AT371173B - Verschleissschicht fuer fahrbahnen oder teile derselben - Google Patents

Verschleissschicht fuer fahrbahnen oder teile derselben

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AT371173B
AT371173B AT0240079A AT240079A AT371173B AT 371173 B AT371173 B AT 371173B AT 0240079 A AT0240079 A AT 0240079A AT 240079 A AT240079 A AT 240079A AT 371173 B AT371173 B AT 371173B
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Friedrich Dr Howanietz
Fritz Dr Stoeckl
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Voest Alpine Krems
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    • E01C7/00Coherent pavings made in situ
    • E01C7/08Coherent pavings made in situ made of road-metal and binders
    • E01C7/35Toppings or surface dressings; Methods of mixing, impregnating, or spreading them
    • E01C7/358Toppings or surface dressings; Methods of mixing, impregnating, or spreading them with a combination of two or more binders according to groups E01C7/351 - E01C7/356
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  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)

Description


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   Die Erfindung bezieht sich auf eine Verschleissschicht für Fahrbahnen oder Teile derselben, welche an der Oberfläche der Fahrbahn freiliegende und mit dieser bündig abschliessende, langgestreckte, durch vorzugsweise lose Querarmierungen miteinander rostartig verbundene Stahleinlagen aufweist, deren Höhenabmessung grösser ist als ihre auf der Fahrbahnoberfläche freiliegende Breite, wobei die Zwischenräume zwischen den Stahleinlagen mit einer Füllmasse ausgefüllt sind, und wobei die von der Füllmasse gebildete Oberfläche der Verschleissschicht grösser ist als die von den Stahleinlagen gebildete Oberfläche derselben und wobei die langgestreckten Stahleinlagen gegebenenfalls aus ihrer Ebene wellenartig herausgebogen sind. Eine derartige Fahrbahndecke ist aus der AT-PS Nr. 126630 bekanntgeworden.

   Bei Fahrbahnen, wie beispielsweise   Strassen- oder   Autobahnen, unterliegt die Verschleissschicht einem verhältnismässig grossen Verschleiss. Es hat sich gezeigt, dass insbesondere in der Fahrspur, welche bevorzugt befahren wird, der Verschleiss so gross werden kann, dass in der Fahrbahn Längsrillen entstehen, welche sogar die Steuerung eines schnell fahrenden Autos beeinflussen können. Die Erfindung stellt sich nun zur Aufgabe, eine widerstandsfähigere Verschleissschicht zu schaffen. 



   Die erfindungsgemässe Verschleissschicht ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dass die Füllmasse Kunststoffzusätze enthält und bei einer Betonfahrbahndecke aus Beton mit Zusätzen von 
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Tiefbau", Nr. 8/1978, beschrieben, jedoch ohne nähere Angaben über ihre Zusammensetzung, und zur Verwendung hauptsächlich im Hochbau, allenfalls als Fahrbahnbeläge auf Brücken, nicht je- doch in Verbindung mit einer Oberflächen-Stahlbewehrung. Durch Wahl der Füllmasse innerhalb einer bewehrten Fahrbahnoberfläche ist es möglich, die Rutschfestigkeit dieser Verschleissschicht gross zu halten und es wird die Rutschfestigkeit durch die an der Oberfläche freiliegenden Stahl- einlagen nicht oder fast nicht beeinträchtigt. 



   Bei Verwendung von Beton als Füllmasse kann der Zement ganz oder teilweise durch Kunst- harz ersetzt sein. Es kann auch eine zementlose Füllmasse mit Zuschlagstoffen, wie Sanden, Hüttenschlacke und Hüttenbimsen, zerstückelten   Kunststoffabfallprodukten   od. dgl., welche mit Polyestern, Epoxydharzen, Polyurethanen und/oder Acrylaten gebunden sind, die Verschleissschicht bilden. Wenn, wie erfindungsgemäss vorgesehen, der die Füllmasse bildende Beton einen PH-Wert von wenigstens 10, vorzugsweise 13, aufweist, hat ein solcher Beton gute Festigkeitseigenschaften, und durch die Basizität wird erreicht, dass der Stahl der Einlagen weniger angegriffen wird. Die Füllmasse soll nicht spröde sein und dauerplastische-elastische Eigenschaften aufweisen, um eine gute Haftung an den Stahleinlagen zu gewährleisten. Dies wird durch die Kunststoffzusätze erreicht.

