AT371173B - Verschleissschicht fuer fahrbahnen oder teile derselben - Google Patents
Verschleissschicht fuer fahrbahnen oder teile derselbenInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Die Erfindung bezieht sich auf eine Verschleissschicht für Fahrbahnen oder Teile derselben, welche an der Oberfläche der Fahrbahn freiliegende und mit dieser bündig abschliessende, langgestreckte, durch vorzugsweise lose Querarmierungen miteinander rostartig verbundene Stahleinlagen aufweist, deren Höhenabmessung grösser ist als ihre auf der Fahrbahnoberfläche freiliegende Breite, wobei die Zwischenräume zwischen den Stahleinlagen mit einer Füllmasse ausgefüllt sind, und wobei die von der Füllmasse gebildete Oberfläche der Verschleissschicht grösser ist als die von den Stahleinlagen gebildete Oberfläche derselben und wobei die langgestreckten Stahleinlagen gegebenenfalls aus ihrer Ebene wellenartig herausgebogen sind. Eine derartige Fahrbahndecke ist aus der AT-PS Nr. 126630 bekanntgeworden. Bei Fahrbahnen, wie beispielsweise Strassen- oder Autobahnen, unterliegt die Verschleissschicht einem verhältnismässig grossen Verschleiss. Es hat sich gezeigt, dass insbesondere in der Fahrspur, welche bevorzugt befahren wird, der Verschleiss so gross werden kann, dass in der Fahrbahn Längsrillen entstehen, welche sogar die Steuerung eines schnell fahrenden Autos beeinflussen können. Die Erfindung stellt sich nun zur Aufgabe, eine widerstandsfähigere Verschleissschicht zu schaffen. Die erfindungsgemässe Verschleissschicht ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dass die Füllmasse Kunststoffzusätze enthält und bei einer Betonfahrbahndecke aus Beton mit Zusätzen von EMI1.1 Tiefbau", Nr. 8/1978, beschrieben, jedoch ohne nähere Angaben über ihre Zusammensetzung, und zur Verwendung hauptsächlich im Hochbau, allenfalls als Fahrbahnbeläge auf Brücken, nicht je- doch in Verbindung mit einer Oberflächen-Stahlbewehrung. Durch Wahl der Füllmasse innerhalb einer bewehrten Fahrbahnoberfläche ist es möglich, die Rutschfestigkeit dieser Verschleissschicht gross zu halten und es wird die Rutschfestigkeit durch die an der Oberfläche freiliegenden Stahl- einlagen nicht oder fast nicht beeinträchtigt. Bei Verwendung von Beton als Füllmasse kann der Zement ganz oder teilweise durch Kunst- harz ersetzt sein. Es kann auch eine zementlose Füllmasse mit Zuschlagstoffen, wie Sanden, Hüttenschlacke und Hüttenbimsen, zerstückelten Kunststoffabfallprodukten od. dgl., welche mit Polyestern, Epoxydharzen, Polyurethanen und/oder Acrylaten gebunden sind, die Verschleissschicht bilden. Wenn, wie erfindungsgemäss vorgesehen, der die Füllmasse bildende Beton einen PH-Wert von wenigstens 10, vorzugsweise 13, aufweist, hat ein solcher Beton gute Festigkeitseigenschaften, und durch die Basizität wird erreicht, dass der Stahl der Einlagen weniger angegriffen wird. Die Füllmasse soll nicht spröde sein und dauerplastische-elastische Eigenschaften aufweisen, um eine gute Haftung an den Stahleinlagen zu gewährleisten. Dies wird durch die Kunststoffzusätze erreicht. Solche nicht spröde dauerplastische bzw. dauerelastische Füllmassen haben den Vorteil, dass die Oberfläche nach einer gewissen Relaxationszeit wieder ihre ursprüngliche Form annimmt und keine dauernden Eindrücke verbleiben. Es wird jedenfalls vermieden, dass im Laufe des Betriebes die Füllmasse herausbröckelt oder dass die von der Füllmasse zwischen den langgestreckten Stahleinlagen gebildeten Blöcke nach Art von Stoppeln heraussteigen. Die Erfindung bietet auch die Möglichkeit, verschiedene Teile der Fahrbahn mit verschiedenen Verschleissschichten auszubilden. Zur Bildung von Fahrbahnbegrenzungsstreifen können beispielsweise die langgestreckten Stahleinlagen quer zur Fahrtrichtung und in grösseren Abständen voneinander angeordnet sein als in der die Fahrbahn bildenden Verschleissschicht. Auf diese Weise wird erreicht, dass auf solchen Fahrbahnbegrenzungsstreifen der Fahrzeugreifen nicht gleichzeitig auf der Füllmasse und auf den Stahleinlagen rollt. Da die Füllmasse nachgiebiger ist als die Stahleinlage, wird auf diese Weise ein Rütteleffekt entstehen, der dem Fahrer anzeigt, dass er sich bereits auf der Fahrbahnbegrenzung befindet. Auf einem solchen Fahrbahnbegrenzungsstreifen können beispielsweise die langgestreckten Stahleinlagen in Abständen von mindestens 200 bis 300 mm angeordnet sein. Durch die Erfindung ist weiters noch die Möglichkeit gegeben, Strassenmarkierungen anzubringen, z. B. können stellenweise