AT367682B - Spritzgussform zur herstellung von schuhen aus kunststoff - Google Patents

Spritzgussform zur herstellung von schuhen aus kunststoff

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AT367682B AT988176A AT988176A AT367682B AT 367682 B AT367682 B AT 367682B AT 988176 A AT988176 A AT 988176A AT 988176 A AT988176 A AT 988176A AT 367682 B AT367682 B AT 367682B
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   Die Erfindung betrifft eine Spritzgussform zur Herstellung von Schuhen aus Kunststoff, bestehend aus einer in Oberhälfte und Unterformhälfte geteilten Aussenform, aus einem geteilten Formeinsatzpaar sowie aus einem Leistenkern und einem Sohlenstempel. 



   Es sind Spritzgussformen für Skistiefel, Stiefel   u. a.   bekannt, die aus zwei Formhälften, einem Leistenkern und einem Sohlenstempel bestehen. Der Leistenkern und der Sohlenstempel sind in den beiden Formhälften kraftschlüssig zentriert. 



   Weiters sind Spritzgussformen mit mehreren   Formennestern - also   vorwiegend Vielfachformen-bekannt, bei denen die Formennester nicht in eine gemeinsame Formplatte eingearbeitet sind, sondern als Formeneinsätze mit zylindrischer Aussengestalt in einer entsprechenden vorgebohrten gemeinsamen Formplatte eingesetzt werden. 



   Ziel der Erfindung ist eine einfache und betriebssichere Form mit leicht auswechselbaren Formeinsätzen, auch für Leistenkern und Sohlenstempel. Dies geschieht in der Weise, dass die vom Spritzling auf Leistenkern und Sohlenstempel einwirkenden Kräfte nicht wie üblich in die 
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 men werden,   d. h.   Leistenkern und Sohlenstempel stützen sich an der Aussenform ab. 



   Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass die Aussenform zur Lagerung des Leistenkerns eine Kernhalterung und zur Lagerung des Sohlenstempels einen im geöffneten Zustand der Form schwenkbaren keilförmigen Sohlenstempelträger aufweist, wobei die Oberhälften der Aussenform einen bei geschlossener Form zwischen Sohlenstempelträger und Unterformhälfte der Aussenform pressbaren Schliesskeil aufweist. Bei einem aus dem Formeinsatz herausragenden Fortsatz des Leistenkerns umfasst die Kernhalterung den Fortsatz. 



   Der zur Unterformhälfte gehörende keilförmige Sohlenstempelträger wird bei geschlossener Form durch den Schliesskeil gegen die Unterformhälfte der Aussenform abgestützt ; der Schliesskeil und die Kernhalterung ergeben im Zusammenwirken die vorteilhafte Eigenschaft einer genauen Zentrierung zwischen Oberform und Unterform. 



   Der Sohlenstempelträger, der einen bewegbaren Bestandteil der vorzugsweise unteren Aussenform darstellt, kann mit einmaligem Aufwand mit einer mechanischen Entformungshilfe   (z. B.   



  Differential-Arbeitszylinder) ausgestattet werden. 



   Die Erfindung wird nun an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen : Fig. 1 schematisch einen Werkzeugeinsatz im erfindungsgemässen Sinne mit abgenommener Oberformhälfte und geschnittenem Bodenstempel in Draufsicht, Fig. 2 den in Fig. 1 dargestellten Werkzeugeinsatz in gleicher Weise, jedoch mit der umgebenden Aussenform, Fig. 3 den Schnitt durch die Ebene AB gemäss Fig. 2 einer kompletten Spritzgussform und Fig. 4 den Formenbereich beim Sohlenstempel im Schnitt parallel zur Schnittebene AB gemäss Fig.   2.   



   Im unteren Formensatz welcher quaderförmig ausgebildet ist, ist das Formennest - eingearbeitet. Der Sohlenstempel --2-- ist plattenförmig ausgebildet und liegt an den 
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Der Leistenkern --5-- ist mit einem sechskantigen Schaft --6-- in das Formeinsatzpaar passgenau eingesetzt, wodurch der frei in das Formennest kragende Leistenkern --5-- zentriert ist. 



