25b-- am Fachboden --3-- im aufgeschwenkten Zustand eingehakt und dann auf den Fachboden abgeschwenkt, wobei der Flansch- teil --25a-- auf der andern Schmalseite hinter dem Fachboden --3-- diesen umklammert.
Die Blechschienen an der Kastendecke bzw. am Kastenboden weisen vorzugsweise keine abgebogenen Flanschteile auf. Die Fig. 4 zeigt im Querschnitt den oberen Teil eines Kastens-26-, der durch Verschrauben von vorgefertigten Formteilen aus Metallblech zusammengesetzt ist. --27-bezeichnet die Rückwand und --28-- die Tür. Die Kastendecke besteht aus den beiden Formteilen - 29 und 30--, deren abgebogene Seitenflansche verschieden hoch sind, so dass je ein Schlitz - auf beiden Seiten verbleibt, in den die flachen Enden einer die Fachteilleiste --4-- tragen-
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Bodenteil gebildet sein.
Durch die Anordnung zum Einsetzen von horizontal verschiebbaren Fachzwischenwänden wird der Vorteil erreicht, dass erstens in Regalen, Kästen u. dgl. mit Fachböden ohne Fachteilleisten nachträglich Fachzwischenwände einsetzbar sind, zweitens die Zwischenabstände der Fachzwischenwände jederzeit im beliebigen Ausmass veränderbar sind, drittens nach dem Entfernen der Fachzwischenwände der Fachboden wieder glatt ist, viertens das Einbringen und Entfernen der Fachteilleisten von jedem Laien vorgenommen werden kann und fünftens jede Fachzwischenwand durch ihre obere und untere Führung in jeder verstellten Lage gesichert und stabil ist.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Anordnung zum Einsetzen von Fachzwischenwänden zwischen die horizontalen, tragenden Fachteile (Fachböden) von Regalen, Kästen u. dgl. aus Metall, wobei letztere vorzugsweise aus fertigen Formblechteilen lösbar zusammengesetzt sind und in den Fächern an den horizontalen Fachteilen oben und unten gegen das Fach gerichtete und übereinander angeordnete Fachteilleisten befestigt sind, wobei die Fachteilleisten einen Falz an ihren freien Längsseiten aufweisen und die vertikalen Fachzwischenwände zum Einsetzen bzw.
Einschieben in die Falze der Fachteilleisten an ihren horizontalen Einschiebekanten zur Bildung von Gegenfalzen abgebogene Falzteile aufweisen, nach Patent Nr. 336836, dadurch gekennzeichnet, dass jede an ihren freien Längsseiten einen Falz (11,17) aufweisende Fachteilleiste (4,5) auf einer in an sich bekannter Weise am Fachboden (2,3) bzw. an Decke und Boden eines Regals, Kastens u. dgl. längsverschiebbar angeordneten Blechschiene (24, 25 ; 32) befestigt ist, die vorzugsweise die Breite jeder Fachteilleiste (4,5) aufweist.