die Zwischenräume zwischen den langgestreckten Stahleinlagen mit einer Füllmasse ausgefüllt sein, welche eine von der Farbe der übrigen Fahrbahn abweichende Farbe aufweist. Dies bietet beispielsweise die Möglichkeit, Fussgängerübergänge oder Gefahren- <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 <Desc/Clms Page number 3> kann die Füllmasse über diese Flansche --12-- nach unten hinausragen. Fig. 7 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher die langgestreckten Stahlelemente von geraden Flachstählen --22-- gebildet sind, welche Löcher aufweisen, durch welche Stangen --23-- hindurchgesteckt sind. Gegebenenfalls können diese Stangen-23-auch mit den Flachstählen --22-- ver- schweisst sein. Die Fig. 8 und 9 zeigen eine Ausführungsform, bei welcher die langgestreckten Stahleinlagen von geradlinigen Flachstählen --24- gebildet sind, welche Schlitze --25-- aufweisen, durch welche Flachstähle --26-- hindurchgesteckt sind. Auch hier liegen wieder die Oberkanten --27-- der Flach- stähle --24- frei an der Oberfläche der Verschleissschicht bzw. des Fertigelementes. Fig. 10 zeigt einen Ausschnitt aus einer Fahrbahn, deren Verschleissschicht --28-- in den Fahrspuren --29- Rillen aufweist. Die Reparatur einer solchen Verschleissschicht erfolgt in der Weise, dass die Verschleissschicht an der Stelle dieser Rillen ausgefräst wird, wobei Rillen - von rechteckigem Querschnitt entstehen. In diese Rillen --31- werden entsprechend Fig. 11 Fertigelemente-30-eingelegt, nachdem vorher diese Rillen teilweise mit einer Füllmasse --32-- ausgefüllt wurden. Nach Einpressen dieser Fertigelemente-30-wird durch diese Füllmasse eine feste Verbindung mit den Fertigelementen hergestellt. Fig. 12 zeigt ein Reparaturverfahren, bei welchem ebenfalls eine Rille --31-- von recht- EMI3.1 skelett durch Füllmasse ausgefüllt werden. In diesem Falle bildet nur das Stahlskelett --4 und 5-- ein Fertigelement ; - während das Verfüllen dieses Fertigelementes an der Baustelle erfolgt. Fig. 13 zeigt im Querschnitt langgestreckte Stahleinlagen --33--, bei welchen der Querschnitt sich von oben nach unten verjüngt. Eine solche Ausführungsform verhindert ein Hochsteigen der Füllmasse zwischen den Stahleinlagen-33-. Die Stahleinlagen --3-- können auch verkehrt verwendet werden, wobei sich der Querschnitt von unten nach oben keilförmig verjüngt. In diesem Fall wird die Stahleinlage selbst gegen Hochsteigen gesichert. Auch hier können gegebenenfalls wieder Stangen-34-durch Löcher der Stahleinlagen-33-hindurchgesteckt werden. Fig. 14 zeigt eine langgestreckte Stahleinlage, welche aus einem Rohr --35-- besteht, dessen EMI3.2 spiel der Zeichnungen ist das Rohr --35-- ein Stahlrohr und die Flachstähle --36-- sind an dieses Stahlrohr angeschweisst. Das Rohr 35-- ist mit einem Heizmedium, u. zw. beispielsweise mit Wasser, durchflossen und ermöglicht somit die Heizung der Verschleissschicht. PATENTANS 1. Verschleissschicht für Fahrbahnen oder Teile derselben, welche an der Oberfläche der Fahrbahn freiliegende und mit dieser bündig abschliessende, langgestreckte, durch vorzugsweise lose Querarmierungen miteinander rostartig verbundene Stahleinlagen aufweist, deren Höhenabmessung grösser ist als ihre auf der Fahrbahnoberfläche freiliegende Breite, wobei die Zwischenräume zwischen den Stahleinlagen mit einer Füllmasse ausgefüllt sind, und wobei die von der Füllmasse gebildete Oberfläche der Verschleissschicht grösser ist als die von den Stahleinlagen gebildete Oberfläche derselben und wobei die langgestreckten Stahleinlagen gegebenenfalls aus ihrer Ebene wellenartig herausgebogen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Füllmasse Kunststoffzusätze enthält und bei einer Betonfahrbahndecke aus Beton mit Zusätzen von Kunststoff, wie z. B. Polyvinylacetat, Styrolbutadien, Acrylsäure oder Acrylaten bzw. bei einer Asphaltfahrbahndecke EMI3.3
Claims (1)
- Beton als Füllmasse der Zement ganz oder teilweise durch Kunstharz ersetzt ist.3. Verschleissschicht nach Anspruch l oder 2, gekennzeichnet durch eine zementlose Füllmasse mit Zuschlagstoffen, wie Sanden, Hüttenschlacke und Hüttenbimsen, zerstückelten Kunststoffabfallprodukten od. dgl., welche mit Polyestern, Epoxydharzen, Polyurethanen und/oder Acrylaten gebunden sind. <Desc/Clms Page number 4>4. Verschleissschicht nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der die Füllmasse bildende Beton einen PH-Wert von wenigstens 10, vorzugsweise 13, aufweist.
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