   Der sechskantige Schaft --6-- ist bündig mit der Formaussenfläche im   Bereich --6'-- ab-   gesetzt, wodurch in Richtung des Schaftes --6-- wirkende Kräfte von der Aussenform aufgenommen werden. Der vierkantige, aus den Formenhälften ragende Fortsatz --7-- des Leistenkerns dient dem Transport des Leistenkerns zur Entformung des Skistiefel sowie zur Kühlwasserleitung. 



   Der untere   Formeinsatz --1-- und   der obere Formeinsatz --1'-- sind passgenau in die Unter-   formhälfte --11   bzw. die   Oberformhälfte --12-- eingesetzt (Fig.3)   und werden durch eine nicht dargestellte Spanneinrichtung fixiert. Der Schaft --6-- des Leistenkerns --5--, ist an der Kernhalte-   rung     --8-- im Bereich --6'-- abgestützt.   Die Kernhalterung-8-- ist als Drehkörper mit einer quadratischen Bohrung zur Aufnahme des Fortsatzes --7-- des Leistenkerns ausgebildet. Der Sohlenstempel --2-- ist auf den   Sohlenstempelträger-9-- befestigt,   der um die Achse 

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 --10-- von der Trennebene --3-- wegklappbar ist.

   Von der   Oberformhälfte --12-- der   Aussenform ragt der   Schliesskeil --13-- über   die Trennebene --14-- hinunter, wo er bei geschlossener Form an der   Keilfläche --15-- der Unterformhälfte --11-- abgestützt   ist. In dieser Stellung stützt der   Schliesskeil --13-- den Sohlenstempelträger --9-- satt,   mit hoher Präzision bei kurzer Formenbaulänge ab. Beim Entformen des Skistiefels wird als erstes die Oberformhälfte --12--d er Aussenform von der Trennebene --14-- wegbewegt. 



   Der ohne   Schliesskeil --13-- von   der Trennebene --3-- wegklappbar werdende Sohlenstempel-   träger --9-- wird   durch eine mechanische Betätigung um die Achse --10-- gedreht, wodurch die Sohle des Skistiefels entformt ist. In der Folge wird die Kernhalterung --8-- von einer ausserhalb der Aussenform angeordneten Vorrichtung samt dem Kern und Skistiefel aus der Unterform-   hälfte --11-- bzw.   dem unteren Formeinsatz --1-- herausgehoben, so dass der Skistiefel vom Leistenkern --5-- entformt werden kann. Beim Schliessen der Form wird zunächst der Sohlenstempel --2-- an den unteren Formeinsatz --1-- gekelappt, dann der Leistenkern --5-- gesetzt und der obere Formeinsatz --1'-- auf die Trennebene --14-- herangefahren. 



   Durch den   Sohlenstempelträger --9-- hindurch   ist die   Angussdüse --22-- in   den Sohlenstempel - mittels des Gewindes --19-- eingeschraubt (Fig.4), Durch die Kontermutter --21-- wird der Sohlenstempel --2-- an den Sohlenstempelträger --9-- gepresst. Der Sohlenstempelträger - wird über die Kurbel --23-- betätigt. Im Düsenraum der Form ist die Aussenform mit einer Aussparung versehen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Spritzgussform zur Herstellung von Schuhen aus Kunststoff, bestehend aus einer in Oberformhälfte und Unterformhälfte geteilten Aussenform, aus einem geteilten Formeinsatzpaar sowie aus einem Leistenkern und einem Sohlenstempel, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenform zur Lagerung des Leistenkerns (5) eine Kernhalterung (8) und zur Lagerung des Sohlenstempels (2) einen im geöffneten Zustand der Form schwenkbaren keilförmigen Sohlenstempelträger (9) aufweist, wobei die Oberformhälfte (12) der Aussenform einen bei geschlossener Form zwischen Sohlenstempelträger (9) und Unterformhälfte (11) der Aussenform pressbaren Schliesskeil (13) aufweist.

Claims (1)

  1. 2. Spritzgussform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem aus dem Formeinsatz herausragenden Fortsatz (7) des Leistenkerns die Kernhalterung (8) den Fortsatz (7) umfasst.
AT988176A 1974-11-04 1976-12-31 Spritzgussform zur herstellung von schuhen aus kunststoff AT367682B (de)

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