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Diktierfernsprecheinrichtung.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Diktieren mittels Telephons mit zwei voneinander unabhängigen Stromkreisen für das Hin-und Zurücksprechen, hei
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Station darstellt.
Die zur Station des diktierenden gehörenden Teile befinden ssich in der Fig. 1 unterhalb der punktierten Linie A-A, während oberhalb derselben drei Stationen für die Stenographen dargestellt sind. Jede dieser Stationen enthält einen Transmitter oder
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An dem Apparate des Diktierenden sind ferner besondere Schalter 191, 192, 193 zur Herstellung verschiedener Verbindungen der Leitungen vorgesehen, von denen nur die federnden Kontakte dargestellt sind. Für alle Sprechstromkreise ist eine gemeinschaftliche Batterie 20
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an den Fallklappensignalen 181, 182, 183, aind je zwei Kontakto 23 und 24 angeordnet. die beim Niederfallen der Klappen geschlossen werden, wodurch ein Stromkreis zu der Anrufglocke 17 hin gebildet wird, sobald der Schalter'25 derselben geschlossen ist.
Das Schema I Fig. 1) zeigt die Schaltung und den Zustand der Einrichtung in der Ruhestellung.
Wenn nun von dem Zentralapparat aus zu dem. Apparate 1 hin diktiert werden soll, so wird der Schlüssel oder Schalter 19' derart betätigt, dass die Kontakte zwischen 29 und 30, sowie zwischen 31 und 32 unterbrochen werden. wogegen eine Verbindung zwischen den Kontaktfedern 28 und 29, 26 und 27, sowei zwischen 33 und 84 hergestellt wird. Dadurch wird eine Verbindung mit der Station Nr. 1 hergestellt, so dass durch Ertönen der dort eingeschalteten Anrufglocke der tol1ograph von der gewünschten Verbindugn benachrichtigt wird.
Der
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durch den Haken 12 ein besonderer Sprechstromkreis vom Stenographen zu dem Diktierenden in folgender Weise hergestellt: Batterie 20, Leitung l1, Telephon 15 oder 16, Leitung 12, Leitung l3, Kontaktfedern 27, 26, Leitung l4, Mikrophon 10, Haken 12, Leitung 16, Kontaktfedern 29, 28, Leitung 17 und zurück.
Dieser Stromkreis enthalt die Batterie, das Mikrophon des Stenographen und das
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Diktierenden hergestellt ist. Dieser Stromkreis ist völlig getrennt von dem Sprechstrom- kreise des Diktierenden, obwohl nur drei Drähte für beide Stromkreise verwendet sind.
Es sind somit alle Erfordernisse erfüllt, wenn der Diktierende einen Stenographen für das Diktat anruft. Wenn der Stenograph beispielsweise auf Station 1 den Diktierenden aufrufen soll, 80 nimmt er das Telephon vom Haken, welcher durch Aufwärtsschwingen einen Stromkreis schliesst, durch welchen der Elektromagnet 18'erregt wird, wobei vorausgesetzt ist, dass der Schalter 19'nicht in tätiger Stellung ist, sondern die Kontaktfedern sich in der in Fig. 1 dargestellten Stellung befinden, in welcher eine Berührung zwischen den Federn 29 und 30 sowie 31 und 32 hergestellt ist.
Der Stromkreis wird beim Anruf von der Batterie 21
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macht, dass eine Verbindung gewünscht wird, worauf durch Betätigung des Schalters 19' die Sprechstromkreise in der oben erwähnten Weise hergestellt werden können. Wenn die Aufmerksamkeit des Diktierenden abgelenkt ist, so ist ausser der Fallklappe 18'noch ein akustisches Signal durch den Wecker 17 vorgesehen, sobald der Schalter 25 geschlossen gehalten wird. Der Strom fliesst dann von der Batterie 21 durch die Leitung n1, die Leitung ol, die Kontakte, 23, 24 Leitung o2, die Glocke 17, den Schalter 25, die Leitung3, die Leitung n4 und zurück zur Batterie 21. In gleicher Weise können auch die von den anderen Stationen 2 und 3 ausgehenden Stromkreise hergestellt werden.
In Fig. 2 ist nochmals besonders ein Schema des Stromverlaufes dargestellt, aus welchem ersichtlich ist, dass die Ströme des Diktierenden und des Stenographer einander nicht beeinflussen können. Es sind die drei Leitungen für die beiden Stromkreise mit l4, l6, m2 bezeichnet, wie in Fig. 1. Dio Kontakte des Schalters 19'sind zwischen B und BI an- gedeutet, jedoch wegen der Klarheit in vereinfachter Darstellung. Es ist der gleiche Zustand hergestellt, wie in Fig. 1, wenn von keiner Seite gesprochen wird. Wenn eine Verbindung hergestellt ist, nehmen alle Schalter und Teile eine ent-
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in zwei Zweigen.
Der eine Zweig, in welchem das Mikrophon 14 des Diktierenden liegt, führt durch die Leitung m zu dem Telephon n des Stenographen, und der andere Zweig, in welchem das Telephon 15 des Diktierenden liegt, durch die Leitung l4 zum Mikrophon 10 des Stenographen. Beide Stromkreise erhalten somit Sprechstrom von der Batterie 20. Da der Widerstand der letzteren jedoch gegenüber den verschiedenen Mikrophonen und Telephonen sehr gering ist, so werden Schwankungen des Widerstandes in einem der beiden Stromzweige nicht den Strom in dem anderen Stromzweig beeinflussen, sondern nur in dem eigenen Zweige.
Der Strom in jedem Zweige wird bestimmt durch den Widerstand des Zweiges und die Potentialdifferenz an den Punkten a"- !/. Jedoch ist die Potentialdifferenz an diesen Punkten gleich der elektromotorischen Kraft der Batterie minus dem Produkt aus Batteriewiderstand und dem Strome in dem Stromkreise. Da der Widerstand der Batterie sehr gering ist, so kann die letzte Grösse gegenüber der ersteren vernachlässigt werden, d. h. wenn der Widerstand in der Batterie sehr klein ist im Vergleich zum Widerstande der Mikrophone und Telephone, so wird das Potential zwischen den Punkten Y-Y nicht in besonders hohem Masse den Schwankungen der Widerstände in den einzelnen Zweigen unterliegen.
Da nun der Strom in jedem Zweige des Stromkreises nur von dem Potential abhängt und dem Widerstand des Zweiges, so wird die Widerstands-und Stromänderung eines Zweiges keinen oder zumindest keinen wesentlichen Einfluss auf den Strom im anderen Zweige ausüben. Dies ist eine wesentliche Bedingung, dass die Sprechstromkreise des
Diktierenden und des Stenographen völlig unabhängig von einander bleiben.
Die Stromkreise für die Betätigung der verschiedenen Signale können gleichfalls aus
Fig. 2 entnommen werden. Hervorgehoben wird nochmals, dass für alle Sprechstromkreise
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