   Solche nicht spröde dauerplastische bzw. dauerelastische Füllmassen haben den Vorteil, dass die Oberfläche nach einer gewissen Relaxationszeit wieder ihre ursprüngliche Form annimmt und keine dauernden Eindrücke verbleiben. Es wird jedenfalls vermieden, dass im Laufe des Betriebes die Füllmasse herausbröckelt oder dass die von der Füllmasse zwischen den langgestreckten Stahleinlagen gebildeten Blöcke nach Art von Stoppeln heraussteigen. 



   Die Erfindung bietet auch die Möglichkeit, verschiedene Teile der Fahrbahn mit verschiedenen Verschleissschichten auszubilden. Zur Bildung von Fahrbahnbegrenzungsstreifen können beispielsweise die langgestreckten Stahleinlagen quer zur Fahrtrichtung und in grösseren Abständen voneinander angeordnet sein als in der die Fahrbahn bildenden Verschleissschicht. Auf diese Weise wird erreicht, dass auf solchen Fahrbahnbegrenzungsstreifen der Fahrzeugreifen nicht gleichzeitig auf der Füllmasse und auf den Stahleinlagen rollt. Da die Füllmasse nachgiebiger ist als die Stahleinlage, wird auf diese Weise ein Rütteleffekt entstehen, der dem Fahrer anzeigt, dass er sich bereits auf der Fahrbahnbegrenzung befindet. Auf einem solchen Fahrbahnbegrenzungsstreifen können beispielsweise die langgestreckten Stahleinlagen in Abständen von mindestens 200 bis 300 mm angeordnet sein. 



   Durch die Erfindung ist weiters noch die Möglichkeit gegeben, Strassenmarkierungen anzubringen,   z. B.   können stellenweise die Zwischenräume zwischen den langgestreckten Stahleinlagen mit einer Füllmasse ausgefüllt sein, welche eine von der Farbe der übrigen Fahrbahn abweichende Farbe aufweist. Dies bietet beispielsweise die Möglichkeit, Fussgängerübergänge oder Gefahren- 

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 kann die Füllmasse über diese Flansche --12-- nach unten hinausragen. 



   Fig. 7 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher die langgestreckten Stahlelemente von geraden Flachstählen --22-- gebildet sind, welche Löcher aufweisen, durch welche Stangen --23-- hindurchgesteckt sind. Gegebenenfalls können diese   Stangen-23-auch   mit den   Flachstählen --22-- ver-   schweisst sein. 



   Die Fig. 8 und 9 zeigen eine Ausführungsform, bei welcher die langgestreckten Stahleinlagen von geradlinigen   Flachstählen --24- gebildet   sind, welche Schlitze --25-- aufweisen, durch welche   Flachstähle --26-- hindurchgesteckt   sind. Auch hier liegen wieder die Oberkanten --27-- der Flach-   stähle --24- frei   an der Oberfläche der Verschleissschicht bzw. des Fertigelementes. 



   Fig. 10 zeigt einen Ausschnitt aus einer Fahrbahn, deren   Verschleissschicht --28-- in   den   Fahrspuren --29- Rillen   aufweist. Die Reparatur einer solchen Verschleissschicht erfolgt in der Weise, dass die Verschleissschicht an der Stelle dieser Rillen ausgefräst wird, wobei Rillen - von rechteckigem Querschnitt entstehen. In diese   Rillen --31- werden   entsprechend Fig. 11   Fertigelemente-30-eingelegt,   nachdem vorher diese Rillen teilweise mit einer   Füllmasse --32--   ausgefüllt wurden. Nach Einpressen dieser Fertigelemente-30-wird durch diese Füllmasse eine feste Verbindung mit den Fertigelementen hergestellt. 



