AT358997B - Verfahren zur herstellung einer schlitzwand - Google Patents
Verfahren zur herstellung einer schlitzwandInfo
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Description
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Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung einer Schlitzwand mit in den Schlitz senkbaren Fertigteilen und Hinterfüllung des Raumes zwischen den Wänden des Schlitzes und der Fertigteilwand mit Bentonit, Bindemittel und Zuschlägen.
Hinterfüllungen und Füllungen des Raumes zwischen den Wänden mit einem Material unterschiedlicher Korngrösse sind z. B. bei Dämmen, Wasserbauwerken, Sickerschlitzen aber auch bei Schlitzwänden bekannt.
Ferner ist die Verwendung von Einkornmaterial zur Erzeugung von Filtersteinen, die nach der Vorfertigung verlegt werden, bekannt.
Es ist insbesondere bekannt, eine Fertigteil-Schlitzwand so herzustellen, dass ein Schlitz gegraben wird, dessen Seitenwände durch laufendes Einfüllen einer thixotropen-Flüssigkeit (Bentonit-Suspension) stabilisiert werden. Nach der Fertigstellung des Aushubes wird ein Fertigteil in den Schlitz eingebracht und die Bentonit-Suspension durch ein Füllmaterial ersetzt (Bentonit-Sand-Zement oder Bentonit - Zement), das die Aufgabe hat, die kraftschlüssige Verbindung zwischen Boden und Fertigteil herzustellen. Nach ausreichendem Aushärten des Füllmaterials wird der nächste angrenzende Arbeitsabschnitt analog durchgeführt, wobei das Füllmaterial im Fugenbereich wieder gelöst wird, um einen einwandfreien Anschluss zu ermöglichen. Nach Fertigstellung der Schlitzwand erfolgt der Baugrubenaushub.
Dieses Verfahren hat sich für die Anwendung in Österreich als zu teuer herausgestellt, da relativ viel Zement erforderlich ist, um die notwendige Festigkeit des Füllmaterials zu erzielen. Dadurch wird dieses Füllmaterial wieder spröde und bekommt bei unvermeidlichen Verschiebungen der Fertigteilwand beim Aushub Risse. Es treten Undichtheiten auf, die eine aufwendige Fugenkonstruktion bei den Fertigteilen erforderlich machen.
Die Erfindung beseitigt die Nachteile dadurch, dass als Zuschlag ein Einkornmaterial verwendet wird.
Die Stützfunktion des Füllmaterials (Einleitung des Erddruckes in die Fertigteilwand) wird dabei durch ein Einkornmaterial ausgeübt. Unter Einkornmaterial wird ein Material aus einer Korngrössengruppe verstanden. Beispielsweise kann ein Einkornkies als Zuschlag verwendet werden. Dazu ist es notwendig, dass nur Kies verwendet wird, der nach Grösse vorsortiert ist. Es ist jedoch auch möglich, ein anderes Einkornmaterial, beispielsweise einen nichtschwimmenden Kunststoff, Schlacke od. dgl. zu verwenden.
Dieses Einkornmaterial hat auch ohne Verdichtungswirkung Berührungspunkte zwischen den Körnern zur Kraftübertragung in ausreichendem Mass und weist eine grosse Durchlässigkeit auf, die das Einbringen eines Bindemittels begünstigt.
Die Verkittung der Körner, um eine ausreichende Standfestigkeit bei Aushub des Nachbarabschnittes sowie eine bestmögliche Dichtheit gegen das Grundwasser zu erzielen, wird durch ein Bindemittel erreicht, das relativ wenig Zement benötigt.
Es hat sich gezeigt, dass dadurch wesentlich die Grundfestigkeit erhöht wird und die Packung dichter als bei Verwendung von Material mit verschiedenen Korngrössen ist. Es muss wesentlich weniger Zement verwendet werden. Das Verfahren kommt daher wesentlich billiger. Es hat sich herausgestellt, dass die Hinterfüllung aus Einkornmaterial an der Anschlussstelle an das nächste Element auch ohne Abbindung steht und nicht zum Fliessen neigt, so dass sofort nach der Hinterfüllung der Aushub für das nächste Element mit normaler Bentonit-Suspension erfolgen kann. Weiter hat sich gezeigt, dass dank der Homogenität und Dichtheit der Hinterfüllung eine ausreichende Fugendichtheit ohne weitere Massnahmen auch nach Abbinden des Zements entsteht, da, weil die Körner überall aneinanderstossen, ein Schwinden des Zements keine Rolle spielt.
