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Transportwagen für Krankenbetten.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Transportwagen für Krankenbetten und besteht darin, dass an dem Rahmen des Wagens in der Höhenrichtung verschiebbare Arme angeordnet sind, welche in gesenkter Stellung ein Einschieben des Wagens unter das Bett gestatten, in gehobener Lage dasselbe vom Boden abheben und so ein Transportieren desselben mittels des Wagens ermöglichen.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfinduugsgegenstandes in Fig. 1 in Seitenansicht, in Fig. 2 in Vorderansicht und in Fig. 3 in Draufsicht veranschaulicht.
Der Wagen wird aus einem auf Rollen gelagerten Rahmen gebildet. an welchem in der Höhenrichtung verstellhare zum Heben des Bettes angeordnete Hebearme gelagert sind.
Nach vorliegender Ausführungsform besteht der Rahmen aus zwei die Stirnseiten des Wagens bildenden zweckmässig u-förmig gestalteten Querträgeru 1, welche durch ein die Antriebswelle 2 aufnehmendes Rohr 3 verbunden sind. An den Querträgern 1 sind gegen die Mitte des Wagens gerichtete Arme 4 angeordnet, an welchen die Räder 5 um an den Armen 4 sitzende vertikale Axen 23 drehbar gelagert sind, so dass ein leichtes Wenden des Wagens nach allen Richtungen ermöglicht wird. Sowohl die Arme 4, als auch die Querträger 1 sind durch Streben 6 untereinander versteift. Die Hebearme, welche im vorliegenden Falle als Zahnstangen 7 ausgebildet und deren obere Enden zur Unterstützung
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verbunden, die auf den Stirnseiten des Wagens in den Querträgern./verschiebbar gelagert sind.
Die Vorstellung der Rahmen kann einzeln oder gleichzeitig erfolgen. Im vorliegenden Falle worden beide Rahmen gleichzeitig verstellt, zu welchem Behufe an jeder Stirnseite je zwei mit den zu Zahnstangen ausgebildeten Teilen der Hebearme 7 zusammenwirkende Zahnsegmente 10 gelagert sind, deren Kurbeln 11 mittels Lenker mit einem an jedem Ende der Welle 2 befestigten Doppelhebel 13 verbunden sind. Der antrieb der Welle 2 erfolgt durch ein gogebenenfalls durch ein Gehäuse verschaltes Kettenrad 14, welches innerhalb des an einem Querträger 1 befestigten Bügels 15 gelagert ist und mittels einer Kurbel 16 betätigt werden kann. Über das Kettenrad läuft eine Kette 17, deren Enden
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setzten Hebel 18 befestigt sind.
Das Lager des Kettenrades 14 kann, wie in der Zeichnung veranschaulicht, durch LJ-förmige Träger , welche gleichzeitig zur Führung der Kette dienen, an dem Querträger 1 befestigt werden.
Um die Hebearme 7 in der gehobenen Lage festzuhalten, ist an dem Hebel 18 ein mit einer Ausnehmung 19 versehenes Segmentstück 20 angeordnet, in dessen Ausnehmung 19 eine am Kettenradgehäuse geführte Sperrvorrichtung 21 beim Heben der Arme 7 selbsttätig einschnappt und dieselben in ihrer Lage festhält. Die Sperrvorrichtung ist durch einen Hebel 22 auslösbar, sodass die Arme mittels der Kurbel wieder abwärts bewegt worden können. Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende : Um den Kranken beispielsweise aus dem Krankenzimmer in den Operationssaal zu schaffen, wird der Wagen mit gesenkten Hebearmen 7 unter das Bett geschoben.
Nun erfolgt das Hochheben der Arme durch Drehen der Kurbel 16, wodurch die Bügel S' das Bett erfassen und \om Boden abheben, die Sperrvorrichtung 21 schnappt in die Ausnehmung 19 des Sf'gmnntstückrs 20
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selbsttätig ein und hält das Bett in der gehobenen Lage fest, ohne dass hierbei die Kette belastet wird. Soll das Bett wieder auf den Boden gestellt werden, so wird die Sperrvorrichtung durch Druck auf den Auslösehebel 22 ausgelöst und die Kurbel nach der entgegengesetzten Seite gedreht, sodass das Bett langsam niedergestellt und hierauf der Wagen weggerollt werden kann.
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1.
Transportwagen für Krankenbetten und dgl. mit einem in der Höhenrichtung bewegbaren Obergestell, dadurch gekennzeichnet, dass das Obergestell von paarweise jede der beiden Stirnenden des Bettes abstützenden, vertikal geführten Bügeln (8) oder dgl. gebildet wird.