   Fig. 12 zeigt ein Reparaturverfahren, bei welchem ebenfalls eine Rille --31-- von recht- 
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 skelett durch   Füllmasse   ausgefüllt werden. In diesem Falle bildet nur das Stahlskelett --4 und   5-- ein Fertigelement ; - während   das Verfüllen dieses Fertigelementes an der Baustelle erfolgt. 



   Fig. 13 zeigt im Querschnitt langgestreckte Stahleinlagen --33--, bei welchen der Querschnitt sich von oben nach unten verjüngt. Eine solche Ausführungsform verhindert ein Hochsteigen der Füllmasse zwischen den Stahleinlagen-33-. Die Stahleinlagen --3-- können auch verkehrt verwendet werden, wobei sich der Querschnitt von unten nach oben keilförmig verjüngt. In diesem Fall wird die Stahleinlage selbst gegen Hochsteigen gesichert. Auch hier können gegebenenfalls wieder   Stangen-34-durch   Löcher der   Stahleinlagen-33-hindurchgesteckt   werden. 



   Fig. 14 zeigt eine langgestreckte Stahleinlage, welche aus einem Rohr --35-- besteht, dessen 
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 spiel der Zeichnungen ist das Rohr --35-- ein Stahlrohr und die   Flachstähle --36-- sind   an dieses Stahlrohr angeschweisst. Das   Rohr 35-- ist   mit einem Heizmedium, u. zw. beispielsweise mit Wasser, durchflossen und ermöglicht somit die Heizung der Verschleissschicht. 



   PATENTANS 
1. Verschleissschicht für Fahrbahnen oder Teile derselben, welche an der Oberfläche der Fahrbahn freiliegende und mit dieser bündig abschliessende, langgestreckte, durch vorzugsweise lose Querarmierungen miteinander rostartig verbundene Stahleinlagen aufweist, deren Höhenabmessung grösser ist als ihre auf der Fahrbahnoberfläche freiliegende Breite, wobei die Zwischenräume zwischen den Stahleinlagen mit einer Füllmasse ausgefüllt sind, und wobei die von der Füllmasse gebildete Oberfläche der Verschleissschicht grösser ist als die von den Stahleinlagen gebildete Oberfläche derselben und wobei die langgestreckten Stahleinlagen gegebenenfalls aus ihrer Ebene wellenartig herausgebogen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Füllmasse Kunststoffzusätze enthält und bei einer Betonfahrbahndecke aus Beton mit Zusätzen von Kunststoff, wie   z.

   B.   



  Polyvinylacetat, Styrolbutadien, Acrylsäure oder Acrylaten bzw. bei einer Asphaltfahrbahndecke 
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Claims (1)

  1. Beton als Füllmasse der Zement ganz oder teilweise durch Kunstharz ersetzt ist.
    3. Verschleissschicht nach Anspruch l oder 2, gekennzeichnet durch eine zementlose Füllmasse mit Zuschlagstoffen, wie Sanden, Hüttenschlacke und Hüttenbimsen, zerstückelten Kunststoffabfallprodukten od. dgl., welche mit Polyestern, Epoxydharzen, Polyurethanen und/oder Acrylaten gebunden sind. <Desc/Clms Page number 4>
    4. Verschleissschicht nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der die Füllmasse bildende Beton einen PH-Wert von wenigstens 10, vorzugsweise 13, aufweist.
AT0240079A 1979-03-30 1979-03-30 Verschleissschicht fuer fahrbahnen oder teile derselben AT371173B (de)

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IT8020421A IT1129726B (it) 1979-03-30 1980-03-07 Strato di usura nella zona di un manto di piano stradale interessata da una formazione di canali di carreggiata
DE19803008835 DE3008835A1 (de) 1979-03-30 1980-03-07 Verschleisschicht in dem von einer spurrinnenbildung betroffenen bereich einer fahrbahndecke
GB8010400A GB2048346B (en) 1979-03-30 1980-03-27 Road surfaces
FR8007051A FR2452547A1 (fr) 1979-03-30 1980-03-28 Couche d'usure prevue dans la zone du revetement d'une chaussee exposee a la formation d'ornieres et procede servant a sa realisation

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