Es wird insbesondere vorgeschlagen, dass nach dem Absenken des Fertigteils in den mit Bentonit gefüllten Schlitz ein Bindemittel und danach der Einkornkies eingefüllt wird. Es ist jedoch auch möglich, zuerst den Einkornkies einzufüllen und danach das Bindemittel zuzugeben und danach das Bentonit abzusaugen. Insbesondere wird vorgeschlagen, dass als Bindemittel 150 bis 400 kg Zement/m3 Mische und 30 bis 50 kg Zement/m3 Mische und als Zuschlag Einkornmaterial, vorzugsweise Kies einer einzigen Korngrösse, vorzugsweise von 8 bis 15 mm, mit einer Lagerungsdichte von 1, 5 bis 1, 6 t/m3 eingebracht wird.
Die Erfindung ist an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert, ohne sich darauf zu beschränken. Die Fig. 1 bis 3 zeigen in Schrägansicht mit Schnitt im Verfahren fortschreitende Zustandsskizzen der Erfindung. Fig. 4 zeigt vergrössert in Ansicht das Korngefüge.
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In Fig. 1 ist der zur Herstellung einer Schlitzwand notwendige Schlitz --1--, ohne Stützung der Fuge vor dem gezeigten Abschnitt angeordneten Nachbarabschnitt, gefüllt mit einer üblichen Bentonit-Suspension --3--, gezeigt, an dessen oberen Begrenzungen wie üblich zwei Leitwände --2-- angeordnet sind. Wie in Fig. 2 gezeigt ist, wird nach Einbringen des Fundamentbetons --5-- ein Fertigteil --4-- in die Bentonit-Suspension des Schlitzes abgesenkt. Danach wird, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, entweder Einkornkies eingebracht und danach die Bentonit-Suspension durch ein Bindemittel ersetzt oder aber zunächst die Bentonit-Suspension durch ein Bindemittel ersetzt und danach der Einkornkies eingebracht.
Für das Bindemittel wird verwendet : Zement 150 bis 400 kg/m3 Mische, Bentonit 30 bis 50 kg/m3 Mische.
Als Zuschlag wird verwendet : Kies, Einkornmaterial 8 bis 15 mm, Lagerungsdichte 1, 5 bis 1, 6 t/m3. Aus Fig. 4 ist ersichtlich, dass der Einkornkies dank seiner gleichen Korngrösse sich dicht aneinanderlegt und sich punktförmig berührt und nur wenig Zwischenraum freilässt. Dadurch ergibt sich sofort eine grosse Dichte. Es ist wenig Zement zwischen dem Einkornmaterial notwendig. Auch ohne Abbinden steht die Hinterfüllung, so dass sofort der Aushub des Schlitzes des nächsten Abschnittes und Verfüllung mit Bentonit möglich ist. Das Korngefüge wird durch das Bindemittel verkittet. Dadurch, dass die Körner aneinander dicht anstossen, wird Druck gut übertragen. Es besteht keine Gefahr eines Aufreissens der Verbindung und eines Schwindens. Wie sich herausgestellt hat, ergibt sich dadurch eine gute Fugendichtheit zwischen den Fertigteilelementen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung einer Schlitzwand mit in den Schlitz senkbaren Fertigteilen und Hinterfüllung des Raumes zwischen den Wänden des Schlitzes und den Fertigteilwänden mit Bentonit,
EMI2.1
Claims (1)
- dass als Bindemittel, wie an sich bekannt, Zement verwendet wird.5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei in den mit Bentonit gefüllten Schlitz der Fertigteil eingebracht wird, d a d u r c hg e k e n n z e i c h n e t , dass zunächst ein Bindemittel und danach der Einkornkies eingefüllt wird. EMI2.2 d u r c h g e k e n n z e i c h -n e t, dass als Bindemittel 150 bis 400 kg Zement/m3 Mische und 30 bis 50 kg Bentonit/m3 Mische und als Zuschlag Einkornmaterial, vorzugsweise Kies mit einer einzigen Korngrösse von 8 bis 15 mm und einer Lagerungsdichte von 1, 5 bis 1, 6 t/m3, verwendet wird.
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| DE3226113C1 (de) * | 1982-07-13 | 1983-11-24 | Bilfinger + Berger Bauaktiengesellschaft, 6800 Mannheim | Verfahren zur Herstellung einer wasserdichten Fertigteilwand im Schlitzwandverfahren |
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- 1976-08-31 AT AT645576A patent/AT358997B/de not_active IP Right Cessation
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