AT362645B - Verfahren zum anformen einer muffe an ein duennwandiges rohr zur aufnahme eines kreuzenden rohres, insbesondere fuer zweiradrahmen - Google Patents

Verfahren zum anformen einer muffe an ein duennwandiges rohr zur aufnahme eines kreuzenden rohres, insbesondere fuer zweiradrahmen

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AT362645B
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Austria
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sleeve
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thin
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Georg Strini
Maximilian Amtmann
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Steyr Daimler Puch Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D41/00Application of procedures in order to alter the diameter of tube ends
    • B21D41/02Enlarging
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B21D39/00Application of procedures in order to connect objects or parts, e.g. coating with sheet metal otherwise than by plating; Tube expanders
    • B21D39/04Application of procedures in order to connect objects or parts, e.g. coating with sheet metal otherwise than by plating; Tube expanders of tubes with tubes; of tubes with rods
    • B21D39/044Application of procedures in order to connect objects or parts, e.g. coating with sheet metal otherwise than by plating; Tube expanders of tubes with tubes; of tubes with rods perpendicular

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description


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   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Anformen einer Muffe an ein dünnwandiges Rohr zur Aufnahme eines kreuzenden Rohres, insbesondere für Zweiradrahmen. 



   Bisher werden zur Verbindung einander kreuzender Rohre von Zweiradrahmen od. dgl. eigene im wesentlichen T-förmige Muffen verwendet, wobei das eine Rohr die fluchtenden Schenkel der Muffe durchsetzt und das andere Rohr mit seinem Ende in den dritten Schenkel eingesteckt ist. Die endgültige Verbindung erfolgt durch Verlöten oder Verschweissen der Rohre mit der Muffe. Die Muffen erhöhen den Materialaufwand und das Gewicht und müssen in einem eigenen Arbeitsvorgang hergestellt werden. Ausserdem müssen die Muffen jeweils mit beiden Rohren verlötet oder verschweisst werden, was den Arbeitsaufwand vermehrt. Es ist zwar auch schon bekannt, ein Blech topfförmig zu ziehen, den Topfboden zu lochen und die gebildete Muffe auf den endgültigen Durchmesser zu kalibrieren, doch handelt es sich hiebei nicht um das Anformen einer Muffe an das Ende eines Rohres. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Mängel zu beseitigen und ein Verfahren anzugeben, mit dessen Hilfe es möglich ist, jeweils an das eine Rohr eine Muffe   einstückig   anzuformen, so dass sich eigene Muffen erübrigen,
Das erfindungsgemässe Verfahren zeichnet sich dadurch aus, dass das Rohrende einseitig schräg aufgeweitet wird, dass die der Schrägfläche gegenüberliegende Rohrwand und die anschliessende Seitenwand ausgeschnitten werden,

   dass entweder die   Schrägfläche   und die ihr gegenüberliegende Rohrwand in ihrer Mitte vom Rohrende weg geschlitzt werden und das Rohrende zu einer Halbmuffe mit dem endgültigen Durchmesser des kreuzenden Rohres kalibriert wird oder dass die der Schrägfläche   gegenüberliegende   Rohrwand kragenartig aufgestellt und die Schrägfläche in an sich bekannter Weise in Achsrichtung des kreuzenden Rohres topfförmig gezogen, den Topfboden gelocht und die gebildete Muffe auf den endgültigen Durchmesser kalibriert wird, wobei gegebenenfalls noch eine Beschneidung des am Rohrende liegenden Topfrandes erfolgt. Um durch das Verformen auftretende Spannungen zu vermeiden, ist es zweckmässig, zumindest nach dem Aufweiten ein Spannungsfreiglühen durchzuführen. 



   Es wird also eine Muffe bzw. Halbmuffe unmittelbar aus dem einen Rohr geformt, so dass sich nicht nur eigene Muffen erübrigen, sondern auch nur mit einem Rohr eine Löt- oder Schweissverbindung hergestellt werden muss. Der Fortfall einer eigenen Muffe verringert den Materialaufwand und das Gewicht. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren wird an Hand der Zeichnungen noch näher erläutert. In dieser zeigen Fig. l bis 3 ein Rohr nach den ersten Verfahrensschritten im Teilschnitt,   Fig. 3a   eine Draufsicht zu Fig.   3,   Fig. 4 bis 6 das Rohr nach weiteren Verformungsstufen bis zur endgültigen Muffenbildung, Fig. 7 bis 9 drei Stufen einer Verfahrensvariante und Fig. 9a eine Draufsicht zu Fig. 9. 



   Gemäss Fig. l wurde ein dünnwandiges Rohr --1-- an seinem Ende mit einer schrägen Aufwei-   tung --2- versehen.   Das gleichzeitige Einpressen der Konturen --3, 4-- ist für das Verfahren unbedeutend und soll nur das Erscheinungsbild einer Muffe der bisherigen Art ergeben. Nach dem 
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 dung des am Rohrende liegenden Topfrandes (2a) auf das Endmass kalibriert, so dass ein dem kreuzenden Rohr entsprechender Ring --7-- entsteht. Der Kragen --5-- hat dabei ebenfalls eine dem kreuzenden Rohr entsprechende Rundung erhalten, wobei auch die   Seitenwände-6-- zylindrisch   verformt sind. 



   Beim Verfahren nach den Fig. 7 bis 9 wird das Rohr-l-ebenfalls zur Bildung der Schrägfläche -2- aufgeweitet, und es werden die   Konturen --3 und 4-- ausgepresst.   Nach einem Spannungsfreiglühen und einem entsprechenden Ausschneiden der   Wände --5   und 6-- wird die Schräg-   fläche --2-- und   die ihr gegenüberliegende Rohrwand --5-- vom Rohrende weg mit einem Schlitz   - -2b, 5a- versehen.   Durch dieses Schlitzen ist es möglich, das Rohrende zu einer Halbmuf- 

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   fie --8-- mit   dem endgültigen Durchmesser des kreuzenden Rohres durch entsprechendes Pressen zu kalibrieren. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zum Anformen einer Muffe an ein dünnwandiges Rohr zur Aufnahme eines kreuzenden Rohres, insbesondere für Zweiradrahmen, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohrende einseitig schräg aufgeweitet wird, dass die der Schrägfläche (2) gegenüberliegende Rohrwand (5) und die anschliessenden Seitenwände (6) ausgeschnitten werden, dass entweder die Schrägfläche (2) und die ihr gegenüberliegende Rohrwand (5) in ihrer Mitte vom Rohrende weg geschlitzt werden und das Rohrende zu einer Halbmuffe (8) mit dem endgültigen Durchmesser des kreuzenden Rohres kalibriert wird oder dass die der Schrägfläche (2) gegenüberliegende Rohrwand (5) kragenartig aufgestellt und die Schrägfläche (2) in an sich bekannter Weise in Achsrichtung des kreuzenden Rohres topfförmig gezogen,

   der Topfboden gelocht und die gebildete Muffe auf den endgültigen Durchmesser kalibriert wird, wobei gegebenenfalls noch eine Beschneidung des am Rohrende liegenden Topfrandes (24) erfolgt.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest nach dem Aufweiten ein Spannungsfreiglühen erfolgt.
AT124379A 1979-02-19 1979-02-19 Verfahren zum anformen einer muffe an ein duennwandiges rohr zur aufnahme eines kreuzenden rohres, insbesondere fuer zweiradrahmen AT362645B